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BGE – amtlich publizierte Leitentscheide
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BGE (8)BGer (98)
1874–2026
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BGE ab 1875
18742026
BGE 121 V 15715.05.1995
Art. 23 Abs. 1, Art. 25 Abs. 3 aMVG : Rentenanpassung. Zur Anpassung rechtskräftig festgelegter altrechtlicher Renten der Militärversicherung.
BGE 116 V 16122.03.1990
Art. 12 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 3 MVG , Art. 5 VwVG : Bedeutung des Vorschlages auf Erledigung und des dagegen erhobenen Einspruches. Rechtsfolgen bei unterbliebener Annahme. - Der innert Frist nicht ausdrücklich angenommene Vorschlag auf Erledigung im Sinne von Art. 12 Abs. 1…
BGE 112 V 38731.12.1986
Art. 25 Abs. 1, Art. 26 Abs. 1 MVG : Revision einer Integritätsrente. - Bemessung des Integritätsschadens (Erw. 1a). - Grundsätze für die Revision einer Integritätsrente (Erw. 1b und c). - Berechnung der Integritätsrente. Massgeblicher Jahresverdienst. Neufestsetzung von…

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BGE121 V 157
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BGE 121 V 157›Regeste›
Reg.·SV.·E.
Militärversicherung
106
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BGE 103 V 18322.11.1977
Genugtuung ( Art. 40bis Abs. 1 MVG ). Die Eltern eines verstorbenen Versicherten haben grundsätzlich Anspruch auf diese Entschädigung, auch wenn er nicht in Hausgemeinschaft mit ihnen lebte. Die Gewährung einer solchen Leistung an die Witwe und an die Kinder entzieht den Eltern…
BGE 98 V 27221.11.1972
Zulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Streit um Gerichtskosten ( Art. 101 lit. b OG ). Ausnahmen vom Grundsatz der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne des Art. 56 MVG .
BGE 97 V 10306.04.1971
Art. 40bis MVG : Genugtuung, Bemessung. Den Eltern des Getöteten ist grundsätzlich nicht gemeinsam eine Genugtuungssumme zuzusprechen, sondern einzeln die angemessene Leistung. Unterschiedliche Summen sind nur dann zuzusprechen, wenn der Verstorbene zu Vater und Mutter eindeutig…
BGE 96 V 11027.11.1970
Art. 23 Abs. 1 und 25 Abs. 3 MVG: Natur des für die Rentenhöhe massgebenden Schadens. Erwerbsunfähigkeit und Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Integrität dürfen als Schadenselemente nicht kumuliert werden. Ausschlaggebend ist derjenige Schaden, der, für sich…
BGE 93 I 58609.06.1967
Verkehrsunfälle von Radfahrern im Militärdienst. 1. Die Haftung des Bundes richtet sich nach Art. 27 MO , nicht nach dem SVG, bzw. OR (Erw. 1). 2. Versorgerschaden bei Verlust: a) des Ehemannes (Erw. 2); b) des Vaters, der dem Sohn bei landwirtschaftlichen Arbeiten mithilft…
8C_95/202614.09.2026
A. A.a. A.________, geboren 1957, leidet seit 2017 an einer klonalen reifzelligen B-Zell-Neoplasie, am ehesten einer CLL (chronische lymphatische Leukämie; fortan kurz Vorerkrankung genannt). Für die Folgen eines am 25. Juni 2021 während des Militärdienstes erlittenen Unfalles…
8C_208/202419.03.2025
A. Der 1962 geborene A.________ erlitt als Gymnasiast am 1. August 1983 anlässlich eines "Jugend + Sport"-Kurses bei einem Autounfall eine komplette Paraplegie. In der Folge übernahm die Schweizerische Versicherungsanstalt, Abteilung Militärversicherung (nachfolgend Suva-MV)…
8C_512/202323.02.2024
A. Der 1984 geborene A.________ leistete Militärdienst, als er sich am 4. April 2007 beim Sport am - aufgrund früherer Unfälle bereits vorgeschädigten - linken Knie verletzte (medialer Meniskusriss und osteochondrale Läsion am medialen Femurkondylus). Die Schweizerische…
8C_743/202320.12.2023
1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), zudem (abweichend von Art. 97 Abs. 1 BGG) jede unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts, wenn sie sich gegen einen Entscheid…
8C_488/202202.05.2023
A. A.a. Der 1960 geborene A.________ erlitt während des Militärdienstes im Jahr 1980 eine Distorsion des rechten Fusses und 1981 ein Supinationstrauma ebenfalls rechts. Im Juli 1990 zog er sich, wiederum während des Militärdienstes, eine Distorsion des linken oberen…
