Quellensteuer
Rundschreiben Nr. 156 · 26. Januar 2018 · Direkte Bundessteuer
Ohne Status: Das Amt gibt nicht an, ob dieses Dokument gilt.
ESTV · RS 156 · Deutsch
Eidgenössisches Finanzdepartement EFD
Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Hauptabteilung Direkte Bundessteuer,
Verrechnungssteuer, Stempelabgaben
Direkte Bundessteuer
Bern, 26. Januar 2018
An die kantonalen Verwaltungen
für die direkte Bundessteuer
Rundschreiben
Quellensteuer
1 Merkblätter Quellensteuer
Mit Rundschreiben vom 11. Januar 2017 haben wir Sie letztmals über Änderungen in den Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), den verschiedenen Quellensteuer-Merkblättern und den zugehörigen DBA-Übersichten informiert. In der Zwischenzeit wurden verschiedene DBA neu verhandelt oder angepasst. In der Beilage erhalten Sie die aktualisierten Merkblätter und Übersichten (Stand 1.1.2018).
Erneut werden im Jahr 2018 verschiedene DBA revidiert oder neu verhandelt. Aus diesem Grund können wir Ihnen mitteilen, dass die Merkblätter und DBA-Übersichten für das Jahr 2019 aller Voraussicht nach erst im Januar 2019 publiziert werden.
Abteilung Aufsicht Kantone
Fachdienste
Daniel Emch
Chef
Beilagen:
- Merkblätter und DBA-Übersichten für die Quellensteuer
Stand: 1. Januar 2018 Confédération suisse Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Keine Neuerungen gegenüber Confederazione Svizzera
dem Stand per 1.1.2017 Confederaziun svizra
Merkblatt über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften (Invaliditätsleistungen an Empfänger mit Wohnsitz im Ausland)
Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen
Hinweis: In dieser Übersicht werden einzig Leistungen behandelt, die nach dem OECD-Musterabkommen als andere Leistungen (Art. 21 OECD-MA) zu qualifizieren sind.
Rechtsgrundlagen1: UVG / UVG-Zusatz / VVG Renten Kapitalleistungen
Quellensteuerabzug vornehmen Rückforderungsmöglichkeit
Ausländischer Wohnsitzstaat2 ja/nein ja/nein
Ägypten ja nein
Albanien nein ja
Algerien nein ja
Argentinien ja nein
Armenien nein ja
Aserbaidschan nein ja
Australien ja3 nein
Bangladesch nein ja
Belarus nein ja
Belgien nein ja
Bulgarien nein ja
Chile ja nein
China nein ja
Chinesisches Taipeh (Taiwan) nein ja
Dänemark nein ja
Deutschland nein ja
Ecuador nein ja
Elfenbeinküste nein ja
Estland nein ja
Finnland nein ja
Frankreich nein ja
Georgien nein ja
Ghana nein ja
Griechenland nein ja
GB / Vereinigtes Königreich nein ja
Hongkong nein ja
Indien nein ja
Indonesien ja nein
Iran nein ja
Irland nein Ja
Island nein Ja
Israel ja3 ja3
Italien nein ja
Jamaika nein ja
Japan nein ja
Kanada ja (max. 15 %) nein
Kasachstan nein ja
Katar nein ja
Kirgisistan nein ja
Kolumbien nein ja
Kroatien nein ja
Kuwait nein ja
Rechtsgrundlagen1: UVG / UVG-Zusatz / VVG Renten Kapitalleistungen
Quellensteuerabzug vornehmen Rückforderungsmöglichkeit
Ausländischer Wohnsitzstaat2 ja/nein ja/nein
Lettland nein ja Liechtenstein nein ja Litauen nein ja Luxemburg nein ja Malaysia ja nein Malta nein ja Marokko nein ja Mazedonien nein ja Mexiko ja nein Moldova nein ja Mongolei nein ja Montenegro nein ja Neuseeland ja nein Niederlande nein ja Norwegen nein ja Oman nein ja Österreich nein ja Pakistan ja4 nein4 Peru ja nein Philippinen ja nein Polen nein ja Portugal nein ja Rumänien nein ja Russland nein ja Schweden nein ja Serbien nein ja Singapur nein ja Slowakei nein ja Slowenien nein ja Spanien nein ja Sri Lanka nein ja Südafrika nein ja Südkorea nein ja Tadschikistan nein ja Thailand ja nein Trinidad und Tobago ja nein Tschechische Republik nein ja Tunesien nein ja Türkei nein ja Turkmenistan nein ja Ukraine nein ja Ungarn nein ja Uruguay nein ja Usbekistan nein ja Venezuela nein ja Vereinigte Arabische Emirate ja nein Vereinigte Staaten (USA) ja (max. 15 %) ja (nur jenen Teil, der 15 % übersteigt) Vietnam ja nein Zypern nein ja
1 Vgl. Tabelle in Ziffer 1.2. des Merkblattes über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften.
2 Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.
3 Rückforderungsmöglichkeit, sofern durch Ansässigkeitsstaat besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).
4 Ausser Leistungen der Berufsunfallversicherung.
Stand 1. Januar 2018 Confédération suisse Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Neuerungen gegenüber dem Confederazione Svizzera
Stand per 1.1.2017 sind
Confederaziun svizra
unterstrichen und am Rand gekennzeichnet.
KANTONALE STEUERN DIREKTE BUNDESSTEUER Kanton
Merkblatt der kantonalen Steuerverwaltung über die Quellenbesteuerung von Hypothekarzinsen an Personen ohne Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz
I. Steuerpflichtige Personen VI. Abrechnung und Ablieferung an die kantonale Steuerverwaltung
Der Quellensteuer unterliegen Personen ohne Wohnsitz oder
Aufenthalt in der Schweiz, die als Gläubiger oder Nutzniesser 1. Die Quellensteuern werden im Zeitpunkt der Auszahlung, Zinsen erhalten, die durch ein Grundstück im Kanton ———— Überweisung, Gutschrift oder Verrechnung der Zinsen fällig gesichert sind. Quellensteuerpflichtig sind sowohl natürliche als und sind innert —— Tagen nach Beginn des auf die Fällig- auch juristische Personen (z.B. Banken). keit folgenden Monats der kantonalen Steuerverwaltung
(Liegenschaftskanton) zu überweisen. Für verspätet abgelie- II. Steuerbare Leistungen ferte Quellensteuern werden Verzugszinsen berechnet.
Steuerbar sind alle Leistungen, die durch ein Grundstück im Kan- 2. Der Zinsschuldner hat der kantonalen Steuerverwaltung das ton ———— grundpfandrechtlich oder die durch die Verpfän- vollständig ausgefüllte amtliche Abrechnungsformular (For dung entsprechender Grundpfandtitel faustpfandrechtlich gesi- mular —— ) unter Angabe von Name, Vorname und (auslän- chert sind und die nicht Kapitalrückzahlungen darstellen (vor al- discher) Adresse des Hypothekargläubigers, ausbezahltem lem Hypothekarzinsen). Hypothekarzins, Quellensteuersatz und Höhe der in Abzug
gebrachten Quellensteuern einzureichen. Er hat Anspruch Steuerbar sind auch Leistungen, die nicht dem Steuerpflichtigen
auf eine Bezugsprovision von —— % der abgelieferten Quel- selber, sondern einem Dritten zufliessen.
lensteuern.
III. Steuerberechnung 3. Der Zinsschuldner haftet für die korrekte Erhebung und Ab-
Staats-, Gemeinde- und Bundessteuern lieferung der Quellensteuern.
Die Quellensteuer beträgt —— % der Bruttoleistungen. Sie wird 4. Die vorsätzliche oder fahrlässige Unterlassung der Quellen- nicht erhoben, wenn die steuerbaren Leistungen weniger als Fr. steuererhebung gilt als Steuerhinterziehung.
300.– im Kalenderjahr betragen.
