Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/51: Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) · 61 Seiten
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StAR 3.4.2: Gezielte Prävention und Bekämpfung von Ausbrüchen Richtlinien zur gezielten Ausbruchsbekämpfung erarbeiten und umsetzen
Eine gezielte Ausbruchsbekämpfung wird für relevante Resistenzkeime erarbeitet und national in allen Gesundheitsbereichen umgesetzt. Erregerspezifische Prozesse zur Isolation, Quarantäne, Behandlung und Umweltdekontamination werden standardisiert.
Empfehlungen Stellungnehmende
• Kostenfolgen für Landwirtschaftssektor berücksichtigen. BL, LDK, VD
• Spitexorganisationen in Umsetzung einbeziehen. AI, OW
• Dem Bund die nationale Koordination dieser Massnahmen AI
übertragen.
• «Schweizweite Richtlinien alleine sind ungenügend. SGSH, Swissnoso
Gesundheitseinrichtungen müssen über entsprechende
Fachexpertise verfügen, die die Richtlinien umzusetzen wissen.»
• Tiergesundheitsdienste in Umsetzung einbeziehen. BGK
• Im Nutztierbereich auf Verbesserungen der Haltungsbedingungen fair-fish
fokussieren, da gezielte Ausbruchsbekämpfung derzeit nicht
möglich scheint.
• Apothekerinnen und Apotheker in Umsetzung einbeziehen. pharmaSuisse
• Unterscheiden zwischen Ausbruchsbekämpfung in der SGP-Gef
Humanmedizin und Ausbruchsbekämpfung bei Nutztieren, die als
gekochte Lebensmittel in die Nahrungskette gelangen.
• Kinderkrippen als Orte der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen SGP-Päd
berücksichtigen. Nationale Kriterien schaffen zum zeitlich limitierten
Krippenausschluss von Kindern. Zusammenarbeit von
Kinderkrippen z.B. mit Kinderärztinnen und –ärzten fördern.
StAR 3.4.3: Lebensmittelkette Massnahmen zur Reduktion der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen entlang der Lebensmittelkette evaluieren
Es werden entlang der pflanzlichen und tierischen Lebensmittelkette Massnahmen evaluiert, um die Verbreitung von antibiotikaresistenten Bakterien zu reduzieren.