Vernehmlassungsvorlagen und erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 214 Seiten

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und wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt. Auch ist sie führend beim Global Resilience Index, da sie mitunter über starke regionale Innovationssysteme verfügt und in der Folge über vergleichsweise geringe regionale Disparitäten.

Innosuisse ist das Förderorgan des Bundes für wissenschaftsbasierte Innovation. Sie unterstützt Unternehmen bei ihrer Innovationstätigkeit. Sie arbeitet mit den Akteuren in den Regionen und Kantonen zusammen, um ihre Angebote zu verbreiten und das Innovationspotenzial der Schweiz bestmöglich auszuschöpfen. Die Nachfrage nach ihren Förderinstrumenten ist konstant hoch. Selbst während der Covid-19-Pandemie kam es nicht zum befürchteten Einbruch.

Ziele

Übergeordnetes Ziel der Innovationsförderung im Rahmen der BFI-Politik ist es, die forschungsbasierte Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Prozesse und Dienstleistungen zugunsten von Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Im Rahmen der übergeordneten Leitziele für Forschung und Innovation und abgestützt auf das Mehrjahresprogramm von Innosuisse sowie unter Berücksichtigung der finanziellen Rahmenbedingungen hält der Bundesrat für die BFI-Periode 2025–2028 folgende Ziele fest:

1. Innovationsförderung: Die Innovationsförderung setzt gleichzeitig auf Kontinu-

ität und Flexibilität, um das Innovationspotenzial im Interesse des Standorts Schweiz bestmöglich auszuschöpfen.

2. Zusammenarbeit: Im Interesse einer effektiven Förderlandschaft sowie der Wett-

bewerbsfähigkeit und Resilienz der Schweiz wird die Zusammenarbeit mit Akteuren im nationalen Innovationssystem weitergeführt und auf internationaler Ebene diversifiziert.

3. Ziel- und Wirkungsorientierung: Die Ausrichtung der Förderinstrumente

gewährleistet einen effizienten und effektiven Mitteleinsatz.

Massnahmen

Innovationsförderung

Kerngeschäft der Innovationsförderung im Rahmen der BFI-Politik des Bundes stellt die Projektförderung durch Innosuisse dar, bei der private oder öffentliche Unternehmen oder Organisationen (sog. Umsetzungspartner) zusammen mit einem oder mehreren Forschungspartnern Innovationsprojekte durchführen («Standardprojektförderung»). Sie ist traditionell bottom-up ausgerichtet und fördert wissenschaftsbasierte Innovationen in allen Disziplinen, die an Hochschulforschungsstätten und nicht kommerziellen Forschungsstätten ausserhalb des Hochschulbereichs vertreten sind. Dadurch sollen einerseits alle innovativen Unternehmen dieselbe Chance auf Unterstützung haben und andererseits keine Innovationen ausserhalb im Fokus stehender Themen ausgeschlossen werden. Über die geforderte Eigenleistung ist sichergestellt, dass Umsetzungspartner auch selber in ihre Innovationsvorhaben investieren. Ergänzt wird die Standardprojektförderung durch neue Instrumente und Ansätze, um in einem zunehmend dynamischen Umfeld Innovationen rasch möglichst auf den Markt bringen und gezielt auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren zu können.

Die Förderung des wissenschaftsbasierten Unternehmertums und des Wissens- und Technologietransfers (WTT) flankieren die Projektförderung. In beiden Bereichen