VII. Ausweis über den Steuerabzug
IV. Vorbehalt der Doppelbesteuerungsabkommen
Dem Steuerpflichtigen ist unaufgefordert eine Bescheinigung Aus zahlreichen Doppelbesteuerungsabkommen ergeben sich über die Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteuern
Einschränkungen der Quellensteuer auf an Gläubiger im Aus- auszustellen.
land bezahlte Hypothekarzinszahlungen. Verschiedene Doppel-
besteuerungsabkommen enthalten zudem Sonderregelungen VIII. Rechtsmittel
(unter anderem für Zinszahlungen an Banken, Finanzinstitute,
Ist der Steuerpflichtige oder der Zinsschuldner mit dem
Vorsorgeeinrichtungen, Einrichtungen der Exportförderung oder
Quellen steuerabzug nicht einverstanden, so können diese bis von verbundenen Gesellschaften).
Ende März des Folgejahres einen Entscheid der kantonalen Steuerverwaltung verlangen.
❙ V. Vorbehalt des AIA-Abkommens mit der EU ❙ (SR 0.641.926.81)
IX. Auskünfte
❙ Sind die Bedingungen gemäss Art. 9 Abs. 2 des AIA-Abkom-
Auskünfte erteilen die kantonale Steuerverwaltung, in welcher ❙ mens mit der EU erfüllt, entfällt die Quellenbesteuerung.
das Grundstück liegt. (Abteilung Quellensteuern, Telefon ———
————— ).
Texte français au verso
Schweizerische Eidgenossenschaft Département fédéral des finances DFF
Etat au 1er janvier 2018 Confédération suisse Administration fédérale des contributions AFC
Les nouveautés par rapport à Confederazione Svizzera
l’état au 1.1.2017 sont
Confederaziun svizra
soulignées et signalées en marge.
IMPÔTS CANTONAUX IMPÔT FÉDÉRAL DIRECT Canton
Circulaire de l’administration fiscale cantonale sur l’imposition à la source des intérêts hypothécaires versés à des personnes qui ne sont ni domiciliées ni en séjour en Suisse
I. Personnes assujetties VI. Décompte et versement à l’administration fiscale cantonale
Les personnes qui ne sont ni domiciliées ni en séjour en Suisse et
qui, en tant que créancières ou usufruitières, reçoivent des inté- 1. Les impôts à la source arrivent à échéance avec le paiement, rêts sur une créance garantie par un immeuble sis dans le can- le versement, l’inscription au crédit ou la compensation des ton de ———— sont assujetties à l’impôt à la source sur ces in- intérêts et doivent être versés à l’administration fiscale can- térêts. Sont assujetties à l’impôt aussi bien les personnes phy- tonale (canton de situation de l’immeuble) dans un délai de siques que les personnes morales (p.ex. les banques). —— jours après le début du mois suivant l’échéance. En cas
de retard dans le versement des impôts à la source, des in- II. Prestations imposables térêts moratoires sont dus.
Toutes les prestations garanties par un gage immobilier, ou le 2. Le débiteur des intérêts doit remettre à l’administration fis- nantissement d’un titre correspondant, grevant un immeuble sis cale cantonale la formule officielle de décompte (for- dans le canton de ———— et qui ne représentent pas un rem- mule —— ) entièrement remplie, en indiquant le nom, le pré- boursement du capital (avant tout les intérêts hypothécares) sont nom et l’adresse du créancier hypothécaire (à l’étranger), le imposables. montant des intérêts hypothécaires versés, le taux de l’im-
pôt à la source et le montant de l’impôt retenu. Il a droit à Les prestations qui ne sont pas versées au contribuable lui-même
une commission de perception de —— % de l’impôt à la mais à un tiers sont également imposables.
source versé.
III. Calcul de l’impôt (impôt cantonal, communal et fédéral) 3. Le débiteur des intérêts est responsable de la perception cor-
recte des impôts à la source et de leur versement à l’admi- L’impôt à la source se monte à —— % des prestations brutes. Il
nistration fiscale cantonale.
n’est pas prélevé lorsque les prestations imposables sont infé-
rieures à Fr. 300.– par année. 4. L’omission intentionnelle ou par négligence du prélèvement
de l’impôt à la source est considérée comme une soustrac-
IV. Réserve des conventions de double imposition tion d’impôt.
De nombreuses conventions de double imposition comportent
VII. Attestation de l’impôt perçu
des restrictions au sujet de l‘impôt à la source sur les paiements
d’intérêts hypothécaires en faveur de créanciers à l’étranger. Di- Le contribuable doit recevoir d’office une attestation indiquant verses conventions de double imposition contiennent au surplus le montant de l’impôt à la source retenu.
des règles particulières (entre autres pour le paiement d’intérêts
à des banques, instituts financiers, institutions de prévoyance, VIII. Moyens de droit
organismes de promotion des exportations ou sociétés liées).
Le contribuable ou le débiteur des intérêts qui conteste la rete- nue de l’impôt peut, jusqu’à fin mars de l’année qui suit, exiger
❙ V. Réserve de l’accord sur l’EAR avec l’UE (RS 0.641.926.81)
une décision de l’administration fiscale cantonale.
❙ Si les conditions de l’art. 9 par. 2 de l’accord sur l’EAR avec l’UE
sont remplies, l’impôt à la source ne doit pas être prélevé. IX. Renseignements
Des informations peuvent être demandées à l’administration fis- cale du canton de situation de l’immeuble (service de l’impôt à la source, tél. ———————— ).
Deutscher Text siehe Rückseite
Stand 1. Januar 2018 Confédération suisse Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Neuerungen gegenüber dem Confederazione Svizzera
Stand per 1.1.2017 sind
Confederaziun svizra
unterstrichen und am Rand gekennzeichnet.
Merkblatt über die Quellenbesteuerung von Künstlern, Sportlern und Referenten
Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen
1. Schweizerische Doppelbesteuerungsabkommen – der K/S in einem Staat ansässig ist, dessen Doppelbesteue
rungsabkommen mit der Schweiz das Besteuerungsrecht Gegenwärtig stehen Doppelbesteuerungsabkommen mit folgen
dem Auftrittsstaat zuweist. Dies ist aufgrund der meisten den Staaten in Kraft, deren Bestimmungen für die Besteuerung
Abkommen der Fall. Einschränkungen von diesem Grund der von Künstlern, Sportlern und Referenten aus Auftritten in
satz sehen einzig folgende Doppelbesteuerungsabkommen der Schweiz erzielten Einkünfte relevant sind:
vor:
Ägypten Luxemburg Nach dem Abkommen mit den USA steht das Besteuerungs Albanien Malaysia recht für Einkünfte von K/S dem Auftrittsstaat zu, wenn die Algerien Malta Bruttoeinnahmen aus dieser Tätigkeit (einschliesslich der ihm Argentinien1 Marokko erstatteten oder für ihn übernommenen Kosten) für das be Armenien Mazedonien treffende Steuerjahr 10 000 USDollar oder den Gegenwert Aserbaidschan Mexiko in Schweizerfranken übersteigt. Weil im Zeitpunkt, in dem Australien Moldova ein K/S in einem Kanton auftritt, in der Regel nicht beurteilt Bangladesch Mongolei werden kann, ob diese Betragslimite bis Jahresende mittels Belarus Montenegro weiterer Auftritte in diesem Kanton oder in anderen Kan Belgien Neuseeland tonen überschritten wird, empfiehlt es sich, die Quellen Bulgarien Niederlande steuer einzubehalten. Sie ist gegebenenfalls auf Gesuch hin Chile Norwegen zurück zuerstatten, wenn der K/S nach Ablauf des Steuerjah Chinesisches Taipeh (Taiwan) Oman res nachweist, dass die Voraussetzungen für eine Besteue China Österreich rung in der Schweiz nicht erfüllt sind.
Dänemark Pakistan
Deutschland Peru
2.2 Einkünfte, die nicht an den K/S selbst, sondern an
Ecuador Philippinen
einen Dritten gezahlt werden
Elfenbeinküste Polen
Estland Portugal Fliessen Einkünfte für Auftritte eines K/S nicht diesem, sondern Finnland Rumänien einem Dritten zu, besteht das gesamte Entgelt in der Regel aus Frankreich Russland zwei verschiedenen Komponenten, einerseits der Gegenleistung GB / Vereinigtes Königreich Schweden des K/S für seinen Auftritt in der Schweiz und anderseits dem Georgien Serbien Entgelt des Dritten für seine eigene Leistung (Organisation des Ghana Singapur Auftrittes, Vermittlung des K/S usw.). Bei diesen Leistungen des Griechenland Slowakei Dritten handelt es sich grundsätzlich nicht um künstlerische oder Hongkong Slowenien sportliche Tätigkeiten im Sinne der Künstler und Sportlernorm Indien Spanien eines Doppelbesteuerungsabkommens, sondern um Unterneh Indonesien Sri Lanka mensgewinne oder um Einkünfte aus selbstständiger oder un Iran Südafrika selbständiger Erwerbstätigkeit.
