Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/86: Volkszählung 2010 · 69 Seiten
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A2 Zuteilung des Wohnungsidentifikators (EWID) bis 2010
Die Frage der Zuteilung eines Wohnungsidentifikators für jede Person in den Einwohnerregistern bis 2010 wurde in der ersten Vernehmlassungsrunde (Kantone) etwas anders gestellt als in der zweiten (politische Parteien, interessierte Kreise).
Fragen an die Kantone
Erachtet Ihr Kanton die Einführung eines Wohnungsidentifikators (EWID) für jede Person in den Einwohnerregistern bis 2010 als unerlässlich?
Falls ja, kann dieser Identifikator bis 2010 für jede Person eingeführt werden?
Falls nein: Ab wann könnte dieser Identifikator für alle Einwohnerregister Ihres Kantons verfügbar sein? Oder bedeutet dies, dass Ihr Kanton bereit ist, künftig auf sämtliche Informationen auf der Stufe Haushalte und über die Wohnverhältnisse der Haushalte zu verzichten? Oder wäre(n) Ihr Kanton bzw. seine Gemeinden in der Lage, die Haushaltsbildung gemäss der Definition der Volkszählung (und dem Entwurf Registerharmonisierungsgesetzes) selber vorzunehmen ?
Fragen an die Parteien, Verbände und weitere interessierte Kreise
Erachten Sie die Zuteilung eines Gebäude- (EGID) und eines Wohnungsidentifikators (EWID) für jede Person in den Einwohnerregistern bis 2010 als möglich?
Im Falle der Kantone enthält die Tabelle 2 ausschliesslich die Antworten auf die Frage, ob eine Zuteilung des EWID bis 2010 möglich ist. Die Kantone haben im Falle eines Neins bzw. bei Zweifeln bezüglich der Realisierbarkeit der Zuteilung des EWID ihre Stellungnahme nicht weiter ergänzt. Die Fragen nach der effektiven Verfügbarkeit des EWID bzw. nach alternativen Möglichkeiten der Haushaltsbildung wurden kaum beantwortet. Lediglich AG hält eine Haushaltsbildung direkt durch die Gemeinden für machbar.
Hingegen sprechen sich die Kantone einstimmig dafür aus, dass Informationen über die Haushalte und deren Wohnverhältnisse bereitgestellt werden.