Quellensteuer

Rundschreiben Nr. 146 · 11. Januar 2017 · Direkte Bundessteuer

Ohne Status: Das Amt gibt nicht an, ob dieses Dokument gilt.

ESTV · RS 146 · Deutsch

1

Eidgenössisches Finanzdepartement EFD

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV

Hauptabteilung Direkte Bundessteuer,

Verrechnungssteuer, Stempelabgaben

Direkte Bundessteuer

Bern, 11. Januar 2017

An die kantonalen Verwaltungen

für die direkte Bundessteuer

Rundschreiben

Quellensteuer

1 Merkblätter Quellensteuer

Mit Rundschreiben vom 8. Januar 2016 haben wir Sie letztmals über Änderungen in den Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), den verschiedenen Quellensteuer-Merkblättern und den zugehörigen DBA-Übersichten informiert. In der Zwischenzeit wurden verschiedene DBA neu verhandelt oder angepasst. In der Beilage erhalten Sie die aktualisierten Merkblätter und Übersichten (Stand 1.1.2017).

Erneut werden im Jahr 2017 verschiedene DBA revidiert oder neu verhandelt. Aus diesem Grund können wir Ihnen mitteilen, dass die Merkblätter und DBA-Übersichten für das Jahr 2018 aller Voraussicht nach erst im Januar 2018 publiziert werden.

Das Merkblatt über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften wurde ebenfalls angepasst. Neu sind Taggelder, welche aufgrund des Bundesgesetzes vom 25. September 1952 über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (Erwerbsersatzgesetz EOG, SR 834.1; vgl. Punkt 9 in der Tabelle unter Ziffer 1.2 des beiliegenden Merkblatts) mit den ordentlichen (progressiven) Tarifen an der Quelle zu besteuern.

2 Antrag auf Rückerstattung der Quellensteuer auf Leistungen von Vorsorgeeinrichtungen mit Sitz in der Schweiz

Im Zusammenhang mit den neuen und revidierten DBA wurden in der jüngeren Vergangenheit auch Zuteilungsnormen für die Besteuerung von Vorsorgeleistungen festgelegt, die von den Bestimmungen im OECD-Musterabkommen abweichen (bspw. mit Australien, Frankreich oder Israel). In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen kantonalen Steuerbehörden und dem Staatssekretariat für internationale Finanzfragen hat die Eidgenössische Steuerverwaltung das Formular für den Antrag auf Rückerstattung der Quellensteuer auf Vorsorgeleistungen vollständig überarbeitet und elektronisch ausfüllbar gestaltet.

Das Formular ist weiterhin in vier Sprachen verfügbar (deutsch, französisch, italienisch und englisch), umfasst jedoch neu zwei Seiten. Damit können Rückerstattungsanträge für Kapitalleistungen und Renten sowohl aus 2. Säule als auch der Säule 3a geltend gemacht werden.

2

Dieses Formular wird in Zukunft periodisch den gesetzlichen Grundlagen entsprechend (insbesondere DBA) angepasst.

Das bisher bekannte Formular für den Antrag auf Rückerstattung von Quellensteuern auf Kapitalleistungen von Vorsorgeeinrichtungen mit Sitz in der Schweiz wird inskünftig nicht mehr überarbeitet.

Abteilung Aufsicht Kantone

Fachdienste

Daniel Emch

Chef

Beilagen:

- Merkblätter und DBA-Übersichten für die Quellensteuer

- Merkblatt über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften

- Formular zur Rückerstattung der Quellensteuer auf Leistungen von Vorsorgeeinrichtungen

mit Sitz in der Schweiz

3

eStV 1.1. 2017

Kantonale Steuern Stand 1. Januar 2017

Keine Neuerungen gegenüber dem Stand

DireKte BunDeSSteuer per 1. 1 .2016. Kanton

Merkblatt der kantonalen Steuerverwaltung

über die Quellenbesteuerung von Hypothekarzinsen an Personen

ohne Wohnsitz oder aufenthalt in der Schweiz

i. Steuerpflichtige Personen Viii. rechtsmittel

Der Quellensteuer unterliegen Personen ohne Wohnsitz oder Aufenthalt Ist der Steuerpflichtige oder der Zinsschuldner mit dem Quellensteuerabzug in der Schweiz, die als Gläubiger oder Nutzniesser Zinsen erhalten, die nicht einverstanden, so können diese bis Ende März des Folgejahres einen durch ein Grundstück im Kanton .............. gesichert sind. Quellensteuer- Entscheid der kantonalen Steuerverwaltung verlangen. pflichtig sind sowohl natürliche als auch juristische Personen (z.B. Ban-

ken). iX. auskünfte

ii. Steuerbare leistungen Auskünfte erteilen die kantonale Steuerverwaltung, in welcher das Grund-

stück liegt. (Abteilung Quellensteuern, Telefon ...............). Steuerbar sind alle Leistungen, die durch ein Grundstück im Kan-

ton ................... grundpfandrechtlich oder die durch die Verpfändung

entsprechender Grundpfandtitel faustpfandrechtlich gesichert sind und

die nicht Kapitalrückzahlungen darstellen (vor allem Hypothekarzinsen).

Steuerbar sind auch Leistungen, die nicht dem Steuerpflichtigen selber,

sondern einem Dritten zufliessen.

iii. Steuerberechnung

Staats-, Gemeinde- und Bundessteuern

Die Quellensteuer beträgt .........% der Bruttoleistungen. Sie wird nicht er-

hoben, wenn die steuerbaren Leistungen weniger als Fr. 300.– im Kalen-

derjahr betragen.

iV. Vorbehalt der Doppelbesteuerungsabkommen

Aus zahlreichen Doppelbesteuerungsabkommen ergeben sich Einschrän-

kungen der Quellensteuer auf an Gläubiger im Ausland bezahlte Hypo-

thekarzinszahlungen. Verschiedene Doppelbesteuerungsabkommen ent-

halten zudem Sonderregelungen (unter anderem für Zinszahlungen an

Banken, Finanzinstitute, Vorsorgeeinrichtungen, Einrichtungen der Ex-

portförderung oder von verbundenen Gesellschaften).

V. Vorbehalt des eu-Zinsbesteuerungsabkommens

Sind die Bedingungen gemäss Art. 15 Abs. 2 des Zinsbesteuerungsabkom-

mens CH-EU erfüllt, entfällt die Quellenbesteuerung.

Vi. abrechnung und ablieferung an die kantonale Steuerverwaltung

1. Die Quellensteuern werden im Zeitpunkt der Auszahlung, Überwei-

sung, Gutschrift oder Verrechnung der Zinsen fällig und sind innert

.... Tagen nach Beginn des auf die Fälligkeit folgenden Monats der

kantonalen Steuerver-waltung (Liegenschaftskanton) zu überweisen.

Für verspätet abgelieferte Quellensteuern werden Verzugszinsen be-

rechnet.

2. Der Zinsschuldner hat der kantonalen Steuerverwaltung das

vollständig ausgefüllte amtliche Abrechnungsformular (For-

mular ..........) unter Angabe von Name, Vorname und (ausländischer)

Adresse des Hypothekargläubigers, ausbezahltem Hypothekarzins,

Quellensteuersatz und Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteu-

ern einzureichen. Er hat Anspruch auf eine Bezugsprovision von .... %

der abgelieferten Quellensteuern.

3. Der Zinsschuldner haftet für die korrekte Erhebung und Ablieferung

der Quellensteuern.

4. Die vorsätzliche oder fahrlässige Unterlassung der Quellensteuererhe-

bung gilt als Steuerhinterziehung.

Vii. ausweis über den Steuerabzug

Dem Steuerpflichtigen ist unaufgefordert eine Bescheinigung über die

Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteuern auszustellen.

texte français au verso

4

afC 1.1. 2017

Etat au 1 er janvier 2017

iMPôtS CantonauX

Aucune nouveauté par rapport à l'état

iMPôt féDéral DireCt au 1.1.2016.

Canton

Circulaire de l’administration fiscale cantonale

sur l’imposition à la source des intérêts hypothécaires versés à des

personnes qui ne sont ni domiciliées ni en séjour en Suisse

i. Personnes assujetties Viii. Moyens de droit

Les personnes qui ne sont ni domiciliées ni en séjour en Suisse et qui, en tant Le contribuable ou le débiteur des intérêts qui conteste la retenue de l’impôt que créancières ou usufruitières, reçoivent des intérêts sur une créance garan- peut, jusqu’à fin mars de l’année qui suit, exiger une décision de l’administratie par un immeuble sis dans le canton de ..................... sont assujetties à tion fiscale cantonale. l’impôt à la source sur ces intérêts. Sont assujetties à l’impôt aussi bien les

personnes physiques que les personnes morales (p.ex. les banques). iX. renseignements

Des informations peuvent être demandées à l’administration fiscale

ii. Prestations imposables du canton de situation de l’immeuble (service de l’impôt à la source,

Toutes les prestations garanties par un gage immobilier, ou le nantisse- tél. ...............................). ment d’un titre correspondant, grevant un immeuble sis dans le canton de

..................... et qui ne représentent pas un remboursement du capital (avant

tout les intérêts hypothécares) sont imposables.

Les prestations qui ne sont pas versées au contribuable lui-même mais à un

tiers sont également imposables.

iii. Calcul de l’impôt (impôt cantonal, communal et fédéral)

L’impôt à la source se monte à .... % des prestations brutes. Il n’est pas prélevé

lorsque les prestations imposables sont inférieures à Fr. 300.– par année.

iV. réserve des conventions de double imposition

De nombreuses conventions de double imposition comportent des restrictions

au sujet de l‘impôt à la source sur les paiements d’intérêts hypothécaires en

faveur de créanciers à l’étranger. Diverses conventions de double imposition

contiennent au surplus des règles particulières (entre autres pour le paiement

d’intérêts à des banques, instituts financiers, institutions de prévoyance, orga-

nismes de promotion des exportations ou sociétés liées).

V. réserve de l’accord sur la fiscalité de l’épargne avec l’ue

Si les conditions de l’art. 15 par. 2 de l'Accord CH-UE sur la fiscalité de

l'épargne sont remplies, l’impôt à la source ne doit pas être prélevé.

Vi. Décompte et versement à l’administration fiscale cantonale

1. Les impôts à la source arrivent à échéance avec le paiement, le versement,

l’inscription au crédit ou la compensation des intérêts et doivent être ver-

sés à l’administration fiscale cantonale (canton de situation de l’immeuble)

dans un délai de ......... jours après le début du mois suivant l’échéance.

En cas de retard dans le versement des impôts à la source, des intérêts

moratoires sont dus.

2. Le débiteur des intérêts doit remettre à l’administration fiscale cantonale

la formule officielle de décompte (formule .........) entièrement remplie, en

indiquant le nom, le prénom et l’adresse du créancier hypothécaire (à

l’étranger), le montant des intérêts hypothécaires versés, le taux de l’im-

pôt à la source et le montant de l’impôt retenu. Il a droit à une commission

de perception de .... % de l’impôt à la source versé.

3. Le débiteur des intérêts est responsable de la perception correcte des im-

pôts à la source et de leur versement à l’administration fiscale cantonale.

4. L’omission intentionnelle ou par négligence du prélèvement de l’impôt à

la source est considérée comme une soustraction d’impôt.

Vii. attestation de l’impôt perçu

Le contribuable doit recevoir d’office une attestation indiquant le montant de

l’impôt à la source retenu.

Deutscher text siehe rückseite

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Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1. 2017

Künstlern, Sportlern und Referenten Stand 1. Januar 2017

Neuerungen gegenüber dem Stand per 1. 1. 2016 sind unterstrichen und

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen am Rand gekennzeichnet.

1. Schweizerische Doppelbesteuerungsabkommen men der Fall. Einschränkungen von diesem Grundsatz sehen

einzig folgende Doppelbesteuerungsabkommen vor:

Gegenwärtig stehen Doppelbesteuerungsabkommen mit folgen

den Staaten in Kraft, deren Bestimmungen für die Besteuerung Nach dem Abkommen mit den USA steht das Besteuerungs der von Künstlern, Sportlern und Referenten aus Auftritten in der recht für Einkünfte von K/S dem Auftrittsstaat zu, wenn die Schweiz erzielten Einkünfte relevant sind: Bruttoeinnahmen aus dieser Tätigkeit (einschliesslich der ihm

erstatteten oder für ihn übernommenen Kosten) für das be Ägypten Luxemburg treffende Steuerjahr 10 000 USDollar oder den Gegenwert in Albanien Malaysia Schweizerfranken übersteigt. Weil im Zeitpunkt, in dem ein Algerien Malta K/S in einem Kanton auftritt, in der Regel nicht beurteilt wer Argentinien 1 Marokko den kann, ob diese Betragslimite bis Jahresende mittels wei Armenien Mazedonien terer Auftritte in diesem Kanton oder in anderen Kantonen Aserbaidschan Mexiko überschritten wird, empfiehlt es sich, die Quellensteuer ein Australien Moldova zubehalten. Sie ist gegebenenfalls auf Gesuch hin zurück Bangladesch Mongolei zuerstatten, wenn der K/S nach Ablauf des Steuerjahres Belarus Montenegro nachweist, dass die Voraussetzungen für eine Besteuerung in Belgien Neuseeland der Schweiz nicht erfüllt sind.

