Von 100 vergleichbaren Beschwerden hiess das Bundesgericht rund 15 ganz oder teilweise gut.
Grundlage: 324 Urteile mit eindeutigem Ausgang, 2007–2026, Datenstand 17.09.2026; je Urteil eine Beschwerde, vereinigte Verfahren einmal. Genau diese Angaben treffen nur auf 8 Urteile zu; die Quote beruht darum auf vergleichbaren Fällen ohne Einschränkung nach Kanton.
Von 100 Beschwerden prüfte das Bundesgericht 68 inhaltlich; 15 hatten Erfolg.
eingereicht100 %
inhaltlich geprüft68 %
gutgeheissen15 %
Auf die übrigen trat das Gericht nicht ein, oder sie wurden abgeschrieben (Rückzug, Vergleich, gegenstandslos). 2007–2026.
Mit oder ohne Anwalt
Mit Anwalt hatten 15 % der Beschwerden Erfolg, ohne Anwalt 1 %. Das ist 11-mal so oft.
Anwältinnen und Anwälte übernehmen eher aussichtsreiche Fälle; der Unterschied misst nicht, was eine Vertretung bewirkt. 2007–2026.
Nach Kanton der Vorinstanz
Die höchste Erfolgsquote hat Bern (23 %), die tiefste Aargau (12 %).
Erfolgsquote bei sonst gleichen Angaben (2007–2026). «nur»: weniger als 30 Urteile, die Quote ist unsicher; solche Zeilen stehen am Ende. Die Unterschiede spiegeln unterschiedliche Fälle, kein Urteil über ein Gericht.
Nach Thema
KESB, Beistandschaft: Erfolgsquote 15 %, unter dem Durchschnitt (18 %).
Erfolgsquote bei sonst gleichen Angaben (2007–2026). «nur»: weniger als 30 Urteile, die Quote ist unsicher; solche Zeilen stehen am Ende.
Entwicklung über die Jahre
Die Erfolgsquote ist gesunken: von rund 19 % (2011–2014) auf rund 7 % (2016–2019).
Erfolgsquote je Entscheidjahr, übrige Angaben unverändert.
Kostenrisiko
Bei erfolgloser Beschwerde betrugen die Gerichtskosten im Durchschnitt 1'200 Franken. In 3 % der Fälle war zudem der Gegenseite eine Parteientschädigung zu bezahlen, im Durchschnitt 1'850 Franken.
Gerichtskosten je Fall
in der Hälfte der Fälle höchstensFr. 1'000
in drei von vier Fällen höchstensFr. 2'000
in neun von zehn Fällen höchstensFr. 2'500
Gezählt in 240 Urteilen mit erfolgloser Beschwerde (2007–2026), Beträge aus dem Dispositiv. In 27 % davon wurden keine Gerichtskosten erhoben. Die Gerichtsgebühr richtet sich nach Streitwert, Umfang und Schwierigkeit der Sache, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien; sie beträgt in der Regel Fr. 200–5’000 ohne Vermögensinteresse, Fr. 200–100’000 in den übrigen Streitigkeiten und Fr. 200–1’000 unter anderem bei Sozialversicherungsleistungen und Arbeitsstreitigkeiten bis Fr. 30’000 Streitwert (Art. 65 BGG). Nicht enthalten: die Kosten der eigenen Vertretung und der Vorinstanzen.