8C_261/202209.03.2023
A.a. Der 1968 geborene A.________ leistete im August 1994 Militärdienst (Wiederholungskurs [WK] vom 8. bis 26. August 1994). Am 22. August 1994 installierte er ein Feldtelefon und stolperte über ein Antennenkabel. Er stürzte und überschlug sich, wobei das umgehängte Gewehr gegen…
8C_643/202126.04.2022
A. A.a. Der 1962 geborene A.________ war Gymnasiast, als er am 1. August 1983 anlässlich eines "Jugend + Sport"-Kurses bei einem Autounfall eine komplette Paraplegie erlitt. In der Folge übernahm die Suva, Abteilung Militärversicherung (nachfolgend Suva), die gesetzlichen…
8C_579/202127.01.2022
A. A.a. A.________ était couvert par l'assurance militaire contre le risque d'accidents et de maladies entre janvier 1990 et juillet 2005. Il est resté assuré au-delà de cette date pour les séquelles de maladies ou d'accidents survenus durant cette période d'affiliation. Dès le…
8C_694/202025.03.2021
A. A.a. A.________ ist gelernter Bauer und Zimmermann. Vom August 2001 bis Oktober 2002 war er Angehöriger der Swiss Company (Swisscoy) und vom Mai 2003 bis April 2006 im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses für die "Militärische Sicherheit" (früher: Festungswachtkorps)…
8C_589/202026.01.2021
A. A.________, geboren 1974, ist gelernter Speditionskaufmann. Mit seiner Ehefrau gründete und betrieb er als einziger Gesellschafter und einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer die "B.________ GmbH", bis diese 2020 infolge des Konkurses im Handelsregister gelöscht wurde…
8C_118/202005.10.2020
A. Der 1973 geborene A.________ verletzte sich während der Rekrutenschule am 21. August 1993 bei einem Motorradunfall. Dies führte gleichentags zu einer Oberschenkelamputation mit nachfolgender Prothesenversorgung. Das Bundesamt für Militärversicherung (BAMV, heute…
8C_228/202028.05.2020
A. A.a. Der 1987 geborene A.________ war als selbstständigerwerbender Bauunternehmer für Maurer-, Gipser- und Eisenlegerarbeiten tätig. Er erlitt am 28. März 2008 beim Fussballspielen während des Militärdienstes (Rekrutenschule) eine komplette Ruptur des vorderen Kreuzbandes…
8C_641/201908.04.2020
A. A.________, geb. 1989, erlitt während des Militärdiensts am 28. Mai 2011 beim Fussballspiel ein Supinationstrauma rechts. Die Schweizerische Unfallversicherung, Abteilung Militärversicherung (nachfolgend: Suva-MV), anerkannte den Versicherungsfall implizit. Am 30. Dezember…
8C_185/201911.10.2019
A. A.A.________ (bis Oktober 2007: A.B.________) absolvierte vom 29. März bis 21. Oktober 2003 einen Swisscoy-Einsatz als LKW-Monteur im Kosovo. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz am 17. Oktober 2003 (Freitag) begab er sich am 20. Oktober 2003 als Notfallpatient zu Dr. med…
8C_329/201930.09.2019
A. A.a. A.________, geboren 1976, erlitt während des Militärdienstes am 28. September 2000 einen Verkehrsunfall. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Abteilung Militärversicherung (nachfolgend: Suva-MV oder Beschwerdegegnerin), erbrachte die gesetzlichen Leistungen. In…
8C_582/201822.05.2019
A. A.________, né en 1993, a été victime d'un premier accident le 30 mai 2009: il s'est tordu le genou droit, en mettant le pied dans un trou alors qu'il courait sur un sentier. Il a subi une fracture ostéo-cartilagineuse de la rotule droite (sur un mécanisme de luxation) et une…
8C_257/201824.08.2018
A. A.________ wurde am 17. Mai 2013 während seines Militärdienstes auf der Wache von einem Kollegen angeschossen und erlitt eine Durchschussverletzung im Bereich des linken Thorax. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Abteilung Militärversicherung (nachstehend…
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BGE 121 V 157BGEx
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BGE 121 V 157

25. Urteil vom 15. Mai 1995 i.S. Bundesamt für Militärversicherung gegen L. und Verwaltungsgericht des Kantons Luzern

Regeste

Art. 104 OGArt. 109 MVGArt. 132 OG

Art. 23 Abs. 1, Art. 25 Abs. 3 aMVG : Rentenanpassung. Zur Anpassung rechtskräftig festgelegter altrechtlicher Renten der Militärversicherung.