Bulgarien Niederlande

Chile Norwegen

Chinesisches Taipeh (Taiwan) Oman 2.2 Einkünfte, die nicht an den K/S selbst, sondern an China Österreich einen Dritten gezahlt werden

Dänemark Pakistan Fliessen Einkünfte für Auftritte eines K/S nicht diesem, sondern Deutschland Peru einem Dritten zu, besteht das gesamte Entgelt in der Regel aus Ecuador Philippinen zwei verschiedenen Komponenten, einerseits der Gegenleistung Elfenbeinküste Polen des K/S für seinen Auftritt in der Schweiz und anderseits dem Estland Portugal Entgelt des Dritten für seine eigene Leistung (Organisation des Finnland Rumänien Auftrittes, Vermittlung des K/S usw.). Bei diesen Leistungen des Frankreich Russland Dritten handelt es sich grundsätzlich nicht um künstlerische oder GB / Vereinigtes Königreich Schweden sportliche Tätigkeiten im Sinne der Künstler und Sportlernorm Georgien Serbien eines Doppelbesteuerungsabkommens, sondern um Unterneh Ghana Singapur mensgewinne oder um Einkünfte aus selbstständiger oder un Griechenland Slowakei selbständiger Erwerbstätigkeit.

Hongkong Slowenien

Indien Spanien Aufgrund der meisten schweizerischen Doppelbesteuerungsab Indonesien Sri Lanka kommen können solche einem Dritten zufliessende Einkünfte Iran Südafrika aus einer von einem K/S ausgeübten persönlichen Tätigkeit im Irland Südkorea Auftrittsstaat des K/S besteuert werden. Einzig die Abkommen Island Tadschikistan mit Irland, Marokko und Spanien enthalten keine ausdrückli Israel Thailand che derartige Bestimmung.

Italien Trinidad und Tobago

Die Abkommen mit Albanien, Argentinien 1,Armenien, Aser-Jamaika Tschechische Republik

Japan Tunesien baidschan, Australien, Bangladesch, Belarus, Bulgarien, Kanada Türkei Finnland, Georgien, Ghana, Hongkong, Israel, Jamaika, Kasachstan Turkmenistan Kanada, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kroatien, Kuwait, Katar Ukraine Liechtenstein, Luxemburg, Mazedonien, Mexiko, Moldova, Kirgisistan Ungarn der Mongolei, den Niederlanden, Oman, Österreich, Peru,

Kolumbien USA den Philippinen, Polen, Rumänien, Russland, der Slowa-

Kroatien Usbekistan kei, Südafrika, Tadschikistan, Tunesien, Turkmenistan, der Kuwait Venezuela Ukraine, Ungarn, Uruguay, Venezuela und den Vereinigten

Lettland Vereinigte Arabische Emirate Arabischen Emiraten sehen überdies vor, dass die Besteuerung Liechtenstein Vietnam der dem Dritten zufliessenden Einkünfte aus einer von einem K/S Litauen Zypern ausgeübten persönlichen Tätigkeit im Auftrittsstaat des K/S nicht

anzuwenden ist, wenn dargetan wird, dass weder der K/S noch mit ihm verbundene Personen unmittelbar oder mittelbar an den

2. Künstler (K) und Sportler (S) Gewinnen des Dritten beteiligt sind.

2.1 Einkünfte, die an den K/S selbst gezahlt werden Ungeachtet dieser unterschiedlichen Formulierungen in den ein

zelnen Doppelbesteuerungsabkommen gilt für die Quellenbe Einkünfte, die ein K/S aus seinen Auftritten in der Schweiz be

steuerung der im Zusammenhang mit dem Auftritt eines K/S in zieht, können hier an der Quelle besteuert werden, wenn

der Schweiz einem Dritten zufliessenden Gegenleistung folgen

– der K/S in einem Staat ansässig ist, mit dem die Schweiz kein des:

Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat; a) Ist weder der K/S noch eine mit ihm verbundene Person un

– der K/S in einem Staat ansässig ist, dessen Doppelbesteue mittelbar oder mittelbar an den Gewinnen des Dritten betei rungsabkommen mit der Schweiz das Besteuerungsrecht dem ligt, ist die Quellensteuer gemäss Ziffer 2.1 hiervor auf dem

Auftrittsstaat zuweist. Dies ist aufgrund der meisten Abkom1 Gilt rückwirkend ab 1. Januar 2015.

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Teil der gesamten Gegenleistung zu erheben, der nachweis Nach den meisten Abkommen setzt eine Besteuerung in der lich (z.B. aufgrund eines vom Dritten vorzulegenden Vertrages Schweiz voraus, dass dem R hier regelmässig eine feste Ein mit dem K/S) an den K/S weitergeleitet wird. richtung (bei Kolumbien: eine Betriebsstätte) für die Ausübung Die Besteuerung in der Schweiz des dem Dritten verbleiben seiner Referententätigkeit zur Verfügung steht. Diese Vorausset

den Anteils der gesamten Gegenleistung ist abhängig von der zung dürfte indessen nur in Ausnahmefällen erfüllt sein.

Ansässigkeit des Dritten. Sie richtet sie sich nach dem internen

Recht der Schweiz. Die Einkünfte eines R mit Wohnsitz in einem der folgenden Staaten aus Auftritten in der Schweiz können, selbst wenn ihm

b) Ist der K/S oder eine mit ihm verbundene Person unmittelbar hier keine feste Einrichtung zur Verfügung steht, hier an der

oder mittelbar an den Gewinnen des Dritten beteiligt, recht Quelle besteuert werden, wenn:

fertigt es sich, das Gesamtentgelt gemäss Ziffer 2.1 hievor

– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 120 der Quellenbesteuerung zu unterwerfen, kann doch in die

Tage während eines Steuerjahres beträgt (Abkommen mit sem Falle davon ausgegangen werden, dass dem K/S, nach

Ägypten);

Massgabe seiner Beteiligung am Dritten, indirekt auch der auf

die Leistung des Dritten entfallende Teil der Gesamtvergütung – die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als zukommt. 183 Tage während eines Kalenderjahres (Abkommen

mit Alge rien, Mongolei und Usbekistan) bzw. wäh

rend eines Steuerjahres (Abkommen mit China, Hongkong, Katar, Pakistan, Südafrika, Südkorea, Tu-

2.3 Sonderregelung für aus öffentlichen Mitteln unter- nesien und Vietnam) bzw. während eines Zeitraums

stützte Auftritte von zwölf Monaten (Abkommen mit Aserbaidschan,

Gewisse Abkommen sehen vor, dass die oben dargestellten Bangladesch, Chile, Chinesisches Taipeh (Taiwan), Est-Besteuerungsregeln nicht anwendbar sind, wenn der Auftritt in land, Indien, Kasachstan, Lettland, Litauen, Mexiko, der Schweiz in erheblichem Umfang aus öffentlichen Mitteln un Peru, Philippinen und der Türkei) beträgt;

terstützt wird. Nach den Abkommen mit Belgien, Deutschland, – die Tätigkeitsdauer einschliesslich normaler Arbeitsunter der Elfenbeinküste, GB / Vereinigtes Königreich und Marokko brüche in der Schweiz insgesamt mehr als 183 Tage während gilt dies nur für K, wogegen die Abkommen mit Albanien, eines Kalenderjahres beträgt (Abkommen mit Marokko);

Algerien, Argentinien 1, Armenien, Aserbaidschan, Aust- – die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mindestens ralien, Bangladesh, China, Chinesisches Taipeh (Taiwan), neun Monate innerhalb eines Steuerjahres beträgt (Abkom

Estland, Frankreich, Ghana, Hongkong, Iran, Indien, Indo- men mit Ghana); nesien, Israel, Jamaika, Kasachstan, Kirgisistan, Kolumbien,

– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 183

Kroatien, Lettland, Katar, Liechtenstein, Litauen, Malaysia,

Tage während eines Zeitraums von zwölf Monaten (Abkom Malta, Mazedonien, der Mongolei, Montenegro, den Nie-

men mit Elfenbeinküste, Indonesien, Sri Lanka und Thaiderlanden, Oman, Österreich, Philippinen, Polen, Rumäni-

land) beträgt oder, bei kürzerer Aufenthaltsdauer, wenn die

en, Serbien, Singapur, Slowenien, Südkorea, Thailand, der

Vergütung von einer Person oder für eine Person gezahlt wird,

Türkei, Turkmenistan, der Ukraine, Ungarn, Uruguay, den

die in der Schweiz ansässig ist oder einer schweizerischen Be

Vereinigten Arabischen Emiraten und Zypern sowohl K als

triebstätte der Person, die die Vergütung zahlt, belastet wird; auch S einschliessen.

– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als

Die Abkommen mit Algerien, Argentinien 1), Armenien,

183 Tage während eines Steuerjahres beträgt oder, bei kür Aserbaidschan, Australien, Bangladesch, Bulgarien, Chi- zerer Aufenthaltsdauer, wenn die Tätigkeit im Auftrag oder na, Chinesisches Taipeh (Taiwan), Deutschland, Frank reich, für Rechnung einer in der Schweiz ansässigen Person ausge GB / Vereinigtes Königreich, Ghana, Hongkong, Iran, Indien, übt wird oder die Vergütung einer schweizerischen Betrieb Indonesien, Israel, Jamaika, Katar, Kolumbien, Liechten- stätte der Person, in deren Auftrag oder für deren Rechnung stein, Malaysia, Malta, Marokko, Montenegro, Oman, die Tätigkeit ausgeübt wird, belastet wird (Abkommen mit

Österreich, den Philippinen, Serbien, Singapur, Südkorea, Malaysia);

Thailand, der Tschechischen Republik, Türkei, Ungarn, Uru-

– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 30

guay, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Zypern set

Tage während eines Kalenderjahres (Abkommen mit Trinidad zen einschränkend voraus, dass die öffentlichen Mittel aus dem

und Tobago) bzw. innerhalb eines Zeitraums von zwölf Mo Wohnsitzstaat des K bzw. des K / S stammen.

naten (Abkommen mit Jamaika) beträgt oder, bei kürzerer Hat ein K bzw. ein K/S seinen Wohnsitz in einem der hiervor auf Aufenthaltsdauer, wenn die Vergütung von einer Person oder geführten Vertragsstaaten, richtet sich die Besteuerung der Ein für eine Person gezahlt wird, die in der Schweiz ansässig ist künfte für aus öffentlichen Mitteln unterstützte Auftritte in der oder einer schweizerischen Betriebstätte der Person, die die Schweiz nach den Bestimmungen des betreffenden Abkommens Vergütung zahlt, belastet wird.

über die Besteuerung von Einkommen aus selbstständiger oder – die Aufenthaltsdauer in der Schweiz mehr als 300 Tage wäh

unselbstständiger Erwerbstätigkeit. rend eines Zeitraums von zwölf Monaten beträgt (Abkommen

mit Singapur).

3. Referenten (R)

Ist der R in einem Staat ohne Doppelbesteuerungsabkommen Das Abkommen mit Argentinien1 sieht keine minimale Aufent mit der Schweiz ansässig, kann die ihm für seine diesbezügliche haltsdauer vor. Die Schweiz darf aber eine Quellensteuer von in der Schweiz ausgeübte Tätigkeit zukommende Gegenleistung höchstens 10 Prozent auf den Bruttoeinkünften erheben.

nach internem Recht an der Quelle besteuert werden.

Für einen R, der in einem Staat ansässig ist, mit dem die Schweiz

ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, richtet

sich die Frage, ob seine Einkünfte in der Schweiz an der Quelle

besteuert werden können, im Regelfall nach der abkommens

rechtlichen Bestimmung über die Besteuerung von Einkünften

aus selbständiger Erwerbstätigkeit.

1 ) Gilt rückwirkend ab 1. Januar 2015.

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Merkblatt über die Quellenbesteuerung ESTV 1.1. 2017 Vorsorgeleistungen aus früherem öffentlich-rechtlichem Stand: 1. Januar 2017 Arbeitsverhältnis Neuerungen gegenüber dem

Stand per 1.1.2016 sind mit

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen ● gekennzeichnet.

Ausländischer Empfänger der Rente oder Kapitalleistung ist ein Staatsangehöriger Wohnsitzstaat 1)

der Schweiz des andern beider eines

Vertragsstaats Vertragsstaaten Drittstaats

R = Quellensteuerabzug auf Renten vornehmen: ja/nein

K = Rückforderungsmöglichkeit der Quellensteuer auf Kapitalleistungen: ja/nein

R K R K R K R K

Ägypten ja nein nein ja nein ja ja nein Albanien ja nein nein ja nein ja ja nein Algerien ja nein nein ja nein ja ja nein Argentinien2 ja nein nein ja nein ja ja nein Armenien ja nein nein ja nein ja ja nein Aserbaidschan ja nein nein ja nein ja ja nein Australien (bis 31. 12. 2014) nein ja nein ja nein ja nein ja Australien (ab 1. 1. 2015) ja nein nein ja ja nein ja nein Bangladesch ja nein nein ja nein ja ja nein Belarus ja nein nein ja nein ja ja nein Belgien ja nein nein ja nein ja ja nein Bulgarien ja nein nein ja nein ja ja nein Chile ja (max. 15 %) nein ja (max. 15 %) nein ja (max. 15 %) nein ja (max. 15 %) nein Chinesisches Taipeh (Taiwan) ja nein nein ja nein ja ja nein China ja nein nein ja nein ja ja nein Dänemark ja nein ja nein ja nein ja nein Deutschland ja nein ja nein ja nein ja nein Ecuador ja nein nein ja nein ja ja nein Elfenbeinküste ja nein nein ja nein ja ja nein Estland ja nein nein ja nein ja ja nein Finnland ja nein nein ja nein ja ja nein Frankreich ja nein nein ja3 ja nein nein ja3 GB / Vereinigtes Königreich ja nein nein ja nein ja ja nein Georgien ja nein nein ja nein ja ja nein Ghana ja nein nein ja nein ja ja nein Griechenland ja nein nein ja nein ja ja nein Honkong ja nein ja nein ja nein ja nein Indien ja nein ja nein ja nein ja nein Indonesien ja nein nein ja nein ja ja nein Iran ja nein nein ja nein ja ja nein Irland ja nein nein ja ja nein nein ja Island (bis 31.12.2015) ja nein nein ja nein ja ja nein Island (ab 1.1.2016) ja nein ja nein ja nein ja nein Israel ja nein ja4 ja4 ja4 ja4 ja nein Italien ja nein nein ja ja nein nein ja Jamaika ja nein nein ja nein ja ja nein Japan ja nein nein ja ja nein nein ja Kanada ja nein ja nein ja nein ja nein Kasachstan ja nein nein ja nein ja ja nein Katar ja nein nein ja nein ja ja nein Kirgisistan ja nein nein ja nein ja ja nein Kolumbien ja nein nein ja nein ja ja nein Kroatien ja nein nein ja nein ja ja nein Kuwait ja nein nein ja nein ja ja nein Lettland ja nein nein ja nein ja ja nein

1 ) Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.

