Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 81 (22.04.2005)

Mitteilung BV 081 · 22. April 2005 · BV

Ohne Status: Das Amt gibt nicht an, ob dieses Dokument gilt.

BSV · Mitt. BV 081 · Deutsch

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Alters- und Hinterlassenenvorsorge

Effingerstrasse 20, 3003 Bern Tel. 031 322 91 51 Fax 031 324 06 83 http://www.bsv.admin.ch

MITTEILUNGEN ÜBER DIE BERUFLICHE VORSORGE NR. 81

22. April 2005

Sonderausgabe

475 Periodische Überprüfung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen

Die Mitteilungen über die berufliche Vorsorge sind ein Informationsorgan des Bundesamtes für Sozialversicherung. Ihr Inhalt gilt nur dann als Weisung, wenn dies im Einzelfall ausdrücklich gesagt wird.

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475 Periodische Überprüfung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen

Das BSV überprüft gemäss Artikel 44a BVV 2 jährlich die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen und erstattet dem Bundesrat Bericht. Es wird dabei wie im vergangenen Jahr bei den Aufsichtsbehörden eine Umfrage durchführen, welche allerdings nur die Situation derjenigen Vorsorgeeinrichtungen aufzeigt, die eine Unterdeckung aufweisen.

Da es sich bei der Umfrage bei den Aufsichtsbehörden grundsätzlich um eine Vollerhebung aller sich in Unterdeckung befindlichen Vorsorgeeinrichtungen handelt, liegt diese Umfrage jeweils erst gegen Ende Jahr vor. Es besteht jedoch ein Interesse aller Beteiligten, beispielsweise von Verbänden, Politik, Wirtschaft und betroffenen Behörden, bereits zu einem früheren Zeitpunkt eine Einschätzung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen vornehmen zu können.

Das BSV empfiehlt deshalb – wie bereits im Vorjahr – sich an der beiliegenden Umfrage zu beteiligen. Es handelt sich um den „Risiko-Check-up“, den die AWP Soziale Sicherheit in Zusammenarbeit mit der Complementa Investment-Controlling AG jährlich erstellt. Diese Analyse, basierend auf einheitlicher Erhebung und Berechnungen, ermöglicht es, die Risikofähigkeit der teilnehmenden Vorsorgeeinrichtungen auszuwerten. Dabei werden Aktiven und Passiven per 31. Dezember 2004 analysiert und es wird abgeklärt, ob die aktuelle Vermögenszusammensetzung, bzw. deren Risikopotential, mit den vorhandenen Reserven korrespondiert.

Je mehr Vorsorgeeinrichtungen sich an diesem Risiko-Check-up beteiligen, desto repräsentativer wird die Umfrage. Um eine möglichst gute Abdeckung zu erhalten, sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen.

Sie können den Fragebogen auch elektronisch zusammen mit der Swissca Umfrage ausfüllen (nur ein Fragebogen). Nähere Angaben finden Sie auf unter:

http://www.swisscanto-pk-studie.ch/

An dieser Stelle möchten wir allen Vorsorgeeinrichtungen danken, welche bereits letztes Jahr die Umfrage unterstützt haben. Wir erhoffen uns für dieses Jahr eine noch breitere Mitwirkung, um die Situation analysieren zu können.

Alle Teilnehmer erhalten die Auswertung der globalen Ergebnisse.

Ausserdem besteht für Sie die Möglichkeit, eine kassenindividuelle Kurzauswertung zu verlangen. Wir verweisen Sie dabei auf die durch die AWP Soziale Sicherheit festgelegten Konditionen.

Alle weiteren Angaben zum Risiko-Check-up sind dem beigelegten Fragebogen der AWP Soziale Sicherheit zu entnehmen.

2 Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 81

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Risiko-Check-up für Pensionskassen

Sehr geehrte Damen und Herren wie lange es allenfalls dauern dürfte, bis das

finanzielle Gleichgewicht wieder erreicht wird. Die Börsenentwicklung verläuft seitwärts, die

Zinsen liegen tief. Deckungsgrad und Reserven

Die Teilnahme am Check-up ist kostenlos.

können kaum aufgebaut werden. Das Vertrauen

Alle Teilnehmenden erhalten die Auswertung in die 2. Säule muss aber gefestigt werden.

der globalen Ergebnisse. Abonnenten der AWP Soziale Sicherheit, erhalten darüber hinaus Das bedeutet, dass ein Überblick über die

eine kassenindividuelle Kurz-Auswertung

finanzielle Lage der Pensionskassen nach wie

gratis. Nicht-Abonnenten erhalten diese ebenvor nötig ist. Das Bundesamt für Sozial-

falls, indem sie, als Abgeltung für die Wahrung

versicherung (BSV) empfiehlt denn auch eine

des Datenschutzes, ein Abonnement subskri-

Teilnahme am Risiko-Check-up, leistet doch

bieren (siehe letzte Seite).

diese Umfrage einen wesentlichen Beitrag zur

Bitte senden Sie uns den ausgefüllten Fragebogen

Information von Bundesrat und Parlament, bis spätestens 15. Juli 2005 an

aber auch einer breiten Öffentlichkeit.

