Steuerrekursgericht ZH
59 Entscheide aus 2014 · Seite 1 von 2
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- DB.2014.119, ST.2014.1431. Abteilung19. Dezember 2014Revisionsgesuch. Es wird aussergesetzlicher Revisionsgrund des "schockierenden Ergebnisses" geltend gemacht. Ausser-/übergesetzliche Revisionsgründe sind abzulehnen, zudem auch inhaltlich nicht derart stossend, dass ein Anwendungsfall vorliegen würde. Abweisung.
- DB.2014.193, ST.2014.2431. Abteilung18. Dezember 2014Sofortabschreibung auf gekaufter Beteiligung. Die Pflichtige kaufte eine Beteiligung für rund Fr. 2.8 Mio. und schrieb diese unmittelbar nach dem Kauf auf Fr. 2.3 Mio. ab. Ihre Begründung, der effektive Verkehrswert der Beteiligung habe lediglich Fr. 2.3 Mio. betragen, doch habe sie zusätzlich Fr…
- DB.2014.154, ST.2014.1931. Abteilung18. Dezember 2014Renten aus beruflicher Vorsorge/Leibrenten. Eine bald 90jährige Pflichtige erhält seit Jahrzehnten eine Rente, welche ihr - bezeichnet als Leibrente - von einer Pensionskasse ausbezahlt wurde; die Besteuerung erfolgte stets zum Satz für Leibrenten (zuletzt = 40%). Die Steuerbehörde vertritt in der…
- ST.2014.1531. Abteilung26. November 2014Verdeckte Gewinnausschüttung sowie interkantonale Steuerausscheidung. Die Pflichtige parkierte über Jahre hinweg Guthaben in dreistelliger Millionenhöhe in einem sog. Cashpool der Konzernmutter. Weil es beim Cashpool um eine kurzfristige Anlage geht (Liquiditätsbündelung im Konzern), erhielt sie…
- DB.2014.79, ST.2014.931. Abteilung13. November 2014Schuldzinsenabzug bei kreditfinanzierten Anlageprodukten. Mit Art. 33 Abs. 1 lit. a DBG liegt eine Bestimmung vor, gestützt auf welche der Schuldzinsenabzug zu verweigern ist, wenn ein Anlageprodukt auf die Ausnutzung der steuerlichen Vorteile von steuerfreien Kapitalgewinnen und steuerlich…
- DB.2014.136, ST.2014.1652. Abteilung10. November 2014Mietertrag, Unterhaltskosten, Pauschalabzug, Vermögenssteuerwert. Grundlage für die Ermittlung des Pauschalabzugs für Unterhaltskosten bilden die Brutto-Mietzinseinnahmen abzüglich der mietvertraglich bestimmten Nebenkosten (und nicht sämtlicher Betriebskosten). Analog verhält es sich bei der…
- ST.2014.42 + 431. Abteilung31. Oktober 2014Sitz einer juristischen Person. Der neue, 2006 begründete statutarische Sitz in Engelberg erweist sich als bloss formell, weshalb auf den Ort der tatsächlichen Verwaltung abzustellen ist. Dieser liegt am Wohnsitz des Hauptaktionärs in Luxemburg, weshalb dem Kanton Zürich die Steuerhoheit nicht…
- DB.2014.74, ST.2014.871. Abteilung31. Oktober 2014Die Akteneinsicht ist einem Erben auch dann zu gewähren, wenn diesem die Frist für die Ausschlagung der Erbschaft noch läuft. Die Einsicht beschlägt grundsätzlich auch die Akten des überlebenden und zu Lebzeiten des Erblassers mit diesem gemeinsam besteuerten Ehegatten. Einschränkungen wegen…
- ST.2014.1621. Abteilung20. Oktober 2014Vermögensbewertung. Fliesst einem Minderheitsbeteiligten eine "angemessene Dividende" zu, dann hat er mit Blick auf die Bewertung seiner nicht börsenkotierten Aktien bei der Vermögenssteuer keinen Anspruch auf den 30%-Pauschalabzug. Die Kritik der Pflichtigen an den Vorgaben der einschlägigen…
- DB.2014.95, ST.2014.1122. Abteilung9. Oktober 2014Eine Kumulation des Abzugs von Unterhaltskosten an die geschiedene Ehefrau und Kinderabzug ist nicht möglich. Im Übrigen wurden weder die eigenen noch die Aufwendungen der geschiedenen Ehefrau während der Betreuungszeit substanziiert dargelegt.
