Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2023/12: Strategie der Internationalen Zusammenarbeit 2025–2028 · 69 Seiten
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* Länder ohne offizielle Vertretung vor Ort, in denen das Programm aus den Anrainerstaaten geführt wird. Regionaler Programmansatz bevorzugt.
** Im Rahmen der allgemeinen humanitären Hilfe engagiert sich die DEZA in klar begrenztem Masse auch in anderen Ländern finanziell, 2023 zum Beispiel in Algerien, in Kamerun, in Libyen, in Nigeria, in Nordkorea. Diese Liste wird je nach internationaler Lage im Strategiezeitraum 2025–28 anders aussehen.
1 Südkaukasus-Programm (Georgien und Armenien) der DEZA: ergänzende Massnahmen des SECO in Aserbaidschan
Anpassung der Arbeitsinstrumente an den jeweiligen Kontext
Die Schweizer IZA arbeitet nicht in allen Schwerpunktländern auf die gleiche Weise und mit den gleichen Zielen. In einigen Ländern setzt die IZA vor allem den humanitären Auftrag «Leben retten und Leiden lindern» um, während sie in anderen Ländern die Bemühungen der Partnerländer um nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung unterstützt. Die IZA arbeitet immer häufiger mit einem kurz-, mittel- und langfristigen Ansatz, um einerseits auf Notsituationen reagieren zu können und andererseits die strukturellen Faktoren, die für Fragilität und eine geringe Resilienz verantwortlich sind, zu verringern. Die erwarteten Ergebnisse, die Arbeitsweisen, Managementstrukturen, Kosten und Risiken variieren je nach Kontext und Entwicklungsstand des Landes. Die gemeinsame Präsenz von humanitärer Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung stärkt die Wirkung und die Rolle der Schweiz.