Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/12: Wirksamkeitsbericht 2012-2015 des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen · 105 Seiten

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Anhang der Ergebnisse der Vernehmlassung zum Wirksamkeitsbericht Finanzausgleich 2012-2015

Position: Eine betragsmässige Obergrenze für ressourcenstarke Kantone ist abzulehnen.

Grundsätzlich Ja. Die Solidarhaftung würde durch eine individuelle Obergrenze verschärft und widerspricht dem Anliegen der Geberkantone gemäss Position 1 (Abschöpfungssatz, Verminderung der Solidarhaftung). Wenn die Lösungsansätze von individuellen Obergrenzen ZG

allerdings sicherstellen können, dass die von der Obergrenze nicht betroffenen Geberkantone nicht für die ausfallenden Zahlungen aufzukommen haben, wird von einigen Geberkantonen zusätzlich zur Position 1 eine Belastungsobergrenze unterstützt.

Nous partageons les conclusions de Conseil fédéral sur ce point. Il convient en outre de rappeler qu’une limite est de facto déjà posée aux contributions des cantons à forts potentiels de ressources, tant au niveau de la Constitution fédérale (art. 135 al. 3 Cst) que dans la PFCC (art. 4 al. 2). Il est en effet prévu que les contributions des cantons à fort potentiel de ressources équivalent au minimum à deux tiers et au maximum à 80 % de la part de la Confédération. Ce plafond de 80 % n’était pas prévu dans le projet initial de RPT. Il a été introduit en 2003 par les Chambres fédérales. Cela constituait déjà une concession importante faite aux cantons contributeurs.

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Il apparaît en outre à la lecture de l’annexe 2 du rapport d’évaluation 2012-2015 (tableau A2.06, p. 246) que le rapport entre la péréquation horizontale des ressources et la péréquation verticale des ressources, après avoir connu une augmentation durant la première période d’application de la RPT, est en diminution continue depuis 2011. Il est ainsi passé de 73 % cette année-là à 67,9 % en 2014. Loin de connaître une augmentation démesurée, les contributions des cantons forts s’approchent ainsi au contraire progressivement du minimum légal et constitutionnel. Dans ce contexte, il n’y a pas de raison d’introduire une nouvelle limite aux contributions des cantons à forts potentiel de ressources.

SO Identisch mit Stellungnahme der ressourcenschwachen Kantone

Ja, wir teilen die Auffassung des Bundesrates, auf eine Belastungsobergrenze für ressour- censtarke Kantone zu verzichten. Allerdings sind wir der Auffassung, dass die Grundidee der BS NFA auch an anderen Orten konsequent umzusetzen ist (Bemessungsgrundlagen Ressour-

cenausgleich, Dotierung soziodemografischer Lastenausgleich entsprechend den Sonderlas- ten, etc.).

Der Kanton Basel-Landschaft lehnt wie der Bundesrat die Einführung einer betragsmässigen Obergrenze pro Kopf oder als Obergrenze für jeden einzelnen Kanton ab. Eine Belastungs-BL obergrenze für einzelne Geberkantone würde dazu führen, dass jene Geberkantone, die

nicht von der Belastungsobergrenze profitieren könnten, stärker belastet würden und würde somit die Solidarhaftung verschärfen.

Wir teilen die Ansicht des Bundesrates, wonach auf eine Belastungsobergrenze für ressourcenstarke Kantone zu verzichten sei. Eine solche würde zu einer nicht gewünschten «Soli-SH

darhaftung» anderer ressourcenstarker Kantone führen und wäre ein starker Eingriff in das Finanzausgleichssystem.

AR Identisch mit Stellungnahme der ressourcenschwachen Kantone

Ja. Wenn ressourcenstarke Kantone weniger abliefern als bisher, wird auch weniger zu ver-AI teilen sein. Zudem bringt es die Mechanik des NFA mit sich, dass die Dotationen aufgrund

der festgelegten Parameter auch mal zurückgehen können.

SG Identisch mit Stellungnahme der ressourcenschwachen Kantone

Wir teilen die Auffassung des Bundesrates und lehnen die Einführung einer betragsmässigen Obergrenze pro Kopf oder als Obergrenze für jeden einzelnen Kanton ab. Eine betragsmässige Obergrenze für den horizontalen Ressourcenausgleich wäre systemfremd, würde die Wirksamkeit dieses Ausgleichs beeinträchtigen. Der bestehende Ressourcenausgleich be-GR

rücksichtigt die Dynamik in der Ressourcenentwicklung. Dieser Effekt ist für die Wirksamkeit zentral und darf nicht beeinträchtigt werden. Mit einer fixen Obergrenze würde die Dynamik des Ausgleichs nach oben genau dort gebrochen, wo sie aufgrund von steigenden Disparitäten dringend benötigt würde.

Die Einführung einer betragsmässigen Obergrenze pro Kopf oder pro Kanton wird abgelehnt. Es ist systematisch notwendig, dass sich die Ausgleichszahlungen gemäss dem jeweiligen AG

Ressourcenpotenzial eines Kantons entwickeln. Feste Grenzen würden zu einer Ungleichbehandlung der Kantone führen.

Identisch mit Stellungnahme der ressourcenschwachen Kantone

TG Antrag:

Wir beantragen in Übereinstimmung mit dem Bundesrat, es sei auf eine betragsmässige Obergrenze für ressourcenstarke Kantone zu verzichten.

II Canton Ticino condivide l'avviso del Consiglio federale di rinunciare all'introduzione di un Iimite massimo di prelievo nell'ambito della perequazione delle risorse. Rileviamo infatti che TI

una tale limitazione comporterebbe, quando il prelievo su un Cantone dovesse raggiungere il Iimite stabilito, indesiderati oneri supplementari per gli altri Cantoni donatori.

VD Le Conseil d'Etat soutient Ia proposition du conseil fédéral et rejette l'instauration d'une Iimite