Rapport sur les résultats
Consultation 2000/27: Loi fédérale sur la révision et l'unification du droit de la responsabilité civile (Loi sur la responsabilité civile) · 452 pages
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Geschädigte kein Wahlrecht mehr, ob er seine Klage auf Vertrags- oder auf Deliktsrecht stützt. Eine solche Neuregelung lehnen wir ab, da sie eine Unzahl praktischer Probleme aufwirft. So kennt das Deliktsrecht eine mildere Regelung der Hilfspersonenhaftung, andere Verjährungsregeln und auch eine für den Gläubiger ungünstigere Verteilung der Beweislast als das Vertragsrecht. Auch die im Vorentwurf vorgesehenen Verbesserungen zugunsten des Geschädigten ändern nichts am Umstand, dass die vertraglichen Bestimmungen für die Erledigung mangelhafter Erfüllung für den Gläubiger grundsätzlich vorteilhafter sind als die Regeln des Haftpflichtrechts.
Nachdem neu im Deliktsrecht für die Frage des Verschuldens ein subjektiver Massstab angelegt werden sollte, riskiert der Gläubiger zukünftig, dass der Schuldner die Einrede mangelnden Wissens erhebt, was bei vertraglichen Verhältnissen geradezu stossende Ergebnisse zur Folge hätte. Auch wird die Abgrenzung von Nichterfüllungstatbeständen, Verzug und nicht gehöriger Erfüllung in der Literatur nicht einheitlich behandelt und unklar bleibt ebenfalls, welches Regime zukünftig bei der Verletzung von Unterlassungspflichten (OR 98) gelten sollte. Das vorgeschlagene Konzept läuft auch internationalen Tendenzen zuwider, denn die modernen Regelwerke, wie das Wiener Kaufrecht, kennen lediglich einen einheitlichen Leistungsstörungstatbestand.
Diesen absehbaren Schwierigkeiten steht andererseits für keine der beteiligten Parteien ein echter Gewinn gegenüber, denn das heutige Regime der Wahlmöglichkeit zwischen Vertrags- und Deliktsrecht hat zu keinerlei Problemen geführt.
Sie privilegiert die geschädigte Person, was wir für adäquat halten und beantragen daher die ersatzlose Streichung der Bestimmung.
Uni GE: La volonté de soustraire à la responsabilité de l'art. 97 CO les situations dans lesquelles les conditions de la responsabilité extracontractuelle sont également remplies, autrement dit, la volonté d'éliminer le concours actuellement admis entre les actions fondées sur les art. 41 et 97 CO, repose sur une construction dogmatique artificielle caractérisée par la stricte délimitation entre l'inexécution et la faute dite contractuelle positive (positive Vertragsverletzung). Cet abandon du choix laissé au lésé ne se justifie ni par des motifs théoriques convaincants ni par des exigences pratiques identifiables. Il est de nature à susciter plus de problèmes qu'il ne prétend en résoudre. Les auteurs du présent rapport, en accord avec nombre d'auteurs (par ex., J. SCHMID, Folgen der Nichterfüllung, in Gauch / Schmid (édit.), Die Rechtsentwicklung an der Schwelle zum 21. Jahrhundert, Symposium zum Schweizerischen Privatrecht, Zurich 2001,
p. 301 ss, 305 ss; R. H. WEBER, Die Folgen der Nichterfüllung (art. 97-109 CO), Berner Kommentar, Berne 2000, Vorb. zu Art. 97-109, N 61 ss; T. KOLLER, Gravierende Eingriffe ins Vertragsrecht, Kritische Gedanken zur Revision des Haftpflichtrechts, NZZ du 16 mars 2001), rejettent la solution adoptée par l'avant-projet pour les principaux motifs suivants:
a) l'art. 42 AP réserve notamment les „règles spécifiques à certaines espèces de contrats“; on peut se demander comment il faut comprendre cette réserve, lorsque la loi ne fait que répéter ce qui résulte déjà de l'art. 97 al. 1 CO; vu l'importance attèle des contrats de presta-