2 ) Gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2015.

3 ) Für ab dem 1. Januar 2011 fällig gewordene Kapitalleistungen, die an Personen gezahlt werden, welche nicht Schweizer Bürger sind, besteht eine Rückforderungsmöglichkeit nur insoweit, als diese Leistungen in Frankreich tatsächlich besteuert werden (Besteuerungs nachweis inkl. Berechnungsmodalitäten verlangen). ● 4) Rückforderungsmöglichkeit, sofern in Israel besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).

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Ausländischer Empfänger der Rente oder Kapitalleistung ist ein Staatsangehöriger Wohnsitzstaat 1)

der Schweiz des andern beider eines

Vertragsstaats Vertragsstaaten Drittstaats

R = Quellensteuerabzug auf Renten vornehmen: ja/nein

K = Rückforderungsmöglichkeit der Quellensteuer auf Kapitalleistungen: ja/nein

R K R K R K R K

Liechtenstein5 ja nein ja nein ja nein ja nein Litauen ja nein nein ja nein ja ja nein Luxemburg ja nein nein ja nein ja ja nein Malaysia ja nein ja nein ja nein ja nein Malta ja nein nein ja nein ja ja nein Marokko ja nein nein ja nein ja ja nein Mazedonien ja nein nein ja nein ja ja nein Mexiko ja nein nein ja nein ja ja nein Moldova ja nein nein ja nein ja ja nein Mongolei ja nein nein ja nein ja ja nein Montenegro ja nein nein ja nein ja ja nein Neuseeland ja nein nein ja nein ja ja nein Niederlande nein6 nein nein6 nein nein6 nein nein6 nein Norwegen ja (max. 15 %) ja (soweit 15 % ja (max. 15 %) ja (soweit 15 % ja (max. 15 %) ja (soweit 15 % ja (max. 15 %) ja (soweit 15 %

übersteigend) übersteigend) übersteigend) übersteigend) ● Oman ja nein nein ja nein ja ja nein Österreich ja nein ja nein ja nein ja nein Pakistan ja nein nein ja nein ja ja nein Peru ja nein nein ja nein ja ja nein Philippinen ja nein nein ja nein ja ja nein Polen ja nein nein ja nein ja ja nein Portugal ja nein nein ja nein ja ja nein Rumänien ja nein nein ja nein ja ja nein Russland ja nein nein ja nein ja ja nein ● Schweden (bis 31. 12. 2012) ja nein nein7 ja7 ja nein nein7 ja7 ● Schweden (ab 1. 1. 2013) ja nein ja nein ja nein ja nein Serbien ja nein nein ja nein ja ja nein Singapur ja nein nein nein nein nein ja nein Slowakei ja nein nein ja nein ja ja nein Slowenien ja nein nein ja nein ja ja nein Spanien ja nein nein ja ja nein nein ja Sri Lanka ja nein nein ja nein ja ja nein Südafrika ja nein ja nein ja nein ja nein Südkorea ja nein nein ja ja nein nein ja Tadschikistan ja nein nein ja nein ja ja nein Thailand ja nein nein ja nein ja ja nein Trinidad und Tobago ja nein ja nein ja nein ja nein Tschechische Republik ja nein nein ja nein ja ja nein Tunesien ja nein ja nein ja nein ja nein Türkei ja nein ja nein ja nein ja nein Turkmenistan ja nein nein ja nein ja ja nein Ukraine ja nein nein ja nein ja ja nein Ungarn (bis 31. 12. 2014) ja nein nein ja nein ja ja nein Ungarn (ab 1. 1. 2015) ja nein ja nein ja nein ja nein Uruguay ja nein nein ja nein ja ja nein Usbekistan ja nein nein ja nein ja ja nein Venezuela ja nein nein ja nein ja ja nein Vereinigte Arabische Emirate ja nein ja nein ja nein ja nein Vereinigte Staaten (USA) ja nein nein ja nein ja ja nein Vietnam ja nein nein ja nein ja ja nein Zypern ja nein nein ja nein ja ja nein

5 ) Keine Quellensteuer für Renten bzw. Rückforderungsmöglichkeit für Kapitalleistungen aus früherem Arbeitsverhältnis bei öffentlich rechtlichen Institutionen, an denen beide Staaten gemeinsam beteiligt sind.

6 ) Die Voraussetzungen für ein Besteuerungsrecht des Quellenstaats nach Artikel 18 Absatz 2 des Abkommens sind kumulativer Natur. Buchstabe b ist nicht erfüllt, weil aus dem Ausland stammende öffentlichrechtliche Pensionen in den Niederlanden zum vollen Betrag und zum dort geltenden Satz für Erwerbseinkünfte besteuert werden.

7 ) Gilt weiterhin für Renten, die bereits vor dem 28. Februar 2011 liefen und für vor diesem Datum fällige Kapitalleistungen, sofern diese Renten und Kapitalleistungen an Personen gezahlt werden, die ihren Wohnsitz vor dem 28. Februar 2011 von der Schweiz nach Schweden verlegt haben.

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Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1. 2017

privatrechtlichen Vorsorgeleistungen und Leistungen aus Stand: 1. Januar 2017

Neuerungen gegenüber dem

anerkannten Formen der gebundenen Selbstvorsorge Stand per 1.1.2016 sind mit

● gekennzeichnet.

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen

Ausländischer Privatrechtliche Vorsorgeleistungen Leistungen aus anerkannten Formen der Wohnsitzstaat 1) (Säule 2) gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) Renten Kapitalleistungen Renten Kapitalleistungen

Quellensteuerabzug Rückforderungs- Quellensteuerabzug Rückforderungsvornehmen möglichkeit vornehmen möglichkeit

ja/nein ja/nein ja/nein ja/nein

Ägypten nein ja nein nein

Albanien nein ja nein ja

Algerien nein ja nein ja

Argentinien2 nein ja nein nein

Armenien nein ja nein ja

Aserbaidschan nein ja nein ja

Australien (bis 31. 12. 2014) nein ja nein nein

Australien (ab 1. 1. 2015) ja3 nein ja3 nein

Bangladesch nein ja nein ja

Belarus nein ja nein ja

Belgien nein ja nein ja

Bulgarien ja3 ja3 ja3 ja3

Chile ja (max.15 %) nein ja nein

China (bis 31. 12. 2014) nein ja ja nein

China (ab 1. 1. 2015) ja3 ja3 nein ja

Chinesisches Taipeh (Taiwan) ja nein nein ja

Dänemark (bis 31. 12. 2010) nein4 ja4 nein4 ja4

Dänemark (ab 1. 1. 2011) ja nein ja nein

Deutschland nein ja nein ja

Ecuador nein ja nein ja

Elfenbeinküste nein ja nein ja

Estland nein ja nein ja

Finnland nein ja nein ja

Frankreich nein ja5 nein ja5

GB / Vereinigtes Königreich nein nein nein nein

Georgien nein ja nein ja

Ghana nein ja nein ja

Griechenland nein ja nein ja

Hongkong ja nein ja nein

Indien nein ja nein ja

Indonesien nein ja nein nein

Iran nein ja nein ja

Irland nein ja nein ja

Island (bis 31. 12. 2015) nein ja nein ja

Island (ab 1.1.2016) ja nein ja nein

Israel ja6 ja6 ja6 ja6

Italien nein ja nein ja

Jamaika nein ja nein ja

Japan nein ja nein ja

Kanada ja (max.15 %) nein ja (max.15 %) nein

Kasachstan nein ja nein ja

Katar ja nein ja nein

Kirgisistan nein ja nein ja

Kolumbien nein ja nein ja

1)Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer

stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.

2)Gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2015.

3)Rückforderungsmöglichkeit, sofern durch Ansässigkeitsstaat besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).

4)Gilt weiterhin für Renten, die bereits vor dem 21. August 2009 liefen und für vor diesem Datum fällig gewordene Kapitalleistungen, sofern diese Renten und Kapitalleistungen an Personen gezahlt werden, die ihren Wohnsitz vor dem 21. August 2009 von der Schweiz nach Dänemark verlegt haben.

5)Für ab dem 1. Januar 2011 fällig gewordene Kapitalleistungen besteht eine Rückforderungsmöglichkeit nur insoweit,

als diese Leistungen in Frankreich tatsächlich besteuert werden (Besteuerungsnachweis inkl. Berechnungsmodalitäten verlangen). ●6 Rückforderungsmöglichkeit, sofern in Israel besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).

10

Ausländischer Privatrechtliche Vorsorgeleistungen Leistungen aus anerkannten Formen der Wohnsitzstaat (Säule 2) gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) Renten Kapitalleistungen Renten Kapitalleistungen

Quellensteuerabzug Rückforderungs- Quellensteuerabzug Rückforderungsvornehmen möglichkeit vornehmen möglichkeit

ja/nein ja/nein ja/nein ja/nein

Kroatien nein ja nein ja

Kuwait nein ja nein ja

Lettland nein ja nein ja

● Liechtenstein nein ja nein ja

Litauen nein ja nein ja

Luxemburg nein ja nein ja

Malaysia nein ja nein ja

Malta nein ja nein ja

Marokko nein ja nein ja

Mazedonien nein ja nein ja

Mexiko nein ja ja nein

Moldova nein ja nein ja

Mongolei nein ja nein ja

Montenegro nein ja nein ja

Neuseeland nein ja nein nein

Niederlande nein7 nein nein7 nein

Norwegen ja (max. 15 %) ja (soweit 15 % übersteigend) nein ja

● Oman ja nein nein ja

Österreich nein ja nein ja

Pakistan nein nein ja nein

Peru ja8 ja8 ja nein

Philippinen nein ja ja nein

Polen nein ja nein ja

Portugal nein ja nein ja

Rumänien nein ja nein ja

Russland nein ja nein ja

Schweden (bis 31. 12. 2012) nein9 ja9 nein9 ja9

Schweden (ab 1. 1. 2013) ja nein ja nein

Serbien nein ja nein ja

Singapur nein ja ja nein

Slowakei nein ja nein ja

Slowenien nein ja nein ja

Spanien nein ja nein ja

Sri Lanka nein ja nein ja

Südafrika ja nein ja nein

Südkorea nein ja nein ja

Tadschikistan nein ja nein ja

Thailand nein ja ja nein

Trinidad und Tobago nein nein nein nein

Tschechische Republik nein ja nein ja

Tunesien nein ja nein ja

Türkei nein ja nein ja

Turkmenistan nein ja nein ja

Ukraine nein ja nein ja

Ungarn (bis 31. 12. 2014) nein ja nein ja

Ungarn (ab 1. 1. 2015) ja nein ja nein

Uruguay ja10 ja10 ja10 ja10

Usbekistan nein ja nein ja

Venezuela nein ja nein ja

Vereinigte Arabische Emirate ja nein ja nein

Vereinigte Staaten (USA) nein ja nein ja

Vietnam nein ja ja nein

Zypern ja8 ja8 nein ja

7)Die Voraussetzungen für ein Besteuerungsrecht des Quellenstaats nach Artikel 18 Absatz 2 des Abkommens sind kumulativer Natur. Buchstabe b ist nicht erfüllt, weil aus dem Ausland stammende privatrechtlicher Pensionen in den Niederlanden zum vollen Betrag und zum dort geltenden Satz für Erwerbseinkünfte besteuert werden.

8)Rückforderungsmöglichkeit, sofern durch Ansässigkeitsstaat besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).

9)Gilt weiterhin für Renten, die bereits vor dem 28. Februar 2011 liefen und für vor diesem Datum fällige Kapitalleistungen, sofern diese Renten und Kapitalleistungen an Personen gezahlt werden, die ihren Wohnsitz vor dem 28. Februar 2011 von der Schweiz nach Schweden verlegt haben.

10)Eine Rückerstattungsmöglichkeit besteht nur insoweit, als diese Leistungen in Uruguay tatsächlich besteuert werden (Besteuerungsnachweis verlangen).

11

Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1. 2017

Erwerbseinkünften ausländischer Stand: 1. Januar 2017

Studenten (S), Lehrlinge (L) und Praktikanten (P) Keine Neuerungen ge-

genüber dem Stand per 1.1.2016.

