Bericht und Vorlage

Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 310 Seiten

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Grundzüge der Vorlage

stand in diesem Zeitraum von 11,5 auf 20,2 Prozent zugenommen. Der tiefere Index der bäuerlichen Bevölkerung ist vor allem auf die grössere Unzufriedenheit in den Bereichen stabile Rahmenbedingungen, Einkommen und genügend Zeit sowie Freizeit zurückzuführen.

Beim Indikator Einkommensvergleich mit der übrigen Bevölkerung wird der Arbeitsverdienst je Familienjahresarbeitseinheit dem Vergleichslohn von Angestellten gegenübergestellt. Seit es den Vergleich gibt, besteht eine Differenz zwischen den bäuerlichen und nichtbäuerlichen Einkommen. Zwischen 2000/02 und 2007/09 ist der Arbeitsverdienst je Familienjahresarbeitseinheit um mehr als 20 Prozent gestiegen. Da in der gleichen Zeit die Löhne in den anderen Sektoren etwas weniger stark angestiegen sind, ist die Einkommensdifferenz zur übrigen Bevölkerung um 6,4 Prozentpunkte gesunken. Im Durchschnitt der Jahre 2007/09 betrug sie 39 Prozent.

Abbildung 4

Entwicklung Verhältnis Arbeitsverdienst je FJAE und Vergleichslohn

100

80

60

40

20

0

2000/02 2003 2004 2005 2006 2007 20082009

Quelle: ART

1.2.2.1.4 Zusammenfassung

Tabelle 2 zeigt, wie sich die Indikatoren seit der Jahrtausendwende entwickelt haben.