Irland Südkorea
Aufgrund der meisten schweizerischen Doppelbesteuerungsab Island Tadschikistan
kommen können solche einem Dritten zufliessende Einkünfte Israel Thailand
aus einer von einem K/S ausgeübten persönlichen Tätigkeit im Italien Trinidad und Tobago
Auftrittsstaat des K/S besteuert werden. Einzig die Abkommen Jamaika Tschechische Republik
mit Irland, Marokko und Spanien enthalten keine ausdrückli Japan Tunesien
che derartige Bestimmung.
Kanada Türkei
Kasachstan Turkmenistan Die Abkommen mit Albanien, Argentinien1,Armenien, Aser
Katar Ukraine baidschan, Australien, Bangladesch, Belarus, Bulgarien, Kirgisistan Ungarn Finnland, Georgien, Ghana, Hongkong, Israel, Jamaika, Ka Kolumbien USA nada, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kroatien, Kuwait, Kroatien Usbekistan Liechtenstein, Luxemburg, Mazedonien, Mexiko, Moldova, Kuwait Venezuela der Mongolei, den Niederlanden, Oman, Österreich, Peru,
Lettland Vereinigte Arabische Emirate den Philippinen, Polen, Rumänien, Russland, der Slowakei,
Liechtenstein Vietnam Südafrika, Tadschikistan, Tunesien, Turkmenistan, der Uk Litauen Zypern raine, Ungarn, Uruguay, Venezuela und den Vereinigten
Arabischen Emiraten sehen überdies vor, dass die Besteuerung
2. Künstler (K) und Sportler (S) der dem Dritten zufliessenden Einkünfte aus einer von einem
K/S ausgeübten persönlichen Tätigkeit im Auftrittsstaat des K/S
2.1 Einkünfte, die an den K/S selbst gezahlt werden
nicht anzuwenden ist, wenn dargetan wird, dass weder der K/S Einkünfte, die ein K/S aus seinen Auftritten in der Schweiz be noch mit ihm verbundene Personen unmittelbar oder mittelbar zieht, können hier an der Quelle besteuert werden, wenn an den Gewinnen des Dritten beteiligt sind.
– der K/S in einem Staat ansässig ist, mit dem die Schweiz kein Ungeachtet dieser unterschiedlichen Formulierungen in den ein
Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat; zelnen Doppelbesteuerungsabkommen gilt für die Quellenbe steuerung der im Zusammenhang mit dem Auftritt eines K/S in
der Schweiz einem Dritten zufliessenden Gegenleistung folgen Nach den meisten Abkommen setzt eine Besteuerung in der
des: Schweiz voraus, dass dem R hier regelmässig eine feste Einrich
tung (bei Kolumbien: eine Betriebsstätte) für die Ausübung sei
a) Ist weder der K/S noch eine mit ihm verbundene Person un
ner Referententätigkeit zur Verfügung steht. Diese Vorausset mittelbar oder mittelbar an den Gewinnen des Dritten be
zung dürfte indessen nur in Ausnahmefällen erfüllt sein.
teiligt, ist die Quellensteuer gemäss Ziffer 2.1 hiervor auf
dem Teil der gesamten Gegenleistung zu erheben, der nach Die Einkünfte eines R mit Wohnsitz in einem der folgenden
weislich (z.B. aufgrund eines vom Dritten vorzulegenden Ver Staaten aus Auftritten in der Schweiz können, selbst wenn ihm
trages mit dem K/S) an den K/S weitergeleitet wird. hier keine feste Einrichtung zur Verfügung steht, hier an der
Die Besteuerung in der Schweiz des dem Dritten verbleiben Quelle besteuert werden, wenn:
den Anteils der gesamten Gegenleistung ist abhängig von
– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 120 der Ansässigkeit des Dritten. Sie richtet sie sich nach dem
Tage während eines Steuerjahres beträgt (Abkommen mit internen Recht der Schweiz.
Ägypten);
b) Ist der K/S oder eine mit ihm verbundene Person unmittel
– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 183 bar oder mittelbar an den Gewinnen des Dritten beteiligt,
Tage während eines Kalenderjahres (Abkommen mit Alge rechtfertigt es sich, das Gesamtentgelt gemäss Ziffer 2.1 hie
rien, Mongolei und Usbekistan) bzw. während eines Steu vor der Quellenbesteuerung zu unterwerfen, kann doch in
erjahres (Abkommen mit China, Hongkong, Katar, Paki diesem Falle davon ausgegangen werden, dass dem K/S,
stan, Südafrika, Südkorea, Tunesien und Vietnam) bzw.
nach Massgabe seiner Beteiligung am Dritten, indirekt auch
während eines Zeitraums von zwölf Monaten (Abkommen der auf die Leistung des Dritten entfallende Teil der Gesamt
mit Aserbaidschan, Bangladesch, Chile, Chinesisches
vergütung zukommt.
Taipeh (Taiwan), Estland, Indien, Kasachstan, Lettland,
Litauen, Mexiko, Peru, Philippinen und der Türkei) be
2.3 Sonderregelung für aus öffentlichen Mitteln trägt;
unterstützte Auftritte
– die Tätigkeitsdauer einschliesslich normaler Arbeitsunter
Gewisse Abkommen sehen vor, dass die oben dargestellten brüche in der Schweiz insgesamt mehr als 183 Tage wäh
Besteuerungsregeln nicht anwendbar sind, wenn der Auftritt in rend eines Kalenderjahres beträgt (Abkommen mit Ma
der Schweiz in erheblichem Umfang aus öffentlichen Mitteln un rokko);
❙ terstützt wird. Nach den Abkommen mit Deutschland, der El
– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mindestens
fenbeinküste, GB / Vereinigtes Königreich und Marokko gilt
neun Monate innerhalb eines Steuerjahres beträgt (Abkom dies nur für K, wogegen die Abkommen mit Albanien, Algerien,
1 men mit Ghana);
Argentinien , Armenien, Aserbaidschan, Australien, Ban
gladesh, China, Chinesisches Taipeh (Taiwan), Estland, – die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 183
Frankreich, Ghana, Hongkong, Iran, Indien, Indonesien, Tage während eines Zeitraums von zwölf Monaten (Abkom
Israel, Jamaika, Kasachstan, Kirgisistan, Kolumbien, Kroa men mit Elfenbeinküste, Indonesien, Sri Lanka und Thai
tien, Lettland, Katar, Liechtenstein, Litauen, Malaysia, land) beträgt oder, bei kürzerer Aufenthaltsdauer, wenn die
Malta, Mazedonien, der Mongolei, Montenegro, den Nie Vergütung von einer Person oder für eine Person gezahlt
derlanden, Oman, Österreich, Philippinen, Polen, Rumä wird, die in der Schweiz ansässig ist oder einer schweizeri
nien, Serbien, Singapur, Slowenien, Südkorea, Thailand, schen Betriebstätte der Person, die die Vergütung zahlt, be
der Türkei, Turkmenistan, der Ukraine, Ungarn, Uruguay, lastet wird;
den Vereinigten Arabischen Emiraten und Zypern sowohl K
– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 183 als auch S einschliessen.
