Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2002/17: Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts (Schaffung einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung) · 956 Seiten

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Art. 84 Decisione ed esecuzione della fusione di fondazioni di famiglia e di fondazioni ecclesiastiche: se le condizioni materiali e formali della fusione non sono adempiute, i destinatari titolari di pretese giuridiche e i membri dell’organo superiore della fondazione possono impugnare la decisione di fusione dinanzi al giudice competente ex art. 29a LForo.

Art. 105 Contestazioni delle decisioni di fusione, di scissione di trasformazione e di trasferimento di patrimonio: se le disposizioni della presente legge sono violate, i soci dei soggetti giuridici partecipanti che hanno votato contro la fusine/ scissione/ trasformazione possono contestare la decisione.

Art. 107 Responsabilità: l’azione di responsabilità contro persone implicate in un modo o nell’altro nel processo di fusione/ scissione/ trasformazione/ trasferimento di patrimonio può essere promossa presso il tribunale della sede di uno dei soggetti partecipanti.

Organisationen / Organisations / Organizzazioni

AVZH:Antrag: streichen. Es besteht kein Bedarf an einem besonderen Gerichts-

stand. Insbesondere ist keine Gefahr eines problematischen Entzugs von Gerichtsständen durch Fusion etc. erkennbar, wie sie als Rechtfertigung für Art. 29a E GestG (FusG) angenommen wird. Umgekehrt schafft Art. 38 unerwünschte und ungelöste Konflikte mit den Gerichtsständen aus dem Arbeitsrecht. Zur Problematik von Art. 38 vgl. die Kritik von Dasser, in Festschrift Forstmoser, 2003, S. 662-5 am gleichlautenden Art. 29a E GestG.

Uni ZH: Der Bedarf eines besonderen Gerichtsstandes für Klagen des Fusions-

gesetzes ist nicht ausgewiesen, wie z.B. in der FS Forstmoser dargelegt wird (Dasser, FS Forstmoser, 2003, 662 ff.). Art. 38 schafft vielmehr schwierige Konflikte mit anderen Gerichtsständen, namentlich denjenigen aus Arbeitsrecht.

Art. 39

Kantone / Cantons / Cantoni

BL: Antrag: Einfügung eines zusätzlichen Absatz 2 (mit entsprechender Neunum-

merierung der beiden nachfolgenden Absätze) mit folgendem Wortlaut:

Für die Kraftloserklärung von Grundpfandtiteln, von Obligationen mit Grundpfandverschreibung sowie von grundpfandversicherten Anleihensobligationen ist das Gericht am Ort zuständig, an dem das Grundstück im Grundbuch aufgenommen ist.

Begründung des Antrags: Vor dem Inkrafttreten des Gerichtsstandsgesetzes (GestG) anerkannten verschiedene Kantone als Gerichtsstand für die Amortisation von Grundpfandtiteln den Ort des gelegenen Grundstückes (vgl. Staehelin, Basler Kommentar zum ZGB, 2. Aufl., Basel 2003, Art. 870 N 5). Aus den Materialien zum GestG ist kein spezifischer Wille des Gesetzgebers ersichtlich, diese Praxis aufzugeben. Überdies gibt es zumindest bei Begehren des Gläubigers des Grundpfandtitels oder des Eigentümers des Grundstücks keinen sachlichen Grund, das Gericht am Wohnsitz des Schuldners vorzusehen, der diesfalls am Amortisationsverfahren gar nicht beteiligt ist. Wegen der Natur des Rechtsverhältnisses (örtlicher Bezug zum Grundpfand) sollte daher der Ort der gelegenen Sache als Gerichtsstand gelten. In internationalen Ver-