Rapporto sui risultati
Consultazione 2002/17: Unificazione della procedura civile (Codice di procedura civile svizzero) · 956 pagine
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arbeitnehmenden Partei nicht behaupten lässt. Davon abgesehen lässt sich eine Abweichung vom internationalen Recht vorliegend damit rechtfertigen, dass das Schutzbedürfnis im Binnenverhältnis tendenziell grösser sein wird als im internationalen Verhältnis, wo oftmals Angehörige des Kaders betroffen sein werden.
Fazit: Art. 31 ZPO Ingeress ist wie folgt zu formulieren: "Auf die Gerichtsstände nach Artikel 28-30 können vor Entstehung der Streitigkeit oder durch Einlassung nicht verzichten: ..."
Art. 32
Organisationen / Organisations / Organizzazioni
SchKG-Vereinigung: Auf den Erfolgsort sollte als Gerichtsstand ausdrücklich ver-
zichtet werden, wenn er nicht klar lokalisierbar ist (z. B. bei Internetdelikten oder Patentverletzungen), ansonsten der Kläger an jedem beliebigen Gericht in der Schweiz klagen könnte.
suisa: Dass der Gerichtsstand am Sitz / Wohnsitz der geschädigten Partei (Art. 25
GestG) beibehalten wurde, begrüssen wir sehr und ist uns ein grosses Anliegen.
Uni BE: Diese Bestimmung ist sachlich nicht vertretbar, da so der Kläger ein vier-
faches Wahlrecht hat. Vorschlag: Klägerwohnsitz streichen, da diesfalls keine besondere Beweisnähe besteht.
Art. 33
Kantone / Cantons / Cantoni
LU: Wir begrüssen die Einführung des Gerichtsstandes des Ortes, an dem die vor-
sorgliche Massnahme erlassen wurde. Im Interesse einer raschen und effizienten Beurteilung durch ein mit der Sache bereits vertrautes Gericht beantragen wir, diesen Gerichtsstand zwingend zu erklären und den Wahlgerichtsstand des Wohnsitzes oder Sitzes der beklagten Partei ersatzlos zu streichen.
TI: Per le pretese di risarcimento del danno in caso di misure provvisionali ingiusti-
ficate l’art. 33 AP prevede il foro del domicilio /sede del convenuto o il foro del luogo in cui la misura è stata emanata.
Vi è una certa e curiosa dicotomia rispetto a quanto previsto dal progetto in tema arbitrale. Difatti, qualora la stessa pretesa sia fatta valere nell'ambito di una procedura arbitrale, l’art. 364 cpv. 4 AP prevede che il tribunale arbitrale sia competente a statuire solo se le pretese risarcitorie sono fatte valere nel corso della medesima procedura arbitrale; in caso contrario è competente il giudice statale, a meno che il patto d’arbitrato prevede che anche queste pretese sono soggette ad arbitrato.
Oltre a ciò è legittimo chiedersi se non è opportuno attribuire la competenza inerente le cause di risarcimento del danno al giudice competente della causa principale oppure al giudice che ha ordinato la misura provvisionale, i quali conoscono più approfonditamente la causa rispetto al giudice del domicilio/sede del convenuto (dell’azione di risarcimento), che può non coincidere con i citati giudici competenti.