Tage während eines Steuerjahres beträgt oder, bei kürzerer
Die Abkommen mit Algerien, Argentinien1, Armenien, Aufenthaltsdauer, wenn die Tätigkeit im Auftrag oder für
❙ Aserbaidschan, Australien, Bangladesch, Belgien, Bulga Rechnung einer in der Schweiz ansässigen Person ausgeübt
rien, China, Chinesisches Taipeh (Taiwan), Deutschland, wird oder die Vergütung einer schweizerischen Betriebstätte
Frankreich, GB / Vereinigtes Königreich, Ghana, Hongkong, der Person, in deren Auftrag oder für deren Rechnung die
Iran, Indien, Indonesien, Israel, Jamaika, Katar, Kolumbien, Tätigkeit ausgeübt wird, belastet wird (Abkommen mit
Liechtenstein, Malaysia, Malta, Marokko, Montenegro, Malaysia);
Oman, Österreich, den Philippinen, Serbien, Singapur, Süd
– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz insgesamt mehr als 30
korea, Thailand, der Tschechischen Republik, Türkei, Un
Tage während eines Kalenderjahres (Abkommen mit Trini
garn, Uruguay, den Vereinigten Arabischen Emiraten und
dad und Tobago) bzw. innerhalb eines Zeitraums von zwölf Zypern setzen einschränkend voraus, dass die öffentlichen Mit
Monaten (Abkommen mit Jamaika) beträgt oder, bei kür tel aus dem Wohnsitzstaat des K bzw. des K/S stammen.
zerer Aufenthaltsdauer, wenn die Vergütung von einer Per
Hat ein K bzw. ein K/S seinen Wohnsitz in einem der hiervor auf son oder für eine Person gezahlt wird, die in der Schweiz
geführten Vertragsstaaten, richtet sich die Besteuerung der Ein ansässig ist oder einer schweizerischen Betriebstätte der Per
künfte für aus öffentlichen Mitteln unterstützte Auftritte in der son, die die Vergütung zahlt, belastet wird.
Schweiz nach den Bestimmungen des betreffenden Abkommens
– die Aufenthaltsdauer in der Schweiz mehr als 300 Tage wäh über die Besteuerung von Einkommen aus selbstständiger oder
rend eines Zeitraums von zwölf Monaten beträgt (Abkom unselbstständiger Erwerbstätigkeit.
men mit Singapur).
Das Abkommen mit Argentinien1 sieht keine minimale Aufent
3. Referenten (R)
haltsdauer vor. Die Schweiz darf aber eine Quellensteuer von
Ist der R in einem Staat ohne Doppelbesteuerungsabkommen höchstens 10 Prozent auf den Bruttoeinkünften erheben.
mit der Schweiz ansässig, kann die ihm für seine diesbezügliche
in der Schweiz ausgeübte Tätigkeit zukommende Gegenleistung
nach internem Recht an der Quelle besteuert werden.
Für einen R, der in einem Staat ansässig ist, mit dem die Schweiz
ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, richtet
sich die Frage, ob seine Einkünfte in der Schweiz an der Quelle
besteuert werden können, im Regelfall nach der abkommens
rechtlichen Bestimmung über die Besteuerung von Einkünften
aus selbständiger Erwerbstätigkeit.
1 Gilt rückwirkend ab 1. Januar 2015.
Stand: 1. Januar 2018 Confédération suisse Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Neuerungen gegenüber dem Confederazione Svizzera
Stand per 1.1.2017 sind mit Confederaziun svizra
● gekennzeichnet.
Merkblatt über die Quellenbesteuerung von Vorsorgeleistungen aus früherem öffentlich-rechtlichem Arbeitsverhältnis
Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen
Ausländischer Empfänger der Rente oder Kapitalleistung ist ein Staatsangehöriger Wohnsitzstaat 1 der Schweiz des andern beider eines Drittstaats Vertragsstaats Vertragsstaaten R = Quellensteuerabzug auf Renten vornehmen: ja/nein K = Rückforderungsmöglichkeit der Quellensteuer auf Kapitalleistungen: ja/nein R K R K R K R K
Ägypten ja nein nein ja nein ja ja nein Albanien ja nein nein ja nein ja ja nein Algerien ja nein nein ja nein ja ja nein Argentinien2 ja nein nein ja nein ja ja nein Armenien ja nein nein ja nein ja ja nein Aserbaidschan ja nein nein ja nein ja ja nein Australien ja nein nein ja ja nein ja nein Bangladesch ja nein nein ja nein ja ja nein Belarus ja nein nein ja nein ja ja nein ●Belgien (bis 31.12.2017) ja nein nein ja nein ja ja nein ●Belgien (ab 1.1.2018) ja nein ja nein ja nein ja nein Bulgarien ja nein nein ja nein ja ja nein Chile ja nein ja nein ja nein ja nein
(max. 15 %) (max. 15 %) (max. 15 %) (max. 15 %)
Chinesisches Taipeh (Taiwan) ja nein nein ja nein ja ja nein China ja nein nein ja nein ja ja nein Dänemark ja nein ja nein ja nein ja nein Deutschland ja nein ja nein ja nein ja nein Ecuador ja nein nein ja nein ja ja nein Elfenbeinküste ja nein nein ja nein ja ja nein Estland ja nein nein ja nein ja ja nein Finnland ja nein nein ja nein ja ja nein Frankreich ja nein nein ja3 ja nein nein ja3 GB / Vereinigtes Königreich ja nein nein ja nein ja ja nein Georgien ja nein nein ja nein ja ja nein Ghana ja nein nein ja nein ja ja nein Griechenland ja nein nein ja nein ja ja nein Honkong ja nein ja nein ja nein ja nein Indien ja nein ja nein ja nein ja nein Indonesien ja nein nein ja nein ja ja nein Iran ja nein nein ja nein ja ja nein Irland ja nein nein ja ja nein nein ja Island (bis 31.12.2015) ja nein nein ja nein ja ja nein Island (ab 1.1.2016) ja nein ja nein ja nein ja nein Israel ja nein ja4 ja4 ja4 ja4 ja nein Italien ja nein nein ja ja nein nein ja Jamaika ja nein nein ja nein ja ja nein Japan ja nein nein ja ja nein nein ja Kanada ja nein ja nein ja nein ja nein Kasachstan ja nein nein ja nein ja ja nein Katar ja nein nein ja nein ja ja nein Kirgisistan ja nein nein ja nein ja ja nein Kolumbien ja nein nein ja nein ja ja nein Kroatien ja nein nein ja nein ja ja nein Kuwait ja nein nein ja nein ja ja nein Lettland ja nein nein ja nein ja ja nein Liechtenstein5 ja nein ja nein ja nein ja nein Litauen ja nein nein ja nein ja ja nein Luxemburg ja nein nein ja nein ja ja nein
Ausländischer Empfänger der Rente oder Kapitalleistung ist ein Staatsangehöriger Wohnsitzstaat 1 der Schweiz des andern beider eines Drittstaats Vertragsstaats Vertragsstaaten R = Quellensteuerabzug auf Renten vornehmen: ja/nein K = Rückforderungsmöglichkeit der Quellensteuer auf Kapitalleistungen: ja/nein R K R K R K R K
Malaysia ja nein ja nein ja nein ja nein Malta ja nein nein ja nein ja ja nein Marokko ja nein nein ja nein ja ja nein Mazedonien ja nein nein ja nein ja ja nein Mexiko ja nein nein ja nein ja ja nein Moldova ja nein nein ja nein ja ja nein Mongolei ja nein nein ja nein ja ja nein Montenegro ja nein nein ja nein ja ja nein Neuseeland ja nein nein ja nein ja ja nein Niederlande nein6 nein nein6 nein nein6 nein nein6 nein Norwegen ja ja ja ja ja ja (so- ja ja
(max. 15 %) (soweit 15 % (max. 15 %) (soweit 15 % (max. 15 %) weit 15 % (max. 15 %) (soweit 15 % übersteigend) übersteigend) übersteigend) übersteigend) Oman ja nein nein ja nein ja ja nein Österreich ja nein ja nein ja nein ja nein Pakistan ja nein nein ja nein ja ja nein Peru ja nein nein ja nein ja ja nein Philippinen ja nein nein ja nein ja ja nein Polen ja nein nein ja nein ja ja nein Portugal ja nein nein ja nein ja ja nein Rumänien ja nein nein ja nein ja ja nein Russland ja nein nein ja nein ja ja nein ●Schweden ja nein ja7 nein ja nein ja7 nein Serbien ja nein nein ja nein ja ja nein Singapur ja nein nein nein nein nein ja nein Slowakei ja nein nein ja nein ja ja nein Slowenien ja nein nein ja nein ja ja nein Spanien ja nein nein ja ja nein nein ja Sri Lanka ja nein nein ja nein ja ja nein Südafrika ja nein ja nein ja nein ja nein Südkorea ja nein nein ja ja nein nein ja Tadschikistan ja nein nein ja nein ja ja nein Thailand ja nein nein ja nein ja ja nein Trinidad und Tobago ja nein ja nein ja nein ja nein Tschechische Republik ja nein nein ja nein ja ja nein Tunesien ja nein ja nein ja nein ja nein Türkei ja nein ja nein ja nein ja nein Turkmenistan ja nein nein ja nein ja ja nein Ukraine ja nein nein ja nein ja ja nein Ungarn ja nein ja nein ja nein ja nein Uruguay ja nein nein ja nein ja ja nein Usbekistan ja nein nein ja nein ja ja nein Venezuela ja nein nein ja nein ja ja nein Vereinigte Arabische Emirate ja nein ja nein ja nein ja nein Vereinigte Staaten (USA) ja nein nein ja nein ja ja nein Vietnam ja nein nein ja nein ja ja nein Zypern ja nein nein ja nein ja ja nein
1 Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.
