Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2005/82: Vernehmlassung zur Volkszählung 2010: aktuelle Entscheide des Bundesrates / Fragen zum Informationsauftrag · 69 Seiten
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B3 Kommentare (Tabelle 6)
Nahezu die Hälfte der Kantone (12) verlangt ein detaillierteres Konzept, bevor sie sich äussern. Die anderen Kantone lehnen jegliche Beteiligung an den Kosten ab, entweder aus finanziellen Gründen (8 Kantone), weil sie das Projekt ablehnen (3), oder weil sie der Ansicht sind (2), es sei Sache des Bundes, diese Kosten zu übernehmen.
Sieben Kantone (AG, AR, FR, JU, SO, VD und VS) gaben explizit Antwort auf die Frage nach ihrer Bereitschaft, Vollerhebungen bei der Bevölkerung zu finanzieren, um die Informationen in den Gemeinden mit nicht harmonisierten Registern zu beschaffen. Fünf davon (AG, AR, JU, VD und VS) lehnen jede Kostenübernahme ab, weil sie es als Sache des Bundes erachten, diese zu finanzieren; FR und SO befürworten eine Aufteilung der Kosten entsprechend dem geltenden Verteilschlüssel im Volkszählungsgesetz.
Die übrigen Kantone äusserten sich nicht konkret zu dieser Frage, weil sie entweder davon ausgehen, die Harmonisierung rechtzeitig abschliessen zu können, oder weil sie die Durchführung einer Vollerhebung 2010 und damit eine Kostenaufteilung entsprechend den geltenden gesetzlichen Bestimmungen verlangen.