Rapporto sui risultati

Consultazione 2015/14: 11.418 Iv.pa. LAMal. Maggiore autonomia per il personale sanitario · 142 pagine

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Bereich ambulant

Gemäss BAG-Monitoring wurden im Spitexbereich im Jahre 2013 CHF 671 Millionen an

Spitexleistungen durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) vergütet.

Rund 2/3 bis 3/4 davon sind Leistungen gemäss Art. 7 Abs. 2 lit. a (Massnahmen der

Abklärung, Beratung und Koordination) und lit. c (Massnahmen der Grundpflege) KLV.

Bei Verrechnung dieser Pflegeleistungen ohne Verordnung zu Lasten OKP muss mit

einer Kostensteigerung von 5 bis 20 % gerechnet werden, was Kostenfolgen von zwi-

schen CHF 20 bis 100 Millionen entsprechen würde.

Bereich Pflegeheime

Auch in den Pflegeheimen kann die neue Regelung durch erhöhten Pflegebedarf zu

Mehrkosten führen. Bei CHF 1.838 Mrd. Pflegeheimkosten und einer Anhebung um eine

Beitragsstufe bei nur 10 % der Patienten würde dies wiederum CHF 30 Millionen an

Mehrkosten bedeuten (die Heimbewohner sind im Schnitt in der Beitragsstufe 6 einge-

stuft). In diesen Berechnungen nicht berücksichtig ist die zu erwartende und von der

Vorlage unabhängige Kostenzunahme aufgrund der medizinischen, demographischen,

gesellschaftlichen sowie gesundheitspolitischen Trends und Entwicklungen in den

nächsten Jahren.

A un autre registre, celui des finances, le rapport précise que (p.23) « ce qui est d'ores FER et déjà certain, c'est que conformément aux règles de financement prévues dans la

LAMai, les surcoûts éventuels seront répercutés aussi bien sur l'assurance obligatoire

des soins et les patients que sur les cantons ... ». Les dépenses de santé ne seront

ainsi pas réduites.

Par ailleurs, nous ne voyons apparaître aucune information chiffrée dans le rapport qui

pourrait estimer les répercussions tant sur l'assurance obligatoire des soins que sur les

assurés. Il est à vrai dire un peu disgracieux de « renvoyer la balle » aux assureurs et

de se contenter d'un « il n'est pas possible de déterminer les conséquences finan-

cières».

De plus, le rapport fait également fi de l'impact financier qui pourrait subvenir pour les

assureurs, les assurés et les cantons car ayant une autonomie plus élevée, les infir-

miers et infirmières pourraient potentiellement prétendre à des rémunérations supé-

rieures qu'actuellement.

Par ailleurs, il n'est pas acceptable que les conséquences financières tiennent sur

quelques lignes dans le rapport alors que les impacts sont loin d'être négligeables pour

l'ensemble des acteurs dans le domaine de la santé. Nous plaidons ici pour une plus

grande transparence. Le texte proposé est ainsi trompeur et n'apporte à priori aucun

avantage pour le patient ni pour les coûts de la santé. Elle pourrait même accélérer la

fuite du personnel soignant en dehors de nos hôpitaux.

Eine Mengenausweitung und damit enorme finanzielle Auswirkungen sind sowohl in der SVM-Pflege als auch in anderen ähnlich gelagerten Berufsgruppen aufgrund dessen nicht zu TRA/ASTRM erwarten, da lediglich ein gesetzlicher Nachvollzug der ohnehin grösstenteils bereits

gelebten Kompetenzverteilung erfolgt. Im Gegenteil können dadurch unnötige administ-

rative Leerläufe vermieden und somit möglicherweise sogar Kostenersparnisse erreicht

werden.

Finanzielle Auswirkungen VFP

Bezüglich finanzieller Auswirkungen ist der VFP der Ansicht, dass die Gesetzesände-

rung Pa.Iv. 11.418 „Gesetzliche Anerkennung der Verantwortung der Pflege“ die finan-

ziellen Entwicklungen im Gesundheitswesen nicht negativ beeinflussen wird.

Aus Forschungserkenntnissen geht hervor, dass ein kompetenzgerechter Einsatz von

Pflegefachpersonen zu einer Reduzierung der Kosten im Gesundheitswesen beitragen

kann (Newhouse et al., 2011).

Eine Mengenausweitung der ambulanten psychiatrischen Pflegeleistung ist eine be- VAPP grüssenswerte Folge dieser Gesetzesänderung. Dies führt zu deutlichen Einsparungen.

Eine Stunde ambulanter psychiatrischer Pflegeleistung kostet die Versicherer aktuell

maximal sFr. 79.80. In der Regel reichen ein bis zwei Stunden pro Woche für die ambu-

lante Begleitung von psychisch Betroffenen.

Diese Kosten stehen den Tarifen der tarmed für die Leistungen der Ärzte, Finanzierun-

gen von Heimen und Psychiatrischen Kliniken von bis 800.00 pro Tag gegenüber. Kos-