Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2004/69: Krankenversicherung: Neuordnung der Pflegefinanzierung · 55 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 17Fedlex · Ergebnisbericht

Vernehmlassung Neuordnung der Pflegefinanzierung

Procédure de consultation sur le nouveau régime de financement des soins

de financement des coûts de la santé entre les différentes lois sociales sans

effet notoire sur l'évolution des dépenses globales.

Ce sont une fois de plus les malades, c'est à dire à ceux qui ont le plus be-

soin de solidarité effective et non verbale, qui doivent supporter une part im-

portante des frais en EMS.

Le MPF est totalement opposé et indigné par les moyens détournés qui sont

utilisés pour vider la LAMAL de sa substance sociale.

Le MPF ne peut que rejeter les deux projets de lois présentés.

Les modèles présentés veulent visiblement diminuer les charges des assu- FFR reurs et les reporter notamment sur la catégorie des personnes âgées et cela sans attendre la clarification des coûts que devrait apporter l’ordonnance sur

le calcul des coûts et le classement des prestations par les hôpitaux et les

EMS.

Dans les tableaux sur les répercussions financières, on ne voit nulle part ce

que représente ce transfert de charge sur les assurés. Selon le tableau du

financement actuel des soins, la part des ménages (y c. coûts de LAMal) est

déjà de 40,7 %.

Ces modèles introduisent des dispositions exagérément limitatives pour les

personnes âgées, créant ainsi une discrimination propre à abaisser leur qualité de vie. De plus, la solidarité entre jeunes et vieux et l'égalité de traitement des assurés ne seront plus que des mots vides de sens. Cela est inaccepta-

ble, la FFR veut un nouveau projet conforme à l'esprit et à la lettre de la

LAMal.

Der Hauptmangel der vorgeschlagenen Modelle besteht darin, dass sie ÖKKV betreffend der Definitionen, welche Leistungen aus der Krankenversicherung zu zahlen sind und wie die Kosten zu ermitteln sind, sehr vage und ungenau

bleiben.

Auf kostendämpfende Ansätze im Pflegebereich wird verzichtet.

Die statischen Berechnungen sind nur sehr begrenzt aussagekräftig.

Die vorliegende Revision richtet den Fokus fast ausschliesslich auf die Prob- MS lematik der Pflegefinanzierung im AHV-Alter. Weder Modell A noch Modell B

bieten gangbare Lösungen für ihre Klientengruppe an (Pflegebedürftigkeit im IV-Alter). Der Hinweis auf die Zuständigkeit der IV für Menschen im IV-Alter

entspricht nicht der Realität. In aufwändigen Situationen reicht auch die dop-

pelte Hilflosenentschädigung nicht zur Bezahlung ungedeckter Pflegekosten

zu Hause und schon gar nicht bei Pflege im Heim. Schon heute - und noch

vermehrt bei den beiden vorgeschlagenen Modellen - werden die Kosten auf

die EL (Krankheits- und Behinderungskosten) überwälzt.

Altersbedingte Pflegebedürftigkeit : Die Kategorisierung ist fiktiv, d.h. ent- Uni BS behrt einer realen Basis, wenn damit die Pflegebedürftigkeit alter Menschen

gemeint sein soll.

Durch die Vorschläge zur neuen Pflegefinanzierung werden ältere und alte

Menschen gegenüber jüngeren (pflegebedürftigen) Menschen auf Grund ih-

res Alters klar benachteiligt.

Modell A und B sind Sparprogramme auf Kosten eines grossen Anteils der

Bevölkerung. Besonders diskriminiert werden die finanziell Schwachen, die

künftig auf die Unterstützung durch Kanton und Gemeinde angewiesen sind.

Lehnen beide Modelle ab, weil eine gesellschaftliche Entsolidarisierung von

den abhängigsten Menschen der Gesellschaft und gleichzeitig eine verstärk-

te Privatisierung von Pflegebedürftigkeit in die Wege geleitet wird.

Die VKG sind der Überzeugung, dass nachdem nun die verlangte Kosten- VKG transparenz vorliegt, die Versicherer die im KVG vorgesehenen Kosten voll

zu übernehmen haben, da dies die einfachste und patientenfreundlichste

Form der Pflegefinanzierung bleibt.

Die Folge der „Entlastung" der Krankenversicherung kann zu einer Diskrimi-

nierung des Alters, zu einer zweiten Klasse für alte, pflegebedürftige Men-

schen führen.

Anstelle eines Abbaus der finanziellen Last auferlegt der Bundesrat den AGSG