Quellensteuer

Rundschreiben Nr. 137 · 8. Januar 2016 · Direkte Bundessteuer

Ohne Status: Das Amt gibt nicht an, ob dieses Dokument gilt.

ESTV · RS 137 · Deutsch

1

Eidgenössisches Finanzdepartement EFD

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV

Hauptabteilung Direkte Bundessteuer,

Verrechnungssteuer, Stempelabgaben

Direkte Bundessteuer

Bern, 8. Januar 2016

An die kantonalen Verwaltungen

für die direkte Bundessteuer

Rundschreiben

Quellensteuer

Merkblätter Quellensteuer

Mit Rundschreiben vom 3. Februar 2015 haben wir Sie letztmals über Änderungen in den Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), den verschiedenen Quellensteuer-Merkblättern und den zugehörigen DBA-Übersichten informiert. In der Zwischenzeit wurden verschiedene DBA neu verhandelt oder angepasst. In der Beilage erhalten Sie die aktualisierten Merkblätter und Übersichten (Stand 1.1.2016).

Erneut werden im Jahr 2016 verschiedene DBA revidiert oder neu verhandelt. Aus diesem Grund können wir Ihnen mitteilen, dass die Merkblätter und DBA-Übersichten für das nächste Jahr aller Voraussicht nach erst im Januar 2017 publiziert werden.

Abteilung Aufsicht Kantone

Fachdienste

Daniel Emch

Chef

Beilagen:

Merkblätter und DBA-Übersichten für die Quellensteuer

2

eStV 1.1. 2016

Kantonale Steuern Stand 1. Januar 2016

Keine Neuerungen gegenüber dem Stand

DireKte BunDeSSteuer per 1. 1 .2015. Kanton

Merkblatt der kantonalen Steuerverwaltung

über die Quellenbesteuerung von Hypothekarzinsen an Personen

ohne Wohnsitz oder aufenthalt in der Schweiz

i. Steuerpflichtige Personen Viii. rechtsmittel

Der Quellensteuer unterliegen Personen ohne Wohnsitz oder Aufenthalt Ist der Steuerpflichtige oder der Zinsschuldner mit dem Quellensteuerabzug in der Schweiz, die als Gläubiger oder Nutzniesser Zinsen erhalten, die nicht einverstanden, so können diese bis Ende März des Folgejahres einen durch ein Grundstück im Kanton .............. gesichert sind. Quellensteuer- Entscheid der kantonalen Steuerverwaltung verlangen. pflichtig sind sowohl natürliche als auch juristische Personen (z.B. Ban-

ken). iX. auskünfte

ii. Steuerbare leistungen Auskünfte erteilen die kantonale Steuerverwaltung, in welcher das Grund-

stück liegt. (Abteilung Quellensteuern, Telefon ...............). Steuerbar sind alle Leistungen, die durch ein Grundstück im Kan-

ton ................... grundpfandrechtlich oder die durch die Verpfändung

entsprechender Grundpfandtitel faustpfandrechtlich gesichert sind und

die nicht Kapitalrückzahlungen darstellen (vor allem Hypothekarzinsen).

Steuerbar sind auch Leistungen, die nicht dem Steuerpflichtigen selber,

sondern einem Dritten zufliessen.

iii. Steuerberechnung

Staats-, Gemeinde- und Bundessteuern

Die Quellensteuer beträgt .........% der Bruttoleistungen. Sie wird nicht er-

hoben, wenn die steuerbaren Leistungen weniger als Fr. 300.– im Kalen-

derjahr betragen.

iV. Vorbehalt der Doppelbesteuerungsabkommen

Aus zahlreichen Doppelbesteuerungsabkommen ergeben sich Einschrän-

kungen der Quellensteuer auf an Gläubiger im Ausland bezahlte Hypo-

thekarzinszahlungen. Verschiedene Doppelbesteuerungsabkommen ent-

halten zudem Sonderregelungen (unter anderem für Zinszahlungen an

Banken, Finanzinstitute, Vorsorgeeinrichtungen, Einrichtungen der Ex-

portförderung oder von verbundenen Gesellschaften).

V. Vorbehalt des eu-Zinsbesteuerungsabkommens

Sind die Bedingungen gemäss Art. 15 Abs. 2 des Zinsbesteuerungsabkom-

mens CH-EU erfüllt, entfällt die Quellenbesteuerung.

Vi. abrechnung und ablieferung an die kantonale Steuerverwaltung

1. Die Quellensteuern werden im Zeitpunkt der Auszahlung, Überwei-

sung, Gutschrift oder Verrechnung der Zinsen fällig und sind innert

.... Tagen nach Beginn des auf die Fälligkeit folgenden Monats der

kantonalen Steuerver-waltung (Liegenschaftskanton) zu überweisen.

Für verspätet abgelieferte Quellensteuern werden Verzugszinsen be-

rechnet.

2. Der Zinsschuldner hat der kantonalen Steuerverwaltung das

vollständig ausgefüllte amtliche Abrechnungsformular (For-

mular ..........) unter Angabe von Name, Vorname und (ausländischer)

Adresse des Hypothekargläubigers, ausbezahltem Hypothekarzins,

Quellensteuersatz und Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteu-

ern einzureichen. Er hat Anspruch auf eine Bezugsprovision von .... %

der abgelieferten Quellensteuern.

3. Der Zinsschuldner haftet für die korrekte Erhebung und Ablieferung

der Quellensteuern.

4. Die vorsätzliche oder fahrlässige Unterlassung der Quellensteuererhe-

bung gilt als Steuerhinterziehung.

Vii. ausweis über den Steuerabzug

Dem Steuerpflichtigen ist unaufgefordert eine Bescheinigung über die

Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteuern auszustellen.

texte français au verso

3

afC 1.1. 2016

Etat au 1 er janvier 2016

iMPôtS CantonauX

Aucune nouveauté par rapport à l'état

iMPôt féDéral DireCt au 1.1.2015.

Canton

Circulaire de l’administration fiscale cantonale

sur l’imposition à la source des intérêts hypothécaires versés à des

personnes qui ne sont ni domiciliées ni en séjour en Suisse

i. Personnes assujetties Viii. Moyens de droit

Les personnes qui ne sont ni domiciliées ni en séjour en Suisse et qui, en tant Le contribuable ou le débiteur des intérêts qui conteste la retenue de l’impôt que créancières ou usufruitières, reçoivent des intérêts sur une créance garan- peut, jusqu’à fin mars de l’année qui suit, exiger une décision de l’administratie par un immeuble sis dans le canton de ..................... sont assujetties à tion fiscale cantonale. l’impôt à la source sur ces intérêts. Sont assujetties à l’impôt aussi bien les

personnes physiques que les personnes morales (p.ex. les banques). iX. renseignements

Des informations peuvent être demandées à l’administration fiscale

ii. Prestations imposables du canton de situation de l’immeuble (service de l’impôt à la source,

Toutes les prestations garanties par un gage immobilier, ou le nantisse- tél. ...............................). ment d’un titre correspondant, grevant un immeuble sis dans le canton de

..................... et qui ne représentent pas un remboursement du capital (avant

tout les intérêts hypothécares) sont imposables.

Les prestations qui ne sont pas versées au contribuable lui-même mais à un

tiers sont également imposables.

iii. Calcul de l’impôt (impôt cantonal, communal et fédéral)

L’impôt à la source se monte à .... % des prestations brutes. Il n’est pas prélevé

lorsque les prestations imposables sont inférieures à Fr. 300.– par année.

iV. réserve des conventions de double imposition

De nombreuses conventions de double imposition comportent des restrictions

au sujet de l‘impôt à la source sur les paiements d’intérêts hypothécaires en

faveur de créanciers à l’étranger. Diverses conventions de double imposition

contiennent au surplus des règles particulières (entre autres pour le paiement

d’intérêts à des banques, instituts financiers, institutions de prévoyance, orga-

nismes de promotion des exportations ou sociétés liées).

V. réserve de l’accord sur la fiscalité de l’épargne avec l’ue

Si les conditions de l’art. 15 par. 2 de l'Accord CH-UE sur la fiscalité de

l'épargne sont remplies, l’impôt à la source ne doit pas être prélevé.

Vi. Décompte et versement à l’administration fiscale cantonale

1. Les impôts à la source arrivent à échéance avec le paiement, le versement,

l’inscription au crédit ou la compensation des intérêts et doivent être ver-

sés à l’administration fiscale cantonale (canton de situation de l’immeuble)

dans un délai de ......... jours après le début du mois suivant l’échéance.

En cas de retard dans le versement des impôts à la source, des intérêts

moratoires sont dus.