2 Gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2015.
3 Für ab dem 1. Januar 2011 fällig gewordene Kapitalleistungen, die an Personen gezahlt werden, welche nicht Schweizer Bürger sind, besteht eine Rückforderungsmöglichkeit nur insoweit, als diese Leistungen in Frankreich tatsächlich besteuert werden (Besteuerungsnachweis inkl. Berechnungsmodalitäten verlangen).
4 Rückforderungsmöglichkeit, sofern in Israel besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).
5 Keine Quellensteuer für Renten bzw. Rückforderungsmöglichkeit für Kapitalleistungen aus früherem Arbeitsverhältnis bei öffentlich-rechtlichen Institutionen, an denen beide Staaten gemeinsam beteiligt sind.
6 Die Voraussetzungen für ein Besteuerungsrecht des Quellenstaats nach Artikel 18 Absatz 2 des Abkommens sind kumulativer Natur. Buchstabe b ist nicht erfüllt, weil aus dem Ausland stammende öffentlich-rechtliche Pensionen in den Niederlanden zum vollen Betrag und zum dort geltenden Satz für Erwerbseinkünfte besteuert werden. ●7 Keine Quellensteuern für Renten, die bereits vor dem 28. Februar 2011 liefen, sofern diese Renten an Personen gezahlt werden, die ihren Wohnsitz vor dem 28. Februar 2011 von der Schweiz nach Schweden verlegt haben.
Stand: 1. Januar 2018 Confédération suisse Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Neuerungen gegenüber dem Confederazione Svizzera
Stand per 1.1.2017 sind mit ● Confederaziun svizra
gekennzeichnet.
Merkblatt über die Quellenbesteuerung von privatrechtlichen Vorsorgeleistungen und Leistungen aus anerkannten Formen der gebundenen Selbstvorsorge
Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen
Ausländischer Privatrechtliche Vorsorgeleistungen Leistungen aus anerkannten Formen der Wohnsitzstaat 1 (Säule 2) gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) Renten Kapitalleistungen Renten Kapitalleistungen
Quellensteuerabzug Rückforderungs Quellensteuerabzug Rückforderungs vornehmen möglichkeit vornehmen möglichkeit ja/nein ja/nein ja/nein ja/nein
●Ägypten nein ja ja nein
Albanien nein ja nein ja
Algerien nein ja nein ja
Argentinien2 nein ja nein nein
Armenien nein ja nein ja
Aserbaidschan nein ja nein ja
Australien ja3 nein ja3 nein
Bangladesch nein ja nein ja
Belarus nein ja nein ja
●Belgien (bis 31.12.2017) nein ja nein ja
●Belgien (ab 1.1.2018) ja nein nein ja
Bulgarien ja3 ja3 ja3 ja3
Chile ja (max.15 %) nein ja nein
China ja3 ja3 nein ja
Chinesisches Taipeh (Taiwan) ja nein nein ja
●Dänemark ja4 nein ja4 nein
Deutschland nein ja nein ja
Ecuador nein ja nein ja
Elfenbeinküste nein ja nein ja
Estland nein ja nein ja
Finnland nein ja nein ja
Frankreich nein ja5 nein ja5
GB / Vereinigtes Königreich nein nein nein nein
Georgien nein ja nein ja
Ghana nein ja nein ja
Griechenland nein ja nein ja
Hongkong ja nein ja nein
Indien nein ja nein ja
●Indonesien nein ja ja nein
Iran nein ja nein ja
Irland nein ja nein ja
Island (bis 31.12.2015) nein ja nein ja
Island (ab 1.1.2016) ja nein ja nein
Israel ja6 ja6 ja6 ja6
Italien nein ja nein ja
Jamaika nein ja nein ja
Japan nein ja nein ja
Kanada ja (max.15 %) nein ja (max.15 %) nein
Kasachstan nein ja nein ja
Katar ja nein ja nein
Kirgisistan nein ja nein ja
Kolumbien nein ja nein ja
Kroatien nein ja nein ja
Kuwait nein ja nein ja
Lettland nein ja nein ja
Liechtenstein nein ja nein ja
Litauen nein ja nein ja
Ausländischer Privatrechtliche Vorsorgeleistungen Leistungen aus anerkannten Formen der Wohnsitzstaat 1 (Säule 2) gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) Renten Kapitalleistungen Renten Kapitalleistungen Quellensteuerabzug Rückforderungs Quellensteuerabzug Rückforderungs vornehmen möglichkeit vornehmen möglichkeit ja/nein ja/nein ja/nein ja/nein Luxemburg nein ja nein ja ●Malaysia nein ja ja nein Malta nein ja nein ja Marokko nein ja nein ja Mazedonien nein ja nein ja Mexiko nein ja ja nein Moldova nein ja nein ja Mongolei nein ja nein ja Montenegro nein ja nein ja ●Neuseeland nein ja ja nein Niederlande nein 7 nein nein 7 nein
Norwegen ja (max. 15 %) ja (soweit 15 % übersteigend) nein ja
Oman ja nein nein ja Österreich nein ja nein ja Pakistan nein nein ja nein Peru ja 8 ja 8 ja nein Philippinen nein ja ja nein Polen nein ja nein ja Portugal nein ja nein ja Rumänien nein ja nein ja Russland nein ja nein ja ●Schweden ja 9 nein ja 9 nein Serbien nein ja nein ja Singapur nein ja ja nein Slowakei nein ja nein ja Slowenien nein ja nein ja Spanien nein ja nein ja Sri Lanka nein ja nein ja Südafrika ja nein ja nein Südkorea nein ja nein ja Tadschikistan nein ja nein ja Thailand nein ja ja nein Trinidad und Tobago nein nein nein nein Tschechische Republik nein ja nein ja Tunesien nein ja nein ja Türkei nein ja nein ja Turkmenistan nein ja nein ja Ukraine nein ja nein ja Ungarn ja nein ja nein Uruguay ja 10 ja 10 ja 10 ja 10 Usbekistan nein ja nein ja Venezuela nein ja nein ja Vereinigte Arabische Emirate ja nein ja nein Vereinigte Staaten (USA) nein ja nein ja Vietnam nein ja ja nein Zypern ja 8 ja 8 nein ja
1 Bei allen übrigen Ländern, die auf der obigen Liste nicht aufgeführt sind, gilt, dass bei Renten die Quellensteuer stets in Abzug zu bringen ist und dass bei Kapitalleistungen nie ein Rückforderungsanspruch besteht.
2 Gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2015.
3 Rückforderungsmöglichkeit, sofern durch Ansässigkeitsstaat besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).
●4 Keine Quellensteuern für Renten, die bereits vor dem 21. August 2009 liefen, sofern diese Renten an Personen gezahlt werden, die ihren Wohnsitz vor dem
21. August 2009 von der Schweiz nach Dänemark verlegt haben.
5 Für ab dem 1. Januar 2011 fällig gewordene Kapitalleistungen besteht eine Rückforderungsmöglichkeit nur insoweit, als diese Leistungen in Frankreich tatsächlich besteuert werden (Besteuerungsnachweis inkl. Berechnungsmodalitäten verlangen).
6 Rückforderungsmöglichkeit, sofern in Israel besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).
7 Die Voraussetzungen für ein Besteuerungsrecht des Quellenstaats nach Artikel 18 Absatz 2 des Abkommens sind kumulativer Natur. Buchstabe b ist nicht erfüllt, weil aus dem Ausland stammende privatrechtlicher Pensionen in den Niederlanden zum vollen Betrag und zum dort geltenden Satz für Erwerbseinkünfte besteuert werden.
