Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/27: Legge federale sulla revisione e l'unificazione del diritto della responsabilità civile (Legge sulla responsabilità civile) · 452 pagine

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2Kann der Schadenbetrag nicht genau beziffert werden, so ist er vom Gericht mit Rücksicht auf die Umstände und den gewöhnlichen Lauf der Dinge abzuschätzen3.

3Ersatzfähig ist nur der Schaden, der von der geschädigten Person nicht mit zumutbaren Massnahmen abgewendet werden kann.

4Bringt das Haftungsereignis der geschädigten Person nebst dem Schaden auch finanzielle Vorteile, so sind diese, soweit angemessen, anzurechnen.

Der Vorentwurf enthält Teilelemente der Schadensberechnung, nimmt das Thema aber nicht als ganzes auf. Wegen der grossen Bedeutung der Regelung der Schadensberechnung beantragen wir deshalb, in einem neuen Artikel als ganzes die Eckpfeiler der Schadensberechnung zu verankern.

In Abs. 1 wird auf die konkrete Schadenberechnung hingewiesen.

Abs. 2 übernimmt die Regel von Artikel 56d Abs. 3 VE-OR resp. des heute geltenden Abs. 2 von Art. 42 OR, der systematisch zu den Bestimmungen über den Schaden gehört.

In Abs. 3 wird die Schadenminderung und die Verhältnismässigkeit geregelt, die für die Restitution und Reparation zentral sind. Die Schadenminderungspflicht bildet das Korrelat zum Anspruch auf Rettungskosten, die vorstehend erwähnt worden sind. Mit der Beschränkung auf die notwendigen und angemessenen Kosten soll verhindert werden, dass untaugliche oder übertriebene Beseitigungsmassnahmen in Rechnung gestellt werden.

Abs. 4 äussert sich schliesslich zur Vorteilsanrechnung. Auch hier handelt es sich um ein grundsätzlich unbestrittenes Anliegen, dem in der Praxis grosse Bedeutung zukommt und das daher auch gesetzlich Erwähnung finden sollte.

TCS: Cf. 365.03.01 ad art. 58 LCR.

Uni GE: Remplacer le titre du chiffre I. par „Préjudice“ (cf. la terminologie adoptée par DESCHENAUX / TERCIER, § 3 N. 1 et 2). A l'art. 45 al. 1 AP, remplacer „dommage“ par „préjudice“ et biffer la mention „patrimonial“ aux al. 1 et 2. Alinéa 3: remplacer „dommage“ par „préjudice“.

Uni LA: Nous prenons acte du fait que les auteurs de l’avant-projet ont sciemment renoncé à définir la notion de „dommage purement économique” (Rapport, p. 78, ad n. 2.3.2.1), laissant à la jurisprudence le soin de définir quels „dommages purement économiques” seront réparables ou non, en particulier les „dommages purement économiques” relevant de la catégorie des dommages dits „réfléchis”

Nous relevons, comme le remarque aussi le Rapport explicatif (Rapport, p. 77 bas – p. 78 haut, ad n. 2.3.2.1), que la question de la réparation du „dommage purement économique”, en particulier sous sa forme réfléchie, est indissociable de la question de la définition de l’illicéité. Dans la mesure où l’avant-projet change, comme on le verra, la notion même

3 vgl. Art. 56d Abs. 3 VE-OR.