Referendum gegen die Änderung vom 17. Dezember 2021 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) (AHV 21). Zustandekommen

Jura 773

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Bundesblatt · BBl 2022 1059 S. 1Bundesblatt · BBl 2022 1059

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Referendum gegen die Änderung vom 17. Dezember 2021 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) (AHV 21)

Zustandekommen

Die Schweizerische Bundeskanzlei,

gestützt auf Artikel 66 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 19761 über die politischen Rechte (BPR) und nach Prüfung der Unterschriftenlisten für das

Referendum gegen die Änderung vom 17. Dezember 20212 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) (AHV 21),

verfügt:

1. Das Referendum gegen die Änderung vom 17. Dezember 2021 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) (AHV 21) ist zustande gekommen, da es die nach Artikel 141 Absatz 1 der Bundesverfassung verlangten 50 000 gültigen Unterschriften aufweist.

2. Von insgesamt 124 337 Unterschriften wurden 53 791 samt Stimmrechtsbescheinigung eingereicht.

3. Für die Feststellung des Zustandekommens hat die Bundeskanzlei in Anwendung von Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe a der Verordnung vom 12. Mai 20213 über die Stimmrechtsbescheinigung bei eidgenössischen Volksreferenden und Volksinitiativen in Zeiten der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung Stimmrechtsbescheinigung) die 53 791 samt Stimmrechtsbescheinigung eingereichten Unterschriften (vgl. Ziff. 2) berücksichtigt.

4. Von insgesamt 53 791 berücksichtigen Unterschriften sind 53 209 gültig.

5. Veröffentlichung im Bundesblatt und Mitteilung an:

Referendumskomitee «Referendum AHV 21», Postfach 528,

9430 St. Margarethen.

27. April 2022 Schweizerische Bundeskanzlei

Der Bundeskanzler: Walter Thurnherr

1 SR 161.1

2BBl 2021 2995

3 SR 161.17