8 Rückforderungsmöglichkeit, sofern durch Ansässigkeitsstaat besteuert (Besteuerungsnachweis verlangen).
●9 Keine Quellensteuern für Renten, die bereits vor dem 28. Februar 2011 liefen, sofern diese Renten an Personen gezahlt werden, die ihren Wohnsitz vor dem
28. Februar 2011 von der Schweiz nach Schweden verlegt haben.
10 Eine Rückerstattungsmöglichkeit besteht nur insoweit, als diese Leistungen in Uruguay tatsächlich besteuert werden (Besteuerungsnachweis verlangen).
Stand: 1. Januar 2018 Confédération suisse Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Keine Neuerungen gegenüber Confederazione Svizzera
dem Stand per 1.1.2017.
Confederaziun svizra
Merkblatt über die Quellenbesteuerung von
Erwerbseinkünften ausländischer Studenten (S), Lehrlinge (L) und Praktikanten (P)
Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen
Vorbemerkung 2.1 Herkunftsstaaten: Indonesien und Jamaika
Steuerbefreiung für S/L/P für Einkünfte aus einer in einem Die meisten Doppelbesteuerungsabkommen bestimmen, dass
direkten Zusammenhang mit dem Studium oder der Ausbil- Einkünfte der aus anderen Vertragsstaaten stammenden S/L/P
dung stehenden unselbständigen Erwerbstätigkeit von (unter gewissen Abkommen: nur S), die ihnen für den Unterhalt
höchstens zwölf Monaten Dauer, sofern die Vergütung aus oder für ihre Ausbildung aus Quellen ausserhalb der Schweiz zu-
dieser Arbeit 18 000 Fr. nicht übersteigt.
fliessen, in der Schweiz nicht besteuert werden können.
2.2 Herkunftsstaaten:
Für die Belange der Erhebung einer Quellensteuer ist diese Be-
Malaysia, Portugal sowie Trinidad und Tobago
stimmung ohne Bedeutung, können doch Einkünfte aus auslän-
Steuerbefreiung für S/L/P für Einkünfte aus einer in einem dischen Quellen ohnehin keiner schweizerischen Quellensteuer
direkten Zusammenhang mit dem Studium oder der Ausbil- unterworfen werden.
dung stehenden unselbstständigen Erwerbstätigkeit von
Einkünfte ausländischer S/L/P aus Erwerbstätigkeit in der Schweiz höchstens zwölf Monaten Dauer, sofern die Vergütung aus
können – ungeachtet dessen, ob die Schweiz mit dem Herkunfts- dieser Arbeit 12 000 Fr. nicht übersteigt.
staat ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat oder
Demzufolge ist, im Fall eines S/L/P aus einem der unter 2.1 oder nicht – grundsätzlich an der Quelle besteuert werden, wobei die
2.2 erwähnten Staaten, die erhobene Steuer endgültig geschul- Abkommen mit Algerien, Armenien, Bangladesch, Bulga-
det, wenn die Erwerbstätigkeit in der Schweiz länger als 12 Mo- rien, Ghana, Indien, Katar, Kroatien, Kuwait, Marokko, Ma-
nate dauert (das Kalenderjahr wird für die Ermittlung der Dauer zedonien, der Mongolei, Montenegro, den Philippinen, Po-
der Tätigkeit nicht berücksichtigt) oder wenn die Einkünfte aus len, Serbien, Slowenien, Thailand, der Tschechischen Re-
einer Erwerbstätigkeit für die Dauer von weniger oder gleich 12 publik und der Türkei ausdrücklich eine Gleichbehandlung mit
Monaten 18 000 Fr. bzw. 12 000 Fr. übersteigen. Eine Rücker- in der Schweiz ansässigen Personen verlangen.
stattung der Steuer kann somit nur in Betracht gezogen werden,
wenn die Dauer der Erwerbstätigkeit nicht 12 Monate und gleich-
Besonderheiten zeitig die Erwerbseinkünfte nicht 18 000 Fr. bzw. 12 000 Fr. über-
steigen.
Folgende Doppelbesteuerungsabkommen sehen aber gewisse
Befreiungen vor, aufgrund derer die schweizerische Quellen- 3. Herkunftsstaaten: Irland und Schweden
steuer unter Umständen auf Antrag rückerstattet werden muss. Steuerbefreiung für S/L/P (Irland) bzw. S (Schweden) für Ein-
künfte aus einer 100 Tage im Laufe eines Steuerjahres nicht 1.1 Herkunftsstaaten:
übersteigenden Erwerbstätigkeit, die im Zusammenhang mit
Elfenbeinküste, Pakistan und Sri Lanka
der Ausbildung steht.
Steuerbefreiung für S/L/P während höchstens 12 Monaten
auf Vergütungen aus einer im direkten Zusammenhang mit Dies bedeutet, dass die erhobene Steuer endgültig geschuldet
dem Studium oder der Ausbildung stehender unselbständi- ist, wenn die Erwerbstätigkeit in der Schweiz länger als 100 Tage
gen Erwerbstätigkeit, sofern die Vergütung aus dieser Ar- in einem Steuerjahr dauert. Die Höhe der Entschädigung spielt
beit 18 000 Fr. nicht übersteigt. in diesem Fall keine Rolle. Eine Rückerstattung der Steuer fällt
nur in Betracht, wenn die Dauer der Erwerbstätigkeit 100 Tage 1.2 Herkunftsstaat: Tunesien
nicht übersteigt.
Steuerbefreiung für S/L/P während höchstens 12 Monaten
auf Vergütungen aus einer im direkten Zusammenhang mit
dem Studium oder der Ausbildung stehenden unselbständi-
gen Erwerbstätigkeit, sofern die Vergütung aus dieser Ar-
beit 6000 Fr. nicht übersteigt.
Demzufolge ist, im Fall eines S/L/P aus einem der unter 1.1 oder
1.2 erwähnten Staaten, die erhobene Quellensteuer bis zu einer
Dauer von maximal 12 Monaten zurückzuerstatten (das Kalen-
derjahr wird für die Ermittlung der Dauer der Erwerbstätigkeit
nicht berücksichtigt). Somit wird die Steuer immer zurückerstat-
tet, sofern die Einkünfte aus einer Erwerbstätigkeit nicht 18 000 Fr.
(6000 Fr. für einen S/L/P aus Tunesien) und die Dauer der Er-
werbstätigkeit nicht 12 Monate übersteigen. Desgleichen für die
ersten 12 Monate wenn die Erwerbstätigkeit 12 Monate über-
steigt. Wenn die Erwerbseinkünfte in den ersten 12 Monaten
18 000 Fr. (6000 Fr. für einen S/L/P aus Tunesien) übersteigen, so
wird die Quellensteuer nicht zurückerstattet. Die Steuer ist ab
dem 13. Monat der Erwerbstätigkeit in der Schweiz endgültig
geschuldet.
Texte français au verso
Schweizerische Eidgenossenschaft Département fédéral des finances DFF
Etat au 1er janvier 2018 Confédération suisse Administration fédérale des contributions AFC
Aucune nouveauté par rapport Confederazione Svizzera
à l’état au 1.1.2017.
Confederaziun svizra
Circulaire sur l’imposition à la source de
l’activité lucrative d’étudiants (E), d’apprentis (A) et de stagiares (S) étrangers
Aperçu des conventions de double imposition
Remarque préliminaire 2.1 Pays de provenance: Indonésie et Jamaïque
Exonération d’impôt sur les rémunérations qu’un E/A/S reçoit La plupart des conventions de double imposition (CDI) prévoient
pour l’exercice d’une activité lucrative dépendante d’une durée que les revenus provenant de sources situées hors de Suisse et
de 12 mois au plus en rapport direct avec ses études ou sa for- versés pour l’entretien et la formation d’E/A/S (dans certaines
mation, pour autant que le montant de la rémunération de ce conventions: seulement S) originaires de l’autre Etat contractant
travail n’excède pas 18 000 fr.
ne peuvent pas être imposés dans notre pays.