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen

Vorbemerkung 2.2 Herkunftsstaaten:

Die meisten Doppelbesteuerungsabkommen bestimmen, dass Ein- Malaysia, Portugal sowie Trinidad und Tobago

künfte der aus anderen Vertragsstaaten stammenden S/L/P (unter Steuerbefreiung für S/L/P für Einkünfte aus einer in einem direkgewissen Abkommen: nur S), die ihnen für den Unterhalt oder für ten Zusammenhang mit dem Studium oder der Ausbildung steihre Ausbildung aus Quellen ausserhalb der Schweiz zufliessen, in henden unselbstständigen Erwerbstätigkeit von höchstens zwölf der Schweiz nicht besteuert werden können. Monaten Dauer, sofern die Vergütung aus dieser Arbeit 12 000

Für die Belange der Erhebung einer Quellensteuer ist diese Bestim- Fr. nicht übersteigt.

mung ohne Bedeutung, können doch Einkünfte aus ausländischen Demzufolge ist, im Fall eines S/L/P aus einem der unter 2.1 oder Quellen ohnehin keiner schweizerischen Quellensteuer unterworfen 2.2 erwähnten Staaten, die erhobene Steuer endgültig geschuldet,

werden. wenn die Erwerbstätigkeit in der Schweiz länger als 12 Monate Einkünfte ausländischer S/L/P aus Erwerbstätigkeit in der Schweiz dauert (das Kalenderjahr wird für die Ermittlung der Dauer der Tätigkönnen – ungeachtet dessen, ob die Schweiz mit dem Herkunftsstaat keit nicht berücksichtigt) oder wenn die Einkünfte aus einer Erwerbsein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat oder nicht – tätigkeit für die Dauer von weniger oder gleich 12 Monaten 18 000 grundsätzlich an der Quelle besteuert werden, wobei die Abkommen Fr. bzw. 12 000 Fr. übersteigen. Eine Rückerstattung der Steuer kann mit Algerien, Armenien, Bangladesch, Bulgarien, Ghana, Indien, somit nur in Betracht gezogen werden, wenn die Dauer der Erwerbs-Katar, Kroatien, Kuwait, Marokko, Mazedonien, der Mongo- tätigkeit nicht 12 Monate und gleichzeitig die Erwerbseinkünfte lei, Montenegro, den Philippinen, Polen, Serbien, Slowe nien, nicht 18 000 Fr. bzw. 12 000 Fr. übersteigen.

Thailand, der Tschechischen Republik und der Türkei ausdrück-

lich eine Gleichbehandlung mit in der Schweiz ansässigen Personen

3. Herkunftsstaaten: Irland und Schweden

verlangen.

Steuerbefreiung für S/L/P (Irland) bzw. S (Schweden) für Einkünfte aus einer 100 Tage im Laufe eines Steuerjahres nicht übersteigen-

Besonderheiten

den Erwerbstätigkeit, die im Zusammenhang mit der Ausbildung Folgende Doppelbesteuerungsabkommen sehen aber gewisse Be- steht.

freiungen vor, aufgrund derer die schweizerische Quellensteuer unter

Umständen auf Antrag rückerstattet werden muss. Dies bedeutet, dass die erhobene Steuer endgültig geschuldet ist,

wenn die Erwerbstätigkeit in der Schweiz länger als 100 Tage in einem Steuerjahr dauert. Die Höhe der Entschädigung spielt in diesem 1.1 Herkunftsstaaten:

Fall keine Rolle. Eine Rückerstattung der Steuer fällt nur in Betracht,

Elfenbeinküste, Pakistan und Sri Lanka

wenn die Dauer der Erwerbstätigkeit 100 Tage nicht übersteigt.

Steuerbefreiung für S/L/P während höchstens 12 Monaten auf

Vergütungen aus einer im direkten Zusammenhang mit dem

Studium oder der Ausbildung stehender unselbständigen Er-

werbstätigkeit, sofern die Vergütung aus dieser Arbeit 18 000 Fr.

nicht übersteigt.

1.2 Herkunftsstaat: Tunesien

Steuerbefreiung für S/L/P während höchstens 12 Monaten auf

Vergütungen aus einer im direkten Zusammenhang mit dem

Studium oder der Ausbildung stehenden unselbständigen Er-

werbstätigkeit, sofern die Vergütung aus dieser Arbeit 6000 Fr.

nicht übersteigt.

Demzufolge ist, im Fall eines S/L/P aus einem der unter 1.1 oder 1.2

erwähnten Staaten, die erhobene Quellensteuer bis zu einer Dau-

er von maximal 12 Monaten zurückzuerstatten (das Kalenderjahr

wird für die Ermittlung der Dauer der Erwerbstätigkeit nicht berück-

sichtigt). Somit wird die Steuer immer zurückerstattet, sofern die

Einkünfte aus einer Erwerbstätigkeit nicht 18 000 Fr. (6000 Fr. für

einen S/L/P aus Tunesien) und die Dauer der Erwerbstätigkeit nicht

12 Monate übersteigen. Desgleichen für die ersten 12 Monate wenn

die Erwerbstätigkeit 12 Monate übersteigt. Wenn die Erwerbsein-

künfte in den ersten 12 Monaten 18 000 Fr. (6000 Fr. für einen S/L/P

aus Tunesien) übersteigen, so wird die Quellensteuer nicht zurück-

erstattet. Die Steuer ist ab dem 13. Monat der Erwerbstätigkeit in der

Schweiz endgültig geschuldet.

2.1 Herkunftsstaaten: Indonesien und Jamaika

Steuerbefreiung für S/L/P für Einkünfte aus einer in einem

direkten Zusammenhang mit dem Studium oder der Ausbildung

stehenden unselbständigen Erwerbstätigkeit von höchstens

zwölf Monaten Dauer, sofern die Vergütung aus dieser Arbeit

18 000 Fr. nicht übersteigt.

Texte français au verso

12

Circulaire sur l'imposition à la source de AFC 1.1. 2017

l'activité lucrative d'étudiants (E), d'apprentis (A) état au 1er janvier 2017

Aucune nouveauté par rapport

et de stagiares (S) étrangers à l'état au 1.1.2016.

Aperçu des conventions de double imposition

Remarque préliminaire 2.2 Pays de provenance:

La plupart des conventions de double imposition (CDI) prévoient que Malaisie, Portugal ainsi que Trinité et Tobago

les revenus provenant de sources situées hors de Suisse et versés Exonération d’impôt sur les rémunérations qu’un E/A/S reçoit pour l’entretien et la formation d’E/A/S (dans certaines conventions: pour l’exercice d’une activité lucrative dépendante d’une durée seulement S) originaires de l’autre Etat contractant ne peuvent pas de 12 mois au plus en rapport direct avec ses études ou sa forêtre imposés dans notre pays. mation, pour autant que le montant de la rémunération de ce

Cette réglementation ne revêt toutefois aucune importance pour le travail n’excède pas 12 000 fr.

prélèvement de l’impôt à la source puisque les revenus de source Il s'ensuit que, dans le cas d'un E/A/S provenant d'un des Etats menétrangère ne peuvent pas être assujettis à l’impôt à la source suisse. tionnés sous chiffres 2.1 ou 2.2, l'impôt prélevé à la source est dé-

Par contre, les revenus d’une activité lucrative exercée en Suisse finitivement dû dans sa globalité si la durée de l'activité lucrative par des E/A/S étrangers – sans tenir compte que la Suisse ait exercée en Suisse est supérieure à 12 mois (l'année civile n'est pas conclu ou pas une CDI avec le pays d’origine du ressortissant prise en considération dans les critères de détermination de la durée étranger – peuvent en principe être imposés à la source en obser- de l'activité) ou si le montant de la rémunération tirée d'une activité vant toutefois que les conventions passées avec l'Algérie, l'Ar- lucrative d'une durée inférieure ou égale à 12 mois dépasse 18 000 ménie, le Bangladesh, la Bulgarie, la Croatie, le Ghana, l’Inde, fr., resp. 12 000 fr. Une rétrocession de l'impôt ne peut donc être le Koweït, la Macédoine, le Maroc, la Mongolie, le Monténégro, envisagée que lorsque la période d'activité ne dépasse pas 12 mois et les Philippines, la Pologne, le Qatar, la Serbie, la Slovénie, la Ré- lorsque, parallèlement, le montant de la rémunération n'excède pas publique Tchèque, la Thaïlande et la Turquie prévoient explicite- 18 000 fr., resp. 12 000 fr.

ment une égalité de traitement avec les personnes résidant en Suisse.

3. Pays de provenance: Irlande et Suède

Particularités

Exonération d’impôt pour les rémunérations qu’un E/A/S (Irlande) Les CDI suivantes prévoient certaines exemptions sur la base des- resp. qu’un E (Suède) reçoit pour l’exercice d’une activité lucrative quelles il convient de rétrocéder, sur demande, l'impôt à la source ne dépassant pas 100 jours au cours d’une année fiscale et qui est

suisse prélevé. en rapport avec sa formation.

1.1 Pays de provenance: Côte d'Ivoire, Pakistan et Sri Lanka Cela signifie que l'impôt prélevé à la source est définitivement dû

dans sa globalité si l'activité lucrative exercée en Suisse est supérieure Exonération d’impôt durant 12 mois au maximum sur les rému-

à une durée de 100 jours au cours d'une année fiscale. Le montant nérations qu’un E/A/S reçoit pour l’exercice d’une activité lucra-

de la rémunération ne joue ici aucun rôle. Une rétrocession de l'imtive dépendante en rapport direct avec ses études ou sa forma-

pôt ne peut donc être envisagée que lorsque la période d'activité est tion et pour autant que le montant de la rémunération de ce

inférieure ou égale à 100 jours.

travail n’excède pas 18 000 fr.

1.2 Pays de provenance: Tunisie

Exonération d’impôt durant 12 mois au maximum sur les rému-

nérations qu’un E/A/S reçoit pour l’exercice d’une activité lucrati-

ve dépendante en rapport direct avec ses études ou sa formation

et pour autant que le montant de la rémunération de ce travail

n’excède pas 6000 fr.

Il s'ensuit que, dans le cas d'un E/A/S provenant d'un des états men-

tionnés sous chiffres 1.1 ou 1.2, l'impôt prélevé à la source doit être

rétrocédé pour une durée maximale de 12 mois (l'année civile n'est

pas prise en considération dans les critères de détermination de la

durée de l'activité). Ainsi, lorsque la rémunération tirée d'une activité

lucrative n'excède pas 18 000 fr. (6000 fr. pour un E/A/S provenant

de Tunisie), l'impôt sera toujours rétrocédé pour autant que la durée

de l'activité lucrative soit inférieure ou égale à 12 mois. Il en sera

de même pour les 12 premiers mois d'activité lorsque la durée de

celle-ci est supérieure à 12 mois. Si le montant de 18 000 fr. (6000

fr. pour un E/A/S provenant de Tunisie) est dépassé durant les 12

premiers mois d'activité, il n'y a pas lieu de rétrocéder l'impôt à la

source. L'impôt est également définitivement dû dès le 13ème mois

d'activité en Suisse.

2.1 Pays de provenance: Indonésie et Jamaïque

Exonération d’impôt sur les rémunérations qu’un E/A/S reçoit

pour l’exercice d’une activité lucrative dépendante d’une durée

de 12 mois au plus en rapport direct avec ses études ou sa for-

mation, pour autant que le montant de la rémunération de ce

travail n’excède pas 18 000 fr.

Deutscher Text siehe Rückseite

13

Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1. 2017

Arbeitnehmern bei internationalen Transporten Stand: 1. Januar 2017

Neuerungen gegenüber dem

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen Stand per 1. 1. 2016 sind mit

 gekennzeichnet.

Der Quellensteuerabzug ist vorzunehmen:

a Wenn sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung in der Schweiz c Wenn die Tätigkeit auf einem Schiff ausgeübt wird, welches in der

befindet. Befindet sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung ei- Schweiz registriert oder in der Schweiz mit Dokumenten versehen ist. nes Unternehmens der Seeschiffahrt oder Binnenschiffahrt an Bord des

d Es besteht kein Besteuerungsrecht in der Schweiz.

Schiffes, so steht der Schweiz das Besteuerungsrecht zu, wenn das Schiff

einen schweizerischen Heimathafen hat oder, wenn ein Heimathafen e Es kann nur derjenige Teil der Arbeitsleistung besteuert werden, der in der fehlt, wenn der Betreiber des Schiffes in der Schweiz ansässig ist. Schweiz erbracht wird.

b Wenn das Unternehmen von einer in der Schweiz ansässigen Person be-

trieben wird.

