Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2005/82: Vernehmlassung zur Volkszählung 2010: aktuelle Entscheide des Bundesrates / Fragen zum Informationsauftrag · 69 Seiten
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3.2. ANTWORTEN ZU DEN FRAGEN
Einleitung
Dieses Kapitel enthält eine Zusammenfassung der Antworten, die von den verschiedenen kontaktierten Kreisen und von spontan Antwortenden im Rahmen der beiden Vernehmlassungen eingereicht wurden. Die beiden Frageserien wiesen gewisse Unterschiede auf, je nachdem ob sie sich an die Kantone – als die von den Harmonisierungsarbeiten direkt betroffenen Parteien – oder an weitere interessierte Kreise richteten. Der besseren Übersicht halber wurden die Antworten aus den zwei Vernehmlassungsrunden zusammengefasst. Einzige Ausnahme bilden die Antworten der Kantone auf eine spezifische Frage betreffend ihre allfällige Bereitschaft, sich an den Kosten einer Aufstockung der in der Variante 4 der Volkszählung vorgesehenen Stichprobenerhebungen zu beteiligen.
Der besseren Lesbarkeit wegen sind die Antworten in den einzelnen Tabellen nach Antworttypen zusammengefasst. Allfällige Abweichungen von diesen Grobkategorien sind in den Fussnoten gekennzeichnet. Jede Tabelle wird durch einen kurzen Kommentar ergänzt.
A. Erste Fragenreihe – Registerharmonisierung
Die Vernehmlassungsverfahren enthielten zwei Fragenkomplexe: Der erste fokussierte auf der Harmonisierung der Einwohnerregister im Hinblick auf deren regelmässige statistische Nutzung, in Verbindung mit den Daten des Eidgenössischen Gebäude- und Wohnungsregisters (GWR). Der zweite betraf den Informationsbedarf in den Bereichen, die nicht durch die Personenregister und das GWR abgedeckt sind.
A1 Abschluss der Harmonisierung der Merkmale in den Einwohnerregistern bis 2010
Die Frage nach dem Abschluss der Merkmalsharmonisierung in den Einwohnerregistern bis 2010 wurde in der ersten Vernehmlassungsrunde (Kantone) etwas anders formuliert als in der zweiten (politische Parteien, interessierte Kreise).
Fragen an die Kantone
Sieht sich Ihr Kanton in der Lage, sämtliche Einwohnerregister seiner Gemeinden bis 2010 zu harmonisieren?
Falls ja, ist er bereit, alles daran zu setzen, dass die Einwohnerregister seiner Gemeinden bis zu diesem Zeitpunkt vollständig harmonisiert sind (was nicht nur die Harmonisierung der demografischen Grundvariablen – inklusive Aufenthalterinnen und Aufenthalter in der Gemeinde –, sondern auch die