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Vernehmlassung 2005/43: Weiterentwicklung der Agrarpolitik (Agrarpolitik 2011) · 370 Seiten
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Auswirkungen
sidiär werden sie dabei vom Bund im Rahmen der bestehenden Investitionsförderung weiterhin direkt, respektive mit neuen Massnahmen wie die Beiträge für landwirtschaftliche Projektinitiativen, indirekt unterstützt. Für die Investitionskredite stehen den Kantonen neben den zusätzlichen jährlichen Mitteln des Bundes rund 2 Milliarden Franken im Fonds de roulement zur Verfügung. Insgesamt ist deshalb davon auszugehen, dass die Kapitalerneuerung mit der AP 2011 auf konstantem Niveau bleiben wird.
Boden (Quantität)
Der Indikator (aus MONET) zeigt jene Fläche, die gemäss den Kriterien der Kulturlandkarte der Schweiz sehr gut bis mässig für den Ackerbau geeignet ist. Dieser Boden muss, gemäss Arealstatistik, zum günstigen Wies- und Ackerland, zum übrigen Wies- und Ackerland oder zu den Heimweiden zählen, unter 900 m ü.M. liegen und eine Hangneigung von weniger als 20 Prozent aufweisen.
Richtung Nachhaltig- Trend 1990 - 2004 Trend 2005-13 (inkl. Auswir- Auswirkung AP
keit kung AP 2011)2011
¼ Konstant  Abnahme  Abnahme § Neutral
Die Berechnungen der Agroscope FAT Tänikon betreffend die Auswirkungen der AP 2011 zeigen, dass die Landwirtschaft die ackerfähige Fläche, die ihr zur Verfügung steht, weiter bewirtschaften und pflegen wird. Da es zurzeit keine Anzeichen gibt, dass der Druck auf die ackerfähigen Böden abnehmen wird (Siedlungen, Raumbedarf für Fliessgewässer), muss trotzdem mit einem weiteren Rückgang dieser Flächen gerechnet werden.
Mit der Agrarpolitik 2011 werden weiterhin ein günstiges wirtschaftliches Umfeld für die landwirtschaftliche Nutzung der Böden und ein Anreiz zur Erbringung der gemeinwirtschaftlichen Leistungen auf diesen Flächen geschaffen. Erbringt die Landwirtschaft diese von der Gesellschaft gewünschten Leistungen, so behält auch die landwirtschaftliche Bodennutzung ihren gesellschaftspolitischen Stellenwert. Das Risiko eines weiterhin anhaltenden und irreversiblen Kulturlandverlustes wird somit reduziert. Der Schutz der ackerfähigen Böden bleibt jedoch grundsätzlich Aufgabe des Raumplanungsrechts (Sachplan Fruchtfolgeflächen).
Entwicklung der Arbeitsproduktivität
Die Arbeitsproduktivität zeigt das Verhältnis zwischen Bruttowertschöpfung zu konstanten Herstellungspreisen und dem Arbeitseinsatz (Total Jahresarbeitseinheiten) (vgl. Abschnitt 1.2.2.1.1).
Richtung Nachhaltig- Trend 1990 - 2004 Trend 2005-13 (inkl. Auswir- Auswirkung keit kung AP 2011, HA 1, 3 und 4) AP 2011
À Zunahme À Zunahme À Zunahme + Positiv
Aufgrund der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und der Erschliessung neuer Wertschöpfungsquellen wird davon ausgegangen, dass die produzierten Mengen gehalten werden können. Mögliche Marktanteilsverluste im Inland aufgrund der vollständigen Liberalisierung des Käsehandels mit der EU und der WTO sollen durch