2. Le débiteur des intérêts doit remettre à l’administration fiscale cantonale

la formule officielle de décompte (formule .........) entièrement remplie, en

indiquant le nom, le prénom et l’adresse du créancier hypothécaire (à

l’étranger), le montant des intérêts hypothécaires versés, le taux de l’im-

pôt à la source et le montant de l’impôt retenu. Il a droit à une commission

de perception de .... % de l’impôt à la source versé.

3. Le débiteur des intérêts est responsable de la perception correcte des im-

pôts à la source et de leur versement à l’administration fiscale cantonale.

4. L’omission intentionnelle ou par négligence du prélèvement de l’impôt à

la source est considérée comme une soustraction d’impôt.

Vii. attestation de l’impôt perçu

Le contribuable doit recevoir d’office une attestation indiquant le montant de

l’impôt à la source retenu.

Deutscher text siehe rückseite

4

Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1. 2016

Künstlern, Sportlern und Referenten Stand 1. Januar 2016

Neuerungen gegenüber dem Stand per 1. 1. 2015 sind unterstrichen und

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen am Rand gekennzeichnet.

1. Schweizerische Doppelbesteuerungsabkommen Nach dem Abkommen mit den Niederlanden ist für die Zeit

bis 31. Dezember 2011 zwischen K und S zu unterscheiden. Gegenwärtig stehen Doppelbesteuerungsabkommen mit folgen

K können für ihre Einkünfte aus Auftritten in der Schweiz den Staaten in Kraft, deren Bestimmungen für die Besteuerung

hier besteuert werden. Für S gilt dies nur, wenn ihnen in der der von Künstlern, Sportlern und Referenten aus Auftritten in der

Schweiz für die Ausübung ihrer Tätigkeit regelmässig eine fes Schweiz erzielten Einkünfte relevant sind:

te Einrichtung zur Verfügung steht. Weil diese Voraussetzung, wenn überhaupt, nur in Ausnahmefällen erfüllt sein dürfte, Ägypten Luxemburg entfällt normalerweise die Quellenbesteuerung eines S mit Albanien Malaysia Wohnsitz in den Niederlanden.

Algerien Malta

Argentinien 1 Marokko Nach dem Abkommen mit den USA steht das Besteuerungs Armenien Mazedonien recht für Einkünfte von K/S dem Auftrittsstaat zu, wenn die Aserbaidschan Mexiko Bruttoeinnahmen aus dieser Tätigkeit (einschliesslich der ihm Australien Moldova erstatteten oder für ihn übernommenen Kosten) für das be Bangladesch Mongolei treffende Steuerjahr 10 000 USDollar oder den Gegenwert in Belarus Montenegro Schweizerfranken übersteigt. Weil im Zeitpunkt, in dem ein Belgien Neuseeland K/S in einem Kanton auftritt, in der Regel nicht beurteilt wer Bulgarien Niederlande den kann, ob diese Betragslimite bis Jahresende mittels wei Chile Norwegen terer Auftritte in diesem Kanton oder in anderen Kantonen Chinesisches Taipeh (Taiwan) Österreich überschritten wird, empfiehlt es sich, die Quellensteuer ein China Pakistan zubehalten. Sie ist gegebenenfalls auf Gesuch hin zurück Dänemark Peru zuerstatten, wenn der K/S nach Ablauf des Steuerjahres Deutschland Philippinen nachweist, dass die Voraussetzungen für eine Besteuerung in Ecuador Polen der Schweiz nicht erfüllt sind.

Elfenbeinküste Portugal

Estland Rumänien

Finnland Russland 2.2 Einkünfte, die nicht an den K/S selbst, sondern an Frankreich Schweden einen Dritten gezahlt werden

GB / Vereinigtes Königreich Serbien

Georgien Singapur Fliessen Einkünfte für Auftritte eines K/S nicht diesem, sondern Ghana Slowakei einem Dritten zu, besteht das gesamte Entgelt in der Regel aus Griechenland Slowenien zwei verschiedenen Komponenten, einerseits der Gegenleistung Hongkong Spanien des K/S für seinen Auftritt in der Schweiz und anderseits dem Indien Sri Lanka Entgelt des Dritten für seine eigene Leistung (Organisation des Indonesien Südafrika Auftrittes, Vermittlung des K/S usw.). Bei diesen Leistungen des Iran Südkorea Dritten handelt es sich grundsätzlich nicht um künstlerische oder Irland Tadschikistan sportliche Tätigkeiten im Sinne der Künstler und Sportlernorm Island Thailand eines Doppelbesteuerungsabkommens, sondern um Unterneh Israel Trinidad und Tobago mensgewinne oder um Einkünfte aus selbstständiger oder un Italien Tschechische Republik selbständiger Erwerbstätigkeit.

Jamaika Tunesien

Aufgrund der meisten schweizerischen Doppelbesteuerungsab Japan Türkei

kommen können solche einem Dritten zufliessende Einkünfte Kanada Turkmenistan

aus einer von einem K/S ausgeübten persönlichen Tätigkeit im Kasachstan Ukraine

Auftrittsstaat des K/S besteuert werden. Einzig die Abkommen Katar Ungarn

mit Irland, Marokko und Spanien enthalten keine ausdrückli Kirgisistan USA

che derartige Bestimmung.

Kolumbien Usbekistan

Kroatien Venezuela Die Abkommen mit Albanien, Argentinien 1,Armenien, Aser-Kuwait Vereinigte Arabische Emirate baidschan, Australien, Bangladesch, Belarus, Bulgarien,

Lettland Vietnam Finnland, Georgien, Ghana, Hongkong, Israel, Jamaika, Litauen Zypern Kanada, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kroatien, Kuwait, Luxemburg, Mazedonien, Mexiko, Moldova, der Mongolei, den Niederlanden, Österreich, Peru, den Philippinen, Polen,

2. Künstler (K) und Sportler (S)

Rumänien, Russland, der Slowakei, Südafrika, Tadschikis-2.1 Einkünfte, die an den K/S selbst gezahlt werden tan, Tunesien, Turkmenistan, der Ukraine, Ungarn, Urugu-

ay, Venezuela und den Vereinigten Arabischen Emiraten

Einkünfte, die ein K/S aus seinen Auftritten in der Schweiz be sehen überdies vor, dass die Besteuerung der dem Dritten zu zieht, können hier an der Quelle besteuert werden, wenn fliessenden Einkünfte aus einer von einem K/S ausgeübten per

– der K/S in einem Staat ansässig ist, mit dem die Schweiz kein sönlichen Tätigkeit im Auftrittsstaat des K/S nicht anzuwenden Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat; ist, wenn dargetan wird, dass weder der K/S noch mit ihm ver bundene Personen unmittelbar oder mittelbar an den Gewinnen

– der K/S in einem Staat ansässig ist, dessen Doppelbesteue des Dritten beteiligt sind.

rungsabkommen mit der Schweiz das Besteuerungsrecht dem

Auftrittsstaat zuweist. Dies ist aufgrund der meisten Abkom

men der Fall. Einschränkungen von diesem Grundsatz sehen

einzig folgende Doppelbesteuerungsabkommen vor:1 Gilt rückwirkend ab 1. Januar 2015.

5

Ungeachtet dieser unterschiedlichen Formulierungen in den ein Für einen R, der in einem Staat ansässig ist, mit dem die Schweiz zelnen Doppelbesteuerungsabkommen gilt für die Quellenbe ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, richtet steuerung der im Zusammenhang mit dem Auftritt eines K/S in sich die Frage, ob seine Einkünfte in der Schweiz an der Quelle der Schweiz einem Dritten zufliessenden Gegenleistung folgen besteuert werden können, im Regelfall nach der abkommens des: rechtlichen Bestimmung über die Besteuerung von Einkünften

a) Ist weder der K/S noch eine mit ihm verbundene Person un aus selbständiger Erwerbstätigkeit.

mittelbar oder mittelbar an den Gewinnen des Dritten betei Nach den meisten Abkommen setzt eine Besteuerung in der ligt, ist die Quellensteuer gemäss Ziffer 2.1 hiervor auf dem Schweiz voraus, dass dem R hier regelmässig eine feste Ein

Teil der gesamten Gegenleistung zu erheben, der nachweis richtung (bei Kolumbien: eine Betriebsstätte) für die Ausübung lich (z.B. aufgrund eines vom Dritten vorzulegenden Vertrages seiner Referententätigkeit zur Verfügung steht. Diese Vorausset mit dem K/S) an den K/S weitergeleitet wird. zung dürfte indessen nur in Ausnahmefällen erfüllt sein.