Sachverhalt ab Seite 157

Sachverhalt

— BGE 121 V 157, S. 157 —

A.- Der 1955 geborene L. absolvierte im Frühjahr 1975 die Rekrutenschule (RS), in deren Verlauf er sich wegen eines Hautausschlages im Bereich des Capillitiums in ärztliche Behandlung begeben musste. Im Herbst des gleichen Jahres während des Abverdienens des Korporalgrades traten erneut Hautbeschwerden auf und machten den Gang zum Arzt notwendig. Die im Rahmen der ersten nachdienstlichen Untersuchung diagnostizierte Psoriasis (Bericht Dr. med. B., Spezialarzt FMH für Dermatologie, vom 8. Dezember 1975) entwickelte sich in der Folge zu einer therapieresistenten Psoriasisarthritis mit Hüft- und Kniegelenksbefall (Bericht Dr. med. A., Chefarzt Rheumaklinik X, vom 30. September 1980). Gestützt auf ein Gutachten des Prof. Dr. med. O., Spezialarzt FMH Dermatologie, vom 4. Mai 1981, anerkannte das Bundesamt für Militärversicherung (BAMV) die volle Bundeshaftung für die während der RS 1975 aufgetretene Psoriasis vulgaris (Schreiben vom 11. Mai 1981) und erbrachte rückwirkend die gesetzlichen Leistungen. Mit Vorschlag vom 9. März 1982 sprach das BAMV L. ab 1. Oktober 1981 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 100% zu, — BGE 121 V 157, S. 158 — womit sich der Versicherte einverstanden erklärte. Im Rahmen eines Teilauskaufs zwecks Ablösung einer Hypothek liess sich L. im Januar 1990 einen Drittel der wegen Überversicherung (gleichzeitiger Bezug einer Invalidenrente) gekürzten Rente auszahlen.

Im Mai 1992 stellte L. den Antrag auf Zusprechung einer Integritätsschadenrente. Das BAMV stellte sich im Vorschlag vom 7. August 1992 auf den Standpunkt, sie könne auf das Leistungsbegehren nicht eintreten, da über den geltend gemachten Anspruch bereits 1982 rechtskräftig entschieden worden sei und die Revisionsvoraussetzungen für einen neuen Entscheid fehlten. Auf Einspruch hin erliess das BAMV am 21. Oktober 1992 eine Verfügung, wonach es auf das Begehren um Gewährung einer Integritätsschadenrente nicht eintrete.

B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, soweit es darauf eintrat, in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Nichteintretensverfügung aufhob und das BAMV verpflichtete, die Voraussetzungen für die Zusprechung einer Integritätsschadenrente materiell zu prüfen (Entscheid vom 31. Januar 1994).

C.- Das BAMV führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides.

L. schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.

Erwägungen

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 109 des Militärversicherungsgesetzes vom 19. Juni 1992 (MVG) werden Versicherungsfälle, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes am 1. Januar 1994 noch hängig waren, in jenen Teilen nach dem neuen Recht beurteilt, die nicht anerkannt sind oder über die nicht verfügt wurde.

Im vorliegenden Fall hat die Militärversicherung die Verfügung am 21. Oktober 1992 und damit unter der Herrschaft des Gesetzes vom 20. September 1949 erlassen, weshalb die Sache nach altem Recht zu beurteilen ist (aMVG).

2. a) Da es sich bei der angefochtenen Verfügung nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen handelt, hat das Eidg. Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob der vorinstanzliche Richter Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher — BGE 121 V 157, S. 159 — Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG ).

b) Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das Rechtsverhältnis, welches - im Rahmen des durch die Verfügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes - den aufgrund der Beschwerdebegehren effektiv angefochtenen Verfügungsgegenstand bildet. Nach dieser Begriffsumschreibung sind Anfechtungsgegenstand und Streitgegenstand identisch, wenn die Verwaltungsverfügung insgesamt angefochten wird.

Streitig und als Frage des Bundesrechts frei zu prüfen ( Art. 104 lit. a OG ) ist einzig, ob das kantonale Gericht dadurch Bundesrecht verletzt hat, dass es die angefochtene Nichteintretensverfügung des BAMV aufhob und das Bundesamt verpflichtete, das Gesuch des Beschwerdegegners um Zusprechung einer Integritätsschadenrente materiell zu prüfen (vgl. BGE 117 V 122 Erw. 1).

3. a) Kann von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden, so ist eine Invalidenrente auszurichten, wenn der versicherte Gesundheitsschaden eine voraussichtlich bleibende Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit hinterlässt, oder eine Integritätsrente, wenn er eine erhebliche Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Integrität zur Folge hat ( Art. 23 Abs. 1 aMVG ).

