Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2004/8: Revision der Krankenversicherung: Gesetzgebungspaket 1 · 145 Seiten

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Vernehmlassung

Teilrevisionen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung und

Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung

Procedure de consu/tation

Revisions partielles de /a loi sur l'assurance-maladie et

modification de /'ordonnance sur /'assurance-maladie

pensation doit etre fait rapidement, en raison de parametres qui n'avaient pas pu etre pris en consideration a l'origine de la loi de 1994, notamment les regroupements familiaux suite aux accords bilateraux Suisse - Union europeenne, l'afflux des jeunes, en particulier d'Europe de l'Est, en etat de sante parfois precaire; les changements d'assureurs, assez importants dans le canton de Vaud, suite a l'alignement des primes des jeunes de 19 a 25 ans sur celles des adultes et a l'instauration des regions (3 dans le canton de Vaud) avec primes differenciees.

Les reserves devraient etre constituees non pas aupres de chaque assureur, mais aupres du Fonds de compensation des risques. Cette formule evitera que chaque fois qu'un assure change d'assureur, l'ancien assureur puisse conserver les reserves et le nouveau doive les reconstituer ; le taux des reserves constituees aupres du Fonds de compensation des risques pourra alors etre abaisse de maniere substantielle et le montant des primes, de ce fait, abaisse lui aussi.

Prolongement de la compensation des risques de cinq ans: la CDS sug- CDS, JU, NE, gere de se mettre en quete pendant ce temps de possibilites d'ameliorer Tl la compensation des risques. Par ailleurs, s'agissant des reserves, on examinera si, en cas de changement de caisse de l'assure, elles devraient etre elles aussi transferees en consequence. On pourrait par exemple aussi imaginer de rassembler les reserves pour l'ensemble des assures dans un pool.

Die EVP unterstützt die Verlängerung um 5 Jahre, fordert gleichzeitig EVP aber die Ausarbeitung von Morbiditätsindikatoren für die gerechtere Erfassung der Risiken.

Da die erheblichen Unterschiede in der Risikostruktur der Versicherer FDP durch die volle Freizügigkeit der Versicherten nicht ausgeglichen werden konnten, braucht es nach wie vor einen Risikoausgleich. Die FDP unterstützt somit die Verlängerung (um 5 Jahre) der heute geltenden Regelung zum Ausgleich der Risikostrukturunterschiede, da diese Ende 2005 auslaufen wird. Eine Neuausgestaltung des Risikoausgleichs wäre in dieser kurzen Frist nicht realisierbar. Die Tatsache, dass der Risikoausgleich auch im Zusammenhang mit Reformschritten in anderen Bereichen der Krankenversicherung betrachtet werden muss (wie bspw. bei den Managed Gare Modellen), rechtfertigt die Verlängerung der heutigen Regelung zusätzlich.

Wir sind mit einer Verlängerung von maximal fünf Jahren einverstanden. SPS Die SP Schweiz fordert jedoch, dass zwischenzeitlich Alternativen geprüft und dem Parlament unterbreitet werden. Eine zu prüfende Alternative ist - unter Einbezug der dazu bereits geleisteten Vorarbeiten des EDI -, die Schaffung eines sozialverträglich finanzierten Hochkostenpools.

Unbestritten ist der in den Erläuterungen unter Teil "Gesamtstrategie, Risikoausgleich, Pflegetarife, Spitalfinanzierung" gemachte Hinweis, dass gegenüber dem alten Krankenversicherungsgesetz mit verschiedenen Massnahmen (z.B. Versicherungsobligatorium, volle Freizügigkeit) die angestrebte Solidarität zwischen den Versicherten gestärkt werden konnte. Allerdings ist das Solidaritätsziel noch nicht erreicht. Der Risikoausgleich ist eines dieser Instrumente und darf deshalb nicht ersatzlos gestrichen werden.

Es ist bekannt, dass der heute nach Alter, Geschlecht und Kanton funktionierende Risikoausgleich nicht befriedigt. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Versicherten wenig wandern und wenn,

dann sind es vor allem die jüngeren und gesünderen Versicherten die zu einem Versicherer mit günstiger Prämie wechseln, Das heutige System setzt der Entsolidarisierung in der Grundversicherung zuwenig entgegen,