Ausländischer Besatzungen von Ausländischer Besatzungen von Wohnsitzstaat 1) Wohnsitzstaat 1)

Schiffen Luftfahr- Schiffen Fahrzeugen Schiffen Luftfahr- Schiffen Fahrzeugen im inter- zeugen im Inland im inter- im inter- zeugen im Inland im internationalen im inter- nationalen nationalen im inter- nationalen Verkehr nationalen Strassen- Verkehr nationalen Strassen-Verkehr transport Verkehr transport

Ägypten a a e e Neuseeland a a e e

Albanien a a e e Niederlande a a a e

Algerien a a e e Norwegen b4 b5 e e

Argentinien7 a a e e  Oman b b e e

Armenien b b e b Österreich a a a e

Aserbaidschan b b e e Pakistan a a e e

Australien b b e e Peru b b e e

Bangladesch a a e e Philippinen a a e e

Belarus b b e b Polen a a a e

Belgien a a a e Portugal b b e e

Bulgarien a a a a Rumänien a a e a

Chile b b e e Russland b b e e

China a a e e Schweden a a e e

Chinesisches Taipeh Serbien a a e a

(Taiwan) b b e e Singapur b b e e

Dänemark a a2 e e

Slowakei a a e a

Deutschland a a a e Slowenien a a e e

Ecuador a a e e Spanien a a e e

Elfenbeinküste a a e e Sri Lanka a a e e

Estland b b e e Südafrika b b e e

Finnland b b e e Südkorea d d e e

Frankreich6 a a a e

Tadschikistan a a e e

GB / Vereinigtes Thailand b b e e

Königreich a a a e

Trinidad

Georgien a a e e und Tobago a a e e

Ghana a a e e Tschechische

Griechenland c3 a e e Republik a a e e

Hongkong b b e e Tunesien a a e e

Indien b b e e Türkei b b e b

Indonesien b b e e Turkmenistan a a e e

Iran b b e e Ukraine b b e b

Irland a a e e Ungarn a a e a

Island a a e e Uruguay a a e e

Israel a a e e Usbekistan b b e b

Italien a a a e Venezuela a a e e

Jamaika b b e e Vereinigte Arabische

Japan b b e e Emirate a a e e

Kanada b b e e Vereinigte Staaten

(USA) d d e e

Kasachstan b b e e

Vietnam b b e e

Katar a a e e

Zypern b b e e

Kirgisistan a a e a

Kroatien a a a e

Kolumbien a a e e

Kuwait a a e e

1)Bei allen übrigen Ländern, die auf obiger Liste nicht aufgeführt sind, Lettland b b e e

 ist die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen.

Liechtenstein a a e e

2)Für SAS-Besatzungen: Buchstabe d.

Litauen b b e e

3)Wenn die Schiffe in einem Drittstaat registriert oder mit Dokumenten Luxemburg a a a e versehen sind: Buchstabe b.

Malaysia b b e e4 Für im norwegischen internationalen Schiffsregister eingetragene Schiffe: Malta b b e e Besteuerungsrecht liegt beim Empfängerstaat.

Marokko a a e e5 Für SAS-Besatzungen: Besteuerungsrecht liegt beim Empfängerstaat. Mazedonien a a e a6 Ab 1. Januar 2011 für Besatzungen von Zügen im internationalen Eisen-Mexiko a a e e bahnverkehr: Buchstabe a.

7)Gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2015.

Moldova b b e e

Mongolei a a e a

Montenegro a a e a Texte français au verso

14

Circulaire sur l'imposition à la source des AFC 1.1. 2017

travailleurs dans une entreprise de transports internationaux état au 1er janvier 2017

Les nouveautés par

Aperçu des conventions de double imposition rapport à l'état au 1. 1. 2016

sont signalées par 

L’impôt à la source doit être prélevé:

a Lorsque la direction effective des affaires se trouve en Suisse. Dans le cas c Lorsque l’activité s’exerce sur un navire ou un bateau immatriculé en

de sociétés de navigation maritime ou intérieure, lorsque la direction des Suisse ou dont les papiers sont enregistrés en Suisse.

affaires se fait à bord du navire ou du bateau, le droit d'imposer revient d La Suisse n’a pas le droit d’imposer.

à la Suisse si le navire ou le bateau a un port d’attache en Suisse ou, à

défaut de celui-ci, si l’exploitant est domicilié en Suisse. e Seule la part du travail effectuée en Suisse peut être imposée par la Suisse.

b Lorsque l’entreprise est exploitée par une personne résidant en Suisse.

Etat de domicile Equipage sur/dans Etat de domicile Equipage sur/dans étranger 1) étranger 1)

Bateau Aéronef Bateau Véhicule de Bateau Aéronef Bateau Véhicule de dans dans à l'intérieur transports dans dans à l'intérieur transports le trafic le trafic du pays routiers le trafic le trafic du pays routiers inter- inter- inter- inter- inter- international national nationaux national national nationaux

Afrique du Sud b b e e Maroc a a e e

Albanie a a e e Mexique a a e e

Algérie a a e e Moldavie b b e e

Allemagne a a a e Mongolie a a e a

Argentine7 a a e e Monténégro a a e a

Arménie b b e b Norvège b4 b5 e e

Australie b b e e Nouvelle Zélande a a e e

Autriche a a a e  Oman b b e e

Azerbaïdjan b b e e Ouzbékistan b b e b

Bangladesh a a e e Pakistan a a e e

Belgique a a a e Pays-Bas a a a e

Biélorussie b b e b Pérou b b e e

Bulgarie a a a a Philippines a a e e

Canada b b e e Pologne a a a e

Chili b b e e Portugal b b e e

Chine a a e e Qatar a a e e

Chypre b b e e République

Colombie a a e e tchèque a a e e

Corée du Sud d d e e Roumanie a a e a

Côte-d'Ivoire a a e e Russie b b e e

Croatie a a a e Serbie a a e a

Danemark a a 2) e e Singapour b b e e

Egypte a a e e Slovaquie a a e a

Emirats Arabes Unis a a e e Slovénie a a e e

Equateur a a e e Sri Lanka a a e e

Espagne a a e e Suède a a e e

Estonie b b e e Tadjikistan a a e e

Etats-Unis (USA) d d e e Taipei chinois

(Taïwan) b b e e

Finlande b b e e

Thaïlande b b e e

France6 a a a e

Trinité - et-

GB / Royaume-Uni a a a e Tobago a a e e

Géorgie a a e e Tunisie a a e e

Ghana a a e e Turkménistan a a e e

Grèce c3 a e e

Turquie b b e b

Hong Kong b b e e Ukraine b b e b

Hongrie a a e a Uruguay a a e e

Inde b b e e Venezuela a a e e

Indonésie b b e e Vietnam b b e e

Iran b b e e

Irlande a a e e

Islande a a e e

Israël a a e e

Italie a a a e

1)Pour tous les pays qui ne figurent pas sur cette liste, l’impôt à la source Jamaïque b b e e

doit être prélevé.

Japon b b e e2 Pour les équipages de la SAS: lettre d.

Kazakhstan b b e e3 Lorsque les navires sont immatriculés ou leurs papiers enregistrés Kirghizistan a a e a dans un Etat tiers: lettre b.

Koweït a a e e4 Pour les navires inscrits au registre international des navires norvégiens: Lettonie b b e e l’imposition relève de l’Etat de domicile.

5)Pour les équipages employés par la SAS: l’imposition relève de l’Etat de  Liechtenstein a a e e domicile.

Lituanie b b e e6 Pour l’occupation des trains dans le transport ferroviaire international à Luxembourg a a a e partir du 1er janvier 2011: lettre a.

Macédoine a a e a7 Applicable avec effet rétroactif depuis le 1erjanvier 2015.

Malaysie b b e e

Malte b b e e Deutscher Text siehe Rückseite

15

EStV 1.1. 2017 Stand: 1. Januar 2017 KAntonALE StEuERn

Keine Neuerungen gegenüber dem Stand

per 1.1.2016.

DIREKtE BunDESStEuER

Kanton

Merkblatt der kantonalen Steuerverwaltung über die Quellenbesteuerung von Entschädigungen an Verwaltungsräte und ihnen gleichgestellte Personen ohne Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz

I. Steuerpflichtige Personen V. Abrechnung und Ablieferung an die kantonale Steuerverwaltung

Für Entschädigungen unterliegen Verwaltungsräte oder ähn

liche Organe von juristischen Personen mit Sitz oder tatsäch 1. Die Quellensteuern werden im Zeitpunkt der Auszahlung, licher Verwaltung im Kanton .................. der Quellensteuer. Überweisung, Gutschrift oder Verrechnung der steuer Ebenfalls für Entschädigungen quellensteuerpflichtig sind baren Leistung fällig und sind innert ..... Tagen nach der Verwaltungsräte oder ähnliche Organe von ausländischen ju Fälligkeit der kantonalen Steuerverwaltung zu überweisen. ristischen Personen, die im Kanton .................. eine Betriebs Für verspätet abgelieferte Quellensteuern werden Verzugs stätte unterhalten, zu deren Lasten die steuerbaren Leistun zinsen berechnet.

gen ausgerichtet werden (siehe auch Ziffer IV).

2. Die Unternehmung hat als Schuldner der steuerbaren Lei stung der kantonalen Steuerverwaltung das vollständig ausgefüllte amtliche Abrechnungsformular (Formular .......)

II. Steuerbare Leistungen

unter Angabe von Name, Vorname und (ausländischer) Steuerbar sind alle Tantiemen, Sitzungsgelder, festen Entschä Adresse des Steuerpflichtigen, Ein bzw. Austritt als Organ, digungen und ähnlichen Vergütungen, die dem Steuerpflich ausbezahlter Entschädigung, Quellensteuersatz und Höhe tigen in seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat oder ähnliches der in Abzug gebrachten Quellensteuern einzureichen. Organ entrichtet werden. Nicht steuerbar sind ausschliesslich Sie hat Anspruch auf eine Bezugsprovision von .... % der Reise und Übernachtungsspesen, die anhand von Belegen abgelieferten Quellensteuern.

nachgewiesen werden.

3. Die Unternehmung haftet für die korrekte Erhebung und Ablieferung der Quellensteuern.

III. Steuerberechnung 4. Die vorsätzliche oder fahrlässige Unterlassung der Quellen

Staats, Gemeinde und Bundessteuern steuererhebung gilt als Steuerhinterziehung.

Die Quellensteuer beträgt ...% der Bruttoleistungen. Sie wird

nicht erhoben, wenn die steuerbaren Leistungen weniger als

VI. Ausweis über den Steuerabzug

Fr. 300.– im Kalenderjahr betragen.

Dem Steuerpflichtigen ist unaufgefordert eine Bescheinigung über die Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteuern aus

IV. Vorbehalt der Doppelbesteuerungsabkommen zustellen.

Gemäss den von der Schweiz abgeschlossenen Doppelbe

steuerungsabkommen können Entschädigungen an Mitglie

VII. Rechtsmittel

der der Verwaltung in der Schweiz nur besteuert werden,

wenn die Gesellschaft als solche in der Schweiz ansässig ist, Ist der Steuerpflichtige oder das Unternehmen mit dem Quel d.h. hier nicht nur eine Betriebsstätte hat. lensteuerabzug nicht einverstanden, so können diese bis

Ende März des Folgejahres einen Entscheid der kantonalen Steuerverwaltung verlangen.

VIII. Auskünfte

Auskünfte erteilt die kantonale Steuerverwaltung, Abteilung texte français au verso Quellensteuern, Telefon ................ .

16

AfC 1.1. 2017 état au 1er janvier 2017 IMPôtS CAntonAux

Aucune nouveauté par rapport à l'état

au 1.1.2016.

IMPôt féDéRAL DIRECt

Canton

Circulaire de l’administration fiscale cantonale sur l’imposition à la source des indemnités versées à des membres de conseil d'administration ou de la direction de personnes morales qui ne sont ni domiciliés, ni en séjour en Suisse

I. Personnes assujetties V. Décompte et versement à l’administration fiscale cantonale

Les personnes membres de conseil d'administration ou de la

direction de personnes morales, ayant leur siège ou leur ad 1. Les impôts à la source arrivent à échéance avec le paie ministration effective dans le canton de ............. sont assujet ment, le versement, l’inscription au crédit ou la compen ties à l’impôt à la source sur les indemnités qu’elles touchent sation des prestations imposables et doivent être versés à ce titre. Les personnes membres de conseil d'administration à l’administration fiscale cantonale dans un délai de ...... ou de la direction des personnes morales étrangères ayant jours après l’échéance. En cas de retard dans le versement un établissement stable dans le canton de ............. sont éga des impôts à la source, des intérêts moratoires sont dus. lement assujetties à l’impôt à la source sur les indemnités

2. Le débiteur des prestations doit remettre à l’administra qu’elles touchent et qui sont mises à la charge de cet établis

tion fiscale cantonale la formule officielle de décompte sement stable (cf. aussi chiffre IV).

(formule .....) entièrement remplie, en indiquant le nom, le prénom et l’adresse à l’étranger du contribuable, l'entrée II. Prestations imposables et le départ en sa qualité de membre de l'administration ou

de la direction, le montant des prestations versées, le taux Les tantièmes, les jetons de présence, les indemnités fixes et de l’impôt à la source et le montant de l’impôt retenu. Il a autres rémunérations versées au contribuable en sa qualité droit à une commission de perception de .......% de l’im de membre de l’administration ou de la direction d’une per pôt à la source versé.

sonne morale sont imposables. Seuls les frais de voyage et de

logement, dûment justifiés, ne sont pas imposables. 3. Le débiteur des prestations est responsable de la percep

tion correcte des impôts à la source et de leur versement à l’administration fiscale cantonale.

III. Calcul de l’impôt 4. L’omission intentionnelle ou par négligence du prélève

Impôt cantonal, communal et fédéral ment de l’impôt à la source est considérée comme une

L’impôt à la source se monte à ...... % des prestations brutes. soustraction d’impôt.

Il n’est pas prélevé lorsque les prestations imposables sont

inférieures à fr. 300.– par année.

VI. Attestation de l’impôt perçu

Le contribuable doit recevoir d’office une attestation indi IV. Réserve des conventions de double imposition quant le montant de l’impôt à la source retenu.

