Rapport sur les résultats
Consultation 2000/13: Loi sur l'assurance-maladie (LAMal) · 102 pages
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47 Le système proposé n'a vraisemblablement pas fait l'objet de scénarios VD
d'application. Il démultiplie les décisions cantonales et les recours contre
elles. Critères déterminés par le Conseil fédéral sur des bases à ce jour
inconnues. Les cantons devront assumer l'essentiel des charges adminis-
tratives et les inconvénients découlant du système. La prise en considéra-
tion des fournisseurs de soins ambulatoires à l'extérieur du canton est ir-
réaliste. Les procédures proposées par l'art. 47 sont confuses et s'avére-
ront vite ingérables.
47.1 Festlegung des Rechtsmittels ist zu fordern. BE 47.1 Als Fehlen eines Tarifvertrages kann keinesfalls der Ausschluss einzelner BS
Leistungserbringer aus einem Vertrag bezeichnet werden. Entsprechend
wird auch ein Beschwerderecht einzelner aus einem Vertrag ausgeschlos-
sener Anbieter für völlig verfehlt gehalten. Diese haben die Möglichkeit sich
mit anderen Vertragspartnern zu einigen. Es kann jedenfalls nicht sein,
dass das blosse Behaupten der medizinischen Unterversorgung durch
einen Leistungserbringer zwingend zur Folge hat, dass die Kantonsregie-
rung die Leistungserbringer und den Tarif festsetzen muss.
Separate Bestimmungen für das Fehlen eines Tarifvertrages ist im ambu-
lanten Bereich nicht erforderlich, da diesbezüglich auf die Grundlage von
Art. 45 zurückgegriffen werden kann.
47.1 Cette disposition est indispensable et c'est à juste titre qu'elle donne aux GE
gouvernements cantonaux la possibilité d'intervenir afin de garantir la four-
niture de soins médicaux aux assurés.
47.1 Kompetenzen sind auf den eigentlichen Versorgungsnotstand zu begren- PULSUS
zen
47.1 Kantonsregierung muss schon vor Ablauf der Vertragsdauer handeln kön- SGB
nen, damit Leistungserbringer nicht einfach den von ihnen geforderten Tarif anwenden.
47.1 Bei der hoheitlichen Festlegung eines Tarifvertrages sind zwingend Fristen SVERB, SPV
festzulegen, innerhalb derer die entsprechende Behörde zu entscheiden
hat.
47.1, 1bis Es liegt nahe, dass ein ambulanter Leistungserbringer eine medizinische SG
Unterversorgung anrufen wird, wenn mit bestimmten Versicherern kein
Tarifvertrag zu Stande kommt.
Unklar der Begriff der unzureichenden medizinischen Versorgung.
47.1bis Cette disposition est nécessaire pour les cas où des assureurs importants GE
exerçant dans le canton seraient exclus de toute convention.
47.1bis Die Versicherten sollen auch ihre Interessen wahrnehmen und an Kantons- CNG
regierungen gelangen können. Den Patientenorganisationen ist ein ent-
sprechendes Recht einzuräumen.
47.1bis Vorschlag ist systemwidrig und behindert die angestrebte Kostendämp- SGB
fung. Bei Unterversorgung soll die Kantonsregierung Tarifentscheide fällen
und nicht neue Leistungserbringer zulassen.
47.1bis Die Voraussetzung, dass eine ungenügend medizinische, ambulante Ver- SSO
sorgung notwendig ist, ist aus diesem Artikel zu streichen.
Formulierung hat zu lauten:
Wird einem Versicherer oder einem Leitungserbringer der Vertragsbeitritt
verweigert, kann der betroffene Leistungserbringer oder der betroffene
Versicherer bei der Kantonsregierung den Beitritt verlangen
47.1quater Proposition d'adjonction: PLS
Lorsqu'un fournisseur de prestations se voit refuser l'adhésion à une con-
vention pour des raisons qu'il juge irrecevables, il a possibilité de recourir
auprès du gouvernement cantonal ... etc.
47.1ter Ist Sache der Kantone AG, UR 47.1ter Bund verlangt von den Kantonen eine integrale Versorgungsplanung im AR
ambulanten Bereich. Verbindliche Kriterien fehlen.
47.1ter Nicht akzeptierbar, wenn Kantone medizinische Versorgungsstandards CNG
unterschiedlich festsetzen. Einheitliche Anwendung der bundesrätlichen
Kriterien sowie Koordination zwischen den Kantonen ist zu gewährleisten.
47.1ter Remarques de détail au cas où le Parlement accepterait le projet. FRC
Quelles sont les sanctions prévues si les cantons ne répondent pas à
l'obligation de prise en considération de l'offre à l'extérieur du canton ?