Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2008/50: Analysenliste (Anhang 3 der Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung) · 11 Seiten

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Der Höchstsatz beträgt 8%. Dies entspricht im Wesentlichen den Kalkulationsgrundlagen im Musterkatalog Labor des Österreichischen Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger (ebenfalls 8% bei hochentwickelter Labortechnik).

Flächenbedarf:

Den Geräten wurde normativ eine Fläche zugewiesen, mit der auch die Verkehrs- und Infrastrukturflächen berücksichtigt werden sollen. Folgende Flächenbedarfs-Klassen wurden gebildet:

ƒ Flächenbedarfs-Klasse: 2 m2

ƒ Flächenbedarfs-Klasse: 4 m2

ƒ Flächenbedarfs-Klasse: 6 m2

ƒ Flächenbedarfs-Klasse: 8 m2

ƒ Flächenbedarfs-Klasse: 10 m2

ƒ Flächenbedarfs-Klasse: 15 m2

Mit dem Flächenbedarf, der alle Geräten zugewiesen wird, wird somit dem gesamten Flächenbedarf eines Laborbetriebs Rechnung getragen. Der Lager- und Bürobereich ist dagegen in der Auftrags-Taxe enthalten. Hierfür wurden 400 m2 kalkulatorisch eingestellt.

Mietkosten:

ƒ Kaltmiete Laborbetrieb: Fr. 280,- pro qm und Jahr (Gebäudekosten nach BKP 2 für Untersuchungs- und Behandlungsbereich in Spitälern bei INFRA: Fr. 4.024,- pro qm im Jahr 1998; bei Verzinsung der Bauinvestition mit 5%: Fr. 201,20; bei linearer Aufdatierung mit 3% Mietkostensteigerung pro Jahr: ca. Fr. 260,00; Raumanforderungen mit Laborbetrieb in etwa vergleichbar)

ƒ Kaltmiete übrige Flächen von Auftragslaboratorien (Büro, Lager, usw.): Fr. 240,- pro qm und Jahr (Wert wird bestätigt durch das Mietpreisband für Wirtschaftsraum Zürich ohne die Stadt Zürich bei ausgebauten Büroflächen; nur relevant im Overhead bzw. bei Auftrags-Taxe)

Energiekosten:

ƒ 20% der Kaltmiete im Laborbetrieb (= Erfahrungswert, der sich auf energieintensive Einrichtungen im Gesundheitswesen bezieht, z.B. Radiologieinstitute, und auf den Laborbereich übertragbar erscheint)

ƒ 10% der Kaltmiete im Büro- und Lagerbereich (siehe oben)

Kalkulatorische Zinsen:

5% analog INFRA auf das betriebsnotwendige Kapital, wie z.B. durch die Anschaffung von Laborgeräten gebunden; der Referenzwert erscheint angesichts der mit etwa 3,5% deutlich tiefer liegenden Zinsen für erstklassige Staatsobligationen in der Schweiz eher hoch gegriffen.