Die Besteuerung in der Schweiz des dem Dritten verbleiben

den Anteils der gesamten Gegenleistung ist abhängig von der Die Einkünfte eines R mit Wohnsitz in einem der folgenden Ansässigkeit des Dritten. Sie richtet sie sich nach dem internen Staaten aus Auftritten in der Schweiz können, selbst wenn ihm Recht der Schweiz. hier keine feste Einrichtung zur Verfügung steht, hier an der Quelle besteuert werden, wenn:

b) Ist der K/S oder eine mit ihm verbundene Person unmittelbar

oder mittelbar an den Gewinnen des Dritten beteiligt, recht – die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 120 fertigt es sich, das Gesamtentgelt gemäss Ziffer 2.1 hievor Tage während eines Steuerjahres beträgt (Abkommen mit der Quellenbesteuerung zu unterwerfen, kann doch in die Ägypten);

sem Falle davon ausgegangen werden, dass dem K/S, nach – die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als Massgabe seiner Beteiligung am Dritten, indirekt auch der auf 183 Tage während eines Kalenderjahres (Abkommen die Leistung des Dritten entfallende Teil der Gesamtvergütung mit Alge rien, Mongolei und Usbekistan) bzw. wäh zukommt. rend eines Steuerjahres (Abkommen mit China, Hongkong, Katar, Pakistan, Südafrika, Südkorea, Tunesien und Vietnam) bzw. während eines Zeitraums von zwölf Monaten (Abkommen mit Aserbaidschan, 2.3 Sonderregelung für aus öffentlichen Mitteln unter-

Bangladesch, Chile, Chinesisches Taipeh (Taiwan), Est-

stützte Auftritte land, Indien, Kasachstan, Lettland, Litauen, Mexiko,

Gewisse Abkommen sehen vor, dass die oben dargestellten Peru, Philippinen und der Türkei) beträgt;

Besteuerungsregeln nicht anwendbar sind, wenn der Auftritt in – die Tätigkeitsdauer einschliesslich normaler Arbeitsunter der Schweiz in erheblichem Umfang aus öffentlichen Mitteln un brüche in der Schweiz insgesamt mehr als 183 Tage während

terstützt wird. Nach den Abkommen mit Belgien, Deutschland, eines Kalenderjahres beträgt (Abkommen mit Marokko);

der Elfenbeinküste, GB / Vereinigtes Königreich und Marokko

– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mindestens gilt dies nur für K, wogegen die Abkommen mit Albanien,

neun Monate innerhalb eines Steuerjahres beträgt (Abkom Algerien, Argentinien 1, Armenien, Aserbaidschan, Aust-

men mit Ghana);

ralien, Bangladesh, China, Chinesisches Taipeh (Taiwan),

Estland, Frankreich, Ghana, Hongkong, Iran, Indien, Indo- – die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 183 nesien, Israel, Jamaika, Kasachstan, Kirgisistan, Kolumbien, Tage während eines Zeitraums von zwölf Monaten (Abkom Kroatien, Lettland, Katar, Litauen, Malaysia, Malta, Maze- men mit Elfenbeinküste, Indonesien, Sri Lanka und Thaidonien, der Mongolei, Montenegro, den Niederlanden, Ös- land) beträgt oder, bei kürzerer Aufenthaltsdauer, wenn die terreich, Philippinen, Polen, Rumänien, Serbien, Singapur, Vergütung von einer Person oder für eine Person gezahlt wird, Slowenien, Südkorea, Thailand, der Türkei, Turkmenistan, die in der Schweiz ansässig ist oder einer schweizerischen Be der Ukraine, Ungarn, Uruguay, den Vereinigten Arabischen triebstätte der Person, die die Vergütung zahlt, belastet wird;

Emiraten und Zypern sowohl K als auch S einschliessen. – die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als

183 Tage während eines Steuerjahres beträgt oder, bei kür

Die Abkommen mit Algerien, Argentinien 1), Armenien,

zerer Aufenthaltsdauer, wenn die Tätigkeit im Auftrag oder Aserbaidschan, Australien, Bangladesch, Bulgarien, Chi-

für Rechnung einer in der Schweiz ansässigen Person ausge

na, Chinesisches Taipeh (Taiwan), Deutschland, Frank reich,

übt wird oder die Vergütung einer schweizerischen Betrieb

GB / Vereinigtes Königreich, Ghana, Hongkong, Iran, Indien,

stätte der Person, in deren Auftrag oder für deren Rechnung

Indonesien, Israel, Jamaika, Katar, Kolumbien, Malaysia,

die Tätigkeit ausgeübt wird, belastet wird (Abkommen mit

Malta, Marokko, Montenegro, Österreich, den Philippinen, Malaysia); Serbien, Singapur, Südkorea, Thailand, der Tschechischen

Republik, Türkei, Ungarn, Uruguay, den Vereinigten Arabi- – die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 30 schen Emiraten und Zypern setzen einschränkend voraus, dass Tage während eines Kalenderjahres (Abkommen mit Trinidad

die öffentlichen Mittel aus dem Wohnsitzstaat des K bzw. des und Tobago) bzw. innerhalb eines Zeitraums von zwölf Mo K / S stammen. naten (Abkommen mit Jamaika) beträgt oder, bei kürzerer

Aufenthaltsdauer, wenn die Vergütung von einer Person oder Hat ein K bzw. ein K/S seinen Wohnsitz in einem der hiervor auf für eine Person gezahlt wird, die in der Schweiz ansässig ist geführten Vertragsstaaten, richtet sich die Besteuerung der Ein oder einer schweizerischen Betriebstätte der Person, die die künfte für aus öffentlichen Mitteln unterstützte Auftritte in der Vergütung zahlt, belastet wird.

Schweiz nach den Bestimmungen des betreffenden Abkommens

– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz mehr als 300 Tage wäh über die Besteuerung von Einkommen aus selbstständiger oder

rend eines Zeitraums von zwölf Monaten beträgt (Abkommen unselbstständiger Erwerbstätigkeit.

mit Singapur).

3. Referenten (R)

Das Abkommen mit Argentinien1 sieht keine minimale Aufent Ist der R in einem Staat ohne Doppelbesteuerungsabkommen haltsdauer vor. Die Schweiz darf aber eine Quellensteuer von mit der Schweiz ansässig, kann die ihm für seine diesbezügliche höchstens 10 Prozent auf den Bruttoeinkünften erheben.

in der Schweiz ausgeübte Tätigkeit zukommende Gegenleistung

nach internem Recht an der Quelle besteuert werden.

1 ) Gilt rückwirkend ab 1. Januar 2015.

6

Merkblatt über die Quellenbesteuerung ESTV 1.1. 2016 Vorsorgeleistungen aus früherem öffentlich-rechtlichem Stand: 1. Januar 2016 Arbeitsverhältnis Neuerungen gegenüber dem

Stand per 1.1.2015 sind mit

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen ● gekennzeichnet.

Ausländischer Empfänger der Rente oder Kapitalleistung ist ein Staatsangehöriger Wohnsitzstaat 1)

der Schweiz des andern beider eines

Vertragsstaats Vertragsstaaten Drittstaats

R = Quellensteuerabzug auf Renten vornehmen: ja/nein

K = Rückforderungsmöglichkeit der Quellensteuer auf Kapitalleistungen: ja/nein

R K R K R K R K

Ägypten ja nein nein ja nein ja ja nein Albanien ja nein nein ja nein ja ja nein Algerien ja nein nein ja nein ja ja nein ● Argentinien2 ja nein nein ja nein ja ja nein Armenien ja nein nein ja nein ja ja nein Aserbaidschan ja nein nein ja nein ja ja nein Australien (bis 31. 12. 2014) nein ja nein ja nein ja nein ja Australien (ab 1. 1. 2015) ja nein nein ja ja nein ja nein Bangladesch ja nein nein ja nein ja ja nein Belarus ja nein nein ja nein ja ja nein Belgien ja nein nein ja nein ja ja nein Bulgarien ja nein nein ja nein ja ja nein Chile ja (max. 15 %) nein ja (max. 15 %) nein ja (max. 15 %) nein ja (max. 15 %) nein Chinesisches Taipeh (Taiwan) ja nein nein ja nein ja ja nein China ja nein nein ja nein ja ja nein Dänemark ja nein ja nein ja nein ja nein Deutschland ja nein ja nein ja nein ja nein Ecuador ja nein nein ja nein ja ja nein Elfenbeinküste ja nein nein ja nein ja ja nein Estland ja nein nein ja nein ja ja nein Finnland ja nein nein ja nein ja ja nein Frankreich ja nein nein ja3 ja nein nein ja3 GB / Vereinigtes Königreich ja nein nein ja nein ja ja nein Georgien ja nein nein ja nein ja ja nein Ghana ja nein nein ja nein ja ja nein Griechenland ja nein nein ja nein ja ja nein Honkong ja nein ja nein ja nein ja nein Indien ja nein ja nein ja nein ja nein Indonesien ja nein nein ja nein ja ja nein Iran ja nein nein ja nein ja ja nein Irland ja nein nein ja ja nein nein ja ● Island (bis 31.12.2015) ja nein nein ja nein ja ja nein ● Island (ab 1.1.2016) ja nein ja nein ja nein ja nein Israel ja nein ja4 ja4 ja4 ja4 ja nein Italien ja nein nein ja ja nein nein ja Jamaika ja nein nein ja nein ja ja nein Japan ja nein nein ja ja nein nein ja Kanada ja nein ja nein ja nein ja nein Kasachstan ja nein nein ja nein ja ja nein Katar ja nein nein ja nein ja ja nein Kirgisistan ja nein nein ja nein ja ja nein Kolumbien ja nein nein ja nein ja ja nein Kroatien ja nein nein ja nein ja ja nein Kuwait ja nein nein ja nein ja ja nein

1 ) Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.