Selon les conventions de double imposition conclues par la

Suisse, les rémunérations aux membres de l'administration ne

peuvent être imposées en Suisse que si la société est elle VII. Moyens de droit

même residante en Suisse, c'estàdire qu'elle n'y a pas qu'un Le contribuable ou le débiteur des prestations qui conteste la établissement stable. retenue de l’impôt peut, jusqu’à la fin mars de l’année qui suit,

exiger une décision de l’administration fiscale cantonale.

VIII. Renseignements

Des informations peuvent être demandées à l’administra tion fiscale cantonale, service de l’impôt à la source, télé Deutscher text siehe Rückseite phone ............ .

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K A N T O N AL E S T E U E R N ESTV 1.1.2017 Gültig ab 1. Januar 2017 D I R E K T E B U N D E S S T E U E R Neuerungen gegenüber dem

Stand per 1.1.2016 sind am

Rand gekennzeichnet. Kanton

Merkblatt der kantonalen Steuerverwaltung über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften

1. Ausländische Arbeitnehmende mit steuerrechtlichem Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz

1.1. Steuerpflichtige Personen

Der Quellensteuer auf Ersatzeinkünften unterliegen alle in der Schweiz ansässigen ausländischen Arbeitnehmenden, welche weder die fremdenpolizeiliche Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) besitzen noch mit einer Person verheiratet sind, die das Schweizerische Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung hat.

1.2. Quellensteuerpflichtige Ersatzeinkünfte

Quellensteuerpflichtig sind alle Ersatzeinkünfte (Art. 84 Abs. 2 DBG bzw. Art. 3 Abs. 1 QStV). Steuerbar sind somit insbesondere Taggelder (IV, UV, ALV, KVG usw.), Ersatzleistungen haftpflichtiger Dritter, Teilrenten infolge Invalidität (IV, UV, berufliche Vorsorge usw.) und an deren Stelle tretende Kapitalleistungen.

Leistungen an endgültig nicht mehr erwerbstätige Personen stellen keine Ersatzeinkünfte dar. Folgende Leistungen unterliegen deshalb nicht der Quellensteuer:

 Renten der AHV;

 Ganze Invaliditätsrenten aus IV und BVG;

 Hilflosenentschädigungen aus AHV, IV, UVG;

 Vollrenten und Integritätsentschädigungen aus UVG;

 Alters- und Hinterlassenenleistungen aus 2. und 3. Säule;

 ordentliche und ausserordentliche Ergänzungsleistungen zur AHV, IV;

 Freizügigkeitsleistungen (Barauszahlungen) aus 2. und 3. Säule.

Diese Leistungen werden, soweit sie steuerbar sind, im ordentlichen Verfahren besteuert.

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Die Tarifeinstufungen bei quellensteuerpflichtigen Ersatzeinkünften sind wie folgt vorzunehmen:

Tarif Rechtsgrundlage Leistung Abrechnungspflichtiger A, B, C, F, H, D, O L, M, N, P

1. IVG Taggeld Arbeitgebende1 bzw. X

Ausgleichskasse X

1/4-, 1/2- und 3/4-Rente Ausgleichskasse X

2. AVIG Arbeitslosentaggeld Arbeitslosenkasse X

Kurzarbeitsentschädigung Arbeitgebende1 bzw. X

Arbeitslosenkasse X

Schlechtwetterentschädigung Arbeitgebende1 bzw. X

Arbeitslosenkasse X

Insolvenzentschädigung Arbeitslosenkasse X

3. UVG Taggeld Arbeitgebende1 bzw. X

(Obligatorium und Versicherer X

Abredeversicherung) Übergangstaggeld2 Arbeitgebende1 bzw. X

Versicherer X

Übergangsentschädigung3 Arbeitgebende1 bzw. X

Versicherer X IV-Teilrente Versicherer X IV-Rentenauskauf Versicherer X Abfindung4 Versicherer X

4. UVG-Zusatz Taggeld Arbeitgebende1 bzw. X

(UVG- Versicherer6 X Differenzdeckung)5

IV-Teilrente Versicherer X IV-Rentenauskauf Versicherer X

5. KVG Taggeld Arbeitgebende1 bzw. X

Versicherer X7

6. VVG Taggeld Arbeitgebende1 bzw. X

(Schadenversiche- Versicherer X rungsleistung)8

Rentenleistung Versicherer X

7. BVG / OR / Vorsorge- Taggeld Arbeitgebende1 bzw. X

reglement / Freizügig- Vorsorgeeinrichtung X

keitsverordnung5

IV-Teilrente Vorsorgeeinrichtung X

(2. Säule)5

IV-Kapitalleistung Vorsorgeeinrichtung X

8. BVV 3 (Säule 3a)5 IV-Teilrente Vorsorgeeinrichtung X IV-Kapitalleistung Vorsorgeeinrichtung X

9. EOG Taggeld Arbeitgebende1 bzw. X

Ausgleichskasse X

10. OR und Spezialge- vorübergehender Schaden Arbeitgebende1 bzw. X

setze (Haftpflicht) Versicherer X

11. FamZG / kantonale Geburts-, Kinder-, Ausbil- Arbeitgebende1 bzw. X

Zulagengesetze dungs-, und Familienzulagen Ausgleichskasse X

1 sofern Abrechnung über Arbeitgebende

2 gemäss Art. 83 ff. VUV (SR 832.30)

3 gemäss Art. 86 ff. VUV

4 gemäss Art. 23 UVG (SR 832.20)

5 Aufzählung nicht abschliessend; sofern Schadenversicherungsleistungen (vgl. BGE 104 II 44 ff., 119 II 361 ff.)

6 Tarif D für alle Leistungen bei Direktauszahlung durch den Versicherer

7 Taggeldleistungen bis und mit Fr. 10.- werden nicht abgerechnet

8 Aufzählung nicht abschliessend (vgl. BGE 104 II 44 ff., 119 II 361 ff.)

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2. Arbeitnehmende ohne steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz

2.1. Steuerpflichtige Personen

Der Quellensteuer auf Ersatzeinkünften unterliegen auch alle in der Schweiz tätigen Arbeitnehmenden (ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit) mit Ansässigkeit im Ausland (Art. 91 DBG). Es sind dies Arbeitnehmende, die als Grenzgänger bzw. Grenzgängerin, als Kurz- oder Wochenaufenthalter bzw. als Kurz- oder Wochenaufenthalterin bei einem Arbeitgebenden mit Sitz in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit nachgehen (vgl. nachfolgende Ziffern 2.2.ff.).

2.2. Quellensteuerpflichtige Ersatzeinkünfte

Quellensteuerpflichtig sind alle Ersatzeinkünfte (Art. 91 i.V.m. Art. 84 Abs. 2 DBG bzw. Art. 3 Abs. 1 QStV). Des Weiteren wird auf die Erörterungen unter vorstehender Ziffer 1.2. verwiesen.

Ersatzeinkünfte an Personen mit Wohnsitz in einem Staat, mit welchem die Schweiz kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, sind in Anwendung des internen Rechts quellensteuerpflichtig.

2.3. Vorbehalt der Doppelbesteuerungsabkommen

2.3.1. Im Allgemeinen:

Die von der Schweiz abgeschlossenen Doppelbesteuerungsabkommen weisen die Besteuerungsbefugnis für aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit erzieltes Erwerbs- und damit verbundenes Ersatzeinkommen grundsätzlich dem Arbeitsortstaat (Schweiz) zu. Gemäss dem Kommentar der OECD zum Musterabkommen (OECD-MA)*stellen Leistungen der Sozialversicherungen, die nicht im Zusammenhang mit einer gegenwärtigen Erwerbstätigkeit stehen, keine Ersatzeinkünfte dar, die im Arbeitsortstaat steuerpflichtig sind (Art. 18, Art. 19 Abs. 2 und Art. 21 OECD-MA). Leistungen aus Sozialversicherungen wie insbesondere die (Teil-)Invalidenrenten sind daher im Ansässigkeitsstaat steuerpflichtig, da sie einen dauerhaft wegfallenden Teil der Erwerbsfähigkeit kompensieren.

In Abweichung zur Tabelle gemäss Ziffer 1.2. dieses Merkblattes sind Rentenleistungen, die aufgrund einer (Teil-)Invalidität ausgerichtet werden und unter die Rechtsgrundlagen gemäss den in dieser Tabelle aufgeführten Ziffern 3 (UVG), 4 (UVG-Zusatz) und 6 (VVG) fallen, nach der zu diesem Merkblatt gehörenden Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen zu besteuern. Für Rentenleistungen nach den Ziffern 7 (2. Säule) und 8 (Säule 3a) sind die Merkblätter über die Quellenbesteuerung öffentlich-rechtlicher resp. privatrechtlicher Vorsorgeleistungen anwendbar.

2.3.2. Für Grenzgänger:

Als Grenzgänger bzw. Grenzgängerin im steuerlichen Sinn gelten grundsätzlich Arbeitnehmende, die in der Regel täglich an ihren Wohnort zurückkehren. Arbeitnehmende, welche nur wöchentlich an ihren Wohnort zurückkehren, gelten im steuerlichen Sinn nicht als Grenzgänger bzw. Grenzgängerin.

Aufgrund von besonderen Abkommen zwischen der Schweiz und ihren Nachbarstaaten gelten für die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften von Grenzgängern und Grenzgängerinnen gewisse Besonderheiten (vgl. nachfolgende Tabelle).

* OECD-Musterabkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen, Ausgabe 2014

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Besteuerungsbefugnis

Arbeitsortstaat (Schweiz) Ausländischer Wohnsitzstaat

Deutschland X1 X2

Österreich X X2

Frankreich X3

Italien X

Liechtenstein X4 X4

1Der Schweiz steht bei täglicher Heimkehr ein prozentual limitierter Quellensteuerabzug von maximal 4,5 % der Bruttoeinkünfte zu.

2Die in der Schweiz erhobene Steuer wird vom ausländischen Wohnsitzstaat angerechnet.

3Ausnahmeregelung für BL, BS, BE, JU, NE, SO, VS, VD gemäss Sondervereinbarung mit Frankreich (Steuerpflicht im Wohnsitzstaat, ausgenommen bei einem öffentlich-rechtlichen Arbeitgebenden).

4Besteuerung im Arbeitsortstaat nur bei Ausübung einer Tätigkeit bei einem öffentlich-rechtlichen Arbeitgebenden, ausgenommen Körperschaften, an denen sich beide Staaten beteiligen.

2.4. Ausscheidung von Drittstaattagen

Bei international tätigen Arbeitnehmenden ist zu berücksichtigen, dass die Steuerpflicht in der Schweiz hinsichtlich des Erwerbseinkommens auf die effektiv in der Schweiz erbrachten Arbeitstage beschränkt ist. Diese Aufteilung der Steuerbefugnis gilt es auch bei der Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften an international tätige Arbeitnehmende zu berücksichtigen.

2.5. Rückerstattung von zu viel bezogenen Quellensteuern (Ziff. 2.3. und 2.4.)

Resultiert aus den Fallkonstellationen der Ziffern 2.3. und 2.4. eine internationale Doppelbesteuerung und sind keine Revisionsgründe gemäss Artikel 147 ff. DBG gegeben, so kann die quellensteuerpflichtige Person bei Vorliegen eines Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung bei der Steuerbehörde in ihrem Wohnsitzstaat die Eröffnung eines Verständigungsverfahrens beantragen (Art. 25 OECD-MA). Ein allfälliges Revisionsgesuch muss spätestens innert 90 Tagen seit Aufdeckung des Revisionsgrundes bei der zuständigen Steuerbehörde eingereicht werden (Art. 148 DBG).

Bei der Ausscheidung von Drittstaattagen (Ziff. 2.4.) haben die quellensteuerpflichtigen Personen dem Gesuch den ausländischen Steuerbescheid sowie ein Kalendarium zum Nachweis der schweizerischen und ausländischen Arbeitstage für die letzten 12 Erwerbsmonate beizulegen. Das Kalendarium muss vom Arbeitgebenden und von der quellensteuerpflichtigen Person unterzeichnet werden. Als schweizerische Arbeitstage gelten dabei folgende Tage:

 alle Arbeitstage, an denen der Arbeitnehmende physisch in der Schweiz arbeitet (auch bei

sehr kurzer Dauer);

 alle Anwesenheitstage in der Schweiz, an denen die Ausübung der beruflichen Tätigkeit aus-

nahmsweise nicht möglich ist (z.B. wegen Streik- oder Aussperrungstagen);

 grundsätzlich auch Krankheits- und Unfalltage, ausser die Erkrankung verhindere die Ausreise

des Arbeitnehmenden aus der Schweiz;

 angebrochene Arbeitstage in der Schweiz (auch bei sehr kurzer Dauer), d.h. insbesondere

auch Ankunfts- und Abreisetage.

Bei erfolgreicher Beweisführung nehmen die Steuerbehörden die Rückerstattungen entweder im Tarifkorrekturverfahren oder im Verfahren der nachträglichen ordentlichen Veranlagung vor und zwar wie folgt:

 Invalidenrenten (Ziff. 2.3.): Vollständige Freistellung von der schweizerischen Quellensteuer-

pflicht mit entsprechender Rückerstattung.

 Ausscheidung von Drittstaattagen (Ziff. 2.4.): Freistellung gemäss nachgewiesenen ausländi-

schen Arbeitstagen. Es wird dabei von 240 Arbeitstagen pro Jahr ausgegangen und es werden die ausländischen Arbeitstage der letzten 12 Erwerbsmonate berücksichtigt.