2.2 Pays de provenance:
Cette réglementation ne revêt toutefois aucune importance pour
Malaisie, Portugal ainsi que Trinité et Tobago
le prélèvement de l’impôt à la source puisque les revenus de
Exonération d’impôt sur les rémunérations qu’un E/A/S reçoit source étrangère ne peuvent pas être assujettis à l’impôt à la
pour l’exercice d’une activité lucrative dépendante d’une durée source suisse.
de 12 mois au plus en rapport direct avec ses études ou sa for-
Par contre, les revenus d’une activité lucrative exercée en Suisse mation, pour autant que le montant de la rémunération de ce
par des E/A/S étrangers – sans tenir compte que la Suisse ait travail n’excède pas 12 000 fr.
conclu ou pas une CDI avec le pays d’origine du ressortissant
Il s’ensuit que, dans le cas d’un E/A/S provenant d’un des Etats étranger – peuvent en principe être imposés à la source en ob-
mentionnés sous chiffres 2.1 ou 2.2, l’impôt prélevé à la source servant toutefois que les conventions passées avec l’Algérie,
est définitivement dû dans sa globalité si la durée de l’activité
l’Arménie, le Bangladesh, la Bulgarie, la Croatie, le Ghana,
lucrative exercée en Suisse est supérieure à 12 mois (l’année ci-
l’Inde, le Koweït, la Macédoine, le Maroc, la Mongolie, le
vile n’est pas prise en considération dans les critères de détermi-
Monténégro, les Philippines, la Pologne, le Qatar, la Serbie,
nation de la durée de l’activité) ou si le montant de la rémuné- la Slovénie, la République Tchèque, la Thaïlande et la Tur-
ration tirée d’une activité lucrative d’une durée inférieure ou quie prévoient explicitement une égalité de traitement avec les
égale à 12 mois dépasse 18 000 fr., resp. 12 000 fr. Une rétro- personnes résidant en Suisse.
cession de l’impôt ne peut donc être envisagée que lorsque la
période d’activité ne dépasse pas 12 mois et lorsque, parallèle-
Particularités ment, le montant de la rémunération n’excède pas 18 000 fr.,
resp. 12 000 fr.
Les CDI suivantes prévoient certaines exemptions sur la base des-
quelles il convient de rétrocéder, sur demande, l’impôt à la source 3. Pays de provenance: Irlande et Suède
suisse prélevé. Exonération d’impôt pour les rémunérations qu’un E/A/S (Ir-
lande) resp. qu’un E (Suède) reçoit pour l’exercice d’une ac-
1.1 Pays de provenance: Côte d’Ivoire, Pakistan et Sri Lanka
tivité lucrative ne dépassant pas 100 jours au cours d’une Exonération d’impôt durant 12 mois au maximum sur les ré-
année fiscale et qui est en rapport avec sa formation.
munérations qu’un E/A/S reçoit pour l’exercice d’une acti-
vité lucra tive dépendante en rapport direct avec ses études Cela signifie que l’impôt prélevé à la source est définitivement
ou sa formation et pour autant que le montant de la rému- dû dans sa globalité si l’activité lucrative exercée en Suisse est
nération de ce travail n’excède pas 18 000 fr. supérieure à une durée de 100 jours au cours d’une année fis-
cale. Le montant de la rémunération ne joue ici aucun rôle. Une 1.2 Pays de provenance: Tunisie
rétrocession de l’impôt ne peut donc être envisagée que lorsque Exonération d’impôt durant 12 mois au maximum sur les ré-
la période d’activité est inférieure ou égale à 100 jours.
munérations qu’un E/A/S reçoit pour l’exercice d’une acti-
vité lucrative dépendante en rapport direct avec ses études
ou sa formation et pour autant que le montant de la rému-
nération de ce travail n’excède pas 6000 fr.
Il s’ensuit que, dans le cas d’un E/A/S provenant d’un des états
mentionnés sous chiffres 1.1 ou 1.2, l’impôt prélevé à la source
doit être rétrocédé pour une durée maximale de 12 mois (l’an-
née civile n’est pas prise en considération dans les critères de dé-
termination de la durée de l’activité). Ainsi, lorsque la rémuné-
ration tirée d’une activité lucrative n’excède pas 18 000 fr.
(6000 fr. pour un E/A/S provenant de Tunisie), l’impôt sera tou-
jours rétrocédé pour autant que la durée de l’activité lucrative
soit inférieure ou égale à 12 mois. Il en sera de même pour les
12 premiers mois d’activité lorsque la durée de celle-ci est supé-
rieure à 12 mois. Si le montant de 18 000 fr. (6000 fr. pour un
E/A/S provenant de Tunisie) est dépassé durant les 12 premiers
mois d’activité, il n’y a pas lieu de rétrocéder l’impôt à la source.
L’impôt est également définitivement dû dès le 13ème mois d’ac-
tivité en Suisse.
Deutscher Text siehe Rückseite
Stand: 1. Januar 2018 Confédération suisse Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Vollständig überarbeitete Confederazione Svizzera
Fassung gegenüber dem Stand Confederaziun svizra
per 1.1.2017.
Merkblatt über die Quellenbesteuerung von Arbeitnehmer bei internationalen Transporten
Übersicht über die Doppelbesteuerungsabkommen
Der Quellensteuerabzug ist vorzunehmen:
a Immer für den gesamten Lohn;
b Für den gesamten Lohn. Wenn der Einsatz jedoch ausschliesslich innerhalb eines einzigen ausländischen Staates erfolgt, ist kein Quellensteuerabzug vorzunehmen;
c Für den gesamten Lohn. Wenn der Einsatz jedoch ausschliesslich innerhalb des Wohnsitzstaates des Arbeitnehmers erfolgt, ist kein Quellensteuerabzug vorzunehmen;
d Quellensteuerabzug für den Teil des Lohnes der für innerhalb der Schweiz ausgeübte Arbeit bezahlt wird;
e Kein Quellensteuerabzug.
Besatzungen von Ausländischer Wohnsitzstaat1 Seeschiff2 Flugzeug Binnenschiff3 Strassenfahrzeug
Ägypten c c c d
Albanien c c c d
Algerien c c c d
Argentinien c c c d
Armenien c c c c
Aserbaidschan c c c d
Australien c c c d
Bangladesch c c c d
Belarus c c c c
Belgien c c a d
Bulgarien c c a c
Chile c c c d
China c c c d
Chinesisch Taipeh (Taiwan) c c c d
Dänemark c c4 c d
Deutschland b b a d
Ecuador c c c d
Elfenbeinküste c c c d
Estland c c c d
Finnland c c c d
Frankreich5 c c a d
Georgien c c c d
Ghana c c c d
Griechenland c6 c c6 d
Hongkong c c c d
Indien c c c d
Indonesien c c c d
Iran c c c d
Irland c c c d
Island c c c d
Israel c c c d
Italien c c a d
Jamaika c c c d
Japan c c c d
Kanada b b b d
Kasachstan c c c d
Katar c c c d
Kirgisistan c c c c
Kroatien c c a d
Kolumbien c c c d
Besatzungen von Ausländischer Wohnsitzstaat1 Seeschiff2 Flugzeug Binnenschiff3 Strassenfahrzeug
Kuwait c c c d Lettland c c c d Liechtenstein7 c c c d Litauen c c c d Luxemburg c c a d Malaysia c c c d Malta c c c d Marokko c c c d Mazedonien c c c c Mexiko c c c d Moldawien c c c d Mongolei c c c c Montenegro c c c c Neuseeland c c c d Niederlande c c a d Norwegen c6 c4 c6 d Oman c c c d Österreich b b a d Pakistan c c c d Peru c c c d Philippinen c c c d Polen c c a d Portugal c c c d Rumänien5 c c c c Russland c c c d Schweden b b d d Serbien c c c c Singapur c c c d Slowakei5 c c c c Slowenien c c c d Spanien c c c d Sri Lanka c c c d Südafrika c c c d Südkorea e e e d Tadschikistan c c c d Thailand c c c d Trinidad und Tobago b b b d Tschechische Republik c c c d Tunesien c c c d Türkei c c c c Turkmenistan c c c d Ukraine c c c c Ungarn c c c d Uruguay c c c d Usbekistan c c c c Venezuela c c c d Vereinigte Arabische Emirate c c c d Vereinigtes Königreich c c a d Vereinigte Staaten (USA) c c c d Vietnam c c c d Zypern c c c d
1 Bei Personen, die in einem nicht in der Liste enthaltenen Staat wohnen, ist die Quellensteuer unter Vorbehalt von Fussnote 2 unten immer abzuziehen.