Wir rufen Sie deshalb auf, den kurzen AWP

Fragebogen auszufüllen. Sollten Sie den z.H. Dr. Werner C. Hug

Fragebogen der Swisscanto bereits ausgefüllt Kramgasse 17

haben, werden Sie automatisch in unsere 3000 Bern 8

Umfrage einbezogen (siehe letzte Seite).

AWP garantiert den Schutz Ihrer Daten im

Mit der Beantwortung des Fragebogens helfen Rahmen des Redaktionsgeheimnisses. Ihre Sie sich als verantwortlicher Stiftungsrat gleich- Daten werden kodiert und bleiben für die zeitig auch selber. Gemäss Art. 50 BVV2 müs- Auswertung anonym. Im übrigen wird auch die

sen Sie nämlich «bei der Anlage des Vermögens Schweigepflicht gemäss Artikel 86 BVG in in erster Linie darauf achten, dass die Sicherheit jedem Falle beachtet. Sämtliche Angaben werder Erfüllung der Vorsorgezwecke gewährleistet den ausschliesslich für die Untersuchung verist.» Es liegt somit in Ihrem eigenen Interesse, wendet und auch nicht an Dritte weitergegeben. wenn Sie periodisch die Risikofähigkeit Ihrer In der Fachzeitschrift AWP Soziale Sicherheit

Pensionskasse testen. Der Risiko-Check-up halten wir Sie stets auf dem Laufenden. bietet Ihnen dazu ein geeignetes Instrument. Darüber hinaus organisieren wir je nach Lage

und Bedarf Weiterbildungsseminare, mit dem In Kooperation mit Complementa Investment- Ziel, Ihnen Ihre Praxis zu erleichtern.

Controlling AG und der Universität St. Gallen

haben wir in den vergangenen zehn Jahren weit In Ihrem eigenen sowie im Gesamtinteresse

über 3000 kassen-individuelle Auswertungen der Pensionskassen möchten wir Sie daher

zur Risikofähigkeit vorgenommen. Dabei werden zur Teilnahme am Risiko-Check-up ermutigen. Aktiven und Passiven stichtagsbezogen analy- Für Ihre Mitwirkung danken wir Ihnen auch im siert und es wird abgeklärt, ob die aktuelle Ver- Namen des BSV im voraus.

mögenszusammensetzung, bzw. deren Risiko-

potential mit den vorhandenen Reserven Mit freundlichen Grüssen

korrespondiert, kurz: ob ausreichende Schwan- AWP Soziale Sicherheit

kungsreserven vorhanden sind. Ebenfalls Dr. Werner C. Hug

erfahren Sie, wie gross das Risiko ist, dass Ihre Complementa Investment Controlling AG Kasse in eine Unterdeckung fallen könnte, und Dr. Benjamin Brandenberger

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Fragebogen zum 'Risiko Check-up' Code

1. Vermögensverteilung per 31.12.2004* Marktwerte (nur

1.1. Aktiven ganze Franken) * bzw. per Ende Ihres

Geschäftsjahres 2004.

Direkte Anlagen (bitte Datum angeben)

1101 Flüssige Mittel und kurzfristige Anlagen (inkl.

Festgelder) bei Banken, Post und ...................................

Versicherungsgesellschaften .....................

1102 Debitoren, Guthaben und Darlehen, aktive

Rechnungsabgrenzungen .....................

Aufteilung von Pos.

Anlagen beim Arbeitgeber

1118 auf Positionen

  1. 1103 Forderungen1105
  2. - 1117 1104 Beteiligungen, Aktien des Arbeitgebers ..................... Obligationen und Kassascheine 1105 inländische Schuldner105
  3. ausländische Schuldner in Franken106
  4. in Fremdwährungen107
  5. W. & O. Anleihen108
  6. Hypotheken 1109 auf schweizerischen Liegenschaften109
  7. auf ausländischen Liegenschaften110
  8. Aktien und Partizipationsscheine* 1111 Schweiz * ohne Private Equity111
  9. und Hedge Funds 1112 Ausland112
  10. Liegenschaften, Grundstücke* 1113 Schweiz * grobe Schätzung113
  11. der Marktwerte 1114 Ausland114
  12. Alternative Anlagen 1115 Private Equity115
  13. Hedge Funds116
  14. Diverses (z.B. Edelmetalle und anderes)117

Indirekte Anlagen

Gemischt

1118 Ansprüche, Anteile und Beteiligungen bei (BVV2-Anlagen)

Anlagestiftungen, -fonds und

Immobiliengesellschaften ..................... 118 .....................

1119 Total Aktiven .....................

213 davon Wertbericht. 1.2. Passiven auf Wertschriften 1211 Kreditoren und übrige Passiven ..................... (Schwankungsres.)

1212 Passivhypotheken .....................

1213 Wertberichtigungen und Rückstellungen ..................... .....................

1214 Arbeitgeberreserve .....................

1215 gebundenes Kapital (Deckungskapital bzw. Aufteilung von

technisch notwendiges Kapital)** ..................... Position 1215 davon:

215.1 - Sparkapital/DK Aktive 215.1 .....................

