Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/103: Bundesgesetz über die Einführung der allgemeinen Volksinitiative und Revision der Bundesgesetzgebung über die politischen Rechte · 203 Seiten
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Bundeskanzlei: Volksrechtsreform und Revision BPR. Vernehmlassungsergebnisse 2004/05 p. 43/203 Chancellerie fédérale: Réforme des droits populaires et révision de la LDP. Résultats de la consultation
Cancelleria federale: Riforma dei diritti politici e revisione della LDP. Risultati della consultazione
188. "Die (…) vorgeschlagene Variante mit einer Erleichterung beim
Unterzeichnerquorum (Art. 24 BPR) ohne Streichung der Unterlistenverbindungen wird von der Standeskommission als absolut untauglich abgelehnt. Diese Variante widerspricht dem Revisionsziel, das Nationalratswahlverfahren in den Proporzkantonen zu vereinfachen. Die Verwirklichung dieser Variante würde zu einem massiven Anwachsen der Listenzahl in den Kantonen führen und diesen damit erhebliche Zusatzbelastungen verursachen. Im Weiteren würde dies mit einer Zunahme des grossen Zeitdruckes bei der Kontrolle aller Wahlvorschläge sowie zu grossen Mehrkosten bei der Papierbeschaffung, beim Druck und bei der Verteilung der Listen führen." (AI)
189. "Vereinfachungen im Wahlrecht sind grundsätzlich zu begrüssen. Die als
Variante zur Diskussion gestellte Erleichterung beim Unterzeichnerquorum ohne Streichung der Unterlistenverbindung wird abgelehnt. Sie dürfte zu einem starken Anwachsen der Listenzahl in den Kantonen führen. Dies bedeutet nicht nur einen erheblichen zusätzlichen Zeitdruck bei der Kontrolle der Wahlvorschläge, sondern vor allem auch massive Mehrkosten für die Kantone bei Papierbeschaffung, Druck und Verteilung der Listen an die Stimmberechtigten." (SG)
190. Der "Erleichterung beim Unterzeichnerquorum" kann "nur in Verbindung mit
dem Verbot der Unterlistenverbindung" zugestimmt werden. Eine weitere Listenflut wäre auch für die Wählerschaft problematisch. Die Einschränkung der Unterlistenverbindungen darf auf keinen Fall gelockert werden. (GR)
191. "Es ist kaum daran zu zweifeln, dass die Parteien diese Variante mit dem
Gratisangebot staatlicher Mehrleistungen bevorzugen werden; die Kosten würde der Bund aber den Kantonen überlassen. Wir lehnen diese Variante entschieden ab, da damit die Vereinfachung des Nationalratswahlprozederes in sein Gegenteil verkehrt würde." (AG)
192. Betr. TG vgl. die Bemerkungen zu Ziff. 32 hiervor!
193. TI, cf. sopra, Osservazioni nel n. 32!
194. "Notre canton exclut d’ores et déjà le sous-apparentement et devrait a priori
se féliciter de ce qu’il en aille de même au plan fédéral. A la réflexion cependant, l’abandon du dispositif actuel mérite d’être évalué avec prudence car il est susceptible d’induire des effets pervers. – Le dispositif actuel soumet le sousapparentement de listes à quelques conditions formelles (dénomination principale commune, relation quant à la région, ou au sexe, etc…). Ces contraintes ont le mérite d’exister et, s’agissant de notre canton, elles ont sans doute contribué à prévenir une explosion du nombre des listes déposées : ce nombre est demeuré stable entre 1991 et 2003. - Qu’en sera-t-il si ces contraintes sont levées ? Il est impossible de le savoir mais il n’est pas irréaliste de penser, s’il n’y a plus d’autre condition posée que les 200 signatures de parrainage, que le nombre des listes va s’accroître. Il faut en effet se rappeler que les groupements qui déposent des listes n’ont aucuns frais à prendre en charge, ceux-ci étant à la charge des cantons. – L’abandon des conditions restrictives actuelles risque donc fort :
1°) d’accroître le nombre des listes déposées ;
2°) d’engendrer des frais d’impression et du travail supplémentaires aux cantons. Pour ces motifs, le Conseil d’Etat n’est pas favorable à la présente proposition. – Les autres modifications induites ne suscitent pas de remarque." (VD)
195. "Was den Fragenkomplex laut Ziffer 32 angeht, wird die Variante
'Erleichterung beim Unterzeichnerquorum (BPR Art. 24) ohne Streichung der Unterlistenverbindungen' abgelehnt. Mit dieser Variante wird das Anliegen der Kantone betreffend eine Vereinfachung des Nationalratswahl-Prozederes überhaupt nicht gehört: Diese Variante bedeutet zusätzlichen Zeitdruck bei der Kontrolle der Wahlvorschläge einerseits, sowie erhebliche Mehrkosten zu Lasten der Kantone!" (VS)
196. Concernant le JU, cf. remarques sous ch. 32 supra!