2 ) Gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2015.

3 ) Für ab dem 1. Januar 2011 fällig gewordene Kapitalleistungen, die an Personen gezahlt werden, welche nicht Schweizer Bürger sind, besteht eine Rückforderungsmöglichkeit nur insoweit, als diese Leistungen in Frankreich tatsächlich besteuert werden (Besteuerungs nachweis inkl. Berechnungsmodalitäten verlangen).

4 ) Rückforderungsmöglichkeit, sofern nach Israel überwiesen (Besteuerungsnachweis verlangen).

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Ausländischer Empfänger der Rente oder Kapitalleistung ist ein Staatsangehöriger Wohnsitzstaat

der Schweiz des andern beider eines

Vertragsstaats Vertragsstaaten Drittstaats

R = Quellensteuerabzug auf Renten vornehmen: ja/nein

K = Rückforderungsmöglichkeit der Quellensteuer auf Kapitalleistungen: ja/nein

R K R K R K R K

Lettland ja nein nein ja nein ja ja nein Liechtenstein5 ja nein ja nein ja nein ja nein Litauen ja nein nein ja nein ja ja nein Luxemburg ja nein nein ja nein ja ja nein Malaysia ja nein ja nein ja nein ja nein Malta ja nein nein ja nein ja ja nein Marokko ja nein nein ja nein ja ja nein Mazedonien ja nein nein ja nein ja ja nein Mexiko ja nein nein ja nein ja ja nein Moldova ja nein nein ja nein ja ja nein Mongolei ja nein nein ja nein ja ja nein Montenegro ja nein nein ja nein ja ja nein Neuseeland ja nein nein ja nein ja ja nein Niederlande nein6 nein nein6 nein nein6 nein nein6 nein Norwegen ja (max. 15 %) ja (soweit 15 % ja (max. 15 %) ja (soweit 15 % ja (max. 15 %) ja (soweit 15 % ja (max. 15 %) ja (soweit 15 %

übersteigend) übersteigend) übersteigend) übersteigend) Österreich ja nein ja nein ja nein ja nein Pakistan ja nein nein ja nein ja ja nein Peru ja nein nein ja nein ja ja nein Philippinen ja nein nein ja nein ja ja nein Polen ja nein nein ja nein ja ja nein Portugal ja nein nein ja nein ja ja nein Rumänien ja nein nein ja nein ja ja nein Russland ja nein nein ja nein ja ja nein Schweden ja nein ja nein ja nein ja nein Serbien ja nein nein ja nein ja ja nein Singapur ja nein nein nein nein nein ja nein Slowakei ja nein nein ja nein ja ja nein Slowenien ja nein nein ja nein ja ja nein Spanien ja nein nein ja ja nein nein ja Sri Lanka ja nein nein ja nein ja ja nein Südafrika ja nein ja nein ja nein ja nein Südkorea ja nein nein ja ja nein nein ja Tadschikistan ja nein nein ja nein ja ja nein Thailand ja nein nein ja nein ja ja nein Trinidad und Tobago ja nein ja nein ja nein ja nein Tschechische Republik ja nein nein ja nein ja ja nein Tunesien ja nein ja nein ja nein ja nein Türkei ja nein ja nein ja nein ja nein Turkmenistan ja nein nein ja nein ja ja nein Ukraine ja nein nein ja nein ja ja nein Ungarn (bis 31. 12. 2014) ja nein nein ja nein ja ja nein Ungarn (ab 1. 1. 2015) ja nein ja nein ja nein ja nein Uruguay ja nein nein ja nein ja ja nein Usbekistan ja nein nein ja nein ja ja nein Venezuela ja nein nein ja nein ja ja nein Vereinigte Arabische Emirate ja nein ja nein ja nein ja nein Vereinigte Staaten (USA) ja nein nein ja nein ja ja nein Vietnam ja nein nein ja nein ja ja nein ● Zypern ja nein nein ja nein ja ja nein

5 ) Keine Quellensteuer für Renten bzw. Rückforderungsmöglichkeit für Kapitalleistungen aus früherem Arbeitsverhältnis bei öffentlich rechtlichen Institutionen, an denen beide Staaten gemeinsam beteiligt sind.

6 ) Die Voraussetzungen für ein Besteuerungsrecht des Quellenstaats nach Artikel 18 Absatz 2 des Abkommens sind kumulativer Natur. Buchstabe b ist nicht erfüllt, weil aus dem Ausland stammende öffentlichrechtliche Pensionen in den Niederlanden zum vollen Betrag und zum dort geltenden Satz für Erwerbseinkünfte besteuert werden.

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Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1. 2016

privatrechtlichen Vorsorgeleistungen und Leistungen aus Stand: 1. Januar 2016

Neuerungen gegenüber dem

anerkannten Formen der gebundenen Selbstvorsorge Stand per 1.3.2015 sind mit

● gekennzeichnet.

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen

Ausländischer Privatrechtliche Vorsorgeleistungen Leistungen aus anerkannten Formen der Wohnsitzstaat 1) (Säule 2) gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) Renten Kapitalleistungen Renten Kapitalleistungen

Quellensteuerabzug Rückforderungs- Quellensteuerabzug Rückforderungsvornehmen möglichkeit vornehmen möglichkeit

ja/nein ja/nein ja/nein ja/nein

Ägypten nein ja nein nein

Albanien nein ja nein ja

Algerien nein ja nein ja

● Argentinien2 nein ja nein nein

Armenien nein ja nein ja

Aserbaidschan nein ja nein ja

Australien (bis 31. 12. 2014) nein ja nein nein

● Australien (ab 1. 1. 2015) ja3 nein ja3 nein

Bangladesch nein ja nein ja

Belarus nein ja nein ja

Belgien nein ja nein ja

Bulgarien ja3 ja3 ja3 ja3

Chile ja (max.15 %) nein ja nein

China (bis 31. 12. 2014) nein ja ja nein

China (ab 1. 1. 2015) ja3 ja3 nein ja

Chinesisches Taipeh (Taiwan) ja nein nein ja

Dänemark (bis 31. 12. 2010) nein4 ja4 nein4 ja4

Dänemark (ab 1. 1. 2011) ja nein ja nein

Deutschland nein ja nein ja

Ecuador nein ja nein ja

Elfenbeinküste nein ja nein ja

Estland nein ja nein ja

Finnland nein ja nein ja

Frankreich nein ja5 nein ja5

GB / Vereinigtes Königreich nein nein nein nein

Georgien nein ja nein ja

Ghana nein ja nein ja

Griechenland nein ja nein ja

Hongkong ja nein ja nein

Indien nein ja nein ja

Indonesien nein ja nein nein

Iran nein ja nein ja

Irland nein ja nein ja

● Island (bis 31. 12. 2015) nein ja nein ja

● Island (ab 1.1.2016) ja nein ja nein

Israel ja6 ja6 ja6 ja6

Italien nein ja nein ja

Jamaika nein ja nein ja

Japan nein ja nein ja

Kanada ja (max.15 %) nein ja (max.15 %) nein

Kasachstan nein ja nein ja

Katar ja nein ja nein

Kirgisistan nein ja nein ja

Kolumbien nein ja nein ja

1)Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer

stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.

2)Gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2015.

3)Rückforderungsmöglichkeit, sofern durch Ansässigkeitsstaat besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).

4)Gilt weiterhin für Renten, die bereits vor dem 21. August 2009 liefen und für vor diesem Datum fällig gewordene Kapitalleistungen, sofern diese Renten und Kapitalleistungen an Personen gezahlt werden, die ihren Wohnsitz vor dem 21. August 2009 von der Schweiz nach Dänemark verlegt haben.

5)Für ab dem 1. Januar 2011 fällig gewordene Kapitalleistungen besteht eine Rückforderungsmöglichkeit nur insoweit,

als diese Leistungen in Frankreich tatsächlich besteuert werden (Besteuerungsnachweis inkl. Berechnungsmodalitäten verlangen).

6)Rückforderungsmöglichkeit, sofern nach Israel überwiesen (Besteuerungsnachweis verlangen).

