Botschaft zur Revision des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) (1. BVG-Revision)
vom 1. März 2000
Bundesblatt · BBl 2000 2686Bundesblatt · BBl 2000 2637
sichtigung dieses Sachverhaltes werden nachstehend neben den BVG-Kosten (das sind jene Kosten, die entstehen würden, wenn alle Vorsorgeeinrichtungen nur gemäss BVG versichern würden) auch die effektiven Kosten angegeben.
3.3.1 BVG-Kosten
In der folgenden Tabelle werden die Kosten der Revisionspunkte ausgewiesen. Sie werden zu Preisen von 1999 angegeben.
BVG-Kosten in Millionen Franken
(zu Preisen des Jahres 1999)
Anpassung Rentenalter Frau
Flankierende Massnahmen Umwandlungssatz
Einführung der Witwerrente
Einführung der Viertelsrente für Invalide
Aufhebung Beitrag für Sondermassnahmen
Ergänzungsgutschriften für die Eintrittsgeneration Jahr Insgesamt 2003 –195 1194 70 24 –892 78279
2004 –192 1221 72 24 –905 80300
2005 –154 1225 78 24 –909 80344
2006 –150 1254 79 25 –923 78363
2007 –146 1257 80 25 –924 78370
2008 –146 1258 81 25 –923 73368
2009 –99 1300 87 25 –945 70438
2010 –97 1298 88 25 –944 68438
2015 –99 1344 91 26 –990 53425
2020 –81 1314 95 27 –1027 28356
2025 –57 1313 97 28 –1053 6334
2030 –63 1370 98 29 –1072 1363
Insgesamt ist nach Ende der Übergangsphase ab 2025 mit Mehrkosten von jährlich rund 350 Millionen Franken zu rechnen. Bezogen auf die AHV-Lohnsumme der BVG-Versicherten entspricht dies rund 0,15 AHV-Lohnprozent. Die maximale Belastung stellt sich mit rund 440 Millionen Franken um das Jahr 2010 ein; dies entspricht dannzumal rund 0,22 AHV-Lohnprozent.
Im Übrigen sind die Erhöhung der Gutschriftensätze (als flankierende Massnahme zur Senkung des Umwandlungssatzes) und die Aufhebung des Beitrages für Sondermassnahmen (Art. 70 BVG) die wesentlichen Kostenfaktoren dieser Revision.