Rapporto sui risultati

Consultazione 2001/2: Legge federale sul commercio elettronico · 255 pagine

Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 98Fedlex · Rapporto sui risultati

"Si la loi n'en dispose pas autrement, une lettre ou une communication par voie Èlectronique Èquivaut ‡ la forme Ècrite, pourvu que la lettre ou la communication porte la signature des parties qui s'obligent."

SICTA Einverstanden.

SWICO Da sich diese Bestimmung nicht auf den elektronischen Gesch‰ftsverkehr bezieht und auch nicht falsch ist, ist die genannte Streichung nicht erforderlich. Gegenteilig kˆnnte diese Bestimmung allenfalls auch bez¸glich der Verwendung von Telefax-Ger‰ten erg‰nzt werden.

TCS Líabrogation de líart. 13 al. 2 est justifiÈe en Suisse o˘ le tÈlÈgramme níexiste plus. Pour le reste, la nouvelle lÈgislation en matiËre de signature Èlectronique serait applicable.

Or si la nouvelle rËgle permet díattribuer ‡ la signature numÈrique la valeur díune signature pour les contrats o˘ la loi exige la forme Ècrite, il existe un flou quant aux contrats pour lesquels ce sont les parties qui conviendraient de la forme Ècrite. Dans ce cas, la signature figurant sur un fax devrait-elle Ítre considÈrÈe comme valable, car il ne síagit pas l‡ díune signature numÈrique.

Par contre il est vrai, comme le remarque le rapport explicatif en p. 3, que líÈchange de lettres signÈes suffit, les parties ne devant pas nÈcessairement signer un seul et mÍme document.

Uni ZHOhne besonderen thematischen Bezug und offenbar nur bei Gelegenheit, sieht der VE die Aufhebung von Art. 13 Abs. 2 OR vor. In der Tat ist die Regelung bez¸glich des Telegramms heute obsolet; ob Art. 13 Abs. 2 OR dar¸ber hinaus zu Recht jeder Sinn abgesprochen wird, ist nicht ohne weiteres Ñklarì84. Nach h.L. liegt dem ÑVertragì in Art. 13 Abs. 1 OR die Vorstellung einer einzigen Vertragsurkunde zugrunde (Grundsatz der Urkundeneinheit)85. Daher ergibt sich die Mˆglichkeit, auch mittels Briefwechsel oder dem Austausch von Vertragsdoppeln die Schriftform einzuhalten, aus Abs. 286. Entsprechend hat auch das Bundesgericht f¸r die Beantwortung der Frage, ob ein Erbteilungsvertrag durch Briefwechsel zustande kommen kˆnne, Art. 13 Abs. 2

87. Die Aufhebung dieser Bestimmung setzt deshalb unter OR herangezogen

Annahme der gleichen materiellen Rechtslage eine Abkehr vom Grundsatz der Urkundeneinheit voraus. Dar¸ber hinaus war Abs. 2 aber auch der Ankn¸pfungspunkt f¸r modernere Kommunikationsformen wie Telex und

88, weil hier ebenfalls keine ‹bermittlung der Originalunterschrift erfolgt. Telefax

Durch die Aufhebung des Abs. 2 entf‰llt dieser.

Da f¸r die Aufhebung von Art. 13 Abs. 2 OR jedenfalls kein dringender Anlass besteht, sollte zun‰chst eine vertiefte Auseinandersetzung mit den materiellrechtlichen Konsequenzen stattfinden, die der Begleitbericht vermissen l‰sst.

84 So aber der Begleitbericht Ziff. 210.04. 85 ZK-SCH÷NENBERGER/JƒGGI Art. 13 N 59; GAUCH/SCHLUEP/SCHMID (Fn 17), N 507. 86 ZK-SCH÷NENBERGER/JƒGGI Art. 13 N 65 ff.; BK-SCHMIDLIN Art. 13 N 23 ff; SCHWENZER (Fn 17), N 31.08; GAUCH/SCHLUEP/SCHMID (Fn 17), N 507. 87 BGE 118 II 395, 397 f. 88 Freilich ist hier alles hˆchst umstritten (siehe OR-SCHWENZER Art. 13 N 14; GAUCH/SCHLUEP/SCHMID [Fn 17], N 516 ff. je mNw.).