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Ausländischer Privatrechtliche Vorsorgeleistungen Leistungen aus anerkannten Formen der Wohnsitzstaat (Säule 2) gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) Renten Kapitalleistungen Renten Kapitalleistungen

Quellensteuerabzug Rückforderungs- Quellensteuerabzug Rückforderungsvornehmen möglichkeit vornehmen möglichkeit

ja/nein ja/nein ja/nein ja/nein

Kroatien nein ja nein ja

Kuwait nein ja nein ja

Lettland nein ja nein ja

Liechtenstein nein ja ja nein

Litauen nein ja nein ja

Luxemburg nein ja nein ja

Malaysia nein ja nein ja

Malta nein ja nein ja

Marokko nein ja nein ja

Mazedonien nein ja nein ja

Mexiko nein ja ja nein

Moldova nein ja nein ja

Mongolei nein ja nein ja

Montenegro nein ja nein ja

Neuseeland nein ja nein nein

Niederlande nein7 nein nein7 nein

Norwegen ja (max. 15 %) ja (soweit 15 % übersteigend) nein ja

Österreich nein ja nein ja

Pakistan nein nein ja nein

Peru ja8 ja8 ja nein

Philippinen nein ja ja nein

Polen nein ja nein ja

Portugal nein ja nein ja

Rumänien nein ja nein ja

Russland nein ja nein ja

Schweden (bis 31. 12. 2012) nein9 ja9 nein9 ja9

Schweden (ab 1. 1. 2013) ja nein ja nein

Serbien nein ja nein ja

Singapur nein ja ja nein

Slowakei nein ja nein ja

Slowenien nein ja nein ja

Spanien nein ja nein ja

Sri Lanka nein ja nein ja

Südafrika ja nein ja nein

Südkorea nein ja nein ja

Tadschikistan nein ja nein ja

Thailand nein ja ja nein

Trinidad und Tobago nein nein nein nein

Tschechische Republik nein ja nein ja

Tunesien nein ja nein ja

Türkei nein ja nein ja

Turkmenistan nein ja nein ja

Ukraine nein ja nein ja

Ungarn (bis 31. 12. 2014) nein ja nein ja

Ungarn (ab 1. 1. 2015) ja nein ja nein

Uruguay ja10 ja10 ja10 ja10

Usbekistan nein ja nein ja

Venezuela nein ja nein ja

Vereinigte Arabische Emirate ja nein ja nein

Vereinigte Staaten (USA) nein ja nein ja

Vietnam nein ja ja nein

● Zypern ja8 ja8 nein ja

7)Die Voraussetzungen für ein Besteuerungsrecht des Quellenstaats nach Artikel 18 Absatz 2 des Abkommens sind kumulativer Natur. Buchstabe b ist nicht erfüllt, weil aus dem Ausland stammende privatrechtlicher Pensionen in den Niederlanden zum vollen Betrag und zum dort geltenden Satz für Erwerbseinkünfte besteuert werden.

8)Rückforderungsmöglichkeit, sofern durch Ansässigkeitsstaat besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).

9)Gilt weiterhin für Renten, die bereits vor dem 28. Februar 2011 liefen und für vor diesem Datum fällige Kapitalleistungen, sofern diese Renten und Kapitalleistungen an Personen gezahlt werden, die ihren Wohnsitz vor dem 28. Februar 2011 von der Schweiz nach Schweden verlegt haben.

10)Eine Rückerstattungsmöglichkeit besteht nur insoweit, als diese Leistungen in Uruguay tatsächlich besteuert werden (Besteuerungsnachweis verlangen).

10

Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1. 2016

Erwerbseinkünften ausländischer Stand: 1. Januar 2016

Studenten (S), Lehrlinge (L) und Praktikanten (P) Neuerungen gegenüber dem

Stand per 1.1.2015 sind unterstrichen und am Rand

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen gekennzeichnet.

Vorbemerkung 2.2 Herkunftsstaaten:

Die meisten Doppelbesteuerungsabkommen bestimmen, dass Ein- Malaysia, Portugal sowie Trinidad und Tobago

künfte der aus anderen Vertragsstaaten stammenden S/L/P (unter Steuerbefreiung für S/L/P für Einkünfte aus einer in einem direkgewissen Abkommen: nur S), die ihnen für den Unterhalt oder für ten Zusammenhang mit dem Studium oder der Ausbildung steihre Ausbildung aus Quellen ausserhalb der Schweiz zufliessen, in henden unselbstständigen Erwerbstätigkeit von höchstens zwölf der Schweiz nicht besteuert werden können. Monaten Dauer, sofern die Vergütung aus dieser Arbeit 12 000

Für die Belange der Erhebung einer Quellensteuer ist diese Bestim- Fr. nicht übersteigt.

mung ohne Bedeutung, können doch Einkünfte aus ausländischen Demzufolge ist, im Fall eines S/L/P aus einem der unter 2.1 oder Quellen ohnehin keiner schweizerischen Quellensteuer unterworfen 2.2 erwähnten Staaten, die erhobene Steuer endgültig geschuldet,

werden. wenn die Erwerbstätigkeit in der Schweiz länger als 12 Monate Einkünfte ausländischer S/L/P aus Erwerbstätigkeit in der Schweiz dauert (das Kalenderjahr wird für die Ermittlung der Dauer der Tätigkönnen – ungeachtet dessen, ob die Schweiz mit dem Herkunftsstaat keit nicht berücksichtigt) oder wenn die Einkünfte aus einer Erwerbsein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat oder nicht – tätigkeit für die Dauer von weniger oder gleich 12 Monaten 18 000 grundsätzlich an der Quelle besteuert werden, wobei die Abkommen Fr. bzw. 12 000 Fr. übersteigen. Eine Rückerstattung der Steuer kann mit Algerien, Armenien, Bangladesch, Bulgarien, Ghana, Indien, somit nur in Betracht gezogen werden, wenn die Dauer der Erwerbs-Katar, Kroatien, Kuwait, Marokko, Mazedonien, der Mongo- tätigkeit nicht 12 Monate und gleichzeitig die Erwerbseinkünfte lei, Montenegro, den Philippinen, Polen, Serbien, Slowe nien, nicht 18 000 Fr. bzw. 12 000 Fr. übersteigen.

Thailand, der Tschechischen Republik und der Türkei ausdrück-

lich eine Gleichbehandlung mit in der Schweiz ansässigen Personen

3. Herkunftsstaaten: Irland und Schweden

verlangen.

Steuerbefreiung für S/L/P (Irland) bzw. S (Schweden) für Einkünfte aus einer 100 Tage im Laufe eines Steuerjahres nicht übersteigen-

Besonderheiten

den Erwerbstätigkeit, die im Zusammenhang mit der Ausbildung Folgende Doppelbesteuerungsabkommen sehen aber gewisse Be- steht.

freiungen vor, aufgrund derer die schweizerische Quellensteuer unter

Umständen auf Antrag rückerstattet werden muss. Dies bedeutet, dass die erhobene Steuer endgültig geschuldet ist,

wenn die Erwerbstätigkeit in der Schweiz länger als 100 Tage in einem Steuerjahr dauert. Die Höhe der Entschädigung spielt in diesem 1.1 Herkunftsstaaten:

Fall keine Rolle. Eine Rückerstattung der Steuer fällt nur in Betracht,

Elfenbeinküste, Pakistan und Sri Lanka

wenn die Dauer der Erwerbstätigkeit 100 Tage nicht übersteigt.

Steuerbefreiung für S/L/P während höchstens 12 Monaten auf

Vergütungen aus einer im direkten Zusammenhang mit dem

Studium oder der Ausbildung stehender unselbständigen Er-

werbstätigkeit, sofern die Vergütung aus dieser Arbeit 18 000 Fr.

nicht übersteigt.

1.2 Herkunftsstaat: Tunesien

Steuerbefreiung für S/L/P während höchstens 12 Monaten auf

Vergütungen aus einer im direkten Zusammenhang mit dem

Studium oder der Ausbildung stehenden unselbständigen Er-

werbstätigkeit, sofern die Vergütung aus dieser Arbeit 6000 Fr.

nicht übersteigt.

Demzufolge ist, im Fall eines S/L/P aus einem der unter 1.1 oder 1.2

erwähnten Staaten, die erhobene Quellensteuer bis zu einer Dau-

er von maximal 12 Monaten zurückzuerstatten (das Kalenderjahr

wird für die Ermittlung der Dauer der Erwerbstätigkeit nicht berück-

sichtigt). Somit wird die Steuer immer zurückerstattet, sofern die

Einkünfte aus einer Erwerbstätigkeit nicht 18 000 Fr. (6000 Fr. für

einen S/L/P aus Tunesien) und die Dauer der Erwerbstätigkeit nicht

12 Monate übersteigen. Desgleichen für die ersten 12 Monate wenn

die Erwerbstätigkeit 12 Monate übersteigt. Wenn die Erwerbsein-

künfte in den ersten 12 Monaten 18 000 Fr. (6000 Fr. für einen S/L/P

aus Tunesien) übersteigen, so wird die Quellensteuer nicht zurück-

erstattet. Die Steuer ist ab dem 13. Monat der Erwerbstätigkeit in der

Schweiz endgültig geschuldet.

