Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/13: Teilrevision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Immobiliarsachen- und Grundbuchrecht) · 486 Seiten
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sicht) entziehen. Somit wird trotz öffentlich-rechtlicher Baumöglichkeit ein Prozess über Schadenersatz mit dem Nachbarn provoziert; die Verhinderung oder Verzögerung von Bauprojekten scheint vorprogrammiert. Die Prozessmöglichkeit wird, so die Erfahrung, nicht selten zu Erpressungen missbraucht, was durch die neue Bestimmung noch gefördert würde. Konsequent wird Art. 679 Abs. 2 (neu) daher abgelehnt.
Anderseits wird eingeräumt, der neue Abs. 2 bringe eine willkommene Präzisierung betreffs negativer Immissionen. Allerdings wird angemerkt, der "Entzug anderer lagebedingter Vorzüge" sei sehr auslegungsbedürftig und müsste von der Rechtssprechung konkretisiert werden. Es dürfte nicht einfach sein, im konkreten Fall - unter Berücksichtigung schadenersatzrechtlicher Gesichtspunkte und damit unter dem Aspekt der grundsätzlichen Verschuldungshaftung
- auf Schadenersatzpflicht zu schliessen.
Uni LA: L'application d'une protection de droit fédéral aux immissions négatives, même exceptionnelle (ATF 126 III 452, JdT 2001 I 542), et même limitée à de simples plantations (art. 679 al. 3 projeté), contribue à l'insécurité juridique et à la multiplication des procès, lorsqu'il existe des règles de droit civil cantonal claires sur ce sujet (cf. l'argumentation de la critique in JdT 2001 I 552ss, et PJA 2001, p. 594ss).
Uni GE: Sur le principe, l’ajout de deux alinéas à l’art. 679 peut être approuvé. On peut toutefois se demander s’il est opportun d’introduire le terme "immission" dans le Code civil (projet d’art. 679 al. 3), dont la légitimité d’emploi en français demeure incertaine (même s’il est vrai que la loi fédérale sur la protection de l’environnement y recourt déjà, à son art. 4 notamment). On regrettera surtout que les experts n’aient pas rédigé à neuf l’art. 679 actuel (qui deviendrait l’art. 679 al. 1 selon l’Avant-projet), dont l’interprétation selon la jurisprudence est fort éloignée du texte: ainsi que le notait le prof. Pierre Tercier il y a près de vingtcinq ans, "il s’agit […] d’une des règles du droit privé dont l’application s’écarte le plus du sens obvie qu’a son texte". Il serait donc certainement utile de réécrire cette norme, en codifiant la jurisprudence que l’on estime devoir conserver.
VIV: Die explizite Nennung von negativen Immissionen "Entzug von Besonnung, Tageslicht oder anderer lagebedingter Vorzüge des Grundstücks" lehnt der VIV ab. Das Prinzip, Rechtsprechung in Gesetze zu kodifizieren, ist grundsätzlich mit Problemen behaftet. Rechtsprechung ist immer auch von der Zusammensetzung des Richtergremiums abhängig und deshalb nicht in Stein gemeisselt. Ergo sollten auch nicht Richtersprüche ins ordentliche Recht überführt werden.
Falls Abs. 2 von Art. 679 nicht eingeführt wird, macht auch Abs. 3 keinen Sinn. Zudem ist es gefährlich, enumerativ aufzuzählen, was keine Entschädigungspflicht zur Folge hat. Gemäss Umkehrschluss ist alles Andere entschädigungspflichtig.
VSEI: Soweit Artikel 679 Absatz 2 die Einschränkung stipuliert, dass bei einer Eigentumsüberschreitung und positiven Immissionen nur Schadenersatz statt Beseitigung einer Baute oder einer anderer ortsfesten Einrichtung gefordert werden kann, ist er zu begrüssen. Dagegen lehnen wir die Entschädigung von negativen Immissionen grundsätzlich ab. Artikel 679 Absatz 2 kann aber auch zur Folge haben, dass beim Erwerb eines Grundstückes in einem gewissen