Die Rente für erhebliche Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Integrität wird in Würdigung aller Umstände nach billigem Ermessen festgesetzt ( Art. 25 Abs. 1 aMVG ). Bei gleichzeitigem Vorliegen von Beeinträchtigungen der Erwerbsfähigkeit und erheblicher Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Integrität wird nur eine Rente zugesprochen, bei deren Berechnung jedoch beiden Beeinträchtigungen Rechnung getragen wird ( Art. 25 Abs. 3 aMVG ).

b) Die Rechtsprechung hat die Frage der Entschädigung beim Zusammentreffen von Erwerbsunfähigkeit und Integritätseinbusse im Verlaufe der Jahrzehnte unterschiedlich beantwortet.

aa) Ausgehend von der gesetzlichen Ordnung, wonach nur eine Rente zuzusprechen ist, wurde ursprünglich der Integritätsschaden je nach dem Ausmass der Erwerbsunfähigkeit überhaupt nicht oder nur teilweise berücksichtigt. Lediglich bei einer geringen Beeinträchtigung der Erwerbsunfähigkeit sollte der Integritätsschaden je nach seiner Art voll zur Anrechnung gelangen. Die Gesamtentschädigung durfte jedoch in keinem Fall den Maximalansatz der Rente (100%) überschreiten. Diese Auffassung — BGE 121 V 157, S. 160 — wurde damit begründet, die Abgeltung des Integritätsschadens bezwecke nicht in erster Linie die kumulative Entschädigung der erwerblichen und integritätsmässigen Beeinträchtigung; vielmehr habe man verhüten wollen, dass ein Versicherter, der keine erwerbliche Einbusse, wohl aber eine schwere Integritätsverletzung erleide, leer ausgehe (EVGE 1954 S. 253 Erw. 1, 1966 S. 151 Erw. 2; unveröffentlichtes Urteil B. vom 28. Februar 1967.

bb) Im Urteil Rey ( BGE 96 V 110 ) hat das Eidg. Versicherungsgericht diese Praxis dahingehend präzisiert, dass nicht nur eine Kumulation, sondern auch eine Kombination von Renten wegen Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit und Integritätsschädigung ausgeschlossen sei. Die gesetzliche Regelung, wonach nur eine Rente auszurichten, jedoch beiden Beeinträchtigungen Rechnung zu tragen sei, müsse in dem Sinne verstanden werden, dass der im Einzelfall überwiegende Schaden voll zu entschädigen sei. Dabei sei in der Weise vorzugehen, dass die Rente für beide Schadensarten nach den hiefür massgebenden Bemessungs- und Berechnungsregeln getrennt festgesetzt und dem Versicherten die jeweils höhere Rente zugesprochen werde (vgl. BGE 105 V 322 unten f.). Zur Begründung führte das Gericht an, die Regeln für die Bemessung und Berechnung der beiden Rentenarten wiesen keinerlei Gemeinsamkeiten auf, weshalb eine (rentenerhöhende) Berücksichtigung der geringeren Beeinträchtigung bei der Festsetzung der Rente für den überwiegenden Schaden nicht willkürfrei möglich sei. Die geltende Praxis sei insbesondere mit Blick auf den Umstand, dass die Rente in keinem Fall 100% übersteigen dürfe, stossend, da der geringere Schaden, wie schwer er auch sei, nicht angerechnet werden könne, wenn der höhere Schaden "total" sei ( BGE 96 V 113 Erw. 2d).

cc) Diese Rechtsprechung änderte das Eidg. Versicherungsgericht mit dem Urteil Andres ( BGE 110 V 117 ). Seither sind bei gleichzeitiger Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit und der körperlichen oder psychischen Integrität beide Schäden kumulativ - durch Gewährung einer einzigen Rente - zu entschädigen, und nicht nur der überwiegende Schaden. In einem solchen Fall ist die Beeinträchtigung der Integrität durch eine Erhöhung der Invalidenrente zu entschädigen, und zwar mit einem Zuschlag in Franken, der nach billigem Ermessen festgesetzt und nach dem Grad der Beeinträchtigung abgestuft wird (BGE BGE 110 V 124 Erw. 2e und 3; vgl. BGE 112 V 381 Erw. 1c in fine, BGE 117 V 76 Erw. 3a/aa in fine). Dieser Praxisänderung liegt die Überlegung zugrunde, dass es sich bei diesen zwei nach Art, Funktion und — BGE 121 V 157, S. 161 — Bemessung verschiedenen Renten um selbständige Ansprüche handelt, die voll zu entschädigen sind ( BGE 110 V 124 Erw. 2e). Davon geht im übrigen auch das neue Militärversicherungsrecht aus, indem die Art. 48 ff. MVG eine separate Integritätsschadenrente vorsehen, die gegebenenfalls zusätzlich zur Invalidenrente nach Art. 40 ff. MVG ausgerichtet wird (vgl. BBl 1990 III S. 220 f.).