215.2 - Deckungskapital (DK) Rentner 215.2 ..................... 215.3 - Versich.techn. Reserven 215.3 .....................

= 1215 .....................

1216 Freie Mittel bzw. Deckungslücke (Position

** nur gebundenes Kapital ohne freie Mittel. Davon 1119 ./. Pos. 1211 - 1215) .....................

geschätztes gesetzliches Minimum (Anteil BVG-Verpflichtungen): ........%.

1217 Total Passiven (=Position 1119) ..................... Falls für 2004 keine versicherungstechnische Bilanz

vorliegt, wird um eine Schätzung des aktuellen Deckungskapitals gebeten.

©2005 Complementa Investment-Controlling AG St. Gallen / Zürich, AWP Bern

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2. Wie hoch war die zeitgewichtete Performance auf dem durchschnittlich investierten Kapital

(Gesamtvermögen)?

Performance in %

1999 ..... 2002 .....

2000 ..... 2003 .....

2001 ..... 2004 .….

3. Welche Performance strebt Ihre Kasse langfristig an? ........% pro Jahr

4. Welches ist die Primatsform Ihrer Altersrenten? (Zutreffendes bitte ankreuzen)

׃ Leistungsprimat technischer Zinssatz: ............%

׃ Beitragsprimat reglementarische

Mindestverzinsung

der Altersguthaben .............%

5. Wie gross war 2004 das Volumen der jährlichen Beitragszahlungen, die Ihre Pensionskasse

vereinnahmen konnte?

Fr. ........................................................................................................................

6. Wie gross war 2004 das Volumen der jährlichen Rentenzahlungen und Kapitalleistungen, die Ihre

Pensionskasse auszahlen musste?

׃ Renten Fr. ............................... ׃ Kapital Fr. .........................................

7. Wie gross waren 2004 die jährlichen Freizügigkeitsleistungen Ihrer Pensionskasse?

a) Freizügigkeitseinzahlungen Fr. ....................................................

b) Freizügigkeitsauszahlungen Fr. ....................................................

8. Wie gross war das gebundene Kapital (Pos. 1215) per Ende 2003 (Vorjahr)?

Fr. .........................................................................................................................

9. Haben sich im Geschäftsjahr 2004 ausserordentliche Veränderungen im gebundenen Kapital

ergeben (z.B. Verteilung freier Mittel, ausserordentliche vorzeitige Pensionierungen etc.)?

׃ Ja ׃ Nein

Falls ja: Fr. ..............................................................................................................

10. Anzahl der Versicherten per 31.12.2004: Aktive …..

Rentner: …..

11. Welcher Branche gehört Ihre Arbeitgeber-Firma an? (gemäss Eidg. Betriebszählung)

.....................................................................................................................................

12. Registrierung Ihrer Vorsorgeeinrichtung gemäss Art. 48 BVG? ׃ ja ׃ nein

13. Für öffentlich-rechtliche Pensionskassen: Besteht eine Staatsgarantie? ׃ ja ׃ nein

©2005 Complementa Investment-Controlling AG St. Gallen / Zürich, AWP Bern

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Code

(in Fenstercouvert einstecken)(in Fenstercouvert einstecken)

Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie den ausge-Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie den ausgefüllten Fragebogen so rasch als möglich

füllten Fragebogen so rasch als möglich an unsAn uns zurücksenden, wollen wir doch eine Vorauswertung noch vor den Sommerferien vornehmen. zurücksenden, wollen wir doch eine Vorauswer-Auf alle Fälle senden Sie bitte den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens 15. Juli 2005 an: tung noch vor den Sommerferien vornehmen.

Auf alle Fälle senden Sie bitte den ausgefüllten

Fragebogen bis spätestens 15. Juli 2005 an: AWP

z.H. Dr. Werner C. Hug Kramgasse 17 3000 Bern 8

Zur Beantwortung von Fragen wenden Sie sich bitte an Complementa Investment-Controlling AG:

Michael Brandenberger

oder

Sue Widmer

Telefon: 071 / 313 84 84

Fax: 071 / 313 84 86

 Wir sind bereits Abonnenten der AWP Soziale Sicherheit. Damit erhalten wir die kassenindividuelle Kurz-Auswertung und die Gesamtanalyse gratis.  Wir wünschen eine kassenindividuelle Kurz-Auswertung unter Wahrung des Datenschutzes und erwerben damit ein Jahresabonnement (Fr. 330.—inkl. MWSt) der AWP Soziale Sicherheit. Dort werden die Gesamtergebnisse dargestellt.  Wir wünschen lediglich den kostenlosen Bericht über die globalen Ergebnisse, verzichten damit auf eine kassenindividuelle Auswertung.  Wir haben den Fragebogen von swisscanto bereits ausgefüllt. Die registrierte Nummer lautet:………….. Bitte Entsprechendes ankreuzen. Danke

Adresse der teilnehmenden Pensionskasse:

....................................................................................................

....................................................................................................

....................................................................................................

....................................................................................................

Telefon: ....................................................................................................

Fax: ....................................................................................................

Name der Kontaktperson, an welche die Antwort zu richten ist:

....................................................................................................