Von 100 vergleichbaren Beschwerden hiess das Bundesgericht rund 11 ganz oder teilweise gut.
Grundlage: 304 Urteile mit eindeutigem Ausgang, 2007–2026, Datenstand 17.09.2026; je Urteil eine Beschwerde, vereinigte Verfahren einmal. Genau diese Angaben treffen nur auf 8 Urteile zu; die Quote beruht darum auf vergleichbaren Fällen ohne Einschränkung nach Kanton.
Von 100 Beschwerden prüfte das Bundesgericht 70 inhaltlich; 11 hatten Erfolg.
eingereicht100 %
inhaltlich geprüft70 %
gutgeheissen11 %
Auf die übrigen trat das Gericht nicht ein, oder sie wurden abgeschrieben (Rückzug, Vergleich, gegenstandslos). 2007–2026.
Mit oder ohne Anwalt
Mit Anwalt hatten 11 % der Beschwerden Erfolg, ohne Anwalt 3 %. Das ist 4-mal so oft.
Anwältinnen und Anwälte übernehmen eher aussichtsreiche Fälle; der Unterschied misst nicht, was eine Vertretung bewirkt. 2007–2026.
Nach Kanton der Vorinstanz
Die höchste Erfolgsquote hat Zürich (20 %), die tiefste Aargau (6 %).
Erfolgsquote bei sonst gleichen Angaben (2007–2026). «nur»: weniger als 30 Urteile, die Quote ist unsicher; solche Zeilen stehen am Ende. Die Unterschiede spiegeln unterschiedliche Fälle, kein Urteil über ein Gericht.
Nach Thema
Sozialhilfe: Erfolgsquote 11 %, unter dem Durchschnitt (18 %).
Erfolgsquote bei sonst gleichen Angaben (2007–2026). «nur»: weniger als 30 Urteile, die Quote ist unsicher; solche Zeilen stehen am Ende.
Entwicklung über die Jahre
Die Erfolgsquote blieb etwa gleich: rund 13 % (2012–2025).
Erfolgsquote je Entscheidjahr, übrige Angaben unverändert.
Kostenrisiko
Bei erfolgloser Beschwerde betrugen die Gerichtskosten im Durchschnitt 750 Franken. In 1 % der Fälle war zudem der Gegenseite eine Parteientschädigung zu bezahlen, im Durchschnitt 2'530 Franken.
Gerichtskosten je Fall
in der Hälfte der Fälle höchstensFr. 500
in drei von vier Fällen höchstensFr. 800
in neun von zehn Fällen höchstensFr. 1'600
Gezählt in 245 Urteilen mit erfolgloser Beschwerde (2007–2026), Beträge aus dem Dispositiv. In 23 % davon wurden keine Gerichtskosten erhoben. Die Gerichtsgebühr richtet sich nach Streitwert, Umfang und Schwierigkeit der Sache, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien; sie beträgt in der Regel Fr. 200–5’000 ohne Vermögensinteresse, Fr. 200–100’000 in den übrigen Streitigkeiten und Fr. 200–1’000 unter anderem bei Sozialversicherungsleistungen und Arbeitsstreitigkeiten bis Fr. 30’000 Streitwert (Art. 65 BGG). Nicht enthalten: die Kosten der eigenen Vertretung und der Vorinstanzen.