Rapporto sui risultati
Consultazione 2015/14: 11.418 Iv.pa. LAMal. Maggiore autonomia per il personale sanitario · 142 pagine
Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 91Fedlex · Rapporto sui risultati
Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori
Grundpflege durch eine Pflegefachperson aufgrund der weitergehenden Behandlungs-
pflege auch noch eine Anordnung einer Ärztin oder eines Arztes notwendig.
Diese Regelung ist in der Praxis nicht handhabbar und es bedarf detaillierterer Prüfung,
inwiefern bei der Anordnung die Unterscheidung zwischen Grund- und Behandlungs-
pflege sinnvoll und praktikabel ist.
Administrativer Zusatzaufwand
Die Neuregelung hat sowohl für die diplomierten Pflegefachpersonen als auch für die
Kantone Konsequenzen. Pflegefachpersonen, die eigenverantwortlich Pflegeleistungen
erbringen, benötigen gemäss geplantem Gesundheitsberufegesetz eine Berufsaus-
übungsbewilligung und müssen in einem Berufsregister erfasst sein. Mit der Umsetzung
bis
der Neuregelung nach Art. 33 Abs. 1 Bst. b und c müssten alle diplomierten Pflege-
fachpersonen im Kanton Bern eine Berufsausübungsbewilligung haben, statt wie bis
anhin nur die freiberuflich Tätigen und die Leitungspersonen mit fachlicher Verantwor-
tung in einer Organisationen oder Institution.
Die "gemeinsame" Anordnung von einer Ärztin oder einem Arzt und einer Pflegefach- UR person ist problematisch. Entweder soll die Ärztin oder der Arzt oder die Pflegefachper-
son die Leistungen der Akut- und Übergangspflege anordnen. Es stellt sich hier die Frage, wieso für die Akut- und Übergangspflege eine grundsätzlich andere Regelung gelten soll als für übrige Pflegeleistungen. Denn gemäss heutiger Regelung beinhaltet die
Akut- und Übergangspflege die gleichen Leistungen wie die übrigen Pflegeleistungen,
nämlich Leistungen nach Artikel 7 Absatz 2 der Krankenpflege-Leistungsverordnung
(KLV; SR 832.112.31). Konsequenterweise müssten damit Pflegefachpersonen auch
Akut- und Übergangspflege anordnen können.
bis
33. Abs. 1 lit.c. KVG: Es wird dem Minderheitsantrag von Cassis, Bortoluzzi, de Cour- SO ten, Moret und Stolz gefolgt, wonach diese Bestimmung ersatzlos zu streichen ist. Diagnostische und therapeutische Leistungen werden nur vergütet, wenn sie von Pflege-
fachpersonen auf Anordnung oder im Auftrag eines Arztes erfolgen; Leistungen der
Abklärung, Beratung, Koordination und Grundpflege hingegen sind auch vergütungs-
pflichtig, wenn sie von der Pflegefachperson im eigenen Ermessen erbracht werden.
Eine zusätzliche Mischform ist nicht zielführend.
Artikel 33 Abs. 1bis TG
Im erläuternden Bericht (S. 2) wird ausgeführt, dass die Ermächtigung zur Verschrei-
bung von OKP-Leistungen sich auf Leistungen der „Abklärung, Beratung und Koordina-
tion sowie der Grundpflege“ erstrecken soll. Für die Behandlungspflege soll somit wei-
terhin ein Auftrag oder eine Anordnung einer Ärztin oder eines Arztes nötig sein. Diese
Regelung müsste zur Vermeidung späterer Diskussionen bereits auf Gesetzesstufe
verankert werden.
Art. 33 cpv. Ibis TI
Come chiaramente rimarcato a più riprese nel rapporto esplicativo, le prestazioni che potranno essere dispensate da infermieri senza prescrizione medica saranno quelle definite all'art. 7 cpv. 2 lett. a (valutazione, i consigli ed il coordinamento) e lett. c (cure di base) OPre, mentre rimarrà l'obbligo di prescrizione medica per le prestazioni di cui all'art. 7 cpv. 2 lett. b OPre (esami e cure mediche). Questa delimitazione rappresenta un principio fondamentale della revisione in esame. Di conseguenza riteniamo necessario che venga esplicitata già a livello di legge e non solo successivamente nell'ordinanza. Si potrebbe ad esempio procedervi con una modifica dell'articolo proposto del tenore seguente:
b. sono prestazioni di valutazione, consigli e coordinamento oppure cure di base dispensate da infermieri senza prescrizione o indicazione di un medico."
Ancorato questo principio nella legge, rimarrebbe poi valida la delega al Consiglio federale di precisare ulteriormente queste prestazioni.
Aderiamo inoltre alla proposta di minoranza di stralcio della lett. c coerentemente con quanto osservato in riferimento all'art. 25a cpv. 2.
Art. 33 al. 1 bis VD
Le Conseil d'Etat demande l'ajout à la lettre b : « par un infirmier ou par une organisa-
tion qui les emploie sans prescription ni mandat médicaux».