2 Kein Quellensteuerabzug für Besatzungsmitglieder von in der Schweiz registrierten Seeschiffen. Als Seeschiffe gelten Schiffe, die auf den Meeren verkehren.
3 Als Binnenschiffe gelten Schiffe, die nicht auf den Meeren (d.h. auf Seen, Flüssen, Kanälen, etc.) verkehren.
4 Für SAS-Besatzungen Buchstabe e.
5 Für Besatzungen von Eisenbahnen ist Buchstabe c anwendbar.
6 Falls das Schiff im Wohnsitzstaat des Besatzungsmitglieds registriert ist, ist kein Quellensteuerabzug vorzunehmen.
7 Für Grenzgänger ist kein Quellensteuerabzug vorzunehmen.
Stand: 1. Januar 2018 Confédération suisse Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Keine Neuerungen gegenüber Confederazione Svizzera
dem Stand per 1.1.2017.
Confederaziun svizra
KANTONALE STEUERN DIREKTE BUNDESSTEUER Kanton
Merkblatt der kantonalen Steuerverwaltung über die Quellenbesteuerung von Entschädigungen an Verwaltungsräte und ihnen gleichgestellte Personen ohne Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz
I. Steuerpflichtige Personen V. Abrechnung und Ablieferung an die kantonale Steuerverwaltung
Für Entschädigungen unterliegen Verwaltungsräte oder ähnliche
Organe von juristischen Personen mit Sitz oder tatsächlicher Ver- 1. Die Quellensteuern werden im Zeitpunkt der Auszahlung, waltung im Kanton ———— der Quellensteuer. Ebenfalls für Überweisung, Gutschrift oder Verrechnung der steuerbaren Entschädigungen quellensteuerpflichtig sind Verwaltungsräte Leistung fällig und sind innert —— Tagen nach der Fälligkeit oder ähnliche Organe von ausländischen juristischen Personen, der kantonalen Steuerverwaltung zu überweisen. Für ver- die im Kanton ———— eine Betriebsstätte unterhalten, zu de- spätet abgelieferte Quellensteuern werden Verzugszinsen ren Lasten die steuerbaren Leistungen ausgerichtet werden (siehe berechnet.
auch Ziffer IV).
2. Die Unternehmung hat als Schuldner der steuerbaren Leistung der kantonalen Steuerverwaltung das vollständig
II. Steuerbare Leistungen
ausgefüllte amtliche Abrechnungsformular (Formular —— ) Steuerbar sind alle Tantiemen, Sitzungsgelder, festen Entschädi- unter Angabe von Name, Vorname und (ausländischer) gungen und ähnlichen Vergütungen, die dem Steuerpflichtigen Adresse des Steuerpflichtigen, Ein- bzw. Austritt als Organ, in seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat oder ähnliches Organ aus bezahlter Entschädigung, Quellensteuersatz und Höhe entrichtet werden. Nicht steuerbar sind ausschliesslich Reise- und der in Abzug gebrachten Quellensteuern einzureichen. Sie Übernachtungsspesen, die anhand von Belegen nachgewiesen hat Anspruch auf eine Bezugsprovision von —— % der ab- werden. gelieferten Quellensteuern.
3. Die Unternehmung haftet für die korrekte Erhebung und Ab-
III. Steuerberechnung
lieferung der Quellensteuern.
Staats-, Gemeinde- und Bundessteuern
4. Die vorsätzliche oder fahrlässige Unterlassung der Quellen- Die Quellensteuer beträgt —— % der Bruttoleistungen. Sie wird
steuererhebung gilt als Steuerhinterziehung.
nicht erhoben, wenn die steuerbaren Leistungen weniger als
Fr. 300.– im Kalenderjahr betragen.
VI. Ausweis über den Steuerabzug
IV. Vorbehalt der Doppelbesteuerungsabkommen Dem Steuerpflichtigen ist unaufgefordert eine Bescheinigung
über die Höhe der in Abzug gebrachten Quellensteuern auszu- Gemäss den von der Schweiz abgeschlossenen Doppelbesteue-
stellen.
rungsabkommen können Entschädigungen an Mitglieder der
Verwaltung in der Schweiz nur besteuert werden, wenn die Ge-
VII. Rechtsmittel
sellschaft als solche in der Schweiz ansässig ist, d.h. hier nicht
nur eine Betriebsstätte hat. Ist der Steuerpflichtige oder das Unternehmen mit dem
Quellensteuerabzug nicht einverstanden, so können diese bis Ende März des Folgejahres einen Entscheid der kantonalen Steuerverwaltung verlangen.
VIII. Auskünfte
Auskünfte erteilt die kantonale Steuerverwaltung, Abteilung Quellensteuern, Telefon ———————— .
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Etat au 1er janvier 2018 Confédération suisse Administration fédérale des contributions AFC
Aucune nouveauté par rapport Confederazione Svizzera
à l’état au 1.1.2017.
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IMPÔTS CANTONAUX IMPÔT FÉDÉRAL DIRECT Canton
Circulaire de l’administration fiscale cantonale sur l’imposition à la source des indemnités versées à des membres de conseil d’administration ou de la direction de personnes morales qui ne sont ni domiciliés, ni en séjour en Suisse
I. Personnes assujetties V. Décompte et versement à l’administration fiscale cantonale
Les personnes membres de conseil d’administration ou de la di-
rection de personnes morales, ayant leur siège ou leur adminis- 1. Les impôts à la source arrivent à échéance avec le paiement, tration effective dans le canton de ———— sont assujetties à le versement, l’inscription au crédit ou la compensation des l’impôt à la source sur les indemnités qu’elles touchent à ce titre. prestations imposables et doivent être versés à l’administra- Les personnes membres de conseil d’administration ou de la di- tion fiscale cantonale dans un délai de —— jours après rection des personnes morales étrangères ayant un établisse- l’échéance. En cas de retard dans le versement des impôts à ment stable dans le canton de ———— sont également assu- la source, des intérêts moratoires sont dus.
jetties à l’impôt à la source sur les indemnités qu’elles touchent
2. Le débiteur des prestations doit remettre à l’administration et qui sont mises à la charge de cet établissement stable (cf. aussi
fiscale cantonale la formule officielle de décompte (formule chiffre IV).
—— ) entièrement remplie, en indiquant le nom, le prénom et l’adresse à l’étranger du contribuable, l’entrée et le dé-
II. Prestations imposables
part en sa qualité de membre de l’administration ou de la Les tantièmes, les jetons de présence, les indemnités fixes et direction, le montant des prestations versées, le taux de l’im- autres rémunérations versées au contribuable en sa qualité de pôt à la source et le montant de l’impôt retenu. Il a droit à membre de l’administration ou de la direction d’une personne une commission de perception de —— % de l’impôt à la morale sont imposables. Seuls les frais de voyage et de loge- source versé.
ment, dûment justifiés, ne sont pas imposables.
3. Le débiteur des prestations est responsable de la perception correcte des impôts à la source et de leur versement à l’ad-
III. Calcul de l’impôt
ministration fiscale cantonale.
Impôt cantonal, communal et fédéral
4. L’omission intentionnelle ou par négligence du prélèvement L’impôt à la source se monte à —— % des prestations brutes. Il
de l’impôt à la source est considérée comme une soustrac- n’est pas prélevé lorsque les prestations imposables sont infé-
tion d’impôt.
rieures à fr. 300.– par année.
VI. Attestation de l’impôt perçu
IV. Réserve des conventions de double imposition
Le contribuable doit recevoir d’office une attestation indiquant Selon les conventions de double imposition conclues par la Suisse,
le montant de l’impôt à la source retenu.
les rémunérations aux membres de l’administration ne peuvent
être imposées en Suisse que si la société est elle-même residante
VII. Moyens de droit
en Suisse, c’est-à-dire qu’elle n’y a pas qu’un établissement stable.
Le contribuable ou le débiteur des prestations qui conteste la re- tenue de l’impôt peut, jusqu’à la fin mars de l’année qui suit, exiger une décision de l’administration fiscale cantonale.
VIII. Renseignements
Des informations peuvent être demandées à l’administration fiscale cantonale, service de l’impôt à la source, télé -
phone ———————— .
Deutscher Text siehe Rückseite