Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/69: Krankenversicherung: Neuordnung der Pflegefinanzierung · 55 Seiten
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Vernehmlassung Neuordnung der Pflegefinanzierung
Procédure de consultation sur le nouveau régime de financement des soins
Ergebnisse im Einzelnen Résultats en détail
Vorbemerkung Remarque préliminaire
Die von den Antwortenden vorgebrachten Les avis, les suggestions et les demandes Meinungen, Anregungen und Forderungen exprimés dans les réponses ne font ici l’objet werden weder gewichtet noch bewertet. ni d’une appréciation ni d’une évaluation.
Die Ausführungen wurden teilweise gekürzt. Les exposés ont en partie été raccourcis.
Grundsätzliche Bemerkungen Remarques générales
Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs
Die vorgeschlagenen Modelle sehen einseitig eine finanzielle Mehrbelastung GDK, der Kantone und Gemeinden zugunsten der Versicherer und des Bundes AR, BE, vor. Die GDK wiederholt ihre Forderung, wonach die Spital- und die Pflegefi- GL, GR, nanzierung in einem einzigen Paket zu regeln und finanzierungsneutral aus- LU, NE, zugestalten sind. NW, OW,
SH, VD, Die mittel- und langfristigen Wirkungen sind in die Berechnungen des Fi- ZH nanzbedarfs einzubeziehen. Das System ist so auszugestalten, dass die
durch die demographische, medizinische und soziale Entwicklung verur-
sachten Mehrkosten in der Langzeitpflege auch langfristig unter den Kosten-
trägern gleich verteilt werden, zumal diese nicht beeinflusst werden können.
Im Zusammenhang mit der Übergangsregelung wird noch einmal betont,
dass die Kantone dieser Regelung zur Entlastung der Krankenversicherer
nur unter der Bedingung zugestimmt haben, dass sich der Tarifschutz ge-
mäss Art. 44 KVG einzig auf die geltenden Tarife bezieht.
Beide Modelle sehen eine einseitige Verschiebung der Kosten auf die Kan- AG tone und die Gemeinden und eine Entlastung für den Bund und die Versiche-
rer vor. Es muss geklärt werden, wie mit den z.Z. verbleibenden Pflegeleis-
tungen zu verfahren ist. Auch fehlt ein Lösungsansatz, wie die Finanzierung
von Pflegebedürftigen in Krankenheimen geregelt werden soll, die aufgrund
Erreichen des Rentenalters aus der IV ausgeschieden werden.
Reformpaket verstösst gegen den Sinn und Geist des NFA, da die Kantone AI zur Finanzierung herangezogen werden, obwohl sie mit keinen diesbezügli-
chen Kompetenzen ausgestattet sind. Die Spital- und Pflegefinanzierung sind
als Ganzes zu betrachten und finanzierungsneutral zu gestalten.
S'oppose fermement aux modèles A et B. Admet le bien-fondé d'une régle- GE mentation du financement des soins de longue durée, pour autant qu'elle
s'inscrive dans une démarche globale.
Les modèles A et B introduisent des notions nouvelles. Leur analyse finan-
cière et I'évaluation de leurs retombées pour le canton de Genève revêtent
dès lors un caractère particulièrement aléatoire. Cette insécurité se trouve
renforcée par le fait que ces deux modèles sont proposés de manière disso-
ciée d'un système global.
Comme il est quasiment impossible de mesurer les transferts de charges, il
conviendra de veiller à ce que les effets soient équilibrés. II ne serait pas
admissible que la charge financière soit supportée uniquement par les can-