- GR.2013.232. Abteilung1. Oktober 2014Ausstand. Nichteintreten auf ein Ausstandsbegehren gegen das gesamte Steuerrekursgericht, da es verspätet geltend gemacht wurde und verwirkt ist. – Zusammenrechnung von Land- und Werkpreis bei der Grundstückgewinnsteuer. Beim Abschluss und Vollzug separater Landkauf- und Werkverträge, die im…
- DB.2014.131, ST.2014.1571. Abteilung25. September 2014Kein Zusammenhang zwischen der Beschäftigung als Geschäftsführer der veräusserten Gesellschaft und dem Verkauf des Anteils an der Gesellschaft bzw. dem dabei erzielten Verkaufsgewinn gegeben, sodass ein steuerfreier Kapitalgewinn und kein Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit vorliegt.
- ES.2013.12. Abteilung8. September 2014Nachveranlagung Schenkungssteuer. Zweckentfremdung eines zum Ertragswertwert mit der Schenkungssteuer besteuerten Grundstücks durch Abschluss eines Kaufvertrags vor Ablauf der Nachveranlagungsfrist von 20 Jahren. Der Käufer hatte nach Abschluss des Kaufvertrags die Möglichkeit, das Grundstück…
- ST.2014.1211. Abteilung28. August 2014Das Holdingprivileg ist nicht zu gewähren, da mit Managementdienstleistungen zugunsten der Tochter-/Enkelgesellschaft bedeutende Einnahmen erzielt werden, die den Rahmen des an sich zulässigen Nebenzwecks sprengen. Dass dies in einer einzigen Steuerperiode nicht der Fall ist, ändert daran nichts.
- DB.2014.127, ST.2014.1521. Abteilung28. August 2014Der Zufluss einer Liquidationsdividende ist beim Aktionär auch nach Inkrafttreten der Unternehmenssteuerreform II steuerbar, wenn auch in reduziertem Umfang. Steuerfrei ist einzig die Rückzahlung von Einlagen, Aufgeldern und Zuschüssen; dass es sich um solche gehandelt hat, wird vom Pflichtigen…
- GR.2013.442. Abteilung26. August 2014Gemäss § 215 Abs. 1 Satz 1 StG verjährt das Recht, Grundsteuern zu veranlagen, fünf Jahre nach Ablauf des Jahres, in dem die Handänderung stattfand. Macht der Steuerhoheitsträger im Rahmen eines Grundstückgewinnsteuer- Veranlagungsverfahrens das Vorliegen wirtschaftlicher Handänderungen im Sinne…
- DB.2014.111, ST.2014.1342. Abteilung25. August 2014Anwaltskosten im Zusammenhang mit einer Erbteilung sind keine abzugsfähigen Vermögensverwaltungskosten. Gerichts- und Anwaltskosten für die erfolglos angestrebte Revision einer Waldabstandslinie gelten nicht als Unterhaltskosten, weil das Begehren offensichtlich unbegründet war und zudem auf eine…
- QS.2014.81. Abteilung20. August 2014Quellensteuer. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bezieht sich die Frist für die Bestreitung des Quellensteuerabzugs nur auf die Frage der Quellensteuerpflicht, nicht aber die Höhe des Abzugs. Ob dies auch gilt, wenn der Steuerpflichtige aufgrund einer Tarifmeldung des Gemeindesteueramts…
- DB.2014.121, ST.2014.1452. Abteilung11. August 2014Liegenschaftenunterhalt. Einlagen in den Reparatur- und Erneuerungsfonds einer Stockwerkeigentümergemeinschaft sind im Zeitpunkt der Zahlung und nicht im Zeitpunkt der späteren Mittelverwendung abzugsfähig (Bestätigung der Rechtsprechung).