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3. Abrechnungspflicht und Steuerberechnung

3.1. Abrechnung durch den Arbeitgebenden

Zuständig für die Abrechnung ist der Arbeitgebende, sofern die Ersatzeinkünfte über ihn abgerechnet und der steuerpflichtigen Person weitergeleitet bzw. gutgeschrieben werden. Erfolgt die Abrechnung durch den Arbeitgebenden, haben die Vorsorgeeinrichtung bzw. der Versicherer das Recht, die Leistungen ungekürzt dem Arbeitgebenden auszubezahlen, der seinerseits die Quellensteuer auf diesen Ersatzeinkünften und allfälligen übrigen Erwerbseinkünften zu erheben hat.

Werden Ersatzeinkünfte durch den Arbeitgebenden ausgerichtet, so sind diese zusammen mit dem in der gleichen Lohnabrechnungsperiode ausgerichteten Bruttomonatseinkommen und nach demselben Tarif quellensteuerpflichtig.

3.2. Abrechnung durch die Vorsorgeeinrichtung bzw. den Versicherer

Die Vorsorgeeinrichtung bzw. der Versicherer sind für die Abrechnung zuständig, wenn sie der steuerpflichtigen Person die Ersatzeinkünfte direkt ausbezahlen, gutschreiben oder verrechnen, unabhängig davon, ob der steuerpflichtigen Person gegenüber der Vorsorgeeinrichtung bzw. dem Versicherer ein direktes Forderungsrecht zusteht. Richten die Vorsorgeeinrichtung bzw. der Versicherer der steuerpflichtigen Person die Versicherungsleistungen direkt aus, so ist die Quellensteuerpflicht vorgängig beim Arbeitgebenden bzw. bei der zuständigen Steuerbehörde abzuklären.

Die Quellensteuer wird von den Bruttoeinkünften berechnet (Art. 84 Abs. 1 DBG). Dabei finden folgende Tarife Anwendung:

 für Leistungen, die nach Massgabe des versicherten Verdienstes, jedoch nicht zusätzlich zu

Erwerbseinkünften ausgerichtet werden, sind die Tarife gemäss nachfolgender Tabelle massgebend;

Tarif A Tarif für ledige, geschiedene, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebende und verwitwete Personen, die nicht mit Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen im gleichen Haushalt zusammenleben

Tarif B Tarif für in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe lebende Ehegatten, bei welchen nur ein Ehegatte erwerbstätig ist Tarif C Tarif für in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe lebende Ehegatten, bei welchen beide Ehegatten erwerbstätig sind Tarif F Tarif für Grenzgängerinnen und Grenzgänger nach der Vereinbarung vom 3. Oktober 1974 zwischen der Schweiz und Italien über die Besteuerung der Grenzgänger und den finanziellen Ausgleich zugunsten der italienischen Grenzgemeinden, die in einer italienischen Grenzgemeinde leben und deren Ehemann oder Ehefrau ausserhalb der Schweiz erwerbstätig ist Tarif H Tarif für ledige, geschiedene, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebende und verwitwete Personen, die mit Kindern im gleichen Haushalt zusammenleben und deren Unterhalt zur Hauptsache bestreiten Tarif L Tarif für Grenzgängerinnen und Grenzgänger nach dem Abkommen vom 11. August 1971 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und Vermögen (DBA-D), welche die Voraussetzungen für den Tarif A erfüllen Tarif M Grenzgängerinnen und Grenzgänger nach dem DBA-D, welche die Voraussetzungen für den Tarif B erfüllen Tarif N Grenzgängerinnen und Grenzgänger nach dem DBA-D, welche die Voraussetzungen für den Tarif C erfüllen Tarif P Grenzgängerinnen und Grenzgänger nach dem DBA-D, welche die Voraussetzungen für den Tarif H erfüllen

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 für Leistungen, die nicht nach Massgabe des versicherten Verdienstes oder neben Erwerbs-

einkünften ausgerichtet werden, ist der Tarif D bzw. O (linearer Steuersatz gemäss zuständigem Kanton) massgebend.

4. Abrechnung und Ablieferung an die kantonale Steuerverwaltung

4.1. Fälligkeit der Quellensteuer

Die Quellensteuer wird im Zeitpunkt der Auszahlung, der Gutschrift oder der Verrechnung der Ersatzeinkunft fällig.

4.2. Abrechnung der Quellensteuern

Die Vorsorgeeinrichtung bzw. der Versicherer oder der Arbeitgebende haben der zuständigen Steuerbehörde das vollständig ausgefüllte Abrechnungsformular einzureichen. Vorbehalten bleibt eine elektronische Abrechnung. Das Abrechnungsformular bzw. die elektronische Abrechnung haben typischerweise folgende Angaben zu enthalten (massgebend sind die Vorgaben des zuständigen Kantons):

 Sozialversicherungs-Nr. (AHVN13) bzw. Zemis-Nr., Geburtsdatum, Name und Vorname der

steuerpflichtigen Person;

 Kanton, Wohn- oder Aufenthaltsgemeinde (bei Pflichtigen mit steuerrechtlichem Wohnsitz

oder Aufenthalt in der Schweiz) bzw. Sitzgemeinde der Vorsorgeeinrichtung bzw. des Versicherers oder des Arbeitgebenden (bei Pflichtigen ohne steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz);

 Mutationsdaten;

 Höhe der Bruttoleistung;

 Leistungsperiode;

 angewandter Tarif (bei Pflichtigen mit steuerrechtlichem Wohnsitz oder Aufenthalt in der

Schweiz: Tarif des Wohnsitz- oder Aufenthaltskantons; bei Pflichtigen ohne steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz: Tarif des Sitzkantons), Steuersatz, Anzahl Kinder (ausser bei den Tarifen D und O) sowie die Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteuern.

Die Abrechnungsfristen der zuständigen Steuerbehörde sind zu beachten (Art. 88 Abs. 1 lit. c DBG resp. Art. 100 Abs. 1 lit. c DBG). Der Schuldner bzw. die Schuldnerin der steuerbaren Leistung (Vorsorgeeinrichtung, Versicherer, Arbeitgebender) hat Anspruch auf eine Bezugsprovision, welche von der zuständigen Steuerbehörde festgelegt wird (Art. 88 Abs. 4 DBG resp. Art. 100 Abs. 3 DBG) und bei Verletzung der Verfahrenspflichten gekürzt oder gestrichen werden kann.

4.3. Ablieferung der Quellensteuern

Die Quellensteuern sind gemäss Rechnungsstellung der zuständigen Steuerbehörde zu begleichen. Für verspätet bezahlte Quellensteuern werden Verzugszinsen in Rechnung gestellt.

4.4. Haftung

Der Schuldner bzw. die Schuldnerin der steuerbaren Leistung (Vorsorgeeinrichtung, Versicherer, Arbeitgebender) haftet verschuldensunabhängig für die korrekte Erhebung der Quellensteuern (Art. 88 Abs. 3 DBG resp. Art. 100 Abs. 2 DBG).

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4.5. Steuerhinterziehung / Veruntreuung von Quellensteuern

Die vorsätzliche oder fahrlässige Unterlassung der Quellensteuererhebung gilt als Steuerhinterziehung und kann mit einer Busse geahndet werden (Art. 175 DBG). Wer zum Quellensteuerabzug verpflichtet ist und abgezogene Quellensteuern zu seinem oder eines anderen Nutzen verwendet, erfüllt den Tatbestand der Veruntreuung von Quellensteuern und kann mit Gefängnis oder Busse bestraft werden (Art. 187 DBG).

5. Bescheinigung über den Steuerabzug / Rechtsmittel / Auskünfte

Der steuerpflichtigen Person ist unaufgefordert eine Bescheinigung über die Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteuern auszustellen (Art. 88 Abs. 1 lit. b DBG resp. 100 Abs. 1 lit. b DBG).

Sind die steuerpflichtige Person oder der Schuldner bzw. die Schuldnerin der steuerbaren Leistung mit dem Bestand oder Umfang (z.B. Tarifanwendung) der abgerechneten Quellensteuern nicht einverstanden, können sie bei der kantonalen Steuerverwaltung bis Ende März des auf die Fälligkeit der Leistung folgenden Kalenderjahres eine Verfügung über die Quellensteuerpflicht verlangen. In Fällen einer internationalen Doppelbesteuerung bleibt der steuerpflichtigen Person die Einleitung eines Revisionsverfahrens vorbehalten (siehe vorstehende Ziffer 2.5.).

Weitere Auskünfte erteilen die zuständigen kantonalen Steuerbehörden.

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Merkblatt über die Quellenbesteuerung von ESTV 1.1.2017

Ersatzeinkünften (Invaliditätsleistungen Gültig ab 1. Januar 2017 an Empfänger mit Wohnsitz im Ausland) Neuerungen gegenüber dem

Stand per 1.1.2016 sind am Rand gekennzeichnet.

Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen

Hinweis: In dieser Übersicht werden einzig Leistungen behandelt, die nach dem OECD-Musterabkommen als andere Leistungen (Art. 21 OECD-MA) zu qualifizieren sind.

Rechtsgrundlagen1: UVG / UVG-Zusatz / VVG Renten Kapitalleistungen

2 Quellensteuerabzug Rückforderungs-

Ausländischer Wohnsitzstaat

vornehmen möglichkeit

ja/nein ja/nein Ägypten ja nein Albanien nein ja Algerien nein ja Argentinien ja nein Armenien nein ja Aserbaidschan nein ja Australien ja3 nein Bangladesch nein ja Belarus nein ja Belgien nein ja Bulgarien nein ja Chile ja nein China nein ja Chinesisches Taipeh (Taiwan) nein ja Dänemark nein ja Deutschland nein ja Ecuador nein ja Elfenbeinküste nein ja Estland nein ja Finnland nein ja Frankreich nein ja Georgien nein ja Ghana nein ja Griechenland nein ja GB / Vereinigtes Königreich nein ja Hongkong nein ja Indien nein ja Indonesien ja nein Iran nein ja Irland nein Ja Island nein Ja Israel ja3 ja3 Italien nein ja Jamaika nein ja Japan nein ja Kanada ja (max. 15 %) nein Kasachstan nein ja Katar nein ja Kirgisistan nein ja Kolumbien nein ja Kroatien nein ja

1Vgl. Tabelle in Ziffer 1.2. des Merkblattes über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften.

2 Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.

3Rückforderungsmöglichkeit, sofern durch Ansässigkeitsstaat besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).

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Rechtsgrundlagen4: UVG / UVG-Zusatz / VVG Renten Kapitalleistungen

5 Quellensteuerabzug Rückforderungs-

Ausländischer Wohnsitzstaat

vornehmen möglichkeit

ja/nein ja/nein Kuwait nein ja Lettland nein ja Liechtenstein nein ja Litauen nein ja Luxemburg nein ja Malaysia ja nein Malta nein ja Marokko nein ja Mazedonien nein ja Mexiko ja nein Moldova nein ja Mongolei nein ja Montenegro nein ja Neuseeland ja nein Niederlande nein ja Norwegen nein ja Oman nein ja Österreich nein ja Pakistan ja6 nein6 Peru ja nein Philippinen ja nein Polen nein ja Portugal nein ja Rumänien nein ja Russland nein ja Schweden nein ja Serbien nein ja Singapur nein ja Slowakei nein ja Slowenien nein ja Spanien nein ja Sri Lanka nein ja Südafrika nein ja Südkorea nein ja Tadschikistan nein ja Thailand ja nein Trinidad und Tobago ja nein Tschechische Republik nein ja Tunesien nein ja Türkei nein ja Turkmenistan nein ja Ukraine nein ja Ungarn nein ja Uruguay nein ja Usbekistan nein ja Venezuela nein ja Vereinigte Arabische Emirate ja nein

ja (nur jenen Teil, der Vereinigte Staaten (USA) ja (max. 15 %)

15 % übersteigt) Vietnam ja nein Zypern nein ja

4Vgl. Tabelle in Ziffer 1.2. des Merkblattes über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften.

5 Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.

6Ausser Leistungen der Berufsunfallversicherung.

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Antrag auf Rückerstattung der Quellensteuer auf Leistungen von Vorsorgeeinrichtungen mit Sitz in der Schweiz  VON DER STEUERPFLICHTIGEN PERSON AUSZUFÜLLEN

2. Säule (berufliche Vorsorge) Kapitalleistung Säule 3a (gebundene Vorsorge) Rente

Personalien Name Vorname

Geburtsdatum Nationalität 11

Zivilstand Nationalität 21

Wohnadresse im Ausland Strasse, Nr.

