Bericht und Vorlage
Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 310 Seiten
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Grundzüge der Vorlage
den neunziger Jahren und bis 2005 zurückgegangen sind, mit der neuen Zahlenbasis zwischen 2006 und 2008 ein Anstieg und 2009 wieder ein Rückgang zu verzeichnen war. Die Entwicklung zwischen 2000/02 und 2007/09 kann im Verhältnis zur steigenden Nahrungsmittelproduktion als neutral eingestuft werden.
Der Indikator Stickstoffeffizienz gibt das Verhältnis zwischen Output und Input von Stickstoff bei der landwirtschaftlichen Produktion an. Beim Stickstoffkreislauf handelt es sich um einen komplexen und dynamischen Kreislauf, bei welchem ein Verlust zwischen Input und Output unvermeidlich ist. Aufgrund der natürlich bedingten Prozessabläufe liegt die maximal mögliche Stickstoffeffizienz in der landwirtschaftlichen Produktion zwischen 30 und 40 Prozent. In der Schweizer Landwirtschaft konnte die Effizienz zwischen 2000/02 und 2006/08 um 5,9 Prozent von 27 auf 28 Prozent gesteigert werden. Zwischen 1990/92 und 2000/02 nahm sie von 22 auf 27 Prozent zu.
Der Indikator Phosphoreffizienz misst das Verhältnis zwischen Output und Input von Phosphor in der Landwirtschaft. Da der Phosphor eine nicht erneuerbare Ressource ist, ist ein haushälterischer Einsatz wichtig. Der Einsatz mineralischer Phosphordünger hat in der Schweizer Landwirtschaft insbesondere in den neunziger Jahren abgenommen. Die Effizienz nahm zwischen 1990/92 und 2000/02 entsprechend stark zu und zwar von 22 auf 53 Prozent. Zwischen 2000/02 und 2006/08 stieg die Effizienz weiter auf 56 Prozent.
Beim Indikator Energieeffizienz wird das Verhältnis zwischen der produzierten Nahrungsenergie und dem Energieverbrauch für die Produktion berechnet. Die Energieeffizienz in der Landwirtschaft lag zwischen 2000/02 und 2006/08 bei rund 40 Prozent, seit 1990 ist diese Zahl stabil geblieben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Einsatz von Energieträgern (Treibstoffe, Heizöl, Elektrizität) und Produktionsmitteln (Pflanzenschutzmittel, Dünger, Saatgut, Futtermittel, Gebäude, Maschinen) im Verhältnis zur Produktion von Nahrungsenergie gleich geblieben ist.