- DB.2014.122, ST.2014.1462. Abteilung29. Juli 2014Der unverheiratet mit seiner Partnerin zusammenlebende Steuerpflichtige kann keinen Unterstützungsabzug für seine nicht berufstätige Partnerin, die studiert, steuermindernd geltend machen, da diese weder aus objektiven noch aus subjektiven Gründen bedürftig ist, erledigt sie doch im Gegenzug einen…
- DB.2014.81, ST.2014.962. Abteilung14. Juli 2014Kosten für einen Kuraufenthalt stellen nur dann abzugsfähige Krankheitskosten dar, wenn sie medizinisch klar indiziert sind. Dieser Nachweis wurde hier nicht erbracht.
- DB.2014.108, ST.2014.1201. Abteilung11. Juli 2014Nichteintreten, da Beschwerde und Rekurs verspätet eingereicht worden sind. Der Militärdienst des Pflichtigen war kein unvorhersehbares Hindernis. Zudem verblieb dem Pflichtigen vor Antritt des Dienstes nahezu eine Woche, welche als objektiv Hinreichend für die Verfassung der Beschwerde- und…
- DB.2014.70, ST.2014.821. Abteilung10. Juli 2014Vorsorgeinkauf bei scheidungsbedingten Lücken. - Der Pflichtige tätigte per 2012 einen Einkauf in seine Pensionskasse zwecks Schliessung einer 1996 entstandenen scheidungsbedingten Vorsorgelücke; per 2013 wurde er pensioniert und wurde ihm dabei auch eine Kapitalleistung ausbezahlt. Art. 79b Abs…
- ST.2014.51. Abteilung26. Juni 2014Die von zwei Schwestergesellschaften untereinander vereinbarte Verteilung der Mietzinse für ihre Ladenlokale führen zu einer gleichmässigen Belastung und ist deshalb geschäftsmässig begründet, weshalb keine verdeckte Gewinnausschüttungen vorliegen. Da der statutarische Sitz unstreitig lediglich…
- ST.2014.571. Abteilung26. Juni 2014Vermögenssteuer, Nutzniessungsvermögen, Vermögensbewertung insb. bei Lebensversicherungen - Der Pflichtige erhielt vom Vater Anteile einer deutschen Kommandit GmbH & Co. KG sowie Lebensversicherungen geschenkt. An den Gesellschaftsanteilen hatte der Vater die Nutzniessung vorbehalten. Mit seiner…
- DB.2013.240, ST.2013.2791. Abteilung26. Juni 2014Transponierung. Gestützt auf die Auslegung eines Kaufvertrags ist davon auszugehen, dass eine Beteiligung vom Pflichtigen und nicht von seiner sich in Gründung befindlichen Aktiengesellschaft gekauft und in der Folge von ihm in die Gesellschaft eingebracht wurde.
- DB.2013.233, ST.2013.2711. Abteilung27. Mai 2014Der im Ausland wohnhafte Pflichtige, der sich seit Beginn des Verfahrens standhaft weigert, einen Zustellstellempfänger in der Schweiz zu benennen, stellt sich auf den Standpunkt, dass die in der Verordnung zum Steuergesetz genannte Säumnisfolge (Zustellung durch Ablage von Verfügungen und…
- ST.2013.2351. Abteilung23. Mai 2014Nichteintreten, da Beschwerde und Rekurs verspätet. Es greift auch bei der Einrichtung eines Postzurückbehaltungsauftrags die Zustellfiktion, wonach die Rechtsmittelfrist nach Ablauf der siebentägigen Abholfrist zu laufen beginnt, ungeachtet des Zeitpunkts der späteren tatsächlichen…
- DB.2014.33, ST.2014.401. Abteilung23. Mai 2014Zuständiger Kanton bei Wohnsitzwechsel, welcher mit der Aufnahme einer quellensteuerpflichtigen Erwerbstätigkeit zusammenfällt. Bei der direkten Bundessteuer ist das Beschwerdeverfahren zu sistieren, da der Entscheid in die Zuständigkeit der ESTV fällt und der Pflichtige bereits mit der Einsprache…
- DB.2014.45, ST.2014.561. Abteilung19. Mai 2014Anwaltskosten im Zusammenhang mit einem Strafuntersuchung wegen diverser Vorsatzdelikte stellen bei einem Selbstständigerwerbenden keinen geschäftsmässigen Aufwand dar. Hingegen ist die Rückstellung auf beschlagnahmten geschäftlichen Bankguthaben gerechtfertigt, da zum gegenwärtigen Zeitpunkt über…
