Referendum gegen die Änderung vom 18. Dezember 2020 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle). Zustandekommen

Uri 228

Inhalt

Bundesblatt · BBl 2021 963 S. 1Bundesblatt · BBl 2021 963

www.bundesrecht.admin.ch

Referendum gegen die Änderung vom 18. Dezember 2020 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle)

Zustandekommen

Die Schweizerische Bundeskanzlei,

gestützt auf Artikel 66 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 19761 über die politischen Rechte (BPR) und nach Prüfung der Unterschriftenlisten für das

Referendum gegen die Änderung vom 18. Dezember 20202 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle),

verfügt:

1. Das Referendum gegen die Änderung vom 18. Dezember 2020 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle) ist zustande gekommen, da es die nach Artikel 141 Absatz 1 der Bundesverfassung verlangten 50 000 gültigen Unterschriften aufweist.

2. Von insgesamt 69 392 Unterschriften wurden 62 241 samt Stimmrechtsbescheinigung eingereicht.

3. Für die Feststellung des Zustandekommens hat die Bundeskanzlei in Anwendung von Artikel 3 Absatz 2 der Verordnung vom 7. Oktober 20203 über die Stimmrechtsbescheinigung bei eidgenössischen Volksreferenden in Zeiten der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung Stimmrechtsbescheinigung) die 62 241 samt Stimmrechtsbescheinigung eingereichten Unterschriften (vgl. Ziff. 2) berücksichtigt.

4. Von insgesamt 62 241 berücksichtigen Unterschriften sind 61 027 gültig.

1 SR 161.1

2BBl 2020 9913

3 SR 161.17