Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/12: Wirksamkeitsbericht 2012-2015 des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen · 105 Seiten

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Anhang der Ergebnisse der Vernehmlassung zum Wirksamkeitsbericht Finanzausgleich 2012-2015

economiesuisse Der zweite Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen bietet

einen breiten Einblick in die Wirkung des zentralen Instruments des Schweizer Finanzföderalismus und lädt dazu ein, sich vertieft mit diesem Thema auseinanderzusetzen. economiesuisse schliesst sich dem Urteil des Wirksamkeitsberichts an, dass die NFA insgesamt gut funktioniert und sich auch in der zweiten Beitragsperiode bewährt hat. Dennoch gibt es aus Sicht von economiesuisse Punkte, die vertieft geprüft und weiter diskutiert werden sollten (siehe Beilage dossierpolitik).

FER En ce qui concerne l'évaluation de Ia mise en œuvre de Ia reforme de Ia péréquation finan-

cière et de Ia répartition des tâches entre Ia confédération et les cantons (RPT} durant les années 2012-2015, il convient de préciser ici que les avis se déterminent le plus souvent en fonction des effets de celle-ci sur les cantons. II en résulte une différence de lecture, selon les sensibilités de nos sections, présentes sur l'ensemble du territoire suisse romand (à l'exception du canton de Vaud). Notre Fédération tient également à rappeler que Ia variété de ses sections, qui représentent des réalités sociales, économiques et géographiques très différentes, conduit à une prise de position nuancée sur cette question.

D'une manière générale, notre Fédération est satisfaite du fonctionnement du système de péréquation en vigueur depuis 2008. Les objectifs de Ia RPT ont dans l'ensemble été atteints. L'autonomie financière des cantons a été renforcée, de même que leur compétitivité fiscale. Enfin, Ia Fédération constate avec satisfaction que Ia dotation minimale des cantons en ressources financières (fixée à 85% de Ia moyenne suisse) a en partie été dépassée. Des adaptations nous semblent toutefois inévitables dans un proche avenir, ceci dans Ia perspective de Ia troisième réforme de l'imposition des entreprises (RIE III) et si l'on tient compte des éléments d'incertitude qui entourent d'une part Ia mise en œuvre de l'initiative contre l'immigration de masse (retour des contingents pour Ia main d'œuvre étrangère) et d'autre part l'éventuelle suppression de l'imposition d'après Ia dépense (forfaits fiscaux). Ces facteurs étant susceptibles de modifier passablement l'indice de ressources des cantons romands, il nous semble donc inutile à ce stade de proposer des modifications substantielles du modèle de Ia RPT pour les années 2016-2019.

KV Schweiz Der Kaufmännische Verband Schweiz hat die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der

Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen in der Stossrichtung immer unterstützt, und wir erachten die diesem Instrumentarium vorgegebenen Hauptziele – Stärkung der kantonalen Autonomie, Verringerung der Unterschiede in der finanziellen Leistungsfähigkeit der Kantone, Steigerung der Effizienz bei der Aufgabenerfüllung im Bundesstaat und die Schaffung fairer Voraussetzungen für den Steuerwettbewerb – nach wie vor als richtig und in den Grundzügen als politisch weitherum akzeptiert.

Wir verhehlen dabei aber nicht, dass sich in der kleinräumigen und immer mobileren

Schweiz gleichwohl die Frage stellt, ob sich das hinter dem FAG stehende „Wettbewerbskonzept“ in allen Aufgabenbereichen bewährt bzw. den stark verschränkten überkantonalen Wirkungskreisen immer ausreichend Rechnung trägt. Zwar wird diesem Aspekt im Rahmen des FAG u.a. durch eine verstärkte interkantonale Zusammenarbeit Rechnung getragen. Ob die direkten Mitwirkungsrechte der betroffenen Bürgerinnen und Bürger – die formal zweifellos gegeben sind – in den komplexen Strukturen des FAG auch faktisch durchsetzbar sind, ist eine andere Frage. Die Frage, welche Aufgaben in einem sich ständig verändernden Umfeld auf kantonaler oder nationaler Ebene anzusiedeln sind, wird längerfristig immer wieder überprüft werden müssen. Als einen Schwachpunkt – auch aus Angestelltensicht – orten wir den Umstand, dass der nationale FAG keine wesentliche Verringerung der Steuerbelastungsunterschiede zu bewirken vermag. Gerade von diesen gehen aber (u.a.) zweifellos erhebliche räumliche und strukturelle Wirkungen auf Volkswirtschaft und Gesellschaft aus, die ihrerseits wieder zusätzliche „Korrekturmassnahmen“ auslösen (Raumplanung, Verkehrsinfrastruktur etc.).

SAV -

SBV Der SBV unterstützt die Grundhaltung des Bundesrates, welcher keine wesentlichen Ände-

rungen in diesem bewährten System vornehmen will. Deshalb gehen wir nicht auf die einzelnen Fragen ein.

Gestatten Sie uns jedoch einige grundlegende Bemerkungen: Der SBV begrüsst den Finanzausgleich zwischen den Kantonen sehr. Der Finanzausgleich, mit dem Ressourcenausgleich als ein zentrales Instrument, ist ein bewährtes System. Der SBV nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der per 1. Januar 2008 in Kraft getretene Neue Finanzausgleich (NFA) seine Ziele im Zeitraum des Wirksamkeitsberichts erfüllt hat und somit die Chancengleichheit der Kantone verbessert werden konnte.

SGB -

SGV Zentrale Bedeutung des national Finanzausgleichs (NFA) für den Schweizer Föderalismus

Der SGV ist auf Grund der Erkenntnisse des zweiten Wirksamkeitsberichts zum NFA überzeugt, dass sich das schweizerische Finanzausgleichssystem insgesamt bewährt hat. Die mannigfaltigen Beziehungen und Geldströme zwischen Bund und Kantonen konnten massgeblich vereinfacht werden. Wichtige gesetzlich vorgegebene Ziele wurden im Wesentlichen