- GR.2013.342. Abteilung13. Mai 2014Abweichungen von der "Normfrist" von zwei Jahren für die Ersatzbeschaffung selbstbewohnten Wohneigentums erfordern, dass zwischen Veräusserung der Erstliegenschaft und Ersatzobjekt ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Dieser entfällt, wenn die Überschreitung der Normfrist durch berufsbedingte…
- DB.2012.106, ST.2012.1222. Abteilung13. Mai 2014Umbau und Sanierung eines Ferienhauses für rund 1,2 Mio. Fr. Die Pflichtigen haben den Sachverhalt im Einspracheverfahren hinreichend substanziiert, weshalb keine Veranlagung nach pflichtgemässem Ermessen hätte ergehen dürfen. Schätzung des Unterhaltskostenanteils gestützt auf ein…
- GR.2013.392. Abteilung29. April 2014Steueraufschub infolge von betrieblicher Ersatzbeschaffung. Ein Grundstück, das von einer kirchlichen Stiftung zu Vorzugskonditionen an finanzschwache Personen vermietet und gegen ein zur Wohnnutzung besser geeignetes abgetauscht wird, stellt betriebliches Anlagevermögen dar. Davon ausgenommen ist…
- GR.2013.202. Abteilung29. April 2014Interkantonale Doppelbesteuerung. Verlustverrechnung. Erleidet ein offener vertraglicher Immobilienanlagefond, dessen Anleger ausschliesslich steuerbefreite inländische Einrichtungen der beruflichen Vorsorge sind, bei der Veräusserung ausserkantonaler Liegenschaften Verluste, sind diese zur…
- DB.2014.9, ST.2014.131. Abteilung25. April 2014Schuldzinsen und Schulden. - Die Pflichtige schenkte ihren beiden Kindern Beträge von Fr. 2 Mio., welche ihr die Kinder als verzinsliche Darlehen in gleicher Höhe sogleich wieder zur Verfügung stellten. Die Wirkungen der ausgerichteten Schenkungen und der gewährten Darlehen neutralisierten sich…
- DB.2014.8, ST.2014.121. Abteilung25. April 2014Privatentnahme von Kunstgegenständen bei Bildhauer. Auch wenn die Ex-Ehefrau bereits in den Siebzigerjahren im Scheidungsurteil das Recht zum Bezug von 20 von ihm geschaffenen Kunstwerken erhielt, erfolgte die Privatentnahme erst im Zeitpunkt, in dem sie von diesem Recht Gebrauch machte und die…
- DB.2014.23, ST.2014.291. Abteilung25. April 2014Der Erlös aus dem Verkauf des Vermögensverwaltungsbereichs einer AG ist steuerbar. Eine Bilanzberichtigung kommt nicht in Betracht, da keinerlei Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Transaktion nicht auf die vereinbarte Weise stattgefunden hat.
- DB.2014.19, ST.2014.251. Abteilung25. April 2014Einkünfte aus selbstständiger Erwerbstätigkeit - Ein bisher unselbstständig erwerbstätiger Facharzt übernahm Ende 2010 für Fr. 200'000.- die Praxis eines in Pension gehenden Berufskollegen in der Absicht, inskünftig auch freiberuflich tätig zu sein; Letzteres im Rahmen einer ihm arbeitgeberseitig…
- DB.2013.223, ST.2013.2581. Abteilung25. April 2014Privatentnahme von Liegenschaften bei Geschäftsaufgabe. Nachdem der Pflichtige seine Erwerbstätigkeit zum grössten Teil aufgegeben und über seine Geschäftsliegenschaften langjährige Mietverträge abgeschlossen hat, und in der Folge auch gegenüber den Steuerbehörden die Aufgabe der selbstständigen…
- QS.2014.71. Abteilung23. April 2014Die Pflicht zur Nachzahlung der Quellensteuer ist eine kausale, sodass die Gründe für die Nichtablieferung der Quellensteuer beim Schuldner der steuerbaren Leistung (hier der Arbeitgeber, welcher die die Quellensteuerpflicht begründenden Umstände bei der Steuerpflichtigen nicht gekannt habe) nicht…
- DB.2014.21, ST.2014.272. Abteilung23. April 2014Unternutzungsabzug. Nach den Feststellungen am Augenschein präsentierte sich der streitbetroffene Raum als genutzt. Auch die übrigen Räumlichkeiten der rund 140 m² grossen Wohnung mit sechs Räumen (gemäss Weisung Unternutzung) wurden durch das pflichtige Ehepaar bewohnt.