c) Im vorliegenden Fall sprach das BAMV mit Vorschlag vom 9. März 1982, der die Rechtskraft einer endgültigen Verfügung erlangt hat ( Art. 12 Abs. 2 aMVG ), dem Beschwerdegegner ab 1. Oktober 1981 eine unbefristete Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 100% zu. Dass bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades auch integritätsmässige und damit nichterwerbliche Gesichtspunkte berücksichtigt worden wären, ist nach Lage der Akten auszuschliessen. Die Rente betrug 90% des anrechenbaren Jahresverdienstes von Fr. 55'640.-- (1981) ( Art. 24 Abs. 1 aMVG ). Da eine allfällige Integritätseinbusse im Maximum mit 85% des Mittelwertes zwischen dem gesetzlichen Verdienstmaximum und dem gesetzlichen Verdienstminimum (Fr. 37'475.--) zu entschädigen gewesen wäre ( Art. 25 Abs. 3 aMVG ; BGE 112 V 383 ff. Erw. 5a; vgl. BGE 117 V 88 Erw. 5a), somit in jedem Fall eine tiefere Leistung ergeben hätte, stellte die gänzliche Erwerbsunfähigkeit gemäss der damals geltenden Rechtspraxis (Erw. 3b/bb) den überwiegenden Schaden dar und war allein abzugelten. Die Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Integrität, wie schwer sie auch sein mochte, war dagegen als der geringere Nachteil in der zur Ausrichtung gelangenden höheren Erwerbsunfähigkeitsrente enthalten und mit dieser abgegolten ( BGE 105 V 324 Erw. 2b).

4. Die Frage, ob das BAMV verpflichtet ist, den Anspruch des Beschwerdegegners auf eine Integritätsschadenrente materiell zu prüfen, ist zu bejahen, sofern die seit dem Urteil Andres ( BGE 110 V 117 ) geltende Rechtspraxis der Kumulierbarkeit der Ansprüche bei gleichzeitiger Erwerbsunfähigkeit und Integritätseinbusse ein Rückkommen auf die (am 9. März 1982) rechtskräftig und fehlerfrei verfügte Invalidenrente gebietet.

a) Ob Änderungen des objektiven Rechts seit Verfügungserlass ein Eingreifen in ein rechtskräftig geregeltes Dauerrechtsverhältnis rechtfertigen, wird von der Rechtsprechung differenziert beantwortet. Besteht die Rechtsänderung in einem Eingriff des Gesetzgebers, somit in einer neuen für den Anspruch erheblichen Norm, so ist - die Existenz wohlerworbener Rechte vorbehalten - die Anpassung der Verfügung über ein Dauerrechtsverhältnis — BGE 121 V 157, S. 162 — nicht nur erlaubt, sondern gefordert. Besteht aber die Änderung des massgebenden Rechts lediglich in einer neuen gerichtlich bestätigten Verwaltungspraxis oder einer neuen Rechtsprechung, so darf die Verfügung über das Dauerrechtsverhältnis grundsätzlich nicht angetastet werden; eine solche Anpassung einer ursprünglich fehlerfreien Verfügung an eine neue gerichtlich bestätigte Verwaltungspraxis oder eine neue Rechtsprechung ist nur ausnahmsweise gerechtfertigt ( BGE 115 V 314 Erw. 4a/dd mit Hinweis). Ein wichtiger Ausnahmefall ist dann gegeben, wenn eine neue Praxis in einem solchen Masse allgemeine Verbreitung erhält, dass deren Nichtbefolgung als Verstoss gegen das Gleichheitsgebot erschiene. Unter dieser Voraussetzung liegt im Ergebnis die gleiche Situation vor wie im Falle einer nachträglichen Änderung des objektiven Rechts, so dass eine Praxisänderung Anlass zur Umgestaltung eines Dauerrechtsverhältnisses geben kann ( BGE 112 V 394 Erw. 3c mit Hinweisen; vgl. BGE 119 V 413 Erw. 3a, b; ULRICH MEYER-BLASER, Die Abänderung formell rechtskräftiger Verwaltungsverfügungen in der Sozialversicherung, in: ZBl 95 [1994] S. 337 ff., S. 350).

