Von 100 vergleichbaren Beschwerden hiess das Bundesgericht rund 9 ganz oder teilweise gut.
Grundlage: 172 Urteile mit eindeutigem Ausgang, 2007–2026, Datenstand 17.09.2026; je Urteil eine Beschwerde, vereinigte Verfahren einmal. Genau diese Angaben treffen nur auf 2 Urteile zu; die Quote beruht darum auf vergleichbaren Fällen ohne Einschränkung nach Kanton.
Von 100 Beschwerden prüfte das Bundesgericht 92 inhaltlich; 9 hatten Erfolg.
eingereicht100 %
inhaltlich geprüft92 %
gutgeheissen9 %
Auf die übrigen trat das Gericht nicht ein, oder sie wurden abgeschrieben (Rückzug, Vergleich, gegenstandslos). 2007–2026.
Mit oder ohne Anwalt
Mit Anwalt hatten 9 % der Beschwerden Erfolg, ohne Anwalt 11 %.
Anwältinnen und Anwälte übernehmen eher aussichtsreiche Fälle; der Unterschied misst nicht, was eine Vertretung bewirkt. 2007–2026.
Nach Thema
Einbürgerung: Erfolgsquote 9 %, unter dem Durchschnitt (18 %).
Erfolgsquote bei sonst gleichen Angaben (2007–2026). «nur»: weniger als 30 Urteile, die Quote ist unsicher; solche Zeilen stehen am Ende.
Kostenrisiko
Bei erfolgloser Beschwerde betrugen die Gerichtskosten im Durchschnitt 1'570 Franken; eine Parteientschädigung an die Gegenseite fiel praktisch nie an.
Gerichtskosten je Fall
in neun von zehn Fällen höchstensFr. 2'000
Gezählt in 152 Urteilen mit erfolgloser Beschwerde (2007–2026), Beträge aus dem Dispositiv. In 17 % davon wurden keine Gerichtskosten erhoben. Die Gerichtsgebühr richtet sich nach Streitwert, Umfang und Schwierigkeit der Sache, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien; sie beträgt in der Regel Fr. 200–5’000 ohne Vermögensinteresse, Fr. 200–100’000 in den übrigen Streitigkeiten und Fr. 200–1’000 unter anderem bei Sozialversicherungsleistungen und Arbeitsstreitigkeiten bis Fr. 30’000 Streitwert (Art. 65 BGG). Gemeinwesen, die in amtlicher Funktion obsiegen, wird in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen (Art. 68 Abs. 3 BGG). Nicht enthalten: die Kosten der eigenen Vertretung und der Vorinstanzen.