Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/27: Legge federale sulla revisione e l'unificazione del diritto della responsabilità civile (Legge sulla responsabilità civile) · 452 pagine

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Ausdrücklich zu begrüssen ist, dass die Tierhalterhaftung neu als Gefährdungshaftung ausgestaltet werden soll (Art. 60 VE OR). Allerdings ist zu überlegen, ob insoweit nicht konsequenterweise eine Haftpflichtversicherung als obligatorisch erklärt werden müsste. Schliesslich ist die vorgeschlagene Solidarhaftung von Eigentümer und Besitzer eines Werkes (Art. 61 Abs. 1 VE OR) konsequent (vgl. auch Unterhaltspflichten/Mängelbehebung im Mietrecht) und somit ebenfalls zu begrüssen. Insgesamt erscheint der vorgelegte Entwurf als ausgewogen. Ob die Haftungstatbestände eher grosszügig oder restriktiv ausgestaltet werden sollen, ist letztlich eine politische Frage.

GR: Die Regierung begrüsst das gewählte Vorgehen zur Vereinheitlichung des Haftpflichtrechts durch die Revision des OR sowie durch Änderungen, Aufhebungen und Globalverweise auf den Allgemeinen Teil des OR-Haftpflichtrechts (Art. 41-58 OR gemäss Vorentwurf) in den verschiedenen Spezialgesetzen. Zu Recht wurde dieses Vorgehen dem Erlass eines Spezialgesetzes vorgezogen. Eine in diesem Zusammenhang wohl erfolgte gänzliche Ausklammerung des ausservertraglichen Haftpflichtrechts aus dem OR wäre sicher zu weit gegangen. Durch die Schaffung eines Allgemeinen Teils des OR-Haftpflichtrechts können die in zahlreichen Gesetzen geregelten, untereinander nicht oder ungenügend koordinierten Haftungsbestimmungen vereinheitlicht werden, indem in diesen Gesetzen jeweils im Sinne einer Globalverweisung subsidiär auf das OR verwiesen wird. Dies ist grundsätzlich zu begrüssen. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die von den besonderen Gegebenheiten des jeweiligen Spezialgesetzes geprägten Bestimmungen in diesen Gesetzen verbleiben und somit beachtet werden müssen. Insofern kann die bestehende Unübersichtlichkeit auch mit der Revision nicht ganz beseitigt werden.

JU: Le Gouvernement de la République et Canton du Jura se félicite de la volonté du législateur fédéral de refondre entièrement le droit de la responsabilité civile suisse. En effet, la doctrine souligne depuis de nombreuses années, à raison, les lacunes et l'absence de cohérence du système mis en place (voir notamment: Oftinger, Stark, Schweizerisches Haftpflichtrecht, Allgemeiner Teil, Band I, Schulthess Polygraphischer Verlag, Zurich, 5ème éd., 1995, § 1, pt 73).

Si le législateur a fait un effort ces dernières années pour ne pas aggraver la situation, il existe toutefois un besoin urgent de rétablir un certain ordre et une certaine cohérence entre les dispositions du Code des obligations ou du Code civil (art. 41ss CO, 28, 333 et 679 CC) et les nombreuses lois qui contiennent des articles sur le sujet.

Cependant, une telle refonte est d'une grande complexité. En effet, elle implique dans un premier temps de se demander quelle est la meilleure solution pour rétablir l'unité perdue (nouvelle loi ou refonte de la partie du CO consacrée à la responsabilité civile (art. 41ss CO). Cette question est d'autant plus délicate que le droit de la responsabilité civile touche de très près à d'autres branches du droit, notamment à la responsabilité contractuelle ou au domaine extrêmement complexe des assurances. Or, le droit des assurances sociales est lui aussi en plein bouleversement (FF 2000,

p. 2657), ce qui implique un effort supplémentaire de coordination, sous peine de limiter les effets bénéfiques des réformes en cours.