Rapporto sui risultati

Consultazione 2004/8: Revisione dell'Assicurazione malattia: progetti delle leggi 1 · 145 pagine

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Vernehmlassung

Teilrevisionen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung und

Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung

Procedure de consultation

Revisions partielles de la loi sur l'assurance-ma/adie et

modification de l'ordonnance sur /'assurance-maladie

l'impöt negatif.

Die Einführung von abgestuften Höchstbelastungsgrenzen bzw. Selbstbehaltsstufen GR im Sinne der bundesrechtlichen Sozialziele ist abzulehnen, da die Sozialpolitik Sache der Kantone ist. Dementsprechend haben die Kantone in ihren

Prämienverbilligungssystemen auch bereits eigene Sozialziele festgelegt, die den besonderen kantonalen Gegebenheiten Rechnung tragen. Deren Ablösung durch die Einführung gesamtschweizerischer Sozialziele würde zu einer unerwünschten

Umverteilung bei den Verbilligungsbeiträgen führen . Da die Prämien in der

Grundversicherung wesentlich stärker steigen als die durchschnittlichen Einkommen der Versicherten, wäre zudem bei fixen Höchstbelastungsgrenzen mit einem

überproportionalen Wachstum der Aufwendungen der öffentlichen Hand für die Prämienverbilligung zu rechnen, welche die bereits angespannte finanzielle Situation der öffentlichen Hand weiter zu strapazieren droht. Die gemäss Modellrechnung erwartete Steigerung der Kantonsbeiträge von 2005 bis 2008 um "lediglich" knapp eine Milliarde Franken oder rund 50 Prozent stellt eine zu optimistische Schätzung dar, da sie von einer Annahme der Lohnentwicklung von 2,3 Prozent und einer Prämiensteigerung von 4,5 Prozent ausgeht.

Die Möglichkeit der finanziellen Steuerung durch die Kantone über die Festlegung von Höchsteinkommensgrenzen im Sinne von Art. 65 a Abs. 5 EntwKVG erachten wir als notwendig. Die Regulierungsmöglichkeiten sind allerdings limitiert. Auch bei einer zurückhaltenden Festlegung der Einkommensgrenzen würde der

Subventionsbedarf für die bisherigen Verbilligungsberechtigten ansteigen, nachdem die Einkommen erfahrungsgemäss wie erwähnt mit der Prämienentwicklung nicht Schritt halten. Eine solche Entwicklung steht jedoch mit einer nachhaltigen

Finanzpolitik der öffentlichen Hand nicht im Einklang. Die Kantone müssten zur Sicherung ihrer Ausgaben für die Prämienverbilligung die

Höchsteinkommensgrenzen jährlich herabsetzen.

Da die Kantone richtigerweise weiterhin für die Festlegung der beitragsberechtigten Einkommenskategorien und die Begrenzung des Anspruches auf

Prämienverbilligung zuständig sein sollen, werden, da die Prämienverbilligung das Ergebnis von Selbstbehalt und dazugehörender Einkommenskategorie ist, auch bei der Festschreibung der Selbstbehaltsstufen auf Bundesebene die materiellen

Unterschiede in der Prämienverbilligungspolitik der Kantone bestehen bleiben. Auch auf Grund dieses Umstandes ist von der Einführung bundesrechtlicher Sozialziele in der Prämienverbilliqunq abzusehen.

La RCJU se felicite que le Conseil federal ait l'intention de majorer les subsides JU federaux a la reduction des primes. Toutefois, la RCJU, tout comme la CDS, n'est pas d'accord avec le Conseil federal lorsqu'il s'agit de fixer un objectif social au niveau federal. Certes, les cantons ont contribue, lors de l'elaboration du modele, a raison de 2 a 10°/0 ou de 4 a 12 % a la participation individuelle des assures. Ce modele a toutefois ete prefere comme pis-aller au modele qui prevoit une participation individuelle maximale de 8%, mais il n'a jamais su convaincre.

- Si l'on ne majore pas de maniere plus appreciable les subsides federaux que ne le prevoyaient les deliberations autour de la 2eme revision de la LAMal, la fixation d'un objectif social en pour-cent du revenu restera sans effet. En effet, sans une augmentation sensible des subsides federaux, les futures augmentations de coüts seront de plus en plus a la charge des cantons.

- La solution proposee, sans une injection massive de moyens par les collectivites publiques cantonales, impossible dans la situation financiere actuelle des cantons, pourrait s'averer moins favorable pour une grande partie des assures de condition economique modeste par rapport ä la situation actuelle.

- Au surplus, les cantons se verraient confrontes a une tres lourde charge de travail au niveau de l'application, car il faudrait aussi adapter les lois cantonales. Pour autant, il ne serait pas possible d'instaurer la transparence intercantonale recher-