b) Eine Ausnahmesituation im dargelegten Sinn bejahte das Eidg. Versicherungsgericht bei den reinen "Uralt-Integritätsrenten" der Militärversicherung, welche (bis 1966) nach Massgabe des entgehenden Jahresverdienstes sowie entsprechend dem Personenstand und den Unterstützungspflichten des Versicherten festgesetzt wurden (EVGE 1966 S. 152 Erw. 3 und 1968 S. 95 ff. Erw. 3b). Nachdem das Gericht diese Rechtspraxis mit den Urteilen Gysler (EVGE 1966 S. 148) und Lendi (EVGE 1968 S. 88) geändert hatte, stellte es im Urteil Beiner ( BGE 112 V 387 ) fest, dass laufende reine Integritätsrenten, welche auf der bis 1966 geltenden Praxis beruhen, an die mit den Urteilen Gysler und Lendi eingeleitete, im Urteil Gasser ( BGE 112 V 376 ) in bezug auf ein Bemessungselement modifizierte Rechtspraxis anzupassen sind (BGE BGE 112 V 395 Erw. 4; vgl. BGE 115 V 316 Erw. 5). Denn es ist in höchstem Mass rechtsungleich, Integritätsrenten nach wie vor anhand des (schon in EVGE 1966 S. 152 Erw. 3 [Urteil Gysler]) als sachfremd erkannten Kriteriums des mutmasslich entgehenden Jahresverdienstes festzusetzen und folglich Bezüger von Integritätsrenten bei gleichen körperlichen Beeinträchtigungen unterschiedlich zu entschädigen ( BGE 112 V 394 Erw. 3c).

c) Die gleichen Überlegungen erfordern die Anpassung der seit 1. Oktober 1981 laufenden Erwerbsunfähigkeitsrente des Beschwerdegegners an die mit — BGE 121 V 157, S. 163 — dem Urteil Andres eingeleitete Rechtspraxis im Sinne der kumulativen Berücksichtigung einer erheblichen Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Integrität. Diese Praxis ist die seither (1984) verbreitete, einzige Entschädigungsweise im Rahmen des bis 31. Dezember 1993 gültig gewesenen, für altrechtliche Invaliden- und Integritätsschadenrenten weiterhin massgeblichen Rechts (Art. 112 f. MVG). Davon geht auch das neue MVG aus (Erw. 3b/cc am Ende). Wird ein gleichzeitig in seiner Erwerbsfähigkeit und in seiner Integrität erheblich beeinträchtigter Versicherter auf Jahr und Tag bloss für den die höhere Rente auslösenden Nachteil entschädigt (Erw. 3b/bb), obwohl längst eine Rechtspraxis sich durchgesetzt und allgemeine Verbreitung gefunden hat, welche die kumulative Abgeltung beider Schäden, Erwerbsunfähigkeit und Integritätseinbusse, berücksichtigt, schafft dies krasse Ungleichheiten. Dies ist insbesondere dann stossend, wenn die Voraussetzungen für eine Revision nach Art. 26 aMVG (vgl. BGE 115 V 313 Erw. 4a/bb mit Hinweisen) auf absehbare Zeit hinaus nicht gegeben sind und damit die in Art. 112 Abs. 1 und Art. 114 Abs. 1 MVG ausdrücklich vorgesehene Möglichkeit der Rentenrevision nach neuem Recht entfällt. Ein solcher Sachverhalt liegt hier vor, wie das kantonale Gericht richtig festgestellt hat, indem der Beschwerdegegner seit 1. Oktober 1981 als 100% invalid gilt, gemäss den umfangreichen medizinischen Akten der Gesundheitszustand sich seither verschlechtert hat und eine Besserung nicht zu erwarten ist. Unter diesen Umständen verletzt das Verharren des BAMV auf der formellen Rechtskraft der ursprünglichen Rentenverfügung Art. 4 BV , weil dadurch der Beschwerdegegner zeitlich unbeschränkt im Hinblick auf aktuelle und künftige Lebenssachverhalte von der Anspruchsberechtigung ausgeschlossen bleibt, die bei jedem andern Versicherten in vergleichbarer Lage Anlass zu einer kumulativen Entschädigung gäbe (vgl. ULRICH MEYER-BLASER, Die Bedeutung von Art. 4 Bundesverfassung für das Sozialversicherungsrecht, in: ZSR NF 111 [1992] II S. 299 ff., S. 443 f.). Was das BAMV hiegegen vorbringt, überzeugt nicht, insbesondere nicht sein Hinweis auf das unveröffentlichte Urteil B. vom 30. Oktober 1989. In diesem Entscheid bestätigte das Eidg. Versicherungsgericht die Rechtspraxis bei der Bemessung reiner Integritätsrenten gemäss den Urteilen Gasser, Beiner und W. ( BGE 115 V 308 ), wobei es betonte, dass lediglich die auf dem sachfremden Kriterium des mutmasslich entgangenen Jahresverdienstes festgesetzten Integritätsrenten der ersten Generation (Erw. 4b) anzupassen — BGE 121 V 157, S. 164 — seien.

d) Nach dem Gesagten rechtfertigt es sich, laufende Invaliden- oder Integritätsrenten, welche bei gleichzeitiger Beeinträchtigung von Erwerbsfähigkeit und körperlicher oder psychischer Integrität lediglich einen dieser Nachteile entschädigen, an die seit dem Urteil Andres ( BGE 110 V 117 ) geltende Rechtspraxis der kumulativen Entschädigung von Erwerbsunfähigkeit und Integritätseinbusse anzupassen. Dies betrifft namentlich Renten, welche bloss den überwiegenden Schaden im Sinne der Praxis Rey ( BGE 96 V 110 ) abgelten.

