Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/86: Zusammenarbeit E-Government Schweiz ab 2016 · 62 Seiten
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Bericht Anhörung «E-Government Schweiz ab 2016»
6d Abraxas
9.1. Allgemein
Die Bündelung der Kräfte der Hauptakteure Bund, Kantone und Gemeinden unter Einbezug von Wissenschaft und Wirtschaft sehen wir als essentielle Grundlage, um E-Government in der Schweiz zielgerichtet mit der notwendigen Effizienz und Effektivität voranzubringen.
6d 9.2. Vision
Aus unserer Sicht gibt es keinen eindeutigen Favoriten für die Formulierung der Vision. Wir stimmen mit ihnen überein,, dass der Vorschlag 2 (Alle Verwaltungsprozesse…) nicht realis-tisch und auch nicht sinnvoll ist.
6d 9.3. Prinzipien
Die Festlegung der Prinzipien erachten wir als wichtige Grundlage für die Erreichung der Vi-sion und werden diese unsererseits proaktiv unterstützen.
6d 9.4. Strategischen Ziele
Eine gebündelte Steuerung, Führung und Koordination ist begrüssenswert.
Vielmehr als un-ter einem Dach ist es wichtig, dass die Bündelung effektiv und effizient organisiert wird.
6d 9.5. Voraussetzungen
Die definierten Voraussetzungen sind – wie die strategischen Ziele – wichtige Komponenten zur Erreichung der gemeinsamen Vision. Insbesondere die zentrale Bereitstellung von Re-gistern und – wie auch durch die SIK eingebracht – die Interoperabilität und Verbindlichkeit von E-Government Standards sind essentiell.
6d 9.6. Umsetzung Szenarien
Inhaltlich können seitens Abraxas keine abschliessenden Aussagen bzgl. der möglichen Umsetzungsszenarien vorgenommen werden. Wir unterstützen die Aussage der SIK, dass auf Basis der vorhandenen Schwachstellen mögliche Verbesserungsvorschläge angegangen werden sollten.
6d 9.7. Massnahmenpakete: Ein Massnahmenkatalog, welcher auf Basis der stra-
tegischen Ziele aufgesetzt wird, ist zweckmässig. Der Katalog muss konsequent den strategischen Zielen angepasst werden und die Fortschritte sind regelmässig zu prüfen und den Gegebenheiten anzupassen. Von den aufgeführten Beispielen sind aus unserer Sicht der eineindeutige Personenidentifikator und verbindliche E-Government-Standards mit höchster Priorität zu verfolgen. 6a 9.8. Schlussbemerkung: Die E-Government Strategie 2016 bietet die Chance
erkannte Probleme und Schwachstel-len aus den vergangenen E-Government Jahren anzugehen und für die Zukunft einen Rahmen zu schaffen, der es ermöglicht, auf Basis der föderalen Strukturen der Schweiz das E-Government erfolgreich weiter auszubauen.
Kt. AG
6c Die im Fragebogen-Entwurf-SIK beschriebene, teilweise kritische Einschätzung
der E-Government-Zusammenarbeit teilen wir weitgehend. Die Antworten der SIK in Form der Auswahl von Antworten und die schriftlichen Ergänzungen unterstützen wir grösstenteils. Insbesondere erscheint uns die Verbesserung der übergeordneten Projektkoordination und des Reportings, wie auch die Konzent-4e ration auf einige wenige wichtige Projekte sinnvoll. Es braucht ein kleines reali-
sierbares Projektportfolio, welches in der Wirkung und Unterstützung der laufenden und zukünftigen Bestrebungen grosse Wirkung entfaltet. Um die angestrebten Ziele zu erreichen ist aus unserer Sicht ein starkes Signal aus der Politik, nicht aber ein neues Gesetz notwendig. Wir sind ebenfalls der Meinung,
dass wenige zentrale Services zur Verfügung stehen sollen. Insbesondere ein 4a abgestimmtes und übergreifendes IAM wäre von grossem Nutzen. Ob das
zentral beim Bund oder dezentral bei den Kantonen betrieben wird möchten wir nicht festle-gen. Eine überdimensionierte Betriebsorganisation für zentrale
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