- ST.2014.91. Abteilung7. April 2014Bewertung von nichtkotierten Namenaktien: Auch eine massgebliche Handänderung, die nach dem Stichtag erfolgt ist, kann Grundlage für die Bewertung bilden, wenn sich der Wert der Unternehmung im Zeitraum zwischen dem Stichtag und dem Verkauf nicht massgeblich geändert hat. Letztere Voraussetzung…
- DB.2013.249, ST.2013.2941. Abteilung7. April 2014Einkauf in die berufliche Vorsorge und Sperrfristregelung. - Der Pflichtige liess sich im Alter 61 vorzeitig pensionieren. Seine Arbeitgeberin überwies ihm einen Betrag von Fr. 180'000.- direkt in die berufliche Vorsorge, entsprechend der durch die vorzeitige Pensionierung entstehenden Lücke. Auf…
- QS.2014.11. Abteilung31. März 2014Die ins Recht gefasste Gesellschaft ist nicht Schuldnerin der steuerbaren Leistung (Salär) bzw. nicht Arbeitgeberin des Pflichtigen, weil nicht sie das Salär bezahlte und kein Arbeitsverleihverhältnis mit dem Pflichtigen nachgewiesen werden kann. Die Erhebung der Quellensteuer bei ihr fällt daher…
- DB.2014.2, ST.2014.21. Abteilung31. März 2014Keine Sistierung wegen eines Verständigungsverfahrens. Aufgrund der konkreten Umstände ist zu schliessen, dass der Mittelpunkt der Lebensinteressen eines Ehepaars, welches lange Jahren in den USA gelebt und gearbeitet hat, im auf den Pensionierungszeitpunkt erworbenen und bezogenen Einfamilienhaus…
- DB.2013.199, ST.2013.2271. Abteilung17. März 2014Ermessenseinschätzung bzw. -veranlagung. Fall eines Autohändlers, bei dem, weil es sich um einen bargeldintensiven Betrieb handelt, Kassenbücher geführt werden müssen. Die Käufe und Verkäufe der Autos wurden buchalterisch im Privatkonto des Geschäftsinhabers aufgezeichnet, was diesen von der…
- DB.2013.239, ST.2013.2781. Abteilung4. März 2014Verlegung eines Einkaufs in die 2. Säule sowie des Beitrags an die 3. Säule a bei internationaler Ausscheidung. Soweit auf dem ausländischen Einkommen Beiträge an berufliche Vorsorge bezahlt wurden, sind darauf auch solche zu verlegen. Der "kleine" Beitrag an die 3. Säule a ist auf das…
- ST.2013.1431. Abteilung27. Februar 2014Sitz einer juristischen Person. Der statutarische Sitz am Ort der Zweigniederlassung der beauftragten Treuhandgesellschaft erweist sich als bloss formeller Natur. Stattdessen ist auf den Ort der effektiven Geschäftsführung abzustellen, welche am Wohnort des geschäftsführenden Alleinaktionärs liegt.
- DB.2013.246, ST.2013.2911. Abteilung27. Februar 2014Das Führen eines Landwirtschaftsbetriebs samt Pferdegestüt und Rebbaugelände sowie einer Auberge in Frankreich stellt keine selbstständige Erwerbstätigkeit dar, weil in der 20-jährigen Betriebszeit stets nur Verluste erwirtschaftet wurden und der Pflichtige diese nur finanzieren konnte, weil er…
- DB.2013.227, ST.2013.2621. Abteilung26. Februar 2014Grundsatz von Treu und Glauben im Steuerrecht, widersprüchliches Verhalten. Die Pflichtigen bestreiten, die Veranlagungs- und Einschätzungsentscheide für die Jahre 2010 und 2011 erhalten zu haben; etwas Gegenteiliges lässt sich nicht nachweisen. Indessen erhielten die Pflichtigen die…
Quelle: Steuerrekursgericht ZH. Massgebend ist die Veröffentlichung des Gerichts.