2.1 Herkunftsstaaten: Indonesien und Jamaika

Steuerbefreiung für S/L/P für Einkünfte aus einer in einem

direkten Zusammenhang mit dem Studium oder der Ausbildung

stehenden unselbständigen Erwerbstätigkeit von höchstens

zwölf Monaten Dauer, sofern die Vergütung aus dieser Arbeit

18 000 Fr. nicht übersteigt.

Texte français au verso

11

Circulaire sur l'imposition à la source de AFC 1.1. 2016

l'activité lucrative d'étudiants (E), d'apprentis (A) état au 1er janvier 2016

Les nouveautés par rapport à

et de stagiares (S) étrangers l'état au 1.1.2015 sont sous-

lignées et signalées en marge.

Aperçu des conventions de double imposition

Remarque préliminaire 2.2 Pays de provenance:

La plupart des conventions de double imposition (CDI) prévoient que Malaisie, Portugal ainsi que Trinité et Tobago

les revenus provenant de sources situées hors de Suisse et versés Exonération d’impôt sur les rémunérations qu’un E/A/S reçoit pour l’entretien et la formation d’E/A/S (dans certaines conventions: pour l’exercice d’une activité lucrative dépendante d’une durée seulement S) originaires de l’autre Etat contractant ne peuvent pas de 12 mois au plus en rapport direct avec ses études ou sa forêtre imposés dans notre pays. mation, pour autant que le montant de la rémunération de ce

Cette réglementation ne revêt toutefois aucune importance pour le travail n’excède pas 12 000 fr.

prélèvement de l’impôt à la source puisque les revenus de source Il s'ensuit que, dans le cas d'un E/A/S provenant d'un des Etats menétrangère ne peuvent pas être assujettis à l’impôt à la source suisse. tionnés sous chiffres 2.1 ou 2.2, l'impôt prélevé à la source est dé-

Par contre, les revenus d’une activité lucrative exercée en Suisse finitivement dû dans sa globalité si la durée de l'activité lucrative par des E/A/S étrangers – sans tenir compte que la Suisse ait exercée en Suisse est supérieure à 12 mois (l'année civile n'est pas conclu ou pas une CDI avec le pays d’origine du ressortissant prise en considération dans les critères de détermination de la durée étranger – peuvent en principe être imposés à la source en obser- de l'activité) ou si le montant de la rémunération tirée d'une activité vant toutefois que les conventions passées avec l'Algérie, l'Ar- lucrative d'une durée inférieure ou égale à 12 mois dépasse 18 000 ménie, le Bangladesh, la Bulgarie, la Croatie, le Ghana, l’Inde, fr., resp. 12 000 fr. Une rétrocession de l'impôt ne peut donc être le Koweït, la Macédoine, le Maroc, la Mongolie, le Monténégro, envisagée que lorsque la période d'activité ne dépasse pas 12 mois et les Philippines, la Pologne, le Qatar, la Serbie, la Slovénie, la Ré- lorsque, parallèlement, le montant de la rémunération n'excède pas publique Tchèque, la Thaïlande et la Turquie prévoient explicite- 18 000 fr., resp. 12 000 fr.

ment une égalité de traitement avec les personnes résidant en Suisse.

3. Pays de provenance: Irlande et Suède

Particularités

Exonération d’impôt pour les rémunérations qu’un E/A/S (Irlande) Les CDI suivantes prévoient certaines exemptions sur la base des- resp. qu’un E (Suède) reçoit pour l’exercice d’une activité lucrative quelles il convient de rétrocéder, sur demande, l'impôt à la source ne dépassant pas 100 jours au cours d’une année fiscale et qui est

suisse prélevé. en rapport avec sa formation.

1.1 Pays de provenance: Côte d'Ivoire, Pakistan et Sri Lanka Cela signifie que l'impôt prélevé à la source est définitivement dû

dans sa globalité si l'activité lucrative exercée en Suisse est supérieure Exonération d’impôt durant 12 mois au maximum sur les rému-

à une durée de 100 jours au cours d'une année fiscale. Le montant nérations qu’un E/A/S reçoit pour l’exercice d’une activité lucra-

de la rémunération ne joue ici aucun rôle. Une rétrocession de l'imtive dépendante en rapport direct avec ses études ou sa forma-

pôt ne peut donc être envisagée que lorsque la période d'activité est tion et pour autant que le montant de la rémunération de ce

inférieure ou égale à 100 jours.

travail n’excède pas 18 000 fr.

1.2 Pays de provenance: Tunisie

Exonération d’impôt durant 12 mois au maximum sur les rému-

nérations qu’un E/A/S reçoit pour l’exercice d’une activité lucrati-

ve dépendante en rapport direct avec ses études ou sa formation

et pour autant que le montant de la rémunération de ce travail

n’excède pas 6000 fr.

Il s'ensuit que, dans le cas d'un E/A/S provenant d'un des états men-

tionnés sous chiffres 1.1 ou 1.2, l'impôt prélevé à la source doit être

rétrocédé pour une durée maximale de 12 mois (l'année civile n'est

pas prise en considération dans les critères de détermination de la

durée de l'activité). Ainsi, lorsque la rémunération tirée d'une activité

lucrative n'excède pas 18 000 fr. (6000 fr. pour un E/A/S provenant

de Tunisie), l'impôt sera toujours rétrocédé pour autant que la durée

de l'activité lucrative soit inférieure ou égale à 12 mois. Il en sera

de même pour les 12 premiers mois d'activité lorsque la durée de

celle-ci est supérieure à 12 mois. Si le montant de 18 000 fr. (6000

fr. pour un E/A/S provenant de Tunisie) est dépassé durant les 12

premiers mois d'activité, il n'y a pas lieu de rétrocéder l'impôt à la

source. L'impôt est également définitivement dû dès le 13ème mois

d'activité en Suisse.

2.1 Pays de provenance: Indonésie et Jamaïque

Exonération d’impôt sur les rémunérations qu’un E/A/S reçoit

pour l’exercice d’une activité lucrative dépendante d’une durée

de 12 mois au plus en rapport direct avec ses études ou sa for-

mation, pour autant que le montant de la rémunération de ce

travail n’excède pas 18 000 fr.

Deutscher Text siehe Rückseite

12

Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1. 2016

Arbeitnehmern bei internationalen Transporten Stand: 1. Januar 2016

Neuerungen gegenüber dem

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen Stand per 1. 1. 2015 sind mit

 gekennzeichnet.

Der Quellensteuerabzug ist vorzunehmen:

a Wenn sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung in der Schweiz c Wenn die Tätigkeit auf einem Schiff ausgeübt wird, welches in der

befindet. Befindet sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung ei- Schweiz registriert oder in der Schweiz mit Dokumenten versehen ist. nes Unternehmens der Seeschiffahrt oder Binnenschiffahrt an Bord des

d Es besteht kein Besteuerungsrecht in der Schweiz.

Schiffes, so steht der Schweiz das Besteuerungsrecht zu, wenn das Schiff

einen schweizerischen Heimathafen hat oder, wenn ein Heimathafen e Es kann nur derjenige Teil der Arbeitsleistung besteuert werden, der in der fehlt, wenn der Betreiber des Schiffes in der Schweiz ansässig ist. Schweiz erbracht wird.

 b Wenn das Unternehmen von einer in der Schweiz ansässigen Person be-

trieben wird.