5. Zusammenfassend ist festzustellen, dass das kantonale Gericht zu Recht das BAMV verpflichtet hat, auf das Gesuch des Beschwerdegegners um Zusprechung einer kumulativ zur laufenden Invalidenrente hinzutretenden Integritätsschadenrente einzutreten. Dabei hat die Vorinstanz richtigerweise den Zeitpunkt einer allfällige Rentenanpassung offengelassen (Erw. 2b). Es wird Sache des BAMV sein, falls die Anspruchsberechtigung bejaht werden sollte, diesen Zeitpunkt festzulegen (vgl. dazu BGE 110 V 291 ; ferner BGE 119 V 415 Erw. 5).

Themen
Altrechtliche RentenBAMVBundesrechtsverletzungDauerrechtsverhältnisErwerbsunfähigkeitsrenteGleichheitsgebotIntegritätsentschädigungIntegritätsrentengesuchIntegritätsschadenrenteInvalidenrenteKumulationKumulative EntschädigungMilitärversicherungNichteintretensverfügungPraxisänderungRechtskraftRechtsprechungsänderungRentenanpassungRückkommen auf rechtskräftige VerfügungVerwaltungsgerichtsbeschwerde
§Normen
Art. 4 aBV (1981)Art. 12 Abs. 2 aMVGArt. 23 Abs. 1 aMVGArt. 25 Abs. 1 aMVGArt. 25 Abs. 3 aMVGArt. 104 lit. a aOG (1991)Art. 104 aOG (1991)Art. 105 Abs. 2 aOG (1991)Art. 109 MVGArt. 132 aOG (1943)
Zitierte Entscheide
BGE 119 V 41317.11.1993
Alkoholmissbrauch, Änderung der Rechtsprechung, Anwendbarkeit von internationalem Recht
BGE 119 V 41517.11.1993
Alkoholmissbrauch, Änderung der Rechtsprechung, Anwendbarkeit von internationalem Recht
BGE 117 V 12229.04.1991
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BGE 117 V 7611.01.1991
Auskauf der Integritätsrente, Barwerttafeln Stauffer/Schaetzle, Hilfsmittel/Prothesen (Unbeachtlichkeit bei Bemessung)
BGE 117 V 8811.01.1991
Auskauf der Integritätsrente, Barwerttafeln Stauffer/Schaetzle, Hilfsmittel/Prothesen (Unbeachtlichkeit bei Bemessung)
BGE 115 V 31431.03.1989
Rechtsgleichheit, Prozessuale Revision, Revision bei nachträglicher Tatsachenänderung
BGE 115 V 31631.03.1989
Rechtsgleichheit, Prozessuale Revision, Revision bei nachträglicher Tatsachenänderung
BGE 115 V 31331.03.1989
Rechtsgleichheit, Prozessuale Revision, Revision bei nachträglicher Tatsachenänderung
BGE 115 V 30831.03.1989
Rechtsgleichheit, Prozessuale Revision, Revision bei nachträglicher Tatsachenänderung
BGE 112 V 39431.12.1986
Besitzstandsgarantie, Gleichbehandlung der Versicherten, Integritätsrente
BGE 112 V 38731.12.1986
Besitzstandsgarantie, Gleichbehandlung der Versicherten, Integritätsrente
BGE 112 V 39531.12.1986
Besitzstandsgarantie, Gleichbehandlung der Versicherten, Integritätsrente
BGE 112 V 38129.12.1986
Auskauf, Integritätsrente, Integritätsschaden
BGE 112 V 38329.12.1986
Auskauf, Integritätsrente, Integritätsschaden
BGE 112 V 37629.12.1986
Auskauf, Integritätsrente, Integritätsschaden
BGE 110 V 29122.08.1984
Analoge Anwendung, Entdeckung des Mangels, Rentenbeginn
BGE 110 V 11723.05.1984
Kumulation von Renten, Rechtsprechungsänderung, Integritätsschaden
BGE 110 V 12423.05.1984
Kumulation von Renten, Rechtsprechungsänderung, Integritätsschaden
BGE 105 V 32220.12.1979
Ausschluss der Genugtuung bei Rentenbezug nach Art. 25 Abs. 3 MVG, Rentenanspruch bei gleichzeitiger Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit und der körperlichen oder psychischen Integrität, Verhältnis von Art. 25 Abs. 3 zu Art. 40bis MVG
BGE 105 V 32420.12.1979
Ausschluss der Genugtuung bei Rentenbezug nach Art. 25 Abs. 3 MVG, Rentenanspruch bei gleichzeitiger Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit und der körperlichen oder psychischen Integrität, Verhältnis von Art. 25 Abs. 3 zu Art. 40bis MVG
BGE 96 V 11027.11.1970
Kumulverbot von Invaliditätsrente und Integritätsentschädigung, Massgebender Schaden, Rentenberechnung in der Militärversicherung
BGE 96 V 11327.11.1970
Kumulverbot von Invaliditätsrente und Integritätsentschädigung, Massgebender Schaden, Rentenberechnung in der Militärversicherung
Wird zitiert von
BGE 147 V 23407.06.2021
Gleichheitsgebot, Grundsatz der Nichtanpassung an geänderte Praxis, Neuanmeldung
BGE 146 V 36428.08.2020
Anpassung von Dauerleistungen bei Rechtsänderungen, Anwendbarkeit neuer Verordnungsbestimmungen auf Altfälle, Besitzstandsgarantie
1C_63/201929.01.2020
Wiedererwägung, Dauersachverhalt, Lärmschutz
4A_576/201711.06.2018
Ergänzendes Schutzzertifikat, Verletzungstheorie, Offenbarungstheorie
BGE 144 III 28511.06.2018
Verletzungstheorie, Intertemporaler Grundsatz, Offenbarungstheorie
2C_337/201710.07.2017
Wiedererwägung, Derivatives Aufenthaltsrecht aus ALCP, Rechtliches Gehör
BGE 141 V 58524.11.2015
Neuanmeldung, Somatoforme Schmerzstörungen, Praxisänderung
9C_125/201312.02.2014
Quelle: Bundesgericht·bger.ch·BGE 121 V 157

