Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/77: Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) · 330 Seiten
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Vernehmlassung NFA 8. Öffentliche Werke und Verkehr
Kanton Appenzell Stimmt der Neureglung zu. Die Beibehaltung der strukturellen Voraussetzungen Ausserrhoden als Bemessungskriterium ist aber in den letzten Monaten zu einer politischen
Frage geworden. Daher muss offen gelegt werden, welche Belastungen auf die Kantone zukommen bzw. welche Beiträge auf welcher Grundlage der Bund bezahlt.
Kanton St.Gallen Grundsätzlich wird der vorgeschlagenen Lösung zugestimmt (Ausnahme Art. 53
Abs. 2). Die Versachlichung der Bundes- und Kantonsbeiträge rechtfertigt sich, da dadurch mehr Handlungsspielraum entsteht. Gefordert wird, dass die strukturellen Voraussetzungen der Kantone weiterhin ein Bemessungskriterium bleiben. Da dies in den letzten Monaten zu einer politischen Frage geworden ist, muss offen gelegt werden, welche Belastungen auf die Kantone zukommen bzw. welche Beiträge auf welcher Grundlage der Bund bezahlt.
Kanton Graubünden Stimmt der Neuregelung zu. Ferner wird festgehalten, dass die Bahnreform II mit
der vorgesehenen Auftrennung in ein Grund- und Ergänzungsnetz Konsequenzen auf die NFA haben kann. Es ist deshalb richtig, dass die Bahnreform II vollständig aus der Vorlage zur NFA ausgeklammert und separat geregelt wird.
Kanton Aargau Stimmt der Neuregelung mit Vorbehalt zu. Beantragt wird, dass zur Bemessung
der Abgeltung des Bundes an die Kantone der Bund zusammen mit den Kantonen eine geeignete Lösung findet.
Kanton Thurgau Den vorgeschlagenen Regelungen betreffend Regionalverkehr wird grundsätzlich
zugestimmt. Es wird erwartet, dass bei der Anhörung der Kantone durch den Bundesrat (Art. 53 Abs. 2 EBG) eine nachvollziehbare und annehmbare Lösung gefunden werden kann. Zudem wird darauf hingewiesen, dass eine Anpassung der KAV (SR 742.101.2) notwendig ist.
Kanton Tessin Schliesst sich grundsätzlich der Stellungnahme der KöV an. Zudem wird gefor-
dert, dass die Kantone bei der Definition der Kriterien für die Bestimmung der Quote der Bundesteilnahme an der Globalentschädigung zu Gunsten der Transportunternehmen hinzugezogen werden.
Canton de Vaud En ce qui concerne les modifications légales, le Canton de Vaud se rallie large-
ment à l'avis de la Conférence des directeurs cantonaux des transports publics (CDTP) du 6 décembre 2004, à savoir que le rapport final sur la législation d'exécution peut être approuvé, à l'exception du calcul des indemnisations de la
Confédération au trafic régional. En ce qui concerne ces dernières, une solution adaptée doit être négociée avec les cantons.
Kanton Wallis La suppression du critère de capacité financière et l'objectif de diminuer la part
fédérale de 69% à 50% en moyenne pour le trafic régional conduit à des réductions linéaires de la participation fédérale très pénalisante pour les cantons périphériques. Le rapport final ne fournit aucune valeur chiffrée concernant les cantons. Selon d'autres sources, la diminution, dans ces seuls domaines, serait de 27 millions de francs, selon la situation 2001/2002 pour le canton du Valais (passage de 12% à 35% de participation cantonale).
Canton de Genève Le nouveau règlement est approuvé.
Canton du Jura La description de la tâche ne met pas en évidence le lien qu'elle a avec le trafic
national. L'évaluation financière ne tient pas compte de l'évolution de la quote-part cantonale depuis 2001/2002 (différence : environ 1 million) influencée par l'arrivée du RER et l'adaptation des infrastructures des Chemins de fer du Jura.
La dynamique des coûts est difficile à prévoir, ce qui représente un souci important pour une région périphérique, financièrement faible et, à ce jour, sans liaison autoroutière directe avec le réseau suisse.
Freisinnige Demo- Stimmt der Neuregelung zu.
kratische Partei der
Schweiz
Christlichdemokrati- Stimmt der Neuregelung zu.
sche Volkspartei
Schweizerische Die Neuregelungen werden ausdrücklich begrüsst.
Volkspartei
Union patronale Gleiche Haltung wie economiesuisse.
suisse
Schweizerische Stimmt der Neuregelung zu. Zusätzlich ist für die Substanzerhaltung des Schie-Arbeitsgemeinschaft nennetzes eine Aufstockung bei den Mitteln für die Berggebietskantone analog für die Berggebiete zum Hauptstrassenbereich vorzusehen. (Erfüllung Motion Bezzola vom 8. Oktober
2004).
Die Bahnreform II kann Auswirkungen auf die NFA haben. Es ist deshalb richtig, dass die Bahnreform II vollständig aus der Vorlage zur NFA ausgeklammert und separat geregelt wird.
Schweizer Vogel- Unterstützt die Anträge des VCS.
schutz
Vereinigung des Der VSIG erklärt sich mit dem Grundsatz, wonach "das neue System (...) die Schweizerischen Aufrechterhaltung des Leistungsangebots in schwach besiedelten, wirtschaftlich Import- und Gross- benachteiligten Gebieten sicherstellen soll", nur insofern einverstanden, als sich handels dieser Grundsatz nach dem neuen Art. 43a Abs. 5 BV richtet. Der Bund ist dem-
nach angehalten, diese staatliche Aufgabe bedarfsgerecht und wirtschaftlich zu erfüllen. Konkret bedeutet dies, dass aus Rentabilitätsüberlegungen statt Eisenbahnlinien durchaus (Ruf-)Busse oder alternative Lösungen zu prüfen und zu verwirklichen sind.