Ausländischer Besatzungen von Ausländischer Besatzungen von Wohnsitzstaat 1) Wohnsitzstaat 1)

Seeschiffen Luftfahr- Schiffen Fahrzeugen Seeschiffen Luftfahr- Schiffen Fahrzeugen im inter- zeugen für die im inter- im inter- zeugen für die im internationalen im inter- Binnen- nationalen nationalen im inter- Binnen- nationalen Verkehr nationalen schifffahrt Strassen- Verkehr nationalen schifffahrt Strassen-Verkehr transport Verkehr transport

Ägypten a a e e Neuseeland a a e e

Albanien a a e e Niederlande a a a e

Algerien a a e e Norwegen b4 b5 e e

 Argentinien7 a a e e Österreich a a a e

Armenien b b e b Pakistan a a e e

Aserbaidschan b b e e Peru b b e e

Australien b b e e Philippinen a a e e

Bangladesch a a e e Polen a a a e

Belarus b b e b Portugal b b e e

Belgien a a a e Rumänien a a e a

Bulgarien a a a a Russland b b e e

Chile b b e e Schweden a a e e

China a a e e Serbien a a e a

Chinesisches Taipeh Singapur

(Taiwan) b b e e (bis 31.12.2012) d d e e

Dänemark a a2 e e Singapur

Deutschland a a a e (ab 1.1.2013) b b e e

Ecuador a a e e Slowakei a a e a

Elfenbeinküste a a e e Slowenien a a e e

Estland b b e e Spanien a a e e

Finnland b b e e Sri Lanka a a e e

Frankreich6 a a a e Südafrika b b e e

GB / Vereinigtes Südkorea d d e e

Königreich a a a e Tadschikistan a a e e

Georgien a a e e Thailand b b e e

Ghana a a e e Trinidad

Griechenland c3 a e e und Tobago a a e e

Hongkong b b e e Tschechische

Republik a a e e

Indien b b e e

Tunesien a a e e

Indonesien b b e e

Türkei b b e b

Iran b b e e

Turkmenistan a a e e

Irland a a e e

Ukraine b b e b

Island a a e e

Ungarn a a e a

Israel a a e e

Uruguay a a e e

Italien a a a e

Usbekistan b b e b

Jamaika b b e e

Venezuela a a e e

Japan b b e e

Vereinigte Arabische

Kanada b b e e Emirate a a e e

Kasachstan b b e e Vereinigte Staaten

Katar a a e e (USA) d d e e

Kirgisistan a a e a Vietnam b b e e

Kroatien a a a e  Zypern b b e e

Kolumbien a a e e

Kuwait a a e e

Lettland b b e e1 Bei allen übrigen Ländern, die auf obiger Liste nicht aufgeführt sind, Liechtenstein e e e e ist die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen.

Litauen b b e e2 Für SAS-Besatzungen: Buchstabe d.

Luxemburg a a a e3 Wenn die Schiffe in einem Drittstaat registriert oder mit Dokumenten Malaysia b b e e versehen sind: Buchstabe b.

4)Für im norwegischen internationalen Schiffsregister eingetragene Schiffe: Malta b b e e

Besteuerungsrecht liegt beim Empfängerstaat.

Marokko a a e e 5)

Für SAS-Besatzungen: Besteuerungsrecht liegt beim Empfängerstaat. Mazedonien a a e a 6)

Ab 1. Januar 2011 für Besatzungen von Zügen im internationalen Eisen-Mexiko a a e e bahnverkehr: Buchstabe a.

Moldova b b e e7 Gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2015.

Mongolei a a e a

Montenegro a a e a Texte français au verso

13

Circulaire sur l'imposition à la source des AFC 1.1. 2016

travailleurs dans une entreprise de transports internationaux état au 1er janvier 2016

Les nouveautés par

Aperçu des conventions de double imposition rapport à l'état au 1. 1. 2015

sont signalées par 

L’impôt à la source doit être prélevé:

a Lorsque la direction effective des affaires se trouve en Suisse. Dans le cas c Lorsque l’activité s’exerce sur un navire ou un bateau immatriculé en

de sociétés de navigation maritime ou intérieure, lorsque la direction des Suisse ou dont les papiers sont enregistrés en Suisse.

affaires se fait à bord du navire ou du bateau, le droit d'imposer revient d La Suisse n’a pas le droit d’imposer.

à la Suisse si le navire ou le bateau a un port d’attache en Suisse ou, à

défaut de celui-ci, si l’exploitant est domicilié en Suisse. e Seule la part du travail effectuée en Suisse peut être imposée par la Suisse.

 b Lorsque l’entreprise est exploitée par une personne résidant en Suisse.

Etat de domicile Equipage sur/dans Etat de domicile Equipage sur/dans étranger 1) étranger 1)

Navire Aéronef Bateau Véhicule de Navire Aéronef Bateau Véhicule de dans dans dans la transports dans dans dans la transports le trafic le trafic navigation routiers le trafic le trafic navigation routiers inter- inter- intérieure inter- inter- inter- intérieure international national nationaux national national nationaux

Afrique du Sud b b e e Maroc a a e e

Albanie a a e e Mexique a a e e

Algérie a a e e Moldavie b b e e

Allemagne a a a e Mongolie a a e a

 Argentine7 a a e e Monténégro a a e a

Arménie b b e b Norvège b4 b5 e e

Australie b b e e Nouvelle Zélande a a e e

Autriche a a a e Ouzbékistan b b e b

Azerbaïdjan b b e e Pakistan a a e e

Bangladesh a a e e Pays-Bas a a a e

Belgique a a a e Pérou b b e e

Biélorussie b b e b Philippines a a e e

Bulgarie a a a a Pologne a a a e

Canada b b e e Portugal b b e e

Chili b b e e Qatar a a e e

Chine a a e e République

 Chypre b b e e tchèque a a e e

Colombie a a e e Roumanie a a e a

Corée du Sud d d e e Russie b b e e

Côte-d'Ivoire a a e e Serbie a a e a

Croatie a a a e Singapour

(jusqu'au 31. 12. 2012) d d e e

Danemark a a2 e e

Singapour

Egypte a a e e (dès le 1. 1. 2013) b b e e

Emirats Arabes Unis a a e e Slovaquie a a e a

Equateur a a e e Slovénie a a e e

Espagne a a e e Sri Lanka a a e e

Estonie b b e e Suède a a e e

Etats-Unis (USA) d d e e Tadjikistan a a e e

Finlande b b e e Taipei chinois

France6 a a a e (Taïwan) b b e e

GB / Royaume-Uni a a a e Thaïlande b b e e

Géorgie a a e e Trinité - et-

Ghana a a e e Tobago a a e e

Grèce c 3) a e e Tunisie a a e e

Hong Kong b b e e Turkménistan a a e e

Hongrie a a e a Turquie b b e b

Inde b b e e Ukraine b b e b

Indonésie b b e e Uruguay a a e e

Iran b b e e Venezuela a a e e

Irlande a a e e Vietnam b b e e

Islande a a e e

Israël a a e e

Italie a a a e

1)Pour tous les pays qui ne figurent pas sur cette liste, l’impôt à la source Jamaïque b b e e

doit être prélevé.

Japon b b e e2 Pour les équipages de la SAS: lettre d.

Kazakhstan b b e e3 Lorsque les navires sont immatriculés ou leurs papiers enregistrés Kirghizistan a a e a dans un Etat tiers: lettre b.

Koweït a a e e4 Pour les navires inscrits au registre international des navires norvégiens: Lettonie b b e e l’imposition relève de l’Etat de domicile.

5)Pour les équipages employés par la SAS: l’imposition relève de l’Etat de Liechtenstein e e e e domicile.

Lituanie b b e e6 Pour l’occupation des trains dans le transport ferroviaire international à Luxembourg a a a e partir du 1er janvier 2011: lettre a.

Macédoine a a e a7 Applicable avec effet rétroactif depuis le 1erjanvier 2015.

Malaysie b b e e

Malte b b e e Deutscher Text siehe Rückseite

14

EStV 1.1. 2016 Stand: 1. Januar 2016 KAntonALE StEuERn

Neuerungen gegenüber dem Stand per

1.1.2015 sind am Rand gekennzeichnet.

DIREKtE BunDESStEuER

Kanton

Merkblatt der kantonalen Steuerverwaltung über die Quellenbesteuerung von Entschädigungen an Verwaltungsräte und ihnen gleichgestellte Personen ohne Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz

I. Steuerpflichtige Personen V. Abrechnung und Ablieferung an die kantonale Steuerverwaltung

Für Entschädigungen unterliegen Verwaltungsräte oder ähn

liche Organe von juristischen Personen mit Sitz oder tatsäch 1. Die Quellensteuern werden im Zeitpunkt der Auszahlung, licher Verwaltung im Kanton .................. der Quellensteuer. Überweisung, Gutschrift oder Verrechnung der steuer Ebenfalls für Entschädigungen quellensteuerpflichtig sind baren Leistung fällig und sind innert ..... Tagen nach der Verwaltungsräte oder ähnliche Organe von ausländischen ju Fälligkeit der kantonalen Steuerverwaltung zu überweisen. ristischen Personen, die im Kanton .................. eine Betriebs Für verspätet abgelieferte Quellensteuern werden Verzugs stätte unterhalten, zu deren Lasten die steuerbaren Leistun zinsen berechnet.

gen ausgerichtet werden (siehe auch Ziffer IV).

2. Die Unternehmung hat als Schuldner der steuerbaren Lei stung der kantonalen Steuerverwaltung das vollständig ausgefüllte amtliche Abrechnungsformular (Formular .......)

