Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/44: Agrarpaket Frühling 2015 · 10 Seiten

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Bericht über die Ergebnisse der Anhörung: Verordnungspaket Frühling 2015

2.11 Landwirtschaftliche Deklarationsverordnung, LDV

Grundsätzlich begrüssen die Kantone, BDP, bäuerlichen Organisationen, Branchenverbände, Konsumentenorganisationen sowie der Detailhandel und Schweizer Tierschutz die Änderungen, insbesondere die vorgeschlagene Ausdehnung der Deklarationspflicht auf die Gruppe der Betaagonisten. Verschiedene bäuerliche Organisationen (Bio Suisse, SGP, SMP, VKMB, VTL), drei

Konsumentenorganisationen (ACSI, FRC, SKS) und der Schweizer Tierschutz verlangen jedoch an Stelle der Deklaration analog der EU ein generelles Importverbot für „Hormonfleisch“.

Die KOLAS und der Detailhändler Coop fordern eine Verlängerung der Übergangsfrist um ein halbes Jahr auf dem 30. Juni 2016.

2.12 Futtermittelbuch-Verordnung

Der STS ist gegen eine Streichung des in der Schweiz verbotenen E510 im Heimtierfutter, weil Salmiak/Ammoniumchlorid (e 510) das Blutbild verändern und Organe schädigen (z.B. Nebennierenrinde) kann. Zwei Konsumentenorganisationen (FRC, ACSI) fordern eine Verkürzung der Übergangsbestimmungen für die aufgehobenen Zulassungen.

2.13 Agrareinfuhrverordnung Anhang 4 AEV

Gegenstand der Anhörung war eine vorübergehende Erhöhung des Zollkontingents Brotgetreide um 10‘000 Tonnen mit freizugebenden Zollkontingentsteilmengen von je 10‘000 Tonnen im Juli und Oktober. Verschiedene Produzentenorganisationen (SBV, ZBV, UCT, Lobag, VTL, SGPV, UCT, SGPV) und die Branchenorganisation swiss granum unterstützen den Anhörungsvorschlag.

Einzelne Branchenmitglieder (DSM, VSGF) sowie Coop fordern eine weitergehende Erhöhung des Zollkontingents Brotgetreide und entsprechend höhere Freigaben von Zollkontingentsteilmengen.

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