Rapporto esplicativo
Consultazione 2013/82: Modifica dell'allegato 3 numero 5 dell'ordinanza sulle importazioni agricole: Disciplinamento del mercato: uova e prodotti di uova · 2 pagine
Fedlex · Rapporto esplicativo · Pagina 1Fedlex · Rapporto esplicativo
P a r i t ä t i s c h e K o m m i s s i o n d e r E i e r p r o d u z e n t e n u n d d e s H a n d e l s
Alois Mettler (Präsident), Lindachstr. 24, Postfach 81, 3038 Kirchlindach, Tel. 031 822 05 73
Bundesamt für Landwirtschaft Direktion
Mattenhofstr. 5
3003 Bern
Kirchlindach, 14. Juni 2013 Me [BLW-13-06.ZKdocl
Zollkontingent Konsumeier
Antrag auf definitive Erhöhung des Teilzollkontingents Konsumeier um 1000 Tonnen
Sehr geehrter Hen-Direktor^ ^ Ü l y ^ O i ^ S / ^ ^ K Z Ä S - ^ O ^
Für Ihre Antwort vom 31. Mai danken wir Ihnen bestens. Wir haben mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass Sie eine temporäre Erhöhung des Teilzollkontingents Konsumeier ablehnen und stattdessen eine definitive Erhöhung, allenfalls eine Reduktion des Teilzollkontingents Verarbeitungseier zu Gunsten des Teilzollkontingents Konsumeier vorschlagen.
Letzteres scheint uns wenig Sinn zu machen, nachdem wir vor wenigen Jahren das Gegenteil gemacht und das Teilzollkontingent Konsumeier zu Gunsten des Teilzollkontingents Verarbeitungseier reduziert haben. Zwar wurde das Teilzollkontingent Verarbeitungseier in jüngster Zeit weniger stark beansprucht als jenes der Konsumeier, aber der Markt für Verarbeitungseier ist sehr volatil und hängt stark davon ab, ob grössere Abnehmer Eiprodukte direkt importieren oder aus hiesiger Verarbeitung beziehen.
Der Option 2 hat denn auch nur eine Minderheit der Pako-Mitglieder den Vorzug gegeben, wobei auch für diese die Notwendigkeit einer Erhöhung des Teilzollkontingents Konsumeier unbestritten war und sich nur in der Variante unterschied. 90 % der Pako-Mitglieder haben sich hingegen für die Option 1 entschieden - eine definitive Erhöhung des Teilzollkontingents Konsumeier um 1000 Tonnen. Dabei haben sich auch die Vertreter der Produzenten in der Pako nach eingehender interner Beratung einhellig für die Option 1 ausgesprochen. Diese Entscheidung fiel den Produzenten allerdings nicht leicht, und sie möchten damit auch keinesfalls signalisieren, dass ihnen ein grösseres Angebot an Importeiern auf dem heimischen Markt egal wäre. Vielmehr drücken sie damit ihr Verständnis für die Situation des Handels aus, der nun einmal einer spezifischen Kundschaft Billigeier anbieten muss, welche die Schweizer Produzenten nicht liefern können. Ihr Anteil ist zwar seit mehreren Jahren konstant und betrifft ca. 25 % des Schaleneierverbrauchs. Mit dem Wachstum der Wohnbevölkerung hat aber der Verbrauch mengenmässig logischerweise zugenommen.
Darüber hinaus sind die Produzenten aber auch zuversichtlich, dass das ausgezeichnete Image der Schweizer Eier - nicht zuletzt dank dem vom Bund unterstützten Marketing - eine