Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/51: Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) · 61 Seiten

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• «Auswertungen haben gezeigt, dass der ‹durchschnittliche› Einsatz Safoso

als Referenzwert ungeeignet ist, da er zu stark von wenigen

Betrieben mit sehr hohem Einsatz beeinflusst wird. Das oberste

Quartil (75%-Wert) wäre besser. Es sollte auch geprüft werden, die

Grenzwerte nach Spezies und/oder Haltungsform unterschiedlich

anzusetzen.»

• Fachkräften mehr vertrauen, Abklärungen nur bei extremen SVGK

Auffälligkeiten oder Verdachtsfällen.

• Berücksichtigen, dass auf Schweine spezialisierte Praxen oder SVSM

Fachtierärztinnen und -tierärzte sehr oft zu Problembetrieben

gerufen werden und aus diesem Grund erhöhte Mengen Antibiotika

einsetzen.

• Zusätzliche administrative Aufwendungen für Landwirte oder SZ

Kantone vermeiden.

• Antibiotika-Gebrauch mittels Behandlungstagen quantifizieren, nicht UFA

in Mengen, da ansonsten neue Wirkstoffe mit hoher Potenz und

niedriger Dosierung bevorzugt werden.

• Verzicht auf präventive Verabreichung von Antibiotika als

langfristiges Ziel definieren. Massnahmen dazu definieren und VKMB

umsetzen.

Übergreifend

• Datenschutzbestimmungen berücksichtigen. Offenlegung der Daten AG

fördert Verbindlichkeit von weiteren Massnahmen.

• Massnahme verbindlicher formulieren, sie beruht zu sehr auf EFBS

Freiwilligkeit.

StAR 3.4.1: Eintrag und Verbreitung von Resistenzen verhindern

Eintrag und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen in Gesundheitseinrichtungen und Tierbeständen verhindern

Es werden keim- und resistenzspezifische Massnahmen zur Verhinderung des Eintrags und der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen entwickelt und in ihrer Wirksamkeit evaluiert.

Empfehlungen Stellungnehmende

• Massnahmen hinsichtlich Wirksamkeit prüfen. BL, LBV, LDK,

LOBAG,

Mutterkuh CH, SBV, SKMV, Suisseporcs, Swiss Beef,

swissherdbook, SZV, UR, ZG