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Vernehmlassung 2015/14: 11.418 Pa.Iv. KVG. Gesetzliche Anerkennung der Verantwortung der Pflege · 141 Seiten
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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori
d'évaluer si et dans quelle mesure il y a une vraie valeur ajoutée à introduire un tel ré-
gime.
· Art. 55a : PS Bien que le PS eût souhaité – de manière générale – une solution plus satisfaisante en
ce qui concerne le pilotage dans le domaine ambulatoire que l’automatisme suggéré à
l’alinéa 2 (solution qui a été définitivement adoptée par la commission en ce qui con-
cerne les médecins), il approuve la modification de cet article afin que le Conseil fédéral
puisse restreindre l’admission des infirmières et des infirmiers si nécessaire. Néanmoins
il ne faut pas qu’un tel article contrevienne à l’un des objectifs majeurs de l’initiative par-
lementaire, à savoir la réduction de la pénurie du personnel soignant et la garantie d’un
approvisionnement en soins de qualité.
Diesbezüglich stellen wir eine Diskrepanz fest zwischen dem Gesetzestext in Art. SAB 55a Abs. 1 und den dazugehörigen Erläuterungen. Während aus dem Gesetzestext
zumindest in der deutschen Fassung hervorgeht, dass der Bundesrat eine Kontin
gentierung verordnen kann, sprechen die Erläuterungen von einer kantonalen
Kompetenz. Aus Sicht der SAB kann eine Steuerung der Zulassung auf kantonaler
Ebene Sinn machen. Das ist auch kongruent mit unserer Forderung, dass auf
kantonaler Stufe eine Strategie für die medizinische Grundversorgung erstellt werden
muss. Ablehnen müssen wir hingegen eine Zulassungsbeschränkung auf nationaler
Ebene durch den Bundesrat.
Art. 55 a : acsi Fait appel à la future règlementation sur le pilotage du domaine ambulatoire par les
cantons et la future règlementation sur la qualité des soins : les cantons devront en effet
s’appuyer sur des critères de qualité.
Art. 55 a : frc Fait appel à la future règlementation sur le pilotage du domaine ambulatoire par les
cantons et la future règlementation sur la qualité des soins : les cantons devront en effet
s’appuyer sur des critères de qualité.
Art. 55 a : sks Fait appel à la future règlementation sur le pilotage du domaine ambulatoire par les
cantons et la future règlementation sur la qualité des soins : les cantons devront en effet
s’appuyer sur des critères de qualité.
Art. 55a ASPS
Wir erachten die vorgeschlagene Lösung als zwar folgerichtig, sprechen uns jedoch
dezidiert gegen die Einführung einer Steuerung auf kantonaler Ebene „über die Hinter-
tür“ aus, da diese im Gesetz für die Spitex sinnvollerweise und im Gegensatz zu den
Spitälern und Pflegeheimen nicht vorgesehen ist. Die damit verbundenen planwirtschaftlichen Vorgaben und Auflagen lassen kantonale Beschränkungen erwarten, die privat-
wirtschaftliche Initiativen und Angebote zur Sicherstellung der künftigen Versorgung der
Bevölkerung be- und verhindern. Wir sehen bei der allfälligen Umsetzung der Steue-
rungsklauseln in den Kantonen eine Zunahme der Regulierungen, vor allem zulasten
der Organisationen der Krankenpflege und Hilfe zu Hause, die Pflegefachpersonen be-
schäftigen. Erfahrungsgemäss verteuern Auflagen die Leistung, orientieren sich in den
Kantonen häufig an den öffentlich-gemeinnützigen, subventionierten Organisationen der
Krankenpflege und Hilfe zu Hause und behindern damit die privaten, nicht-
subventionierten Spitex-Betriebe. Weiter wird auf diese Weise einer künstlichen Ver-
knappung der zugelassenen Pflegefachleute – trotz Personalmangel in der Pflege –
Vorschub geleistet, was zu höheren Lohnkosten und damit zu einer gesamthaft teureren ambulanten Leistung und Verteuerung der Gesundheitskosten führt. Unserer Ansicht
nach besteht weiter die Gefahr, dass die heutige Regelung mit Pflegefachpersonen auf
Tertiärstufe (AKP, HF, FH), die die Pflegeleistungen definieren (Bedarfsabklärung und
Beratung), durch eine ersetzt wird, die aus „qualitativen Gründen“ ausschliesslich Ab-
schlüsse auf FH-Niveau fordert, wobei die entsprechenden Personalkapazitäten auf
dem Markt heute nicht zu finden sind und in naher Zukunft kaum zu finden sein werden.
Daher fordern wir hier eine pragmatische, auf dem bisherigen Status quo basierende
Lösung, die bei allen Organisationen der Krankenpflege und Hilfe zu Hause, die Zulas-
sung der dort beschäftigten Pflegefachpersonen im Rahmen der kantonalen Bewilligung