Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2002/17: Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts (Schaffung einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung) · 956 Seiten
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SVR: L'Association suisse des magistrats a pris connaissance avec intérêt de
l'avant-projet de loi fédérale de procédure civile. Elle accueille de manière globalement favorable le projet, qui constitue une simplification bienvenue du point de vue du traitement procédural des litiges civils dans notre pays. Elle se contentera dès lors de quelques commentaires et critiques sur des points particuliers.
SVZst: Die Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts ist sinnvoll und begrüssenswert,
weil sie mehr Anwenderfreundlichkeit bringt und die Rechtszersplitterung aufhebt.
swissmem: Die Vereinheitlichung der Zivilprozessordnung ist Teil der Justizreform,
welche im März 2000 vom Schweizer Souverän und allen Ständen gutgeheissen wurde. Seitens Swissmem bzw. des VSM haben wir uns bereits im Rahmen der Nachführung der Bundesverfassung für die Vereinheitlichung ausgesprochen, zumal damit zahlreiche Vorschriften des Bundesrechts, das betreffende Konkordatsrecht sowie rund 10'000 Vorschriften der 26 kantonalen Zivilprozessordnungen wegfallen und damit eine wesentliche Vereinfachung erzielt werden kann.
Uni BE: Die Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts ist zu begrüssen, wiegen doch
die Nachteile sowohl der horizontalen als auch der vertikalen Zersplitterung schwer.
Uni GE: L'unification de la procédure civile suisse est assurément un processus juri-
dique d'une importance fondamentale pour notre Pays, dont on rappellera qu'à l'heure actuelle le droit matériel est mis en œuvre par le biais de 26 procédures cantonales différentes. L'entreprise est d'envergure, puisqu'il s'agit à la fois de concrétiser un droit helvétique de la procédure civile tout en faisant en sorte d'auréoler la démarche du consensus le plus large possible. Il est vrai que les particularismes cantonaux ne pourront être totalement supprimés, tant les besoins sont différents d'un canton à l'autre en matière d'organisation judiciaire, ce qui explique que – sur le plan du principe – l'organisation des tribunaux soit laissée aux cantons (article 1 III PCS).
VKF: Da die Kantonalen Gebäudeversicherungen, als öffentlich-rechtliche Institutio-
nen, und wir als deren Dachorganisation, nur marginal von zivilprozessualen Fragen betroffen sind, haben wir keine Einwendungen bezüglich der geplanten Revision. Wir möchten einzig denen von Ihnen im Begleitschreiben angesprochenen Zielen Nachdruck verleihen. Wir hoffen, dass Schlagworte wie Effizient, Kosten und Bürgernähe nicht blosse Makulatur bleiben, sondern mit der Revision auch tatsächlich berücksichtigt, beziehungsweise umgesetzt werden.
VSGV: Wir begrüssen eine gesamtschweizerische Rechtsvereinheitlichung auf dem
Gebiete des Zivilprozessrechtes sehr.
WeKo: Die Wettbewerbskommission begrüsst die Schaffung einer Schweizerischen
Zivilprozessordnung. Die Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts sieht unter anderem eine "Entschlackung des materiellen Bundesprivatrechts von zivilprozessualen Bestimmungen" (Bericht, S. 10) vor. Allerdings sollte bei diesem Ansatz bedacht werden, dass durch die Schaffung einer CH-ZPO nicht spezialgesetzliches Bundesrecht materiell abgeändert wird.
ZHK: Die Zürcher Handelskammer beurteilt den als zentrales Element der Justizre-
form konzipierten Expertenentwurf für eine Schweizerische Zivilprozessordnung, mit dem das heute in 26 kantonalen Gesetzen geregelte Zivilprozessrecht