II. Steuerbare Leistungen

unter Angabe von Name, Vorname und (ausländischer) Steuerbar sind alle Tantiemen, Sitzungsgelder, festen Entschä Adresse des Steuerpflichtigen, Ein bzw. Austritt als Organ, digungen und ähnlichen Vergütungen, die dem Steuerpflich ausbezahlter Entschädigung, Quellensteuersatz und Höhe tigen in seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat oder ähnliches der in Abzug gebrachten Quellensteuern einzureichen. Organ entrichtet werden. Nicht steuerbar sind ausschliesslich Sie hat Anspruch auf eine Bezugsprovision von .... % der Reise und Übernachtungsspesen, die anhand von Belegen abgelieferten Quellensteuern.

nachgewiesen werden.

3. Die Unternehmung haftet für die korrekte Erhebung und Ablieferung der Quellensteuern.

III. Steuerberechnung 4. Die vorsätzliche oder fahrlässige Unterlassung der Quellen

Staats, Gemeinde und Bundessteuern steuererhebung gilt als Steuerhinterziehung.

Die Quellensteuer beträgt ...% der Bruttoleistungen. Sie wird

nicht erhoben, wenn die steuerbaren Leistungen weniger als

VI. Ausweis über den Steuerabzug

Fr. 300.– im Kalenderjahr betragen.

Dem Steuerpflichtigen ist unaufgefordert eine Bescheinigung über die Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteuern aus

IV. Vorbehalt der Doppelbesteuerungsabkommen zustellen.

Gemäss den von der Schweiz abgeschlossenen Doppelbe

steuerungsabkommen können Entschädigungen an Mitglie

VII. Rechtsmittel

der der Verwaltung in der Schweiz nur besteuert werden,

wenn die Gesellschaft als solche in der Schweiz ansässig ist, Ist der Steuerpflichtige oder das Unternehmen mit dem Quel d.h. hier nicht nur eine Betriebsstätte hat. lensteuerabzug nicht einverstanden, so können diese bis

Ende März des Folgejahres einen Entscheid der kantonalen Steuerverwaltung verlangen.

VIII. Auskünfte

Auskünfte erteilt die kantonale Steuerverwaltung, Abteilung texte français au verso Quellensteuern, Telefon ................ .

15

AfC 1.1. 2016 état au 1er janvier 2016 IMPôtS CAntonAux

Les nouveautés par rapport à l'état au

1.1.2015 sont signalées en marge.

IMPôt féDéRAL DIRECt

Canton

Circulaire de l’administration fiscale cantonale sur l’imposition à la source des indemnités versées à des membres de conseil d'administration ou de la direction de personnes morales qui ne sont ni domiciliés, ni en séjour en Suisse

I. Personnes assujetties V. Décompte et versement à l’administration fiscale cantonale

Les personnes membres de conseil d'administration ou de la

direction de personnes morales, ayant leur siège ou leur ad 1. Les impôts à la source arrivent à échéance avec le paie ministration effective dans le canton de ............. sont assujet ment, le versement, l’inscription au crédit ou la compen ties à l’impôt à la source sur les indemnités qu’elles touchent sation des prestations imposables et doivent être versés à ce titre. Les personnes membres de conseil d'administration à l’administration fiscale cantonale dans un délai de ...... ou de la direction des personnes morales étrangères ayant jours après l’échéance. En cas de retard dans le versement un établissement stable dans le canton de ............. sont éga des impôts à la source, des intérêts moratoires sont dus. lement assujetties à l’impôt à la source sur les indemnités

2. Le débiteur des prestations doit remettre à l’administra qu’elles touchent et qui sont mises à la charge de cet établis

tion fiscale cantonale la formule officielle de décompte sement stable (cf. aussi chiffre IV).

(formule .....) entièrement remplie, en indiquant le nom, le prénom et l’adresse à l’étranger du contribuable, l'entrée II. Prestations imposables et le départ en sa qualité de membre de l'administration ou

de la direction, le montant des prestations versées, le taux Les tantièmes, les jetons de présence, les indemnités fixes et de l’impôt à la source et le montant de l’impôt retenu. Il a autres rémunérations versées au contribuable en sa qualité droit à une commission de perception de .......% de l’im de membre de l’administration ou de la direction d’une per pôt à la source versé.

sonne morale sont imposables. Seuls les frais de voyage et de

logement, dûment justifiés, ne sont pas imposables. 3. Le débiteur des prestations est responsable de la percep

tion correcte des impôts à la source et de leur versement à l’administration fiscale cantonale.

III. Calcul de l’impôt 4. L’omission intentionnelle ou par négligence du prélève

Impôt cantonal, communal et fédéral ment de l’impôt à la source est considérée comme une

L’impôt à la source se monte à ...... % des prestations brutes. soustraction d’impôt.

Il n’est pas prélevé lorsque les prestations imposables sont

inférieures à fr. 300.– par année.

VI. Attestation de l’impôt perçu

Le contribuable doit recevoir d’office une attestation indi IV. Réserve des conventions de double imposition quant le montant de l’impôt à la source retenu.

Selon les conventions de double imposition conclues par la

Suisse, les rémunérations aux membres de l'administration ne

peuvent être imposées en Suisse que si la société est elle VII. Moyens de droit

même residante en Suisse, c'estàdire qu'elle n'y a pas qu'un Le contribuable ou le débiteur des prestations qui conteste la établissement stable. retenue de l’impôt peut, jusqu’à la fin mars de l’année qui suit,

exiger une décision de l’administration fiscale cantonale.

VIII. Renseignements

Des informations peuvent être demandées à l’administra tion fiscale cantonale, service de l’impôt à la source, télé Deutscher text siehe Rückseite phone ............ .

16

Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1.2016

Ersatzeinkünften (Invaliditätsleistungen Gültig ab 1. Januar 2016 an Empfänger mit Wohnsitz im Ausland) Aktualisierte Übersicht – Änderungen in kursiver Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen und fettgedruckter Schrift

Hinweis: In dieser Übersicht werden einzig Leistungen behandelt, die nach dem OECD-Musterabkommen als andere Leistungen (Art. 21 OECD-MA) zu qualifizieren sind.

Rechtsgrundlagen1: UVG / UVG-Zusatz / VVG Renten Kapitalleistungen

2 Quellensteuerabzug Rückforderungs-

Ausländischer Wohnsitzstaat

vornehmen möglichkeit

ja/nein ja/nein Ägypten ja nein Albanien nein ja Algerien nein ja

Argentinien ja nein

Armenien nein ja Aserbaidschan nein ja Australien ja3 nein Bangladesch nein ja Belarus nein ja Belgien nein ja Bulgarien nein ja Chile ja nein China nein ja Chinesisches Taipeh (Taiwan) nein ja Dänemark nein ja Deutschland nein ja Ecuador nein ja Elfenbeinküste nein ja Estland nein ja Finnland nein ja Frankreich nein ja Georgien nein ja Ghana nein ja Griechenland nein ja GB / Vereinigtes Königreich nein ja Hongkong nein ja Indien nein ja Indonesien ja nein Iran nein ja Irland nein Ja Island nein Ja Israel ja3 ja3 Italien nein ja Jamaika nein ja Japan nein ja Kanada ja (max. 15 %) nein Kasachstan nein ja Katar nein ja Kirgisistan nein ja Kolumbien nein ja Kroatien nein ja

1Vgl. Tabelle in Ziffer 1.2. des Merkblattes über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften.

2 Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.

3Rückforderungsmöglichkeit, sofern durch Ansässigkeitsstaat besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).

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Rechtsgrundlagen4: UVG / UVG-Zusatz / VVG Renten Kapitalleistungen

5 Quellensteuerabzug Rückforderungs-

Ausländischer Wohnsitzstaat

vornehmen möglichkeit

ja/nein ja/nein Kuwait nein ja Lettland nein ja Liechtenstein ja nein Litauen nein ja Luxemburg nein ja Malaysia ja nein Malta nein ja Marokko nein ja Mazedonien nein ja Mexiko ja nein Moldova nein ja Mongolei nein ja Montenegro nein ja Neuseeland ja nein Niederlande nein ja Norwegen nein ja Österreich nein ja Pakistan ja6 nein6 Peru ja nein Philippinen ja nein Polen nein ja Portugal nein ja Rumänien nein ja Russland nein ja Schweden nein ja Serbien nein ja Singapur nein ja Slowakei nein ja Slowenien nein ja Spanien nein ja Sri Lanka nein ja Südafrika nein ja Südkorea nein ja Tadschikistan nein ja Thailand ja nein Trinidad und Tobago ja nein Tschechische Republik nein ja Tunesien nein ja Türkei nein ja Turkmenistan nein ja Ukraine nein ja Ungarn nein ja Uruguay nein ja Usbekistan nein ja Venezuela nein ja Vereinigte Arabische Emirate ja nein

ja (nur jenen Teil, der Vereinigte Staaten (USA) ja (max. 15 %)

15 % übersteigt) Vietnam ja Nein

Zypern nein ja

4Vgl. Tabelle in Ziffer 1.2. des Merkblattes über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften.

5 Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.

6Ausser Leistungen der Berufsunfallversicherung.