PLZ / Ort Land2

Name und Adresse Name

des Vertreters (optional)

Adresse

PLZ / Ort Kanton

Name und Adresse Name der Vorsorgeeinrichtung

Adresse

PLZ / Ort Kanton

Rente 3 brutto (periodisch) CHF Quellensteuerabzug CHF3

Zeitraum vom bis

Kapitalleistung brutto CHF Quellensteuerabzug CHF

(einmalig)

Datum der Auszahlung

Name und Adresse Firma des letzten Arbeitgebers in der Schweiz Adresse

PLZ / Ort Kanton

 VON DER AUSLÄNDISCHEN STEUERBEHÖRDE AUSZUFÜLLEN

Die Steuerbehörde des von obenstehender Leistung Kenntnis genommen zu haben

Wohnsitzstaates bestätigt: und,

dass der Empfänger der Leistung eine im Sinne des Doppelbesteuerungsabkommens mit der Schweiz ansässige Person ist

sowie h bei Wohnsitz des Leistungsempfängers in4:

Australien, China, Bulgarien, Frankreich5, Israel, Peru, Uruguay oder Zypern

die obenstehende Leistung effektiv besteuert zu haben (Besteuerungsnachweis beilegen)

h bei Wohnsitz des Leistungsempfängers in/im4:

Vereinigten Königreich (GB), Irland, Japan oder Südkorea

und,

sofern der Empfänger der Leistung auf seinen Einkünften nur auf jenen Teilbeträgen besteuert wird, die dorthin überwiesen oder dort bezogen wurden («taxation on remittance basis»), dass folgender Betrag effektiv in diesen Staat überwiesen oder dort bezogen wurde:

CHF

Ort, Datum Stempel und Unterschrift der ausländischen Steuerbehörde

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Ergänzende Angaben für die Rückerstattung der Quellensteuer auf Leistungen von Vorsorgeeinrichtungen mit Sitz in der Schweiz  VON DER STEUERPFLICHTIGEN PERSON AUSZUFÜLLEN

Personalien Name Vorname

E-Mail-Adresse

Zahlungsverbindung Bank für die Rückerstattung

der Quellensteuer 6 Name der Bank

Filiale

Adresse der Bank

Konto-Nr. (IBAN)

BIC / SWIFT

Inhaber des Kontos

Post

Konto-Nr. (IBAN)

Inhaber des Kontos

Ort, Datum Unterschrift des Antragsstellers/der Antragsstellerin

h Dieses Formular umfasst zwei Seiten. Beide Seiten sind vollständig auszufüllen und einzureichen. h Beide Seiten des vollständig ausgefüllten Formulars sind der Steuerverwaltung jenes Kantons einzureichen, in dem die Vorsorgeeinrichtung ihren Sitz bzw. Betriebsstätte hat. h Bei Kapitalleistungen ist dem Antrag eine Kopie der Auszahlungsabrechnung der Vorsorge einrichtung beizulegen. h Bei Rentenleistungen ist dem Antrag eine Kopie der Rentenbescheinigung beizulegen.

Erläuterungen:

1Es sind sämtliche Nationalitäten anzugeben.

2Für in Deutschland ansässige Personen ist, falls vorhanden, eine Kopie der Ansässigkeitsbescheinung für Grenzgänger beizulegen.

3Rentenbetrag (brutto) bzw. Quellensteuer der Periode, für welche die Quellensteuer zurückgefordert wird.

4Zutreffendes Land unterstreichen.

5Dem Antrag für in Frankreich ansässigen Personen sind zusätzlich die Berechnungsmodalitäten der tatsächlichen Besteuerung beizulegen.

6Zutreffende Zahlungsverbindung ankreuzen.

Beilagen:

Kopie der Ansässigkeitsbescheinigung für Grenzgänger bei Ansässigkeit in Deutschland

Besteuerungsnachweis

Kopie der Auszahlungsabrechnung bei Kapitalleistungen

Kopie der Rentenbescheinigung bei Rentenleistungen

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Application to refund the withholding tax on payments by pension funds domiciled in Switzerland  TO BE FILLED IN BY THE TAXPAYER Second pillar (pension fund) Lump sum Pillar 3a (restricted pension plan) Pension

Personal details Surname First name

Date of birth Nationality 11

Marital status Nationality 21

Home address abroad Street, no.

Postcode / Town/city Country2

Name and address of Name

representative (optional)

Address

Postcode / Town/city Canton

Name and address of Name pension fund

Address

Postcode / Town/city Canton

Pension 3 gross (periodic) CHF Withholding tax deduction CHF3

Time range from to

Lump sum gross (one-off) CHF Withholding tax deduction CHF

Date of the payment

Name and address of Company the last employer in Switzerland Address

Postcode / Town/city Canton

 TO BE FILLED IN BY THE FOREIGN TAX AUTHORITIES

The tax authority of having taken note of the aforementioned payment

the country of domicile and,

confirms: that the recipient of the payment is a person resident as defined in the double taxation agreement

with Switzerland

and h in case the recepient of the payment is resident in4:

Australia, China, Bulgaria, France5, Israel, Peru, Uruguay or Cyprus

the aforementioned payment has effectively been taxed (enclose proof of taxation) h in case the recepient of the payment is resident in4:

the United Kingdom (GB), Ireland, Japan or South Korea

and,

so long as the recipient of the payment is taxed only on the components of the income which was transferred or withdrawn there (taxation on remittance basis), that the following amount has effectively been transferred to or was withdrawn in this country:

CHF

Place, date Stamp and signature of the foreign tax authority

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Supplementary information for the refund of withholding tax on payments by pension funds domiciled in Switzerland  TO BE FILLED IN BY THE TAXPAYER

Personal details Surname First name

Email address

Payment details for the Bank refund of withholding tax 6

Name of the bank

Subsidiary

Bank address

Account no. (IBAN)

BIC / SWIFT

Account holder

Post

Account no. (IBAN)

Account holder

Place, date Signature of the applicant

h This form comprises two pages. Both pages must be completed in full and submitted. h Both pages of the completed form must be submitted to the cantonal tax administration where the pension fund is headquartered or permanently established. h In the case of lump sums, a copy of the payment slip from the pension fund is to be submitted with the application. h In the case of pension benefits, a copy of the pension statement must be submitted with the application.

Explanations:

1All nationalities must be indicated.

2German residents must submit a copy of their residence permit for cross-border commuters, if available.

3Pension amount (gross) or withholding tax for the period for which the withholding tax refund is being claimed.

4Underline country applicable.

5French residents must additionally submit the calculation method of the actual taxation together with the application.

6Check applicable payment.

Enclosures:

Copy of the residence permit for cross-border commuters in the case of domicile in Germany

Proof of taxation

Copy of the payment slip in the case of lump-sum payments

Copy of the pension statement in the case of pension payments

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Demande de remboursement de l’impôt à la source prélevé sur les prestations provenant d’institutions de prévoyance ayant leur siège en Suisse  À REMPLIR PAR LE CONTRIBUABLE 2e pilier (prévoyance professionnelle) Prestation en capital Pilier 3a (prévoyance liée) Rente

Données personnelles Nom Prénom

Date de naissance Nationalité 11

État civil Nationalité 21

Adresse à l’étranger Rue, n°

NPA, Localité Pays2

Nom et adresse du Nom

représentant (facultatif)

Adresse

NPA, Localité Canton

Nom et adresse de Nom l’institution de prévoyance

Adresse

NPA, Localité Canton

Rente3 brute (périodique) CHF Impôt retenu à la source CHF3

Période du au

Prestation en capital brute CHF Impôt retenu à la source CHF

(versement unique)

Date du versement

Nom et adresse du Raison sociale

dernier employeur en

Suisse Adresse

NPA, Localité Canton

 À REMPLIR PAR L’AUTORITÉ FISCALE ÉTRANGÈRE

L’autorité fiscale de l’État qu’elle a pris connaissance de la prestation susmentionnée

de résidence confirme: et,

que le bénéficiaire de la prestation est de résident au sens de la convention en vue d’éviter les doubles impositions conclue avec la Suisse.

Elle confirme aussi que: h dans la mesure où le bénéficiaire de la prestation est domicilié dans l’un des États suivants4:

Australie, Bulgarie, Chine, Chypre, France5, Israël, Pérou ou Uruguay,

qu’elle a effectivement imposé la prestation susmentionnée (joindre l’attestation d’imposition).

h dans la mesure où le bénéficiaire de la prestation est domicilié dans l’un des États suivants4:

Corée du Sud, Irlande, Japon ou Royaume-Uni (GB)

et,

dans la mesure où les revenus du bénéficiaire de la prestation ne sont soumis à l’impôt que pour la partie transférée ou touchée dans cet État («taxation on remittance basis»), que le montant suivant a effectivement été transféré ou touché dans cet État:

CHF

Lieu et date Timbre et signature de l’autorité fiscale étrangère

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Informations complémentaires pour le remboursement de l’impôt à la source prélevé sur les prestations provenant d’institutions de prévoyance ayant leur siège en Suisse  À REMPLIR PAR LE CONTRIBUABLE

Données personnelles Nom Prénom

Adresse électronique

Coordonnées de paiement Banque pour le remboursement de l’impôt retenu à la source 6 Nom de la banque

Filiale

Adresse de la banque

N° de compte (IBAN)

BIC / SWIFT

Titulaire du compte

Poste

N° de compte (IBAN)

Titulaire du compte

Lieu et date Signature du requérant/de la requérante

h Veuillez remplir intégralement le présent formulaire de deux pages et le transmettre à l’administration fiscale du canton dans lequel l’institution de prévoyance a son siège ou un établissement stable. h Pour les prestations en capital, veuillez joindre à la demande une copie du décompte de paiement établi par l’institution de prévoyance. h Pour les rentes, veuillez joindre à la demande une copie de l’attestation de rente.

Explications:

1Veuillez mentionner toutes les nationalités.

2Les personnes résidant d’Allemagne doivent joindre à la demande une copie de l’attestation de résidence pour les travailleurs fronta- liers (si disponible).

3Montant (brut) de la rente resp. de l’impôt retenu à la source pendant la période sur laquelle porte la demande de remboursement.

4Veuillez souligner le pays concerné.

5Les personnes résidant de France doivent en outre joindre à la demande les modalités de calcul de l’imposition effective.

6Veuillez cocher les coordonnées de paiement qui conviennent.

Annexes:

Copie de l’attestation de résidence pour les travailleurs frontaliers résidant d’Allemagne

Attestation d’imposition

Copie du décompte de paiement établi par l’institution de prévoyance (pour les prestations en capital)

Copie de l’attestation de rente (pour les rentes)

33

Istanza di rimborso dell’imposta alla fonte prelevata sulle prestazioni provenienti da istituzioni di previdenza professionale con sede in Svizzera

 DA COMPILARE DAL CONTRIBUENTE

2° pilastro (previdenza professionale) Prestazione in capitale Pilastro 3a (previdenza privata) Rendita

Generalità Cognome Nome

Data di nascita Nazionalità 11

Stato civile Nazionalità 21

Indirizzo all’estero Via, n.

NPA / Luogo Paese2

Nome e indirizzo Nome del rappresentante

(facoltativo) Indirizzo

NPA / Luogo Cantone

Nome e indirizzo Nome dell’istituzione di

previdenza Indirizzo

NPA / Luogo Cantone

Importo lordo della rendita 3 CHF Ritenuta d’imposta alla fonte CHF3

(périodique)

Periodo dal al

Prestazione lorda in capitale CHF Ritenuta d’imposta alla fonte CHF

(unica)

Data del versamento

Nome e indirizzo Ditta dell’ultimo datore di lavoro in Svizzera Indirizzo

NPA / Luogo Cantone

 DA COMPILARE DALL’AUTORITÀ FISCALE STRANIERA

L‘autorità fiscale del Paese di aver preso conoscenza del pagamento della prestazione in capitale sopra menzionata

di domicilio certifica: e

che il beneficiario della prestazione è cittadino residente ai sensi della Convenzione per evitare la doppia imposizione con la Svizzera

nonché h se il beneficiario della prestazione è residente in4:

Australia, Cina, Bulgaria, Francia5, Israele, Perù, Uruguay o Cipro

di aver effettivamente tassato la prestazione sopra menzionata

(allegare un documento che attesti l’imposizione avvenuta).

h se il beneficiario della prestazione è residente in4:

Regno Unito (GB), Irlanda, Giappone o Corea del Sud

e

a condizione che il beneficiario della prestazione venga tassato solo sulla sua parte di reddito trasferi- ta o percepita in questo Paese, che l’importo seguente è effettivamente stato trasferito o percepito in questo Paese («taxation on remittance basis»):

CHF

Luogo, data Timbro e firma dell’autorità fiscale straniera

34

Informazioni supplementari per il rimborso dell’imposta alla fonte prelevata sulle prestazioni provenienti da istituzioni di previdenza professionale con sede in Svizzera  DA COMPILARE DAL CONTRIBUENTE

Generalità Cognome Nome

Indirizzo e-mail

Coordinate per il rimborso Banca dell’imposta alla fonte 6

Nome della banca

Filiale

Indirizzo della banca

Conto n. (IBAN)

BIC / SWIFT

Titolare del conto

Posta

Conto n. (IBAN)

Titolare del conto

Luogo, data Firma dell’istante

h Il presente modulo è composto da due pagine. Si prega di compilarle in modo completo e trasmetterle entrambe. h Le due pagine del modulo debitamente compilate devono essere trasmesse all’amministrazione fiscale del Cantone in cui si trova la sede o lo stabilimento d’impresa dell’istituzione di previdenza. h In caso di prestazioni in capitale: allegare una copia del conteggio di pagamento stabilito dall'istituzione di previdenza. h In caso di prestazioni in forma di rendita: allegare una copia dell’attestazione delle rendite.

Spiegazione:

1Indicare tutte le nazionalità.

2Per le persone residenti in Germania: allegare una copia dell’attestato di residenza per frontalieri (se disponibile).

3Importo delle rendite (lordo) o dell’imposta alla fonte del periodo per il quale viene chiesto il rimborso.

4Sottolineare il Paese di residenza.

5Per le persone residenti in Francia: allegare all’istanza le modalità di calcolo dell’imposizione effettiva.

6Apporre una crocetta nella casella corrispondente alla varianta scelta.

Allegati:

Copia dell’attestato di residenza per i frontalieri residenti in Germania

Attestazione d'imposizione

Copia del conteggio di pagamento in caso di prestazioni in capitale

Copia dell’attestazione delle rendite in caso di prestazioni in forma di rendita