Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2004/86: Volkszählung 2010 · 69 Seiten

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B1 Kommentare (Tabelle 4)

OW, Lega dei Ticinesi, SNB, SSR, economiesuisse, SBV, SGV, VIV, ISE und ein Mitglied der Expertengruppe Gesundheitsstatistik begrüssen die Variante 4 und haben Bemerkungen zum Informationsauftrag für die Stichprobenerhebungen abgegeben. OW äussert allerdings einen Vorbehalt: Die Obwaldner Gemeinden stimmen der Variante 4 zu, diese wird aber von der Kantonsregierung zugunsten der Variante 3 abgelehnt. Die Schweizerische Gesellschaft für Statistik befürwortet grundsätzlich eine durch Stichprobenerhebungen ergänzte Registerzählung, würde aber die Modalitäten ändern: sie schlägt ein System vor, das eine ausschliesslich registergestützte Volkszählung mit einer gleichzeitig durchgeführten, breit angelegten Stichprobenerhebung der nicht in Registern enthaltenen Merkmale kombiniert, das Ganze ergänzt durch vertiefende Stichprobenerhebungen in den Jahren zwischen zwei Volkszählungen. Der Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (VZGV) unterstützt vollumfänglich die Variante 4, ohne weiter ins Detail zu gehen.

Fünf Kantone (GR, SH, SO, VS und ZG), vier Verbände (ASLOCA, MV, STV und VÖV) sowie die öffentlich anerkannten Kirchen bringen einen Eventualstandpunkt vor für den Fall, dass die Variante 3 entgegen ihren Erwartungen nicht realisiert wird.

Unter den Befürwortern der Variante 3 hat sich eine Minderheit zum möglichen Informationsauftrag geäussert. Es sind dies AG, GE, KPK, SAB, SGV, SSV, SPS, EDU, ASLOCA, Centre patronal, hotelleriesuisse, kvs, TCS, MV, SGB, TCS, VÖV, ROREP sowie die öffentlich anerkannten Kirchen. Pro Juventute verweist auf die Schlussfolgerungen des Nationalen Forschungsprogrammes 52 des Nationalfonds.

Dreizehn Kantone befürworten die Variante 3, ohne jedoch nähere Angaben zum Informationsauftrag zu machen. Dasselbe gilt für: Stadtrat Schaffhausen, VLP, CVP, EKFF, KOGIS, ROR, TAK, VCS, SOGI, SAGW, e-geo.ch, EPFL-ENAC und SNF. BAK Basel Economics, die Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung, die Schweizerische Gesellschaft für Soziologie, die Schweizerische Vereinigung für Politische Wissenschaft und der Verband Geographie Schweiz sprechen sich ebenfalls für die Variante 3 aus.

Fünf Kantone (FR, NE, TG, TI und UR), die FDP und die LPS erklären sich schliesslich ausser Stande, die gestellten Fragen zu beantworten, da ein detaillierteres Konzept fehlt.

B2 Antworten betreffend den Informationsauftrag

Um einen möglichst guten Überblick zu geben, wurden die Antworten nach den erfragten Themenprioritäten (Pendlermobilität, Bildung, Erwerbsleben, Religion, Sprache, Wohnen, Familien und Haushalte), nach dem Erhebungsrhythmus und nach dem gewünschten räumlichen Detaillierungsgrad gruppiert.

In den Tabellen fett gedruckt sind die Vernehmlassungsteilnehmer, die aus einer bejahenden Haltung gegenüber Variante 4 heraus Stellung genommen haben. Es sind dies: OW, Lega dei Ticinesi, SNB, SSR, economiesuisse, SBV SGV, VIV, ISE, stat.ch und ein Mitglied der Expertengruppe Gesundheitsstatistik (in den nachfolgenden Tabellen mit stat.san abgekürzt).