Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/28: Nationale Strategie zu Impfungen (NSI) · 53 Seiten

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1 Ausgangslage

Das Epidemiengesetz vom 28. September 2012 (SR 818.101, in Kraft seit 1. Januar 2016) beauftragt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ausdrücklich, unter Einbezug der Kantone und bei Bedarf anderer betroffener Kreise ein nationales Impfprogramm zu erarbeiten (vgl. Art. 5 Abs. 1 Bst. a EpG).

Das Ziel 1.3 der Strategie «Gesundheit 2020» des Bundesrates sieht eine verstärkte Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung vor und betont die Notwendigkeit, Massnahmen zur Erhöhung der zum Teil ungenügenden Durchimpfung zu ergreifen.

Das EDI hat vom 29. März bis 6. Juli 2016 eine Anhörung zur Nationalen Strategie zu Impfungen (NSI) durchgeführt. Dabei wurden die Kantone und die interessierten Kreise eingeladen, eine Stellungnahme zur Strategie als Ganzem sowie zu den einzelnen vorgeschlagenen Interventionsachsen und Handlungsbereichen zu unterbreiten.

2 Über diesen Bericht

Der Anhörungsbericht fasst die Stellungnahmen zusammen, die im Rahmen der Anhörung der Kantone und der interessierten Kreise zur NSI eingegangen sind. Der Bericht fokussiert auf die inhaltlichen Aspekte, ohne diese zu bewerten. Formale und rein redaktionelle Hinweise aus den Stellungnahmen sind nicht berücksichtigt.

Für die vorliegende Kurzversion wurden auch all jene Hinweise weggelassen, die weiterführende Detailinformationen zu einzelnen Aussagen der Strategie beinhalten oder ausschliesslich die Umsetzung betreffen. Diese werden bei der Umsetzungsplanung berücksichtigt. Die Vollversion des Anhörungsberichts ist beim BAG auf Anfrage erhältlich.

Der Bericht stellt die zentralen Inhalte der Stellungnahmen dar. Detaillierte Argumentationen und Begründungen werden nur wiedergegeben, wo es für das Verständnis der Inhalte erforderlich erscheint. Dies ist angesichts der zahlreichen eingegangen Antworten im Sinne der Übersichtlichkeit notwendig.