Zitiervorschlag: BGE 121 V 157, bgex.ch/bge/121-v-157

Quelle des Entscheidtextes: bger.ch · Schweizerisches Bundesgericht · BGE 121 V 157
Wiedererwägung, Rentenrevision, Invaliditätsbemessung
BGE 140 V 1512.02.2014
Fiktiver Anknüpfungspunkt 1. Januar 2012, Neubeurteilung nach den Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision, Ausschlusskriterium des über 15-jährigen Rentenbezugs
1C_258/201307.08.2013
Feststellung des Schweizer Bürgerrechts, Wiedererwägung, Rechtliches Gehör
2C_1126/201229.06.2013
Wiedererwägung, Familienbetrieb, Sonntagsarbeit
2C_349/201218.03.2013
Revision (ordentliche) und Revision des Bundesgerichts, Öffentliche Verhandlung, Internationale Sanktionen
9C_696/200709.11.2009
Revision der Invalidenrente, Änderung der Rechtsprechung und Anpassung von Dauerleistungen, Rechtssicherheit
BGE 135 V 31910.08.2009
BVG-Invalidenrente, Rentenabstufung nach Invaliditätsgrad, Invaliditätsgrad
9C_675/200812.05.2009
Rentenrevision, Wiedererwägung, Anpassung an geänderte Rechtsprechung
9C_736/200804.05.2009
Rentenrevision, Anpassung an geänderte Rechtsprechung, Somatoforme Schmerzstörung
BGE 135 V 21501.05.2009
Anpassung an eine Rechtsprechungsänderung, Begriff der Erwerbsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit
9C_1009/200801.05.2009
Revision einer Rente, Wiedererwägung, Fibromyalgie
8C_502/200726.03.2009
Rentenrevision, Wiedererwägung, Prozessuale Revision
BGE 135 V 20126.03.2009
Anpassung an geänderte Rechtsprechung, Dauerleistung, Anpassung an geänderte Gerichtspraxis
BGE 134 III 58115.09.2008
Integritätsschadenrente, Willkürverbot, Einkommensbegriff
1A.18/200129.10.2001
Verwaltungsgerichtsbeschwerde, Rechtliches Gehör, Öffentliche Verhandlung
BGE 127 II 30629.10.2001
Änderung des Betriebsreglements für Flugfelder, Bedingte Beschwerdebegehren, Änderung des Betriebsreglementes (Flugfeld)
BGE 127 V 10als 121 V 16103.01.2001
Ergänzungsleistungen, Gesetzmässigkeit, Mietzinsabzug