Rapporto sui risultati
Consultazione 2007/2: Stratégie nationale en matière de cybersanté · 95 pagine
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Anhörung Nationalen Strategie „eHealth“
Audition stratégie nationale en matière de cybersanté (« eHealth »)
Frage 7: Voraussetzungen zur Umsetzung der Strategie (S. 37ff)
Die Voraussetzungen sind richtig und angemessen dargestellt, sodass die Abkür- Umsetzung der Strategie erreicht werden kann (allenfalls Bemerkungen zur zung Art Dringlichkeit der aufgeführten oder zu weiteren Voraussetzungen).
eCH I Die Strategie in der vorliegenden Form ist wenig ambitiös. Bei der Fo-3
kussierung auf die Handlungsfelder müsste es sich um strategische Stossrichtungen handeln, nicht um zwei relativ eng begrenzte, eher am Prozessende ansetzende Felder, sozusagen das «front end» und um die dritte als Weiterentwicklung der Strategie selber. Die Veränderung der Prozesse und der wichtigsten Rahmenbedingen (z.B. der Gesetzesgrundlagen) im Gesundheitswesen sind primäre Stossrichtungen. Zudem ist der Zeithorizont bis 2015 angesichts der schon bestehenden Probleme und der absehbaren Entwicklungen viel zu lang.
- Das A und O in einem komplexen System wie dem Gesundheitswesen,
insbesondere dem föderalen schweizerischen, sind die Prozesse. Hier ist in einem ersten Schritt eine umfassende Analyse, in einem zweiten deren Anpassung an die gewandelten Bedürfnisse und (auch technischen) Möglichkeiten sowie eine Standardisierung zwingend.
- Auf der Basis dieser Prozesse ist eine «eHealth-Architektur CH»
aufzubauen, welche die übrigen Komponenten des Systems von den Rollen der Beteiligten über die Datenstrukturen bis und mit den Anforderungen an technische Standards beschreibt.
- Damit eHealth flächendeckend umgesetzt werden kann, müssen die
rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen oder angepasst werden. Die Schaffung dieses umfassenden und praktikablen Rechtsumfeldes hat für uns eine hohe Priorität.
- Zu prüfen ist auch, welche Erfahrungen im Ausland bereits gemacht
wurden, welche Erfolgskriterien identifiziert werden können und welche Fehler vermieden werden müssen.
EFDISB A Überschneidungen von eHealth und eGovernment. Zusammenarbeit mit1
ISB besonders wichtig in Bezug auf Versichertenkarte (A1), Architektur (C4). Schweizweit einheitliche Standards sind in Zusammenarbeit mit den Fachgruppen des Vereins eCH zu erarbeiten (eHealth, Identity & Access Management, Versichertenkarte).
ePower I Folgende Rahmenbedingungen werden vorgeschlagen:2
- Flexible Gesetzesgrundlagen, die technologischen Fortschritt fördern.
Projekte privater sind gleich zu behandeln wie Modellversuche der Kantone
- Finanzielle Anreize für die Anwendung von eHealth-relevanten Leis-
tungen durch Patienten und Leistungserbringer sollen im Rahmen des KVG im Sinne eines Innovationsbonus möglich werden.
- Definition einer eindeutigen Identifikation (Unique patient identifier)
für eGovernment und für das Gesundheitswesen
- Pragmatische, patientenorientierte Anwendung des Datenschutzes.