Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2003/137: Vorentwurf für eine Revision des ZGB (Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht); Vorentwurf für ein Bundesgesetz über das Verfahren vor den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden · 133 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 65Fedlex · Ergebnisbericht

Vorschläge / Propositions / Proposte

Kantone / Cantons / Cantoni:

AG: Streichen

Art. 24 Vorabklärungen

1 Eine geeignete Person, die nicht Mitglied der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde sein muss, kann mit Vorabklärungen beauftragt werden.

2 Die beauftragte Person erstattet der Behörde über ihre Abklärungen einen kurzen Bericht. Diese bestimmt dann, ob das Verfahren weiterzuführen oder einzustellen ist.

3 Die Einstellung ist den Verfahrensbeteiligten mitzuteilen, soweit nicht wichtige Gründe dagegen sprechen.

Art. 24 Enquête préliminaire

1 L'autorité de protection de l'enfant et de l'adulte peut charger l'un de ses membres ou une tierce personne d'effectuer une enquête préliminaire.

2 Cette personne soumet un bref rapport sur les résultats de son enquête à l'autorité, qui décide de continuer ou de clore la procédure.

3 La décision de clore la procédure doit être communiquée aux parties, à moins que de justes motifs ne s'y opposent.

Art. 24 Inchieste preliminari

1 Le eventuali inchieste preliminari possono essere affidate a una persona idonea, che non deve necessariamente fare parte dell'autorità di protezione dei minori e degli adulti.

2 La persona incaricata presenta all'autorità un breve rapporto sulle inchieste effettuate. L'autorità decide poi se procedere o no.

3 La rinuncia a procedere dev'essere comunicata alle parti, a meno che non vi si oppongano motivi gravi.

Kantone / Cantons / Cantoni:

BE: Das Verhältnis dieser Bestimmung zu Artikel 23 VE VEK ist unklar.

Wenn ein Verfahren schon mit jeder nicht offensichtlich unbegründeten (Gefährdungs-)Meldung rechtshängig wird, wo liegt dann der Spielraum für Vorabklärungen resp. wo liegt der verfahrensmässige Unterschied zu den zur Entscheidfindung notwendigen Abklärungen? Und ist aus Artikel 23 VE VEK zu schliessen, dass wohl bei Vorabklärungen, nicht aber bei Abklärungen ausserhalb der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde stehende Personen beauftragt werden dürfen? Gemäss Kommentar zu Artikel 25 VE VEK (Bericht S. 20) scheint dies richtigerweise nicht die Meinung zu sein. Aber weshalb bedarf es dann für die Vorabklärungen überhaupt einer diesbezüglichen Ermächtigungsnorm?

BS: Das Verhältnis dieser Bestimmung zu Art. 23 Abs. 1 Ziff. 2 ist unklar.

Wo liegt der Spielraum für Vorabklärungen bzw. wo liegt der verfahrensmässige Unterschied zu den für die Entscheidfindung notwendigen Abklärungen, wenn ein Verfahren schon mit jeder nicht offensichtlich unbegründeten Gefährdungsmeldung rechtshängig wird?

GE: L'expression "tierce personne" mentionnée aux alinéas 1 et 2 devrait

être remplacée par une formulation plus large, englobant des organismes